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Freikirchlich · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Leben in Fülle – Warum Jesus der gute Hirte ist

Adventgemeinde Nürnberg Hohe-Marter · Adventgemeinde Nürnberg Hohe-Marter · 2026-08-15 · Nürnberg · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Dankbarkeit

Das von Jesus versprochene 'Leben in Fülle' ist das ewige Leben, das durch eine authentische, fürsorgliche Gemeinschaftsbeziehung erfahrbar wird, nicht durch die Einhaltung äußerer Regeln.

Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben in Fülle.

Der Prediger referiert auf Johannes 10,10 und interpretiert Jesu Aussage 'Leben in Fülle' als das Geschenk des ewigen Lebens (Zoe), das durch die Verbindung mit Gott beginnt. Er kritisiert, dass viele Gemeindemitglieder sich nicht geliebt fühlen, weil der Fokus oft auf äußeren Regeln (Kleidung, Ernährung) liegt, statt auf der inneren Last und dem echten Miteinander. Am Beispiel einer großen Tauffeldzugaktion in einer anderen Region wird die mangelnde Infrastruktur zur Integration neuer Mitglieder in Deutschland und Europa thematisiert. Der Text fordert dazu auf, die eigene Beziehung zu Jesus und zur Gemeinde zu reflektieren und nach Wegen zu suchen, wie man einander wirklich trägt und sieht. Die zentrale Botschaft ist, dass das volle Leben nicht von materiellen Umständen abhängt, sondern von der Hingabe Jesu als guter Hirte, der sein Leben für die Schafe gibt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft; Leere, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Joh 10,10

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Also ich bin nicht mehr ganz so aufgeregt wie damals, als ich 1984 in der Homa stand und meine erste Predigt halten musste. Und daher ist es einfach schön, schöne Erinnerung mit euch zu teilen. Lange her. Wer war denn da, als ich 1984 begonnen habe? Ja, sind nur noch ein paar übrig geblieben von damals. Schön, dass ihr da seid und dass so viele andere dazu gekommen sind. Ich ahne, dass es bei manchen jetzt schon die Kinder und Enkelkinder sind, weil es mir auch so geht. Und daher ist es schön, dass wir diesen Wald Gottesdienst miteinander haben können. Erwira und ich, wir freuen uns. Wir haben jetzt über zehn Jahre in der Schweiz gearbeitet. Zuletzt in unserer Kirche, in Europa, in den Bereichen Familie, Kinder. Und mit der Arbeit, mit Menschen, mit Einschränkungen, früher hieß es Behinderung. Englischen heißt es so schön, Adventist, Possibility Ministries. Übersetzt das mal ins Deutsche. Also wir haben noch keine schöne Übersetzung gefunden, aber es hat damit zu tun, dass wir wirklich Menschen wahrnehmen, die uns vielleicht so im Alltag gar nicht bewusst sind. Da geht es nicht nur um die Senioren, Menschen, die alt geworden sind. Da geht es nicht nur um die Kinder, die keine Äthel mehr haben. Da geht es um Menschen, die nur mit dem Rollstuhl ranfahren können. Menschen, die andere Einschränkungen haben, gehörlos oder blind sind. Und wir haben eine ganze Menge von denen, nur leider verabschieden, die sich alle ganz schnell von unseren Gemeinden, weil sie meistens nicht gesehen werden. Deswegen fand das Lied so schön, Gott, du siehst mich. Und das betrifft ja nicht nur mich, sondern jeden Einzelnen. Und er hat uns als Kirche auch sensibel gemacht, dass wir Wege gesucht haben, um mitzuhelfen. Da komme ich schon gleich zu der Frage, die ich heute in der Predigtext ja schon gehört. In Johannes Kapitel 10, Vers 10, mir vorgenommen habe. Und das hat damit begonnen, dass bei einem Seminar ein Leiter folgende Frage an Geschäftsleute gestellt hat in dem Seminar. Und zwar, wozu sind sie auf der Welt? Ich habe sie dann eingeladen, schreiben sie das doch mal auf den Zettel. Schreibt doch mal auf, wozu bist du auf dieser Welt? Ich habe gedacht, die meisten Menschen würden jetzt vielleicht, weiß ich, was ihr schreiben würdet, so Dinge aufschreiben, unberufliche Ziele zu erreichen, die Rente zu erreichen, Familie gründen, Reich werden. Vielleicht wird auch hier mal einfach ein Schein, um glücklich zu werden. Weiß nicht, was ihr schreiben würdet. Wozu sind sie auf der Welt? Ich finde es interessant, dass Jesus dieser Frage nicht ausgewichen ist, als sie ihm gestellt wurde. Muss ich weiter rüber? Okay, so. Im Gegenteil, er hat immer wieder versucht, den Menschen aufzuzeigen, wozu er da ist, warum er gekommen ist. Und ihr kennt ja so bekannte Texte. Wollen euch welche ein? Wozu ist er gekommen? Suchen, was verloren ist? Das Leben haben? Also es lohnt sich mal, Johannes Kapitel 10, falls ihr eure App auf dem Handy habt, einfach mal zu lesen, auch schon vorher. Denn bevor Jesus die Antwort auf diese Frage gibt, hat er schon bereits Begegnungen mit Menschen gehabt. Die haben eigentlich überhaupt nicht begriffen, um was es geht. Und bevor wir die verurteilen, weil sie es nicht begriffen haben, werden wir uns selbst die Frage stellen, begreifen wir es, worum es geht. Jesus sagt nämlich, das in Johannes Kapitel 10, ich bin gekommen, damit sie das Leben haben in Fülle. Ich hatte einen Ethik-Professor vom Newball College, der hat es in meinem Englisch so gesagt, to live fully alive. Wer kann es gut übersetzen? To live fully alive. Volle Genüge, das ist genüge, so ein deutsches Wort. Voller Lebendigkeit, also mit Begeisterung Leben. Also nicht so, wenn man so singt, so ein Boden singt, ja, ich bin glücklich, ich bin glücklich, sondern so mit allen Szenen und allen Bewegungen dazu. In ganzer Fülle leben, to fully alive. Johannes 10, falls 10, ich bin gekommen, dass sie das Leben haben, Leben in Fülle, Leben im Überfluss, sie können verschiedene Übersetzungen lesen. Und spannend ist, dass Jesus, dass er gefragt wird, den Wechsel des Themas macht. Er hat nämlich vor einen ganz anderen Blick von den Leuten bekommen. Er hat da gerade einen Blindgeborenen geheilt. Und die Frage bei Blindgeborenen war natürlich die Jünger, das waren seine Gemeinde, die sagte sich, tolle Frage, die haben wir so oft, wer ist Schuld? Das ist eine tolle Frage, die man stellt. Einer Blindgeborene, ich sage hier, wer ist Schuld? Die Eltern, haben die was falsch gemacht bei der Produktion? Hat er selbst was falsch gemacht? Und Jesus versucht den Jüngern zu erklären, dass gibt Dinge, da gibt es keine endgültige Antwort, weil wir die Perspektive nicht haben, wir brauchen einen Perspektivwechsel. Und deswegen sagt Jesus, ich bin gekommen, damit Menschen das Leben haben, das Leben in Fülle. Und er sagt nicht, ich bin gekommen, um glücklich zu werden, um den Erlösungsplan durchzuführen. Ich bin gekommen, damit ich, damit ich, damit ich, das meist gebrauchte Wort unter Jugendlichen im Augenblick in unserer Generation, ich, was habe ich davon? Ich sage die Frage, warum bist du heute auch da? Warum gehst du in den Gottesdienst? Ich finde das manchmal spannend zu hören, wie Gemeinden Gottesdienste eröffnen. Meistens fallen die Worte, lieber Gott, wir laden dich ein. Bibelisch gesehen, müsste es eigentlich andersrum sein. Zwei sagen, das sind nicht wir, die einladen, sondern Gott hat uns eingeladen. Wir sind seine Familie. Wir sind seine Kinder. Und wir laden Menschen ein, weil Gott uns eingeladen hat. Deswegen sind wir doch da. Und deswegen müssen wir auch nicht sagen, Heiliger Geist, komm! Sondern ich müsste sagen, wie wir es heute in Lektion auch mal gesagt haben, Heiliger Geist, hilf uns, weil du schon da bist bei uns. Denn den haben wir doch bei der Taufe mitbekommen, oder? Seid ihr getauft worden im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes? Wenn ihr die Taufe bekam, dann hatte Gott versprochen, ich bin bei euch. Ich bin doch schon da. Und die Frage ist eher, hören wir auf ihn? Nehmen wir ihn wahr? Wie nehmen wir ihn wahr? Wozu bin ich gekommen? Jesus sagt, ich bin gekommen, dass diejenigen, die mir vertrauen, das Leben in Fülle haben. Und da gibt es ein Beispiel dafür. Er benutzt mir nachher ein Bild, das so im Alltag, doch wir haben es vorhin gesehen, dass ich auf der Autobahn hergefahren bin. Nehre, stell, warte bitte, so ein kleiner Kerl. Der errand in ein Gatter mit einem Hundel, war ein lauter Lämmer. Ganz viele Schaf und Lämmer. Und Jesus guckt herum, er nimmt das gleiche, und er geht hin und sagt, ich bin der gute Hirte. Und er führt das dann außen, sagt er in Johannes 10. Als guter Hirte gebe ich mein Leben hin für die Schafe. Und da haben wir wieder ein Wechsel von dem Thema. Es geht nicht einfach nur um Schafehüten. Es geht darum, dass einer da ist, wozu ist er da, sein Leben für die Schafe zu geben. Und weil das ist, sagt er, gebe ich ihnen volle Genüge, so wie Luther es übersetzt. Deshalb ist Jesus ja dafür auch in den Tod gegangen. Deswegen gab er sein Leben, damit wir ein freudiges Agape-Leben haben können. Weil er uns das geschenkt hat. Interessanterweise, das Wort, das hier dort steht, für das Leben, ist im Kriegischen das Wort Zoe. Und das ist im Theologischen Sinn, das Äquivalent zu ewigem Leben. Das heißt, wenn ich das im Hinterkopf habe, dann weiß ich, wenn Jesus sagt, ich bin gekommen, um in das Leben in Fülle zu geben, dann bedeutet das, das ewige Leben zu geben. Denn das hatte Adam und Eva Hamms gehabt am Anfang. Aber durch ihr Abwänden von Gott haben sie es verloren. Deshalb geht es bei dem Leben, das Gott versprochen hat, nicht darum, dass bei mir alles klappt im Leben. Dass ich genug Geld habe. Dass ich mir die geleisten kann. Sondern es geht darum, mit diesem Gott verbunden zu sein. Das heißt, wenn Jesus davon spricht, dass uns das Leben in Fülle gibt, dann spricht er davon, dass er uns dieses ewige Leben gibt, das jetzt schon beginnt, in dem Augenblick, wo ich sein Kind bin, aber dann offenbar wird, wenn er kommt. Und deswegen beschreibt er dieses Leben dann, dass er als guter Hirte uns möglich macht. Und dass nur er uns geben kann. Und deswegen die erste Frage, die ich gerne auch weiter vertiefen möchte, warum ich auf der Welt bin, da würde ich dazu sagen, um in Verbindung mit dem guten Hirten Jesus Christus zu leben und von ihm immer wieder Leben in Fülle zu empfangen. Jetzt kommt die Frage für dich. Wie würdest du denn deine Beziehung zu Jesus beschreiben? Wie würdest du deine Beziehung zu Jesus beschreiben? Im Jahr 2017 hat unsere Generalkonferenz eine Umfrage gemacht weltweit mit der Frage, wie würdest du deine Beziehung zu Adventgemeinde beschreiben? Spannend war etwa die Hälfte, haben gesagt, wenn ich in der Gemeinde bin, fühle ich mich geliebt und umsorgt. Ungefähr die Hälfte. Eintrittel aber davon sagt, das trifft überhaupt nicht zu oder gar nicht zu. Und wenn man nachgefragt hat, warum, das haben viele geschrieben, das geht eigentlich nur darum, was ziehst du an, wie läufst du rum, was ist du noch, ist du nicht, was trinkst du noch, was trinkst du nicht, was läuft so ab, aber es interessiert sich ja gar keiner für den Rucksack, den du in die Gemeinde mitbringst, den du die Woche aufgesammelt hast, mit dem du nicht zurechtkommst. Und es interessiert auch keiner, wenn er neben dir setzt, wie geht es dir wirklich? Hauptsache du singst die richtigen Lieder, man streitet sich über Liederbücher und Liedtexte, ist du das Richtige, streitet sich darüber, ob vegano, vegetarisch oder nicht vegetarisch, wir haben ganze Gemeinden, die zerrissen sind und nicht nur in Deutschland. Wenn ich in der Gemeinde bin, fühle ich mich geliebt und umsorgt. Hm, eine Frage, die man sich sicher als Gemeindeklid mal stellen muss, warum gehe ich in die Gemeinde? Also sicher gut, weil Familie da ist, wenn die Kinder da sind und wer da alles kommt, ist doch einfach schön. Wenn man miteinander Bibel lesen kann, Lieder singen kann, passt alles. Aber ist das das, worum es geht? Warum Gott Gemeinde wollte? Wenn ich in der Gemeinde bin, in einer unserer Divisionen hat es im letzten Jahr, nein vor zwei Jahren, eine Taufe gegeben, weil man einen riesen missionarischen Einsatz gemacht hat, da wurden 300.000 Menschen getauft. Da können wir in Europa nur davon träumen. Wir haben nämlich nicht ganz die Hälfte von diesen 300.000, sind Gemeindeklider in unserer inter-europäischen Division. Deutschland haben einmal 35.000, Rumänien sind 65.000, ungefähr die Hälfte aller unserer Gemeindeklider in unserer Division sind aus Rumänien. Alle anderen teilen sich in den anderen Ländern auf. Und, die Frage, wo kommst du her? Wie erreiche ich die anderen? Der Vorsteher der Division hat uns auch ein Diversionspräsidenten damals, Mario Brito, hat er dann erzählt, dass sie 300.000 Taufen hatten. Und dann kam die Frage, und wie viel denkst du es in dem nächsten Jahr noch von denen da? Und dann kam die Antwort, die lautete, wenn 10% noch da sind, ist es gut. Und die Frage, warum? Sagt, weil wir keine infrastruktur in der Gemeinde haben, die diese Geschwister in klein Korn in der Gemeinde sind, die diese Geschwister in kleinen Gruppen und anderen Gruppen einbinden. Weil jeder ist mit so mit sich beschäftigt, dass wir keine Zeit haben für die anderen, um sie in Familie erleben zu lassen. Und wir haben ja genug zu tun, die ganze Woche rennen wir rum, wir haben 1000 Sachen zu machen, und der Schreibtgesgleich ist in diesen Ländern auch. Jetzt weiß ich nicht, ob es gut ist, ob wir 300.000 Taufen haben müssen. Aber wenn ich uns so Taufen anschaue, so in den Gemeinden, wie Gemeinde sie entwickelt, die immer kleiner werden, sie werden nur deswegen erhalten, weil wir viel Zuzug aus anderen Ländern haben, dann macht mich das nachdenklich. Und ich frage mich, was fehlt in der Gemeinde? Was brauchen wir? Deswegen die Frage, wie würdest du denn deine Beziehung zu Jesus beschreiben? Und jetzt kommen wir zu euch Kindern, ich kenne eine besondere Frage, die heißt, wie würde denn Jesus seine Beziehung mit dir beschreiben? Das eine ist die Frage, wie würdest du deine Beziehung mit Jesus und deiner Sicht beschreiben? Und die zweite Frage, wie würde Jesus seine Beziehung mit dir beschreiben? Jetzt laden wir euch Kinder ein, für einen ganz besonderen Moment. Und Elvira wird mit euch jetzt einen Kindermoment machen. Dazu laden wir euch ein, kommt einfach mal alle nach vorne, Kinder, denn wir haben euch eine Geschichte mitgebracht und brauchen euch dabei, wenn ihr uns mithilft. So, ich höre euch zu sehen, schade, dass ich euch nicht mit Namen kenn, jedenfalls nicht alle ich kenn den Jonathan, die Noemi ma, heiße Noemiya Noelia, okay, hab ich mir nicht gemerkt. Die hab ich vorhin kennengelernt, aber schön, dass ihr da seid. Habt ihr alle Namen? Ja? Wollt ihr mir das verraten? Wie heißt, wie heißt du denn? Emilia. Will mir noch jemand seinen Namen verraten? Dann kenn ich auch, genau. Den Noa. Einen. Einen, hier drin. Einen. Mal schauen, ob der hier stehen bleibt. Ich hab hier was mitgebracht. Wer weiß, wer das, was das ist. Was ist das? Das ist Fell, von wem kommt das Fell? Vom Schaf. Vom Schaf. Und seht ihr die Verschaffung? Der Reiner hat vorhin schon erzählt, wie wir hergefahren sind. Wir haben eine Schafherde gesehen. Aber das war ein lauter Lämmer. So nennt man die Schafe, die noch klein sind. Du schnappst dir gleich eins. Wie fühlt sich das denn an? Ach, du hast, du hast. Die Figur, die brauche ich wieder. Wer passt denn auf die Schafe auf? Er hat die Figur, die ich brauche. Er hat die Figur, die ich brauche. Wer passt denn auf die Schafe auf? Der Hirte. Was macht der denn mit den Schafen? Was macht denn so ein Hirte den ganzen Tag? Und wir stellen uns jetzt einfach mal vor, dass das hier unsere Schafe sind. Und das ist mein Hirte. Oder tauschen wir den aus? Den tauschen wir aus. Dann kriegst du das und ich krieg das. Das ist nicht schlimm. Der ist nicht so schön, gell? Ja. Okay. Was macht denn ein Hirte? Ein Hirte passt auf die Schafe auf. Aber was macht er denn da? Wenn der auf die Schafe aufpasst. Seht ihr? Eine Steinschleuder sieht es so aus. Und was macht der Hirte mit einer Steinschleuder? Also als erstes haben die Schafe alle mal Hunger und Durst. Und manchmal müssen sie auch geschoren werden, dass es ihnen nicht zu warm wird und dass das Fell nicht zu schwer wird. Wenn man die Wolle zu lang dranlässt, dann können die fast nicht mehr laufen, weil die so lang wird. Wer hilft mir denn mal? All die Schafe hier in den, wie nennt man das? Wo Schafe drin auf? Wo Schafe drin auf? Wo Schafe aufbewahrt werden? Im Stall. Ja. Und wenn sie nicht im Stall sind, wie nennt man das? Da habe ich meine Tür. So. Das ist ein Färch. Und in den Färch kommen all die Schafe, dass die über Nacht sicher da drin sind. Und jetzt stecke ich mal die Schafe rein. Wer hilft mir da, da rein zu tun? Ja, macht mal all die Schäfchen da rein. Dass die sicher da drin sind. Ja, wollen, dass die gut aufgeräumt sind. Und dann ist der Zaun drumrum und das ganze ist ein Färch. Das sind die Schafe drin. Wie machen Schäfchen? Mehh. Ja, das könnt ihr alle gut. Da hört man, wo die unterwegs sind. Wenn die mehh machen, da rufen die. Und dann, weil sie ihre Mama suchen oder weil sie durstig und hungrig sind. Und am Abend tut der Hirte die Schafe all da rein. Und wenn morgens die Sonne aufgeht, dann macht der Hirte die Tür auf. Und dann dürfen die Schafe alle raus. Die haben nämlich Hunger. Wollen wir die mal auf die Wiese alle lassen? Dann helft mal mit, dass die Schafe alle auf die Wiese rauskommen. Jawoll. Oh, da ist noch eins. Schau mal. Da hat man alle auf die Wiese raus. Jawoll. Und der Hirte passt auf, dass die Gutes frisches Gras bekommen. Das ist seine Aufgabe. Ich habe, und was sie auch gern fressen, dann habe ich vorhin geschenkt bekommen. Dann suchen die sich auch gute Kräuter und Blümchen, die unterwegs sie finden und sagen, es ist lecker. Und der Hirte passt gut auf uns auf. Und dann, was brauchen Schafe noch? Außer was zu fressen? Die fressen Gras, ja und was noch? Trinken. Die brauchen auch was zu trinken. Schaut mal, hier haben wir unser Wasser. Und dann muss der Hirte sagen, so, jetzt wird es Zeit. Ich führe euch runter grad um die Jahreszeit. Jetzt, wo es so wenig geregnet hat, weiß der Hirte genau, wo er sie hinführen muss. Und er sagt, kommt mal mit. Ich bring euch zum Wasser. Wer bringt die Schafe mit mir alle zum Wasser? Dass die trinken dürfen. Das ist eine, das ist das kreste von anderen. Das ist die Dachlöffel. Das ist die Verte, wo er bedeckt. Hat jemand noch keins gehabt? Mag das auch noch rein zum Wasser führen? So, jawoll. Ja, Dankeschön. Jetzt kann auch das Schäfchen trinken. Super. So passt der Hirte ganz gut auf seine Schafe auf, weil er jedes Schäfchen ganz doll lieb hat. Und weiß, wie sie heißen. Und am Abend sagt es so, ihr lieben Schäfchen, jetzt wird es Zeit. Jetzt gehen wir alle wieder rein in den Stall oder in den Ferry, dass ihr da drin sicher seid. Und er stellt sich hin und sagt, ah, da kommt die Anna und die Bertha und der Karl und der Boarreister und der Emil. Jawoll. Und wer kommt noch? Und der Roland und der Paul und die Emilia und die Rahel. Merkt ihr, dass der die alle mit Namen kennt? Wow, jedes einzelne Schäfchen, ich habe mir mal gedacht, wie kennt man diese Namen alle? Die schauen doch alle fast gleich aus. Aber der Hirte, da ist noch eins Geld, es muss noch rein, Jonathan. Genau. Und? Jetzt, nein, darf wählen, ja welche? Na, das geht nicht, da ist uns anscheinend ein Schäfchen verloren gegangen. Das hat nicht gehört auf den Hirten. Der Hirte sagte, da müssen wir lang. Es war ganz neugierig und hat sich irgendwo vielleicht verlaufen. Kennt ihr das Lied von dem Schaf, was sich verlaufen hat? Ein kleines wildes Schäfchen, das lief einfach fort, kennt ihr das Lied? Ein kleines Schäfchen das lief ein kleines Schäfchen das lief einfach fort, kennt ihr das Lied? ich finde das Schäfchen das lief ein kleines Schäfchen das lief ein kleines Schäfchen das lief ein kleines Schäfchen das lief finden, was verloren gegangen ist. Wie machen Schafe? Also jetzt müssen wir mal ganz leise sein, vielleicht hören wir das Schäfchen, wo das, vielleicht hören wir das Schäfchen, wo das mäht. Habt ihr ein Mäh-Eck gehört? Komm, wir gehen mal suchen. Wir gehen mal das Schäfchen zu. Das sagt der Hirte nicht. Der Hirte sagt nicht, du hast nicht auf mich gehört, sondern der Hirte sagt, ich bin so froh, dass du da bist. Ich hab dich so lieb. Bin ich froh, dass du auch gemäht hast und dass ich dich kenne und dass du mich kennst und wieder mit mir nach Hause kommst. Das ist so schön, dass der Hirte sich so liebevoll um die Schafe kümmert und so wie der Hirte seine Schafe beliebt hat. So hat auch Jesus. Er sagt, ich bin auch, ich bin der gute Hirte und der liebt euch genauso wie der Hirte seine Schafe und er kennt euch alle mit Namen und nicht nur uns, sondern alle, die da sitzen und sagt schön, wenn ihr bei mir seid und ich hab euch lieb und vertraut mir, weil ich weiß, dass ihr bei mir gut habt, weil ich pass auch auf euch auf. Und liebt dich und mich. Genau. So, Dankeschön, dass ihr bei der Geschichte zugehört habt und ihr dürft euch ein Schäfchen mit nach Hause nehmen und immer da dran denken, dass Jesus euch ganz doll liebt hat. So, hat ihr dann Schäfchen? Ein kleines. Ein kleines. Gut. Danke schön fürs Zuhören. Schön, dass ihr da seid. Da ist auch noch eins. Genau, das heb ich noch auf fürs nächste Mal. So, ich hoffe, dass ihr jetzt alle Ableitungen gut nachvollziehen könnt, die ich versucht hab, zusammenzufassen. Die erste, was sind denn die Merkmalen des guten Hirten? Das erste haben wir vorhin im Text gehabt. Also, er gibt sein Leben für die Schafe. Was noch? Er kennt die Schafe mit Namen. Was noch? Er liebt alle Schafe. Ja, egal welche Farbe sie haben. Genau. Also, jetzt haben wir gesagt, das erste, er lässt sein Leben für die Schafe. Zweite, er kennt die Schafe mit Namen. Wie bitte? Er sucht die Verlorenen, ja, haben