Das Bitten um Gottes Reich und Willen im Vater-Unser ist keine ferne Zukunftsprojektion, sondern eine gegenwärtige Absichtserklärung, Gottes himmlische Souveränität und Intimität in der irdischen Realität wirksam werden zu lassen.
Der Text ist eine Predigt über den Abschnitt 'im Himmel' im Vater-Unser-Gebet, die von einem Gastprediger in einer ICF-Gemeinde gehalten wird. Der Prediger nutzt Alltagsbeispiele, wie das unerwartete Wiedersehen einer Kollegin oder das Heiligsprechen von Omans Geschirr, um die Souveränität und Intimität Gottes zu veranschaulichen. Er argumentiert, dass das Gebet keine rein zukunftsgerichtete Bitte ist, sondern eine Absichtserklärung für die gegenwärtige Realität, in der Gottes Wille auf Erden geschehen soll. Durch den Verweis auf Psalm 115 wird der christliche Gott als der einzige lebendige Herrscher im Himmel dargestellt, im Gegensatz zu toten Götzenfiguren. Die Predigt ruft die Zuhörer auf, ihre Beziehung zu Gott über den Sonntagsgottesdienst hinaus in den Alltag zu integrieren und Gottes Herrschaft aktiv zu unterstützen. Es wird betont, dass Gott aus seiner himmlischen Perspektive die Zukunft kennt und eingreifen kann, was Hoffnung über irdische Umstände hinaus schafft. Der Text schließt mit einem Appell, das Herz zu öffnen und die Präsenz Gottes im Hier und Jetzt zu erleben.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Heute ist auch was ganz Besonderes und zwar haben wir heute ein Guest Preacher mit dabei und zwar den einzig wahren Jakob Adolf ist in der Haus, friends! Jakob, ich feierte ich einfach so doll und wir waren letztens bei Jakob einfach zu Hause grillen und da waren so viele Leute und ich finde es so bewundernswert, dass was Jakob eine Eigenschaft hat, die wirklich weniger haben. Und zwar hat er die Begabung und die Eigenschaft, Menschen zusammenzuführen, die sonst eigentlich nie zusammen an einem Tisch sitzen würden. Ich habe mit Menschen geredet, die ich mit denen ich sonst eigentlich gar nicht geredet hätte, aber du hast eine Begabung Menschen hineinzuführen, Menschen da reinzuholen, die einfach zusammen zu connecten und das finde ich so cool. Und dann, was ich auch noch ganz cool finde, bei dir zu Hause hast du ja irgendwie random Stuff, aber bei diesem random Stuff steckt immer eine besondere Geschichte. Also falls du mal irgendwann, warum auch immer bei Jakob zu Hause sein solltest und fragst, warum ist da, weiß ich nicht, so ein Airplane oder so ein, genau, wie? Ein Flügel, der hat random, wie random ist das denn Freunde? Ja, mega, er ist ein Mega-Start. Ein Flügel und der kann dir wirklich so viele Geschichten erzählen, wo du dachtest, wow, alles hat ja hier eine Geschichte und das finde ich einfach total cool. Du bist so besonders und vor allem spannend, deine Geschichten sind immer so interessant und ich freue mich da, dass du heute mit dabei bist und eine Herzensmessage für uns mitgebracht hat. Für euch Freunde, wenn euer Herz noch nicht auf ist, dann lad ich dich jetzt ein, diesen Moment zu nutzen, dein Herz ganz weit aufzumachen. Wir schauen uns gleich unser Visionstatement an, VisionClip, wie wir uns Kirche am Ende wirklich vorstellen. Und danach wünsche ich mir von euch, dass wir den Jakob mit dem Applaus unseres Lebens begrüßen. Das schafft mir, oder? Okay, guck mal, film ab. Wir träumen uns in einer Kirche, in der Jesus Christus im Zentrum steht. Er entfacht in ihr eine unvergleichliche Leidenschaft, die sich in Lebensverändernden predigten, Kraft von Worship und überfließender Kreativität entfaltet. In dieser Kirche feiern und genießen wir die Beziehung zu unserem himmlischen Vater voller Enthusiasmus und lernen ihnen all seinen Facetten immer tiefer kennen. Wir wünschen uns eine Kirche, die offen ist für jeden, egal woher Menschen kommen und was ihre Geschichte ist. Hier findet jeder ins Zuhause. Diese Kirche ist eine Familie, die von bedingungsloser Liebe, Zusammenhalt und dienender Leitenschaft geprägt wird. Die Nöte der Gesellschaft bewegen sie zu barmherzigen Handeln. Sie ist bekannt für ihre Großzügigkeit, schaut hin und nicht weg. Wir sehen uns danach, die Kraft Gottes zu erleben. Ihnen wissen, dass für Gott alles möglich ist. Erwarten wir das Wegen des Heiligen Geistes und erleben seine Runder. Unsere Leidenschaft gilt einer Kirche, die für Gott das Beste gibt, die Sprache unserer Zeit spricht und sich als Teil der Antwort versteht. In der Kirche, von der wir träumen, kommen viele Menschen zum Glauben an Jesus Christus und werden ihm immer ähnlicher. Während diese Kirche ständig wächst, wird sie gleichzeitig durch kleinen Gruppen immer persönlicher und hat so positiven Einfluss auf unsere Familienfreunde und die Gesellschaft. Möge Gott diesen Traum durch uns alle verwirklichen. Was trinkst du? Vor ein paar Tagen war ich mit einer amerikanischen Kollegin in Barcelona hier unten im Abend zum Essen. Wir haben uns da gerade hingesetzt und da kam die Kellnerin. Ich bin ein bisschen aus dem Stuhl gefallen, weil die Kellnerin war eine andere Arbeitskollegin aus dem Büro. Wir haben so ein Großraumbüro und sie sitzt ganz hin links. Ich weiß nicht viel von ihr, außer dass sie Texte macht. Arbeiten jetzt nicht ganz so eng zusammen. Und die ist unheimlich lustig. Ich hör die Lachen quer. Also sind locker, also 10 Meter, 3 Türen. Ich hör die quer durch den Raum lachen. Und auf einmal steht sie da als Kellnerin. Wusste gar nicht, dass ich mir eine Menü auskennt und die ganze Getränke auseinanderhalten kann. Das war für mich einfach eine neue Dimension. So kannte ich sie noch nicht. Ihr kennt das sicherlich auch, wenn ihr im Supermarkt steht. Das steht auf einmal euer Zahnarzt vor euch. Es ist ein bisschen skurril. Man hat die Person gar nicht in diesem Zusammenhang. Man kann das gar nicht so zusammenfügen. Oder der Automechaniker sitzt beim Friseur. Sieht vielleicht sonst nicht so aus, aber am Wochenende macht er sich schick. Das sind immer so Aha-Momente, wo wir uns dann denken, achah, einkaufen müssen die auch. Obwohl das Leute sind, mit denen wir vielleicht eine relativ gute Beziehung haben oder vielleicht recht gut kennen, aber immer nur aus einem Umfeld und immer aus einem Zusammenhang. Und auf einmal gibt es diese weitere Dimension, die für uns völlig unbekannt war. Ich stelle dir paar Fragen. Was würde es für dich bedeuten, wenn du Gott in den nächsten sieben Tagen, bis nächsten Sonntag viel näher kennenlernen könntest? Also ganz anders. Was wäre, wenn du hören könntest, was er dir sagt? Und auf der Gegenseite, was ist, wenn alles so bleibt, wie es jetzt ist? Was, wenn du Gott nicht hörst, obwohl er mit dir redet? Was ist, wenn Gott in dieser einen Dimension bleibt, in der du ihn kennst? Sonntagmorgens, vielleicht bei Worshipmusik. Aber dann ist auch Schluss. Vor ein paar Monaten habe ich hier vorne gestanden mit meiner Tochter Lea und wir haben euch erzählt vom Vater unser, das Gebet, was Jesus seine Jünger gelehrt hat und wir sind nicht weit gekommen, wir sind genau bis unser gekommen. Und dann war auch die halbe Stunde rum. Heute möchte ich weiterreden. Und das Text weiter geht im Himmel. Geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschieht wie im Himmel, so auf Erden. Und eigentlich wollte ich nur über im Himmel sprechen heute, bis ich dann selber weiter gelesen habe und dann festgestellt habe, ah, das fällt ja immer wieder zurück, das Thema. Und dann habe ich gesagt, nee, ich muss den ganzen Abschnitt nehmen. Meine Frage an dich ist, wie hast du bis jetzt diese Worte verstanden? Geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschieht. Das hört sich, und Himmel, das hört sich doch alles erstmal auf den ersten Blick so an, wie wenn das irgendwie in der Zukunft wäre, oder? Aber dann wiederum, na ja, sein Name hat er jetzt schon. Das heißt, wenn wir sein Name heiligen sollen, warum nicht jetzt schon, weil er hat den Namen ja schon und da müssen wir nicht erst warten, bis wir irgendwann mal alle im Himmel sind. Und wenn wir dann weiter im Gebet weitergehen, denn unser tägliches Brot gibt uns heute, das wäre schon super, wenn das auf jetzt bezogen ist und nicht auf irgendwann mal. Das heißt, auf einmal merken wir, oh, das ist ja tatsächlich ein Realitätsbezug. Das ist so formuliert, dass wir jetzt sein Name heiligen sollen, dass jetzt sein Reich kommen soll, dass jetzt sein Wille geschehen soll, so wie im Himmel, wo auch immer das ist, wie hier auf der Erde. Diese Worte, glaube ich, sollen eine Absichtserklärung sein zu dem, was wir jetzt tun sollen. Und so entsteht ein neues Bild daraus, im Himmel. Zweimal in diesem ganz kurzen Textabschnitt kommt das Wort vor. Warum kommt der Himmel überhaupt vor? Na ja, ich kann es mir nur so vorstellen, weil der Himmel ist ja irgendwo ein anderer Ort, wo Gott lebt, herrscht, schon immer wahr und immer sein wird und wo hoffentlich irgendwann mal auch wir sind. Und der Himmel hat andere Ressourcen als wir hier auf der Erde, weil das der Ort ist, wo Gott ist. Es ist ein himmlischer Standort. Und Gott kann dort aus seiner Perspektive Dinge sehen machen. Er kann die Vergangenheit, die geben feiert, aber auch die Zukunft sehen. Und er weiß, was wir hier brauchen, bevor wir es selbst wissen. Dabei ist das so, dass Götter allgemein ja meistens nicht unbedingt in einem Himmel verortet werden. Gerade in den traditionellen Religionen werden Götter ja irgendwie an andere Dinge geknüpft. Ich bin oft in Indien unterwegs und da gibt es also sehr flache Gegend östlich von Heiderabad. Und da gibt es nicht viele Hügel, aber die wenigen Hügel, die es da gibt, das steht auf jedem, steht ein Tempel. Weil man denkt, na ja, wenn da was rauskommt, das muss ja irgendwie ein Sitz von einem Gott sein. Und so kennen viele Religionen, wo die Götter in Flüssen sind, in Bergen, in Täler, in Anhöhen. Und das ist auch damals schon aufgefallen vor vielen tausend Jahren. Im Style 115 lesen wir, doch ihre Götter sind nur Figuren aus Silber und Gold von Menschenhänden gemacht. Sie haben einen Mund, aber reden können sie nicht. Augen haben sie, doch sie können nichts sehen. Mit ihren Ohren hören sie nicht und mit ihren Nasen riechen sie nichts. Ihre Hände können nicht greifen, mit ihren Füßen gehen sie nicht, aus ihren Kehlen kommt kein einziger Laut. Und das ist eine Realität. Und wer von euch schon mal den Pferst davor gelesen hat, den Pferst 3, der steht direkt davor. Aber unser Gott im Himmel macht was er will. Deswegen Himmel. Hoffnung über den Umständen. Unsere Probleme sind niemals zu groß für ihn, so dass er nicht mit seinen Ressourcen eingreifen könnte. Und egal was passiert, dieser Gott sitzt im Thron im Himmel. Die erste Aussage des Vater Unsa ist ja dieses Vater Unsa. Und da geht es darum, dass diese Beziehungen vor allen Dingen von dieser starken Intimität geprägt ist. Die zweite Aussage, die im Himmel zeigt vor allen Dingen Gottes Souveränität, weil er eben nicht hier verhaftet ist, sondern überall ist und seinen Sitz im Himmel hat. Im Himmel, da passiert ja schon sein perfekter Wille, das was er möchte, passiert. Und wir beten darum, dass diese Existenz in diesem Gebet, dass diese Realität hier auf der Erde sichtbar wird. Für die Zeitgenossen von Jesus damals war der Himmel quasi Gottes Regierungssitz, die Zentrale. Da war seine Autorität. Wenn man Vater im Himmel sagt, dann erkennt man ihn als höchste Instanz im Universum an. So in etwa, wie wenn du im Ausland zur deutschen Botschaft gehst und nach deinem Pass fragst und der Botschafter sagt, wir haben irgendein Problem mit Berlin. Da wissen wir, er kann das gar nicht entscheiden, er hat eine höhere Instanz irgendwo und da reicht schon unsere Bundeshauptstadt und dann weiß jeder schon, oha, höhere Instanz. Der Tempel übrigens in dieser Zeit war die Schnittstelle zwischen diesem Gott im Himmel, dieser höheren Instanz und unserer vergänglichen Existenz hier auf der Erde. Der Tempel in Jerusalem war die Stelle, wo sich Himmel und Erde getroffen hat. Der Himmel, die Sphäre, in der ja Gottes Wille schon bereits vollkommen passiert, im Gegensatz zu chaotischen Erde. Geheiligt werde dein Name. Heilig bedeutet ja besonders wichtig. Wir kennen das alle von Oma. Ich benutze das Beispiel immer, weil das so ein tiefes Beispiel ist, wenn wir zu Oma gleich zum Kaffee trinken gehen und sie ihr teures, meistnahes Geschirr aus dem Schrank holt. Da müssen wir alle ganz vorsichtig sein, da sollen wir nicht. Und vor allen Dingen selbst die Oma trinkt am Dienstagmorgen ihren Kaffee aus dem beste Oma der Weltbecher, den du ihr mal mal geschenkt hast und nicht aus diesem Geschirr. So heilig ist das Zeug. Ich habe im Augenblick ein Projekt laufen in so einer Betriebssalle von uns in Bottrop, in der wir aus Gras, also heu Stroh, nicht so ein Projekt, aus Gras Holzkohle Bricketts herstellen. Und das ist ein erstaunlich einfacher Prozess, aber weil wir das noch nicht industriell machen, sondern erst mal nur testen, wie man das anwenden kann später in Afrika, später Ende des Monats. Wie wir das in Afrika anwenden können, müssen wir uns ein paar Hilfsmittel suchen, weil wir halt nicht diese Quantitäten herstellen können. Und als Hilfsmittel haben wir uns alles möglich an Werkzeugen angeschaut, was Amazon und das Internet zu bieten hat und sind bei Küchengeräten geendet. Wir haben ohne Witz da ein Icecrusher, vier Airfryer, eine Wurstmaschine und noch ein paar andere kleine Küchengeräte stehen, mit denen wir Holzkohle zerstöckeln. Das ist mal so richtig unheilig für Küchengeräte, okay? Da staubt da die ganze Halle voll, die Wurstmaschine haben wir gekillt, weil wir da eine Holzkohle-Mischung mit Stärke reingepampt haben und geguckt haben, ob die Wurstmaschine unsere Bricketts rausdrückt, geht nicht. Absolut unheilig, das macht man nicht. Gehört sie nicht. Wenn ich mich manchmal vorstelle in unterschiedlichen Settings, dann sage ich heiße Jakob und alle, oh, ein schöner jüdischer Name und noch so populär und dann sage ich Adolf und alle, oh, gar nicht mehr so schön. Irgendwie wird sie auch keiner von uns auch ich nicht freiwillig aussuchen. Das ist so schlimm, dass es mittlerweile zwei Filme darüber gibt, der Vorname. Einmal die französische Version, sehr sehenswert und eine Hollywood-Version davon, wo es genau darum geht, was mit diesem Namen alles zusammenhängt und wie letztendlich dieser Name schlussendlich eigentlich so eine Art Schimpfwort geworden ist. Und dann sitze ich manchmal irgendwo in einem Setting und er ruft einer laut, oh Gott, oh Gott, oh mein Gott, in den USA mal Jesus Christ und Gott im Himmel und oh mein Gott. Mir läuft es kalt in Rücken runter, weil ich denke, hey, für dich hängt da anscheinend was ganz anderes mit zusammen als für mich. Und ich weiß, ein paar von uns trifft es genau zwischen die Augen. Aber wir haben da irgendwie eine unterschiedliche Referenz zu dem, wer Gott ist und was er kann und wo er wohnt und was er für mich bedeutet. Wir haben früher bei uns in der Kirche, in der Jugend, hat mal so ein paar Namen, die dürfte man nicht sagen, da musste man mal so machen, wenn man sagen muss, sonst hat man einen geschallert gekriegt. Stell dir vor, das wäre dein Name. Oder stell dir vor, dir passiert irgend ein großes Missgeschick und du rufst ganz laut, weil alle das machen. Verdammte Leer, bedeutet vielleicht für dich nichts, aber hier sitzen zwei. Einer davon ist meine Tochter, bedeutet mir die Welt. Und ich weiß, hey, du wirst keine Leer kennen, jedenfalls nicht so wie ich Leer das kenne. Das scheint ja nicht so viel zu bedeuten. Unheilig. Das ist wie die Holzkohle Stücke im Icecrusher. Warum soll Gottes Name geheiligt werden? Naja, damit räumen wir ihm einen Stellenwert ein, den er schon hat. Er ist eben nicht nur der Gott, den wir vielleicht irgendwie so leicht kennen, sondern er ist der souveräne, allmächtige, barmherzige, gerechte, einzige, alleinwissende Gott. Er ist es sowieso, aber mit der Heiligung seines Namens, bezeugen wir, dass wir das auch glauben. Dein Reich komme. Welches Reich wäre das? Naja, das, was schon im Himmel ist, wo er wohnt, das, was ihm alles gehört. Wie kommt sein Reich? Naja, sein Reich kommt immer in Form irgendeiner Gegenwart. Wenn wir jetzt mal einfach zurückschauen, früher war das ja so, wenn ein König, aus welchen Gründen auch immer ein Krieg geführt hat, hat er immer mal ein Land, oder ein Landstrich eingenommen und das wurde dann Teil seines Reiches. Und dafür muss er selber gar nicht präsent sein. Das hat meistens gereicht, wenn seine Soldaten, seine Herrführer präsent wären, seine Botschafter. Und damit wurde das dann automatisch zu seinem Reich, weil sie dann ja letztendlich genau das getan hatten, was der König ihn aufgetragen hatte. Das ist übrigens genauso, wie wenn wir sagen, wir sind Weltmeister geworden, Deutschland ist Weltmeister geworden. Das stimmt immer nur bedingt, weil meistens sind es irgendwie nur 11 oder 6 oder 7 Leute geworden. Und wir zählen uns einfach dazu, weil wir die gleichen Nationalität haben. Wie kann Gottes Reich denn kommen? Klar, durch Gottes Anwesenheit. Aber auch durch uns, seine Jünger Botschafter, seine Mannschaft. Dein Willegeschirr. Das geht mir relativ leicht über die Lippen. Aber man muss sagen, mir fällt es unheimlich schwer, Gottes Willen zu kennen. Warum? Erst mal habe ich genug eigenen Willen und ich bin umringt von Leuten, die auch nicht nur einen Willen haben, sondern Tausende von verschiedenen Willen haben. Und einige von denen bezahlen mich dafür, dass ich ihren Willen umsetze. Und dann gibt es diese Erwartungen von anderen, dass ich als aus Freundschaftsdiensten ihrem Willen gerecht werde. Und da kann man sich vorstellen, dass es nicht ganz so einfach ist, noch rauszufinden, was Gott außerdem noch möchte. Und ich will es euch ein bisschen einfacher machen. Die Frage ist, was will der Vater im Himmel? Na ja, ein paar Sachen sind logisch. Reiner gesunder Menschenverstand, das können wir herausfinden, was Gott so will. Dass es allen gut geht, bla, bla, bla. Aber das meiste davon oder vieles von dem, was Gott möchte, steht in so einem Buch. Ich habe seit fast 30 Jahren keinen Buch mehr als Bibel, also nur noch Erbs. Also steht hier, also während ich die Bibel nutze. Kann man herausfinden, wenn man damit Zeit verbringt und reinschaut. Und ganz zum Schluss ist immer noch die Frage, na ja, ist das oder jenes wirklich sein Wille? Oder nicht? Na ja, gut, da können wir natürlich nachfragen. Und ein ganz tolles Beispiel für mich ist der Gideon aus dem Alten Testament. Ich habe letztmal schon von Gideon erzählt, später in seinem Leben. Aber an dieser Stelle Gideon ist ein relativ einfacher Mensch. Und Gott beruft ihn, spricht zu ihm und sagt immer, da sind Feinde und ihr Israeliten solltet gegen die kämpfen. Das ist so weit so gut. Und Gott sagt zu ihm, ich möchte, dass du das machst. Und Gideon hat den Auftrag, alle wehrfähigen Männer aus seinem Volk stammt zusammen zu sammeln. Und die anderen sind natürlich professionelle Armeen. Nicht nur, dass sie deutlich in der Überzahl sind. Nein, Gideons Leute, da sind alles so Hierten und Schreiner und wahrscheinlich Innenraumausstattter oder so was. Und ihr könnt euch vielleicht vorstellen, als Gideon dann seine Bande da sitzen sieht, dass ihm gewisse Zweifel kommen, ob das denn so gut laufen wird. Die Story verschärft sich ungemein hinterher. Aber wir sind im Anfangsstadium dieser Story und er sitzt da und fragt sich, oh, meine Güte, ist das wirklich Gottes Wellen, dass ich mit denen diese Aktion hier machen soll. Und da betet zu Gott und sagt, bitte gib mir ein Zeichen, dass du Israel wirklich durch mich befreien willst, wie du es angekündigt hast. Da schwingt schon ein bisschen Sorge und Angst mit, oder? Und um dann sicherzustellen, sagt er, Gott, ich lege mal hier so ein Fell aus, abends und morgens bitte Tau auf dem Fell, gar alles ringsherum soll bitte trocken sein. Dann weiß ich, dass du das mit mir vor hast. Und am nächsten Morgen ist alles trocken und da windet das Fell aus und da ist ein einmal Wasser drin. Und er denkt sich, oh, nie. Und dann sagt er, okay, sei mir nicht böse drum noch einmal. Jetzt am nächsten Morgen soll das Fell trocken sein und alles andere soll nass sein. Und das passiert. Und er sagt, okay, mache ich das wohl. Ende des Jahres bin ich viel auf YouTube unterwegs, also nicht als Creator, keine Sorge, viel auf YouTube unterwegs. Und da bin ich über Jamie Winship und seine Frau gestoßen. Einmaliger CIA-Agent, der immer von der Regierung, ihr wisst welcher, irgendwo in Krisengebiete geschickt wurde, wenn es drohte, dass irgendeine Gruppe von Islamisten sich irgendwie zusammenrottete, dann wurde er quasi als Schlichter in diese Situation geschickt. Eine unheimlich spannende Lebensgeschichte, kann ich nur empfehlen, googelt ihn gerne. Und er und seine Frau sagen, dass sie ihr Leben lang immer so gelebt haben, dass immer wenn irgendwas passiert, was ein bisschen merkwürdig ist, dass sie sofort gesagt haben, Gott, was willst du uns da durchsagen? Egal was passiert ist, ob es gut war, ob es schlecht war, immer wenn etwas ein bisschen anders als sonst lief, war das ihre erste Frage. Nicht warum, ich oder so. Die haben immer gesagt, Herr, zeig uns, was du damit sagen möchtest. Und wir wissen, Gott spricht durch brennende Dornbüsche, durch Eselinnen, Stimmen in der Nacht, Träume, Stürme und aus Wolken. Und das ist auch das, was wir wünschen. Und wir wünschen uns alle, dass G