Georgi W. Florowskis Dekonstruktion eines katholischen Traditionsprinzips
Ein Glaube, der nach dem Vinzentinischen Kanon 'immer, überall und von allen' geglaubt wurde, ist historisch und theologisch unmöglich, da die Kirchengeschichte durch Differenzen geprägt ist.
Der Text stellt die theologische Position des orthodoxen Gelehrten Georgi W. Florowski vor. Florowski dekonstruierte im Kontext der Vorüberlegungen zu einem Ökumenischen Rat der Kirchen den sogenannten Vinzentinischen Kanon. Dieser Kanon definierte Tradition historisch als das, was 'immer, überall und von allen geglaubt wurde'. Florowski argumentierte, dass ein Glaube, der diese strengen historischen Kriterien erfüllt, unmöglich sei. Er wies darauf hin, dass die Geschichte der Kirche durch Kontroversen und unterschiedliche Auslegungen geprägt ist. Dadurch lässt sich keine einheitliche, zeitlose Übereinstimmung aller Gläubigen in allen Zeiten nachweisen. Der Text betont die akademische und ökumenische Relevanz dieser Kritik an einem zentralen Traditionsprinzip. Es handelt sich um eine sachliche Darstellung einer theologischen Debatte über die Definition von Orthodoxie und Tradition.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
- in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
- Was hilft dagegen?
- Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
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