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Humanistisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Rationality, Markets and Morals (RMM)

ohne Namen · Giordano-Bruno-Stiftung – Meldungen · 2026-04-01 · Mastershausen · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend

Die interdisziplinäre Verbindung von Philosophie und Ökonomik durch kritisch rationale Reflexion ist ein zentrales wissenschaftliches Anliegen, das durch den Relaunch des Journals RMM fortgeführt und institutionell gesichert wird.

Er plädierte vor allem für eine erfahrungswissenschaftlich ausgerichtete kritisch rationale Grundlagenreflexion in Ökonomik und Philosophie.

Der Text kündigt den Relaunch des Open-Access-Journals »Rationality, Markets and Morals« (RMM) durch das Hans-Albert-Institut an. Ziel ist die Fortführung einer interdisziplinären Plattform, die Philosophie und Ökonomik verbindet. Das Projekt stützt sich auf das Forschungsprogramm von Hans Albert, der eine erfahrungswissenschaftlich ausgerichtete kritisch rationale Reflexion befürwortete. RMM wurde 2009 von Bernd Lahno und Michael Baurmann initiiert und zählte renommierte Autoren wie Nobelpreisträger zu seinen Beiträgern. Nach der Einstellung des früheren Verlags 2015 wurden die Bände zunächst über die Justus Liebig Universität Gießen zugänglich gemacht. Nun sind die früheren Artikel über die neue Website rmm-journal.com abrufbar. Zudem wird ein Special Issue zum 80. Geburtstag von Dieter Birnbacher angekündigt, das sich mit Ethik, Verantwortung und Bioethik befasst.

Weltbild

was das heißt
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
1 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Das Hans-Albert-Institut (HAI) gibt den Relaunch des Open-Access-Journals »Rationality, Markets and Morals« (RMM) bekannt. Mit diesem Schritt ermöglicht das Institut die Fortführung einer interdisziplinären Plattform, die sich von 2009 bis 2015 mit beachtenswertem Erfolg Fragen an der Schnittstelle von Philosophie und Ökonomik widmete. Mit dem Relaunch von RMM will das Hans-Albert-Institut die Weiterverfolgung eines zentralen Anliegens seines Namensgebers fördern. Hans Albert lehnte im Sinne von David Humes »Versuch, die Methode der Erfahrung in die Geisteswissenschaft einzuführen« die strikte Trennung wissenschaftlicher Disziplinen ab. Er plädierte vor allem für eine erfahrungswissenschaftlich ausgerichtete kritisch rationale Grundlagenreflexion in Ökonomik und Philosophie. Unter dem Einfluss von Hans Alberts Forschungsprogramm wurde RMM 2009 auf Initiative von Bernd Lahno und Michael Baurmann (HAI-Beirat) mit einer Festschrift für den Philosophen und Wirtschaftswissenschaftler Hartmut Kliemt (HAI-Beirat) gestartet. Zahlreiche renommierte Herausgeber und Autoren konnten gewonnen werden, zu denen unter anderem Hans Albert sowie die Nobelpreisträger Elinor Ostrom (Wirtschaftswissenschaften 2009), Reinhard Selten (Wirtschaftswissenschaften 1994) und James M. Buchanan (Wirtschaftswissenschaften 1986) zählten. Die früheren Bände von RMM wurden zunächst herausgegeben vom ehemaligen Frankfurt School Verlag. Als der Verlag seine Tätigkeit 2015 einstellte, blieben die Ausgaben von RMM unter dem Dach der Justus Liebig Universität Gießen zugänglich. Nachdem nun ein neues institutionelles Dach für RMM gefunden wurde, können die früheren Artikel auch über die neue Journal-Website unter rmm-journal.com abgerufen werden. Special Issue zum 80. Geburtstag von Dieter Birnbacher Mit dem Relaunch weist das Hans-Albert-Institut zudem auf ein aktuell ausgeschriebenes Special Issue zum 80. Geburtstag von HAI-Beirat Dieter Birnbacher hin. Birnbacher zählt zu den profiliertesten Ethikern im deutschsprachigen Raum und hat mit seinem Werk maßgebliche Impulse für die praktische Philosophie gesetzt. Das Special Issue widmet sich Themen, die im Zentrum seines wissenschaftlichen Schaffens stehen – von Verantwortungstheorien über Zukunftsethik und intergenerationale Gerechtigkeit bis hin zu Problemen der Bio- und Medizinethik (Embryo- und Reproduktionsforschung, Organtransplantation, Sterbehilfe, Genomeditierung). Weitere Informationen zu den Einreichungsmodalitäten finden sich auf der Website des Journals .