Das Heil Gottes ist nicht auf ein Volk beschränkt, sondern gilt für alle Menschen, was sich in der universalen Barmherzigkeit und der konkreten Solidarität mit Leidenden ausdrückt.
Der Text analysiert die biblischen Lesungen des 20. Sonntags im Jahreskreis (Zyklus A) mit dem Fokus auf der Universalität des Heils. Er betont, dass die prophetischen und paulinischen Texte die Ausweitung des Gottesbegriffs von Israel auf alle Völker vorbereiten. Das Evangelium von der kanaanäischen Frau wird als Schlüsseltext gedeutet, der durch die Beharrlichkeit einer Heidin die Grenzen des Jüngerkreises sprengt. Die theologische Auslegung verbindet diese biblischen Motive mit der kirchlichen Identität als 'katholisch' und universal. Ein aktueller Bezug wird durch das Erdbeben in Kolumbien hergestellt, das im Gebet und in der Einleitung thematisiert wird. Der Text ruft dazu auf, die göttliche Barmherzigkeit in der Solidarität mit Leidenden und in der Gerechtigkeit zu leben. Es wird keine Abgrenzung gegen andere Gruppen vorgenommen, sondern eine Einladung an die gesamte Menschheit formuliert.
Jes 56,1.6-7 · Ps 66,2-3.5.6.8 · Röm 11,13-15.29-32 · Mt 15,21-28 · Nm 6,24-26
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
1
Lesung aus dem Buch Jesaja 56, 1. 6-7 Die Fremden werde ich zu meinem heiligen Berg bringen
Die uns hier vorliegende Passage gehört zum dritten Teil des Buches Jesaja, der mehreren anonymen Autoren zugeschrieben wird, die Schüler der Tempeldiener waren und den Glauben des Volkes Israel bei seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft im vierten Jahrhundert vor Christus stärkten.
Dieses Orakel (Verse 1-8) soll das Volk ermutigen, JHWH den wahren Kult zu erweisen, der in der Ausübung der sozialen Gerechtigkeit besteht und die Universalität der Heilung zum Ausdruck bringt.
Gott kündigt an, dass er alle im ganzen Welt zerstreuten Söhne Israels zu einem einzigen Volk versammeln und alle Völker der Erde anziehen wird, damit sie dem Gott Israels in Jerusalem den wahren Kult erweisen, das aufgrund seines Tempels „Haus des Gebets“ genannt werden wird. In ihm finden jene einen Platz, die einst vom Bund ausgeschlossen waren, nämlich die Fremden und die Eunuchen. Die universalistische Botschaft dieses Orakels offenbart, dass das Heil und die Befreiung durch JHWH zu allen Völkern der Erde kommt und sich ihnen anbietet.
Psalm 66, 2-3. 5. 6 und 8 Ref.: Oh Gott, preisen dich die Völker, preisen dich alle Völker.
20. Sonntag im Jahreskreis (Zyklus A)
16. August 2026
2
Dieser Psalm bearbeitet den priesterlichen Segen (Nm 6,24-26) neu, diesmal nicht nur auf das Volk Israel, sondern auf alle Völker der Erde angewandt; er enthält keine ausschließliche Bezugnahme auf das Bundesvolk noch auf den Namen Gottes. Das Handeln Gottes ist mit der Erkenntnis seines Gesichts (seiner Wege), mit dem universalen Lobpreis und mit der Gerechtigkeit unter allen Menschen verbunden, mit dem Segen und der Ernte der Erde.
Im Hintergrund des Psalms pulsiert der Tempel von Jerusalem, doch er wird nicht genannt, denn die ganze Welt ist der Tempel. Es gibt kein Volk über den anderen, auch kein Weltreich, nur eine in Eintracht lebende Welt, die den Gott der ganzen Erde preist.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer 11, 13-15. 29-32 Die Gaben und der Ruf Gottes sind unwiderruflich für Israel
Paulus schreibt den Brief an die Römer um das Jahr 55/56 als eine Selbstdarstellung vor der jüdisch-christlichen Gemeinde, die sich seit mehreren Jahrzehnten in der Hauptstadt des Reiches gebildet und gestärkt hatte. Er schreibt ihn offenbar aus der Stadt Korinth, kurz bevor er nach Jerusalem aufbricht, um ihnen die Früchte der Kollekte zu bringen, die er in allen Gemeinden Griechenlands und Kleinasiens gesammelt hat. In diesem Brief bemüht er sich, die Richtigkeit seiner Lehre zu zeigen und damit diejenigen zu besiegen, die sich darauf verlegt hatten, ihm den Ruf zu machen, er greife den jüdischen Glauben an.
Innerhalb seiner Argumentation zeigt er, wie der göttliche Heilsplan kein Exklusivrecht des jüdischen Volkes ist. Gott bietet sein Heil allen an; es ist das Werk seiner Barmherzigkeit, die die Rebellion der Menschen vergibt, und in der Rebellion sind alle gefallen, Juden und Heiden.
Nun aber ist die Rebellion der Heiden dem Evangeliumsankündigung vorausgegangen, während die der Juden erst jetzt erfolgt, da sie sich geweigert haben zu sehen, dass Gott auch den Heiden seine Liebe schenkt.
3 Paulus macht den Heiden den Heilsplan bekannt, damit sie die Liebe des Herrn annehmen und gerettet werden; aber er will in seinem Dienst auch Eifersucht bei den Juden wecken, damit sie erneut die Barmherzigkeit Gottes begehren und auch sie gerechtfertigt werden.
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 15, 21-28 Frau, wie groß ist dein Glaube
Die geografische Verlagerung in dieser Passage ist so bedeutsam, dass es sich lohnt, einen Blick darauf zu werfen. Was in nur zwei Zeilen gesagt wird, ist in Wirklichkeit eine beträchtliche Reise in der Zeit Jesu. In Kafarnaum zu sein und dann in Tyrus anzukommen, ist eine Reise von mehreren Tagen. Steigt man das Jordantal hinauf, überquert man die Berge im Süden des Libanon und steigt über das Becken des Flusses Leontes hinab zur Küste; man wechselt tatsächlich von einem Land in ein anderes. Somit befindet sich Jesus nun im Ausland.
Die Protagonistin dieses Abschnitts ist eine heidnische Frau. Sie hat keine Probleme mit Gesetzen oder Traditionen, wie die Schriftgelehrten und Pharisäer. Ihr einziges Problem ist eine kranke Tochter. Deshalb eilt sie zu Jesus und ruft: „Hab Erbarmen mit mir, Herr, Sohn Davids.“ Dieser Ausdruck ist bereits ein Bekenntnis des Glaubens, das dem gläubigsten Juden eigen ist, der an Jesus geglaubt hat. Sie bekennt ihn als Messias (Sohn Davids), erkennt ihn als Gesandten Gottes an („Hab Erbarmen mit mir“) und als ihren „Herrn“. Erstaunlich ist, dass dieser Ausdruck hier im Mund einer heidnischen Frau steht.
Die Frau bittet um Erbarmen und erhält im Gegenzug Schweigen von Jesus. Diese Haltung wird seitens des Lehrers damit gerechtfertigt, dass er nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt wurde. Der Ausdruck „Hündchen“ bezieht sich auf die Fremden. Was Jesus sagt, ist, dass es nicht angebracht ist, das Brot der Söhne (die verlorenen Juden) den Fremden (den Hündchen) zu geben.
In einer großartigen Wendung der Erzählung verwandelt sich die verzweifelte Mutter in die gläubige Frau, die sich mit Ruhe einsetzt und sagt: „Herr, hilf mir.“ Doch Jesus antwortet mit noch größerer Härte als mit dem Schweigen. Er weist sie ab und fügt hinzu, dass sein Handeln ausschließlich zum Wohl seines Volkes diene. Die Frau verdreht das Argument („Es ist wahr, Herr; aber auch die Hündchen fressen die Krümel, die vom Tisch ihrer Herren fallen“), und sie erreicht nicht nur das, was sie bittet, sondern auch das größte Lob, das Jesus im Evangelium nach Matthäus aussprechen kann: „Frau, wie groß ist dein Glaube.“
Aus narrativer Sicht lässt der Text erkennen, dass die Heiden weder böse noch dumm sind.
Diese kanäische Frau lässt Jesus verstummen, sobald er den Mund öffnet; ohne Zweifel lässt sich Jesus auf das Spiel ein und fördert es. Er weiß von Anfang an, dass er das Wunder vollziehen wird, aber er möchte deutlich machen, dass diese Heidin einen großen Glauben, große Demut und Ausdauer besitzt.
Es ist die Öffnung der Rettung Gottes für alle Völker der Erde.
5
1. Die vier Lesungen zeigen die Universalität der Rettung, die der Vater in seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, in der Einheit des Heiligen Geistes gewährt. Unter den eigenen Merkmalen der Kirche befinden sich: Einzig, Heilig, katholisch (universal) und apostolisch. Dies ist eine einmalige Gelegenheit, zu verkünden, dass Gott keine Unterscheidung nach Rasse, Sprache, Kultur, Volk oder Nation macht. Alle sind von Gott zur Rettung und zur Versöhnung mit allen Völkern der Erde in Christus, unserem Retter, in der Einheit des Heiligen Geistes berufen, die es uns erlaubt, uns Söhne eines einzigen Vaters aller Völker zu nennen.
2. Als Söhne eines einzigen Vaters sind wir berufen, uns im Lobpreis zu vereinen, wie in einem einzigen Chor, der im Einklang die Barmherzigkeit und die Heiligkeit Jesu Christi verkündet, der gekommen ist, um die gesamte Menschheit zu retten, die von einem einzigen Geist versammelt wird und Gestalterin von Gerechtigkeit und Wahrheit, von Brüderlichkeit und Vergebung, von der Sorge um das gemeinsame Haus und der Gehorsam gegenüber dem göttlichen Willen ist.
3. Wie die kanäische Frau bekennen wir unseren Glauben an Jesus, den Sohn Davids, den wir als unseren Herrn anerkennen, und wir flehen ihn an, um seine Gnade und Vergebung all unserer Ungerechtigkeiten. Mit dem Herzen glauben wir und mit unseren Werken sind wir Gestalter von Gerechtigkeit und Brüderlichkeit.
4. Beten wir für die Missionen in der ganzen Welt, damit das Evangelium des Reiches Gottes Tag für Tag an mehr Orten und in mehr Herzen bekannt wird.
6
Eingangsmonition: Brüder und Schwestern alle. Die sonntägliche Feier versammelt uns erneut. In ihr wird uns das Licht des Wortes und das Brot des Lebens dargeboten. Der Glaube, der zum Gebet wird, möchte Gott einen angenehmen Kult darbringen, indem er das Opfer Christi aktualisiert.
In dieser Feier halten wir auch sehr gegenwärtig all jene, die die Folgen des Erdbebens erlitten haben, das unser Land getroffen hat. Wir empfehlen Gott, die Verstorbenen, die Verletzten, die Familien, die Momente der Angst durchleben, die alles verloren haben und all jene, die bei den Rettungs- und Hilfsarbeiten tätig sind.
Möge Gott ihnen Stärke, Trost und Hoffnung schenken, und möge unsere christliche Solidarität nah und konkret werden.
Mit dem Herzen bei Gott und vertrauend auf seine Barmherzigkeit, nehmen wir mit Glauben an dieser Eucharistie teil.
Einleitung zu den Lesungen
Die Aufforderung Gottes zur Rettung, durch den Mund des Propheten, ist die Ausübung der Gerechtigkeit, um einen Gott wohlgefälligen Kult zu sichern. Der Apostel ermahnt die Heiden, um seine jüdischen Brüder zu motivieren, den Ruf zur Rettung durch den Gehorsam des Glaubens anzunehmen. Der Herr rettet eine Frau und ihre Tochter, indem er sie durch einen Prozess, der vom Schweigen als Antwort auf die Beharrlichkeit ihres Flehens ausgeht, in den Glauben einlässt. Der Glaube der Frau wird zur Demut, die das Erreichte erlangt, was sie sucht, und lädt uns ein, auf diese Weise zu beten, um die Gunst Gottes zu erlangen.
7 Gebet der Gläubigen
Präses: Brüder: Dem Herrn, der keine Personenansehen hat und das Gebet derer hört, die nahe sind und derer, die fern sind, legen wir unser vertrauensvolles Gebet dar, indem wir sagen:
R/. Herr, bleibe nicht fern, hilf uns.
1. Für die universale Kirche, Hirten und Gläubige, damit sie in ihrem Gebet niemanden vergessen und allen Menschen die göttliche Barmherzigkeit spüren lassen, insbesondere den Gleichgültigen und den Fernstehenden.
2. Für alle, die Autorität ausüben, insbesondere für jene, die gerade die Leitung unseres Landes übernommen haben, damit sie die Zusammenarbeit aller politischen Kräfte erhalten und gemeinsam für das Wohlergehen, die Versöhnung und den Frieden aller Kolumbianer einstehen.
3. Für alle, die unter Krankheit leiden, und für jene, die Werke der Barmherzigkeit zugunsten der Leidenden vollziehen, damit Gott das Gute, das sie tun, reichlich belohnt und ihnen geistige Stärke sowie die Hilfe anderer gewährt.
4. Für jene, die vom Bösen ergriffen sind und andere dazu anstacheln, dasselbe zu tun, für die vom Glauben Fernstehenden, für die wegen ihres schlechten Verhaltens Freiheitsentzogenen und für die besessenen, die sich ihrer Situation nicht bewusst sind, damit sie stets jene finden, die ihr Leben mit dem Wort Gottes leiten und ihre Bekehrung einleiten.
5. Für alle, die vom Erdbeben betroffen wurden, damit sie inmitten der Unsicherheit und der Schwierigkeiten Wege des Wiederaufbaus finden, die notwendige Hilfe erhalten und ihnen die brüderliche Nähe derer, die ihnen eine Hand reichen können, nicht fehlt; und für jene, die bei den Rettungs-, Betreuungs- und Hilfsarbeiten tätig sind, damit Gott sie unterstützt und stärkt und in allen einen Geist der Solidarität und Brüderlichkeit erweckt.
6. Für uns selbst, damit uns der Herr mit der Gnade seiner Sakramente hilft, das Evangelium Christi besser zu erkennen, uns vor allem Bösen bewahrt und uns veranlasst, durch unser Zeugnis zu evangelisieren.
Präses: Gott, unser Vater, der du willst, dass alle Menschen gerettet werden, bekleide uns mit den gleichen Empfindungen deines Sohnes Jesu Christi, damit wir – mit unseren Worten und unseren Taten – stets Zeugnis deiner Barmherzigkeit und deiner Liebe ablegen. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.
8 20. Sonntag im Jahreskreis, Zyklus A, 16. August
1. Begleiten
Hast du je etwas sehr dringend erbeten? Hast du geduldig gewartet, weil du darauf vertrautest, dass alles gut ausgehen würde?
Im heutigen Evangelium lernen wir eine Mutter kennen, die sich sehr um ihre Tochter sorgte. Sie gehörte nicht zum Volk Jesu, dennoch suchte sie Jesus und vertraute ihm, obwohl es schien, als würde sie niemand hören. Ihr Glaube war so groß, dass Jesus erstaunt war und ihr sagte: „Wie groß ist dein Glaube!“ und ihr gewährte, was sie von ihm erbat.
Jesus hört auch unsere Gebete. Er kennt, was wir fühlen, und ist stets bereit, uns zu begleiten. Das Wichtige ist, uns ihm mit einem Herzen voller Vertrauen zu nähern.
2. Motivieren
Der authentische Glaube drückt sich durch Ausdauer aus. In den Worten von heute bedeutet dies, dass wir nicht aufgeben. Es geht nicht um Sturheit, sondern um das Vertrauen, das wir in die Kraft der Liebe Gottes haben, dank der Hoffnung. Die Frau im Evangelium lehrt uns, dass der Glaube wächst, wenn wir auf Jesus vertrauen, auch in schwierigen Momenten.
Auf dem Weg unseres missionarischen Jüngerwegs bietet uns diese Zeit, den Glauben zu pflegen, die Möglichkeit, jeden Tag mit Jesus zu sprechen, mit Freude an der Eucharistie teilzunehmen und unsere Liebe zu zeigen, indem wir anderen helfen. Jede kleine Geste der Güte stärkt unsere Freundschaft mit Ihm.
9 3. Herausforderung Fragen wir uns:
• Vertraue ich Jesus, wenn ich ein Problem habe?
• Bin ich in der Gebetshaltung und im freundschaftlichen Dialog mit Jesus beharrlich, oder gebe ich leicht auf?
• Wie kann ich meinen Glauben durch eine gute Tat zeigen?
Diese Woche, wenn du eine Schwierigkeit hast oder etwas Wichtiges erbitten möchtest, suche einen Moment der Stille und sprich zu Jesus mit deinem ganzen Herzen: „Jesus, ich vertraue dir. Hilf mir, immer das Gute zu tun.“ Danach zeige dieses Vertrauen, indem du für jemanden aus deinem Haus, deiner Schule oder deiner Gemeinde eine gute Tat vollbringst, ohne darauf zu warten, dass man dich darum bittet.
Erinnere dich daran:
Zeichne auf ein Blatt ein großes Herz. Innerhalb desselben schreibe oder zeichne eine Person, für die du Jesus diese Woche bitten möchtest. Dann schreibe ein Wort, das ausdrückt, was du fühlst, zum Beispiel: danke, hilf ihr, passe auf sie auf, heile sie oder segne sie.
Zum Abschluss teile deine Zeichnung mit deiner Familie und betet gemeinsam ein kurzes Gebet für diese Person.
10 Eingangsmonition Willkommen, liebe Kinder! In dieser Zeit, den Glauben zu pflegen, und auf unserem missionarischen Jüngerweg versammeln wir uns heute mit großer Freude, um die Eucharistie zu feiern.
Jesus lädt uns ein, zu entdecken, dass die Liebe Gottes für alle Menschen bestimmt ist. Er hört immer denen zu, die Ihn mit einem Herzen voller Vertrauen suchen. Richten wir unser Herz darauf ein, auf Jesus zu treffen und gemeinsam Seine Liebe zu feiern.
Monition zu den Lesungen Heute werden wir entdecken, wie eine Person, die wirklich auf Jesus vertraute, Seine Hilfe empfing; Er hört nie auf, dem zuzuhören, der auf Ihn vertraut. Wir werden eine Frau kennenlernen, die aufgrund der großen Liebe zu ihrer Tochter nicht aufhörte, Jesus um Hilfe zu bitten.
Lasst uns aufmerksam zuhören und entdecken, wie auch wir immer auf den Herrn vertrauen können.
11 Gebet der Gläubigen
Präses: Lasst uns den guten Vater anrufen, der immer die Gebete seiner Kinder hört und unseren Glauben stärkt:
R./ Guter Vater, stärke unseren Glauben.
1. Für die Kirche, damit sie die Liebe Gottes mit Freude verkündet und alle Völker begleitet, auf Jesus zu treffen.
2. Für die Regierenden, damit sie für Gerechtigkeit, Frieden und das Wohlergehen aller Familien arbeiten.
3. Für die Kranken, die leidenden Kinder und die Familien, die schwierige Zeiten durchleben, damit sie in Jesus Trost, Hoffnung und Stärke finden, lasst uns zum Herrn beten.
4. Für unsere Gemeinschaft, damit wir diese Zeit, den Glauben zu pflegen, auf dem missionarischen Jüngerweg leben, immer auf Jesus vertrauen und Zeugnis von Seiner Liebe geben.
Präses: Guter Vater, höre die Gebete, die wir vertrauensvoll in deine Hände legen, und hilf uns, jeden Tag im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe zu wachsen. Durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
Wortlaut im Original
1
Lectura del libro de Isaías 56, 1. 6-7 A los extranjeros los traeré a mi monte santo
El pasaje que nos ocupa en esta oportunidad pertenece a la tercera parte del libro de Isaías atribuido a varios autores anónimos, discípulos de los cantores del Templo, que animaban la fe del pueblo de Israel en su regreso del exilio hacia el siglo IV a.C.
Este oráculo vv 1-8 pretende animar al pueblo a dar a YWHW el verdadero culto que consiste en la práctica de la justicia social y manifestar la universalidad de la Salvación.
Dios anuncia que reunirá en un solo pueblo a todos los hijos de Israel dispersos por el mundo y atraerá a todos los pueblos de la tierra para que den el verdadero culto al Dios de Israel en Jerusalén que será llamada, por su templo, casa de Oración. En ella encuentran lugar los que antaño habían sido excluidos de la alianza, los extranjeros y los eunucos. El mensaje universalista de este oráculo revela que la salvación y la liberación de YWHW llega y se ofrece a todos los pueblos de la tierra.
Salmo 66, 2-3. 5. 6 y 8 R/. Oh Dios, que te alaben los pueblos, que todos los pueblos te alaben.
XX Domingo del Tiempo Ordinario (ciclo A)
16 de agosto de 2026
2
Este salmo reelabora la bendición sacerdotal (Nm 6,24 -26), esta vez aplicada no solo al pueblo de Israel sino a todos los pueblos de la tierra; no incluye ninguna referencia exclusiva al pueblo de la alianza ni tampoco al nombre de Dios. La acción de Dios está vinculada al conocimiento de su rostro (de sus caminos), a la alabanza universal y a la justicia entre todos los hombres, con la bendición y la cosecha de la tierra.
En el fondo del salmo late el Templo de Jerusalén, pero no se cita, pues el mundo entero es el Templo. No hay un pueblo sobre los demás, tampoco un imperio universal, tan solo un mundo en concordia alabando al Dios de toda la tierra.
Lectura de la carta del apóstol san Pablo a los Romanos 11, 13-15. 29-32 Los dones y la llamada de Dios son irrevocables para Israel
Pablo escribe la carta a los Romanos, hacia el año 55 / 56, como una autopresentación ante la comunidad judeo cristiana que desde varias décadas atrás se había formado y fortalecido en la capital del Imperio. La escribe al parecer desde la ciudad de Corinto, poco antes de salir hacia la ciudad de Jerusalén, para llevarles los frutos de la colecta que ha hecho por todas las comunidades de Grecia y el Asia Menor. En esta carta se esfuerza por mostrar la rectitud de su doctrina, venciendo así a los que se habían dedicado a crearle la mala fama de atentar contra la fe judía.
Dentro de su argumentación muestra cómo el plan divino de la salvación no es exclusividad del pueblo judío. Dios ofrece su salvación a todos, es obra de su misericordia que perdona la rebeldía de los hombres y en la rebeldía han caído todos, judíos y gentiles.
Ahora bien, la rebeldía de los gentiles es anterior al anuncio del evangelio, mientras que la de los judíos es de ahora, pues se han negado a ver que Dios da su amor también a los gentiles.
3 Pablo da a conocer el plan salvador a los gentiles, para que acepten el amor del Señor y se salven; pero, además, quiere en su ministerio despertar celos en los judíos para que vuelvan a desear la misericordia de Dios y queden también ellos justificados.
Lectura del santo evangelio según san Mateo 15, 21-28 Mujer, qué grande es tu fe
El desplazamiento geográfico en este pasaje es tan importante que vale la pena echarle un vistazo. Lo que se dice en apenas dos líneas, es en realidad un viaje considerable en el tiempo de Jesús. Estar en Cafarnaúm y luego resultar en Tiro es un viaje de varios días. Si se sube por la cuenca del río Jordán, se ascienden las montañas del sur del Libano y se baja a la costa por la cuenca del río Leontes; se pasa en realidad de un país a otro. Por tanto, Jesús se encuentra ahora en el extranjero.
La protagonista de este pasaje es una mujer pagana, no tiene problemas de leyes, ni tradiciones, como los escribas y fariseos, su único problema es una hija enferma, por eso acude a Jesús gritando, “ten compasión de mí, Señor, Hijo de David. ” Esta expresión es ya una confesión de fe propia del más fervoroso judío que ha creído en Jesús. Lo declara Mesías (Hijo de David), le reconoce como enviado de Dios (Ten compasión de mi) y como su “Señor”. Lo sorprendente es que aquí está en boca de una mujer pagana.
La mujer pide compasión y a cambio recibe silencio de parte de Jesús, justificada esta actitud por parte de l maestro , en que ha sido enviado solamente a las ovejas descarriadas de la casa de Israel. La expresión “perritos” refiere a los extranjeros. Lo que Jesús está diciendo es que no está bien dar el Pan de los Hijos (judíos descarriados) a los extranjeros (perritos).
En un movimiento magnífico del relato, la madre angustiada se transforma en la creyente que se postula con serenidad y dice: “Señor ayúdame”. Sin embargo, Jesús responde con más crueldad aun que el silencio. La rechaza y además responde que su actuar es solamente en beneficio de su pueblo. La mujer retuerce el argumento (Es verdad Señor; pero también los perritos comen las migajas que caen de la mesa de
4 sus amos) y no sólo consigue lo que pide, sino, además, el mayor elogio que puede hacer Jesús en el evangelio de Mateo: “mujer, qué grande es tu fe.”
Narrativamente hablando el texto deja ver que los paganos no son malos ni estúpidos.
Esta cananea deja callado a Jesús en cuanto él abre la boca; sin duda, Jesús se presta al juego y lo fomenta. Sabe desde el comienzo que hará el milagro, pero quiere dejar patente que esta pagana tiene una gran fe, gran humildad y constancia.
Es la apertura de la salvación de Dios a todos los pueblos de la tierra.
5
1. Las cuatro lecturas muestran la universalidad de la Salvación dada por el Padre en su Hijo Jesucristo Nuestro Señor, en la unidad del Espíritu Santo. Dentro de las notas propias de la Iglesia están Una, Santa, católica (universal), y apostólica. Es una opo rtunidad sin igual para proclamar que Dios no hace distinción de raza, lengua, cultura, pueblo o nación. Todos estamos llamados por Dios a la Salvación y la reconciliación con todos los pueblos de la tierra en Cristo Nuestro Salvador, en la unión del Espíritu Santo que nos permite llamarnos hijos de un mismo Padre de todos los pueblos.
2. Como hijos de un mismo Padre, estamos llamados a unirnos en la alabanza como en un solo coro que al unísono proclama la misericordia y la santidad de Jesucristo que ha venido a salvar a toda la humanidad que congregada por un mismo Espíritu es artífice de Justicia y de Verdad, de fraternidad y Perdón, de cuidado de la Casa Común y obediencia a la Voluntad Divina.
3. Como la mujer cananea proclamemos nuestra fe en Jesús, el Hijo de David, a quien reconocemos como nuestro Señor, y le suplicamos su piedad y perdón de todas nuestras injusticias. Con el corazón creemos y con nuestras obras somos artífices de justicia y de fraternidad.
4. Oremos por las misiones en el mundo entero para que día a día se conozca en más lugares y corazones el Evangelio del reino de Dios.
6
Monición de entrada Hermanos todos. Nos reúne de nuevo la celebración dominical. En ella se nos ofrece la Luz de la Palabra y el Pan de la Vida. La fe hecha oración quiere ofrecer a Dios un culto agradable, actualizando el sacrificio de Cristo.
En esta celebración tengamos también muy presentes a cuantos han sufrido las consecuencias del terremoto que ha herido a nuestro país. Encomendemos a quienes han perdido la vida, a los heridos, a las familias que viven momentos de angustia, a quienes lo han perdido todo y a cuantos trabajan en las labores de rescate y ayuda.
Que Dios les conceda fortaleza, consuelo y esperanza, y que nuestra solidaridad cristiana se haga cercana y concreta.
Con el corazón puesto en Dios y confiando en su misericordia, participemos con fe en esta Eucaristía.
Monición a las lecturas
La exhortación de Dios a la salvación, por boca del profeta, es la práctica de la justicia, para asegurarse un culto agradable a Dios. El apóstol exhorta a los gentiles para motivar a sus hermanos judíos a aceptar la llamada a la salvación por la obediencia de la fe. El Señor salva a una mujer y a su hija, haciéndola entrar en la fe, a través de un proceso que va del silencio como respuesta a la insistencia en su súplica. La fe de la mujer se hace humildad que consigue lo que busca, invitándonos a orar de este modo para obtener el favor de Dios.
7 Oración de fieles Presidente: Hermanos: Al Señor que no hace acepción de personas y escucha la plegaria de los que están cerca y de los que están lejos, presentémosle nuestra oración confiada, diciendo:
R/. Señor, no te quedes lejos, ayúdanos.
1. Por la Iglesia Universal, pastores y fieles, para que no olviden a nadie en su oración y hagan sentir la misericordia divina a todos los hombres, especialmente a los indiferentes y alejados.
2. Por cuantos ejercen la autoridad, especialmente quienes acaban de asumir la dirección de nuestro país, para que tengan la colaboración de todas las fuerzas políticas y hagan causa común del bienestar, la reconciliación y la paz de todos los colombianos.
3. Por cuantos padecen la enfermedad y los que hacen obras de misericordia en favor de los que sufren, para que Dios premie abundantemente el bien que hacen, y les conceda fortaleza de ánimo y la ayuda de otros.
4. Por quienes son presa del mal e instigan a otros a hacer lo mismo, por los alejados de la fe, los privados de la libertad por su mala conducta y los posesos inconscientes de su situación, para que encuentren siempre quienes orienten sus vidas con la Palabra de Dios e inicien su conversión.
5. Por todos los que han sido afectados por el terremoto, para que, en medio de la incertidumbre y las dificultades, encuentren caminos de reconstrucción, reciban la ayuda necesaria y no les falte la cercanía fraterna de quienes pueden tenderles una mano; y por quienes trabajan en las labores de rescate, atención y ayuda, para que Dios los asista y fortalezca y suscite en todos espíritu de solidaridad y fraternidad.
6. Por nosotros mismos, para que el Señor con la gracia de sus sacramentos nos ayude a conocer más el Evangelio de Cristo, nos guarde de todo mal y nos mueva a evangelizar con nuestro testimonio.
Presidente: Dios nuestro, que quieres que todos los hombres se salven, revístenos de los mismos sentimientos de tu Hijo Jesucristo, para que –con nuestras palabras y nuestras obras - demos siempre testimonio de tu misericordia y de tu amor. Por Jesucristo, nuestro Señor.
8 XX Domingo del Tiempo Ordinario Ciclo A 16 de agosto
1. Acompañar ¿Alguna vez has pedido algo con muchas ganas? ¿Has esperado con paciencia porque confiabas en que todo saldría bien?
En el Evangelio de hoy conocemos a una mamá que estaba muy preocupada por su hija. Ella no pertenecía al pueblo de Jesús, sin embargo, buscó a Jesús y no dejó de confiar en Él, aunque parecía que nadie la escuchaba. Su fe era tan grande que Jesús quedó asombrado y le dijo: «¡Qué grande es tu fe!» y concedió lo que ella le pedía.
Jesús también escucha nuestras oraciones. Él conoce lo que sentimos y siempre está dispuesto a acompañarnos. Lo importante es acercarnos a Él con un corazón lleno de confianza.
2. Motivar La fe auténtica de expresa a través de la perseverancia. En palabras de hoy significa que no nos rendimos. No se trata de terquedad sino de la confianza que tenemos en la fuerza del amor de Dios, gracias a la esperanza. La mujer del Evangelio nos enseña que la fe crece cuando confiamos en Jesús, incluso en los momentos difíciles.
En el trayecto de nuestro Camino Discipular Misionero, este Tiempo para Cultivar la Fe nos ofrece una oportunidad para hablar con Jesús todos los días, participar con alegría en la Eucaristía y demostrar nuestro amor ayudando a los demás. Cada pequeño gesto de bondad fortalece nuestra amistad con Él.
9 3. Retar Preguntémonos:
• ¿Confío en Jesús cuando tengo un problema?
• ¿Soy perseverante en la oración y en el diálogo amistoso con Jesús o me rindo fácilmente?
• ¿Cómo puedo demostrar mi fe con una buena acción?
Esta semana, cuando tengas una dificultad o quieras pedir algo importante, busca un momento de silencio y dile a Jesús con todo tu corazón: "Jesús, confío en Ti. Ayúdame a hacer siempre el bien" . Después, demuestra esa confianza haciendo una buena acción por alguien de tu casa, del colegio o de tu comunidad, sin esperar que te lo pidan.
Recuerda:
En una hoja dibuja un corazón grande. Dentro de él escribe o dibuja una persona por la que quieras pedirle a Jesús esta semana. Luego escribe una palabra que exprese lo que sientes, por ejemplo: gracias, ayúdala, cuídala, sánala o bendícela.
Al finalizar, comparte tu dibujo con tu familia y hagan juntos una pequeña oración por esa persona.
10 Monición de entrada ¡Bienvenidos, niños y niñas! En este Tiempo para Cultivar la Fe y siguiendo nuestro Camino Discipular Misionero, hoy nos reunimos con mucha alegría para celebrar la Eucaristía.
Jesús nos invita a descubrir que el amor de Dios es para todas las personas. Él siempre escucha a quienes lo buscan con un corazón lleno de confianza. Dispongamos el corazón para encontrarnos con Jesús y celebrar juntos su amor.
Monición a las lecturas Hoy vamos a descubrir cómo una persona que confió de verdad en Jesús recibió su ayuda, Él nunca deja de escuchar a quien confía en Él. Conoceremos a una mujer que, por el gran amor que tenía por su hija, no dejó de pedir la ayuda de Jesús.
Escuchemos con atención y descubramos cómo también nosotros podemos confiar siempre en el Señor.
11 Oración de fieles
Presidente: Oremos al Padre bueno, que siempre escucha las oraciones de sus hijos y fortalece nuestra fe:
R./ Padre bueno, fortalece nuestra fe.
1. Por la Iglesia, para que anuncie con alegría el amor de Dios y acompañe a todos los pueblos a encontrarse con Jesús.
2. Por los gobernantes, para que trabajen por la justicia, la paz y el bienestar de todas las familias.
3. Por los enfermos, los niños que sufren y las familias que viven momentos difíciles, para que encuentren en Jesús consuelo, esperanza y fortaleza, oremos al Señor.
4. Por nuestra comunidad, para que vivamos este Tiempo para Cultivar la Fe, siguiendo el Camino Discipular Misionero, confiando siempre en Jesús y dando testimonio de su amor.
Presidente: Padre bueno, escucha las oraciones que con confianza ponemos en tus manos y ayúdanos a crecer cada día en la fe, la esperanza y el amor. Por Jesucristo, nuestro Señor. Amén.