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Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Lâ İlâhe İllallah! Es gibt keinen Gott außer Allah!

DITIB Religionsamt · DITIB · 2025-10-10 · Köln · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Verantwortung · tragend

Die ausschließliche Anerkennung der Einheit Allahs (Tawhid) ist die einzige Grundlage für Rettung, während jede Form der Beigesellung (Schirk) alle guten Taten zunichtemacht und zum Untergang führt.

Wenn du Allah etwas beigesellst, werden deine Taten gewiss zunichtewerden, und du wirst zu den Verlierern gehören.

Der Text definiert den Tawhid, die absolute Einheit Allahs, als das zentrale Prinzip des Islam und die gemeinsame Botschaft aller Propheten. Er stellt dem Tawhid den Schirk, die Beigesellung von Göttern oder Mittlern, als größte Sünde gegenüber, die alle guten Taten zunichtemacht. Der Prediger warnt davor, sich durch falsche Verehrung oder das Vertrauen auf menschliche Vermittler von Allah zu entfernen, da dieser dem Menschen näher ist als die Halsschlagader. Es wird betont, dass selbst der Prophet Muhammad seiner Tochter Fatima riet, sich allein auf Allah zu verlassen und nicht auf seine väterliche Fürsprache zu hoffen. Die Predigt ruft die Gläubigen auf, den Tawhid in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen und aufmerksam gegenüber dem Schirk zu sein. Sie schließt mit der Rezitation der Sure al-Ichlās, die die Alleinschaft und Einzigartigkeit Gottes verkündet. Der Text dient als lehrhafte Erinnerung an die korrekte Gottesbeziehung und die Notwendigkeit der reinen Anbetung.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Koran 31:13 · Koran 59:22-24 · Koran 21:25 · Koran 4:48 · Koran 39:3 · Koran 50:16 · Koran 17:30 · Koran 82:19

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Polytheisten (Muschrik)
Zeitbezug
früher 1, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Lâ İlâhe İllallah! Es gibt keinen Gott außer Allah! (10.10.2025) Das wichtigste Grundprinzip, das diejenigen erlernen müssen, die dem Erhabenen Allah dienen möchten, ist der Tawhid – die Einheit Allahs.[1] Der Tawhid, eines der zentralen Themen des edlen Qurʾān, bedeutet die feste Überzeugung, dass allein der Erhabene Allah der Anbetung und Verehrung würdig ist.[2] Der Tawhid bedeutet, die Eigenschaften, die nur Allah, der Erhabene, besitzt, keinem anderen zuzuschreiben.[3] Der Tawhid ist der gemeinsame Ruf und die gemeinsame Botschaft aller Propheten.[4] Er bedeutet, die schönen Namen und erhabenen Eigenschaften Allahs so anzuerkennen, wie Er sie für Sich selbst bestimmt hat. Wer mit voller Überzeugung an das Bekenntnis „Lâ ilâha illâllâh – Es gibt keinen Gott außer Allah“ glaubt und danach lebt, wird – gemäß der frohen Botschaft unseres Propheten ﷺ – das Paradies erlangen.[5] Geehrte Gläubige! Wo kein Tawhid ist, da herrscht Schirk. Schirk bedeutet, zu glauben, dass Allah in Seinem Wesen, in Seinen Eigenschaften, in Seinen Taten oder in der Anbetung einen Teilhaber, einen Ebenbürtigen oder einen Ähnlichen hat.[6] Die Haltung des Erhabenen Allah zu diesem Thema ist klar und eindeutig: „Allah vergibt nicht, dass man ihm Götter beigesellt, doch verzeiht er außer diesem, wem er will.[7]  “Eine weitere Form des Schirk ist, Mittler zu benutzen, weil man denkt, Allah sei den Menschen fern. Unser Erhabener Herr macht diese Wahrheit in folgendem Vers deutlich: „Wahrlich, Allah allein gehört die reine Religion. Diejenigen aber, die anstelle Ihm andere als Beschützer annehmen, sagen: ‚‚Wir verehren sie nur, damit sie uns Allah näherbringen.“[8] Der Allah teilt dem Menschen mit, dass Er ihm näher ist als die Halsschlagader[9] und über alle Handlungen Seiner Diener bis ins kleinste Detail Bescheid weiß.[10] Eine weitere Eigenschaft der Muschrik /Polytheisten ist, dass sie glauben, die Wesen, die sie neben Allah anbeten, würden sie am jüngsten Tag retten. Doch unser Herr befiehlt, dass wir uns und unsere Familien vor jenem Tag schützen,[11] an dem niemand einem anderen etwas nützen kann.[12] Wie bedeutungsvoll sind die Worte unseres Propheten ﷺ an seine Tochter: „O meine Tochter Fatima! Vertraue nicht allein darauf, dass ich dein Vater bin. Erfülle deine Pflicht der Anbetung gegenüber deinem Herrn. Sonst, bei Allah, kann selbst ich dir nichts nützen.“[13] Schirk ist die größte Sünde, die alle guten Taten zunichtemacht. Unser erhabener Herr macht diese Wahrheit mit folgenden Worten deutlich: „Wenn du Allah etwas beigesellst, werden deine Taten gewiss zunichtewerden, und du wirst zu den Verlierern gehören.“[14] Geehrte Geschwister! Wenn wir im Jenseits nicht zu den Verlierern gehören wollen, sollten wir den Tawhid – den Glauben an die Einheit Allahs – in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen. Unser Prophet (Friede und Segen auf ihm) sagte: „Die größte Sünde bei Allah ist es, unserem Schöpfer Allah einen Ebenbürtigen beizugesellen.“[15] So ruft er uns dazu auf, im Hinblick auf Schirk – die Beigesellung – aufmerksam, sensibel und bewusst zu sein. Lasst uns dem Ruf unseres Propheten folgen. Ich möchte meine Hutba mit der Bedeutung der Sura al-Ichlās, der Sure, die uns den Tawhid lehrt, abschließen: Sprich: “Er ist der eine Gott. Allah, der Alleinige. Er zeugt nicht und wird nicht gezeugt. Keiner ist Ihm gleich.” [16] Die DITIB-Predigtkommission [1] Koran, Loqman, 31/13. [2] T.D.V. İslam Ansiklopedisi, Cilt: 22, Sayfa: 64. [3] Koran, al-Haschr, 59/22-24. [4] Enbiya; 21/25. [5] İbn Mâce, Edeb, 54. [6] Mustafa Sinanoğlu, „Şirk“, DIA, Bd. 39; S. 193. [7] Koran, an-Nisa, 4/48. [8] Koran, az-Zumar, 39/3. [9] Koran, Qaf, 50/16 [10] Koran, al-Isra, 17/30. [11] Koran, al-Infitar, 82/19 [12] Tahrim, 66/6. [13] Bukhari, Wasayah, 11. [14] Zümer; 39/65. [15] Buhârî, Tefsîr, (Furkân) 2. [16] İhlas, 112/1-4. 2025-10-10 Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der DITIB reproduziert, vervielfältigt oder verarbeitet werden. Archiv 2007-2008  | 2009-2010 zurück Top Aktuelles 22.09.2025 DITIB sucht Mediengestalter/In Video- Bild & Ton Nachrichten 24.08.2026 DİTİB-Botschaft zur Mewlid-Nacht 19.08.2026 In tiefer Trauer 12.08.2026 Dr. Mehmet Aksoy, unser geschätzter ehemaliger DİTİB-Vorsitzender, ist verstorben Zu allen Pressemeldungen und Nachrichten Positionen 07.05.2025 Der Gebetsruf (Adhan) 06.05.2025 Humor im Islam 05.06.2024 DITIB Baden-Württemberg verurteilt den Angriff auf Vertreter von Pax Europa und Polizisten in Mannheim aufs Schärfste Archiv Landesverband 27.09.2023 Neuer Vorstand übernimmt Führung der Islamischen Religionsgemeinschaft DITIB-NRW e.V. 14.02.2020 Bombendrohungen gegen vier Moscheen Archiv Freitagspredigt 04.09.2026 Verantwortungsbewusstsein 28.08.2026 Die Herzen finden nur mittels Allahs Gedenken Ruhe 21.08.2026 Unsere Wiedergeburt: Die Geburt des Propheten Gehe zu Predigt Archiv