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Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Ser buenos centinelas: el llamado de Jesús a cuidar y orientar al prójimo. Cardenal Carlos Aguiar Retes.

ohne Namen · Arquidiócesis Primada de México – Homilías des Kardinals Carlos Aguiar Retes · 2026-09-07 · Ciudad de Mexico · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Verantwortung · tragend

Die christliche Gemeinschaft ist berufen, durch brüderliche Zurechtweisung und gemeinsames Gebet als Wächter zu dienen, um den Nächsten auf den Weg der Liebe und des ewigen Lebens zu führen.

Wenn dein Bruder eine Sünde begeht, geh und weise ihn allein zurecht … Wenn er dich nicht hört, lass dich von einer oder zwei Personen begleiten.

Der Text interpretiert die biblische Figur des Wächters als Auftrag, den Nächsten zu begleiten und zu lehren. Er verknüpft Zitate aus Ezechiel, Paulus und Matthäus, um die Pflicht zur gegenseitigen Liebe und brüderlichen Zurechtweisung zu begründen. Jesus wird als der Weg vorgestellt, der aus dem Bösen führt, wobei gemeinsames Gebet als unentbehrlich dargestellt wird. Die Predigt richtet sich an Familien und Gemeinden, die durch Gebet und Solidarität die 'Zivilisation der Liebe' fördern sollen. Maria von Guadalupe wird als Fürsprecherin angerufen, um bei der schwierigen Aufgabe der Zurechtweisung irreführender Nächster zu helfen. Es wird ein Bezug zum Heiligtum in Extremadura, Spanien, hergestellt, um die Geschwisterlichkeit zwischen Mexiko und Spanien zu betonen. Der Text schließt mit einem Aufruf, durch Gebet und Nachfolge Jesu das ewige Leben zu erlangen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Ez 33,7 · Röm 13,8-9 · Mt 18,15 · Mt 18,19-20

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
„Ich habe dich zum Wächter für das Haus Israel eingesetzt.“ In der ersten Lesung hat uns der Prophet Ezechiel daran erinnert, dass wir eine Hilfe für unsere Nächsten sein müssen: „So spricht der Herr: Ich habe dich zum Wächter für das Haus Israel eingesetzt.“ Und es ist Jesus der Weg. Wie werden wir dem anderen helfen, aus dem Bösen herauszukommen? Indem wir ihm Jesus und seine Lehren zeigen. Deshalb antworteten wir im Psalm: „Lasst uns dem Herrn gehorchen, der uns sagt: Versteift euer Herz nicht.“ Das heißt, wir müssen barmherzig sein und dem bedürftigen Nächsten helfen. Heiliger Paulus ermahnt uns in der zweiten Lesung in derselben Linie: „Brüder, habt gegenüber niemandem eine andere Schuld als die des gegenseitigen Liebens. Denn wer den Nächsten liebt, hat das ganze Gesetz erfüllt.“ „In der Tat, die Gebote, … werden in diesem zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Und im Antwortgesang zur Lesung des Evangeliums haben wir dort unsere Mission wiederholt: „Gott … hat uns die Botschaft der Versöhnung anvertraut.“ Schließlich weist Jesus im Evangelium darauf hin, dass der gute Wächter das, was er beobachtet, bekannt machen muss, wobei er sich einer oder mehrerer Personen zur brüderlichen Zurechtweisung bedient. So sagt er und bekräftigt es: „Jesus sagte zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder eine Sünde begeht, geh und weise ihn allein zurecht … Wenn er dich nicht hört, lass dich von einer oder zwei Personen begleiten.“ Und Jesus schließt heute damit, dass er uns die göttliche Hilfe zusichert: „Wahrlich, ich sage euch: Wenn zwei von euch sich einigen, etwas zu erbitten, was es auch sei, wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gewährt werden. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, wie viele sind wir hier? Zwei oder drei? Viele mehr. Das gemeinsame Gebet ist daher unentbehrlich und notwendig. Deshalb, Papa, Mama, wenn ihr in eurem Haus gemeinsam mit euren Söhnen, Töchtern oder der ganzen Familie betet, ist Jesus gegenwärtig. Jesus wird helfen, unterstützen, was auch immer erbeten wird. Ich lade euch ein, heute unserer Mutter zu bitten, uns in unserer Verantwortung, Wächter unserer Brüder zu sein, zu unterstützen. Bitten wir sie, indem wir ihr unser Herz öffnen, denn es gibt Zeiten, in denen wir den Moment oder die Art und Weise nicht finden, den irreführenden Nächsten zurechtzuweisen, um ihm zu zeigen, dass er auf einem Weg ist, der ihn ins Böse führt. Aber mit der Hilfe des Herrn werden wir ohne Zweifel die angemessene Hilfe empfangen. In einem kurzen Augenblick des Stille öffnet jeder sein Herz, um gemäß seinen Umständen um die Hilfe zu bitten, ein guter Wächter seiner Brüder zu sein. Unsere Mutter, Maria von Guadalupe, in der Erinnerung daran, dass du gekommen bist, um den wahren „Gott, durch den man lebt“ bekannt zu machen; wir bitten dich, uns zu helfen, gute und treue Jünger deines Sohnes Jesus zu sein, indem wir unser Leben gemäß seinen Lehren führen und so zum Haus des Vaters Gottes gelangen und das ewige Leben genießen. Liebe Mutter, hilf uns, gute Wächter zu sein, um unsere Nächsten zu begleiten, insbesondere diejenigen, die schlecht gehandelt haben, und sie zu leiten, um auf den guten Weg der gesunden Beziehung mit den anderen zurückzukehren. An diesem Sonntag erinnern wir uns an die Geschwisterlichkeit mit dem Heiligtum, das der seligen Jungfrau Maria unter dem Titel Unserer Lieben Frau von Guadalupe in Extremadura gewidmet ist, innerhalb des Erzbistums Toledo, Spanien. Deshalb bitten wir dich, Mutter, uns zu ermutigen, das gemeinsame Gebet zwischen unseren Völkern Mexikos und Spaniens zu fördern, sowie die Solidarität in allen Bereichen des alltäglichen Lebens, um gute und dauerhafte Fundamente zu festigen, die die Zivilisation der Liebe hervorbringen und in den Herzen der Männer und Frauen unserer Zeit jenen Strom lebendigen Wassers zum Vorschein bringen, der bis zum Himmel springt, um Gott einen Kult im Geist und in der Wahrheit zu darbringen. Wir empfehlen uns dir, die auf unserem Weg als Zeichen der Rettung und der Hoffnung leuchtet. O gütige, o barmherzige, o süße Jungfrau Maria von Guadalupe! Amen. Der Beitrag „Gute Wächter sein: der Ruf Jesu, den Nächsten zu pflegen und zu leiten. Kardinal Carlos Aguiar Retes.“ wurde zuerst auf Arquidiócesis de México veröffentlicht.
Wortlaut im Original
“Te he constituido centinela para la Casa de Israel”. En la primera lectura, el profeta Ezequiel nos ha recordado que debemos ser un auxilio para nuestros prójimos: “Esto dice el Señor: a ti te he constituido centinela para la casa de Israel”. ‏Y es Jesús el camino. ¿Cómo vamos a ayudar al otro a salir del mal? Mostrándole a Jesús y sus enseñanzas. Por eso respondíamos en el salmo: “Hagámosle caso al Señor que nos dice: no endurezcan su corazón”. Es decir, debemos ser misericordiosos y ayudar al prójimo necesitado. San Pablo, en la segunda lectura, nos exhorta en la misma línea: “Hermanos, no tengan con nadie otra deuda que la del amor mutuo. Porque el que ama al prójimo ha cumplido ya toda la ley”. “En efecto, los mandamientos, … se resumen en éste: Amarás a tu prójimo como a ti mismo”. Y en el canto de respuesta a la lectura del evangelio, allí hemos reiterado nuestra misión: “Dios… nos ha encomendado a nosotros el mensaje de la reconciliación”. Finalmente, en el evangelio, Jesús señala que el buen centinela debe dar a conocer lo que observa, auxiliándose de uno o más personas para la corrección fraterna. Así dice lo afirma: “Jesús dijo a sus discípulos: Si tu hermano comete un pecado, ve y amonéstalo a solas… Si no te hace caso, hazte acompañar de una o dos personas”. Y termina diciendo Jesús hoy que nos garantiza la ayuda divina: “Les aseguro que si dos de ustedes se ponen de acuerdo para pedir algo, sea lo que fuere, mi Padre celestial se lo concederá. pues donde dos o tres se reúnen en mi nombre, ahí estoy yo, yo estoy en medio de ellos”. Donde dos o tres se reúnen en mi nombre, ¿cuántos estamos aquí? ¿Dos o tres? Muchos más. La oración en común es por tanto, indispensable y necesaria. Por eso, papá, mamá, al hacer oración en su casa junto con sus hijos, hijas o con toda la familia, se hace presente Jesús. Jesús va a ayudar, auxiliar en lo que sea solicitado. Los invito a pedirle hoy a nuestra madre que nos auxilie en nuestra responsabilidad de ser centinelas de nuestros hermanos. Pidámosle a ella, abriéndole nuestro corazón, porque hay veces que no encontramos el momento o la manera de corregir al prójimo equivocado, para hacerle ver, que está en camino que lo lleva al mal. Pero con la ayuda del Señor, sin duda, recibiremos el auxilio conveniente. En un breve momento de silencio, cada uno le abre su corazón para pedirle, según sus circunstancias, la ayuda para ser buen centinela de sus hermanos. Madre nuestra, María de Guadalupe, recordando que viniste para dar a conocer al verdadero “Dios por quien se vive”; te pedimos nos auxilies para ser buenos y fieles discípulos de tu hijo Jesús, conduciendo nuestra vida conforme a sus enseñanzas y así llegar a la casa de Dios Padre y gozar de la vida eterna. Madre querida, ayúdanos a ser buenos centinelas para acompañar a nuestros prójimos, especialmente a quienes han obrado mal, y orientarlos para volver al buen camino de la sana relación con los demás. En este domingo recordamos el hermanamiento con el Santuario, dedicado a la bienaventurada Virgen María, bajo el título de Nuestra Señora de Guadalupe en Extremadura, dentro de la Arquidiócesis de Toledo, España. Por eso te pedimos, Madre, que nos animes a propiciar la oración en común entre nuestros pueblos de México y España, y la solidaridad en todos los ámbitos de la vida cotidiana, consolidando buenos y perdurables cimientos, que generen la civilización del amor, y que haga brotar en los corazones de los hombres y las mujeres de nuestro tiempo, ese río de agua viva, que salta hasta el cielo para dar a Dios un culto en Espíritu y en Verdad. Nos encomendamos a ti que brillas en nuestro camino como signo de salvación y de esperanza. ¡Oh clemente, oh piadosa, oh dulce Virgen María de Guadalupe! Amén. La entrada Ser buenos centinelas: el llamado de Jesús a cuidar y orientar al prójimo. Cardenal Carlos Aguiar Retes. se publicó primero en Arquidiócesis de México .