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Freikirchlich · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Teil 2 | Kingdom of God | AUDIO | Sören Koch | ICF Essen

ICF Essen · ICF Essen – Predigten · 2026-04-21 · Essen · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Umkehr · tragend Dankbarkeit

Die Teilnahme am Königreich Gottes ist eine freiwillige Entscheidung, die erfordert, dass der Mensch seine alltägliche Beschäftigung zurückstellt, um durch das Anlegen der göttlichen Rüstung eine innere Wandlung zu erfahren, die dann nach außen sichtbar wird.

Und ich lade dich ein, einfach nochmal kurz mit mir zu beten und zu sagen, ich mach meinen Herz auf. Heiliger Geist, ich danke dir, dass du da bist, ich danke dir, dass jeder, der hier ist, nicht aus Versehen hier ist, sondern dass du für jeden etwas hast, was göttlich ist

Der Text ist der zweite Teil einer Predigtreihe über das Königreich Gottes, die mit einer gemeinsamen Gebetszeit beginnt. Der Sprecher verwendet das biblische Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Matthäus 22) als zentrale Metapher, um die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen zu erklären. Er betont, dass die Teilnahme am Königreich freiwillig ist, aber eine aktive Hingabe erfordert, die durch das Tragen der 'Waffenrüstung Gottes' symbolisiert wird. Die ursprünglichen Gäste, die nicht kamen oder die Boten töteten, werden als Beispiel für Gleichgültigkeit oder Ablehnung angeführt. Im Gegensatz dazu werden alle Menschen, 'böse und gute', auf den Straßen eingeladen, was die Universalität der Einladung unterstreicht. Der Sprecher überträgt dies auf das heutige Leben: Man sei oft zu beschäftigt mit dem Segen (Arbeit, Familie), um Gott zu feiern, und müsse lernen, diese Kraft abzapfen zu lassen. Das Ziel ist es, das eigene Herz zu verändern, um positiv auf das Umfeld einzuwirken, wobei die 'Festkleidung' als Symbol für die innere Wandlung durch Gottes Kraft dient.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Mt 22,1-14

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Herzlich willkommen beim Podcast vom ICF Essen. Ich freue mich mega, dass du eingeschaltet hast und dabei bist und ich wünsche dir eine richtig gute Inspiration und eine Begegnung mit Jesus. Und wenn du magst, dann abonnier den Kanal und aktivier die Glocke, dann bist du immer up to date. Und jetzt geht's los. Ich freue mich mega mit euch jetzt in die nächsten Teil unserer Predigt einzusteigen. Kingdom of God. Kingdom of God. Der Timo hat letzte Woche angefangen und es ist ein bisschen cool, was du gerade gesagt hast, Welchi. Wenn man von weitem guckt, ja, dann hat Gott die Erde wunderbar gemacht. Ja, bei je näher du reinsuchst, desto hässlicher wird's manchmal. Ja, da siehst du diese wunderschöne Erde, ja, und dann kommst du irgendwann an und dann siehst du Kriege und dann siehst du plötzlich deinen Herz und dann denkst du dir, oh, was ist denn mit der Schönheit und das Coole an Gott ist, er will nicht nur die Erde schön machen, sondern bei Kingdom of God, da geht's darum, hat der Timo letzte Woche erzählt, wie Gott deinen Herz schön macht. Wie Gott möchte, dass du mit Kraft und mit Freude vorangehst, damit dein Herz schön ist und dein Herz deinen Umfeld positiv verändern kann. Und letzte Woche, und diese Woche geht's darum, wie lebe ich aus der Kraft, die in diesem Königreich da ist, unter welchen Voraussetzungen kann ich denn die Kraft überhaupt abzapfen, dass in meinem Herzen etwas verändert werden kann? Wie sieht das aus? Und ich lade dich ein, einfach nochmal kurz mit mir zu beten und zu sagen, ich mach meinen Herz auf. Heiliger Geist, ich danke dir, dass du da bist, ich danke dir, dass jeder, der hier ist, nicht aus Versehen hier ist, sondern dass du für jeden etwas hast, was göttlich ist, dass du für jeden ein Gedanken hast, einen Schritt hast, dass du eine Idee hast, danke, dass du uns herausforderst, danke, dass du uns ermutigst, danke, dass du immer für uns bist und wir öffnen unser Herz für die guten Dinge, die du hast. Und keine Macht der Welt kann das verhindern, dass du jetzt zu uns sprichst, dass du lebensverändernde Wahrheiten in unserem Leben tief verankerst. Und wir sind bereit dafür, Jesus, wir freuen uns darauf. Und wir sind bereit, uns herausfordert zu lassen, auch wenn es vielleicht einfach am Anfang schwierig ist. Wir sehen durch das hindurch, wir sehen durch die Schwierigkeiten hindurch. Und wir geben dir unsere Lebensumstände, wir geben dir unsere Fragen jetzt, damit du in unserem Leben volle Kraft vorausgehen kannst. Amen? Sehr gut. Also, wie lebe ich aus der Kraft Gottes? Eine Beschreibung in der Bibel für die Kraft Gottes ist oft Kleidung. Weiß ich, ob ihr das kennt? Es gibt einen Bibelvers, da heißt es, zieht an die Waffenrüstung Gottes. Ja, die Waffenrüstung ist ein Symbol dafür, dass ich mit Gottes Kraft unterwegs bin. Zieht an den neuen Menschen, legt den alten Menschen ab. Zieht an die Kleider des Heils, zieht an die Waffen des Lichts. Ja, oft ist Kleidung ein Symbol dafür, dass Gott etwas in unserem Herzen verändert hat und es nach außen sichtbar wird. Ja, das ist immer noch so. Ja, wenn du zum Arzt gehst, der einen Kittel an hat, wenn du von der Polizei angehalten wirst, ja, eine Uniform hat, das zeigt etwas, mit welcher Autorität man unterwegs ist. Es zeigt etwas, die Macht, die einem gegeben wurde. Es zeigt, mit welcher von wem man beauftragt worden ist, was man kann und was man gerne möchte. Und die Kleider, Kleidung ist oft in der Bibel ein Zeichen dafür, dass Gottes Kraft in unserem Herzen etwas auslöst. Und ich nehme euch jetzt mit rein in eine Geschichte, da geht es auch um Kleidung. Ich lese die Geschichte jetzt einmal ganz vor, weil die ist kurios und die ist auch ein bisschen, die muss man einfach im Zusammenhang hören. Ja, weil es ist eine Geschichte, die ist, wer es jetzt sehen. Ja, wenn man die nicht im Zusammenhang hätte, dann denkt man, ich hätte etwas ausgelassen. Ja, weil es passieren so viele Sachen, da die eigentlich nicht hintereinander passieren. Also Jesus hat diese Geschichte erfunden, es ist ein Gleichnis über das Himmelreich, ein Gleichnis über das Königreich Gottes. Und die Geschichte, die spielt, die spielt langsam, langsam, langsam, ich bin aufgeregt, ja, aber die Geschichte, die spielt, dass ein König für seinen Sohn eine Hochzeit ausrichtet und dass er gerne Leute einladen möchte. Ja, Gott ist dieser König in dieser Geschichte. Hochzeit ist auch oft ein Symbol für das Königreich Gottes und so geht die Geschichte, die Jesus erfunden hat. Mit dem Himmelreich, mit der Himmelsherrschaft, also mit dem Königreich Gottes, verhält es sich wie bei einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. Als es so weit war, schickte er seine Diener los, um die, die er zum Fest eingeladen hatte, rufen zu lassen. Doch sie wollten nicht kommen. Also jemand ist für eine Hochzeit eingeladen, wird dann nochmal darauf hingewiesen, so, jetzt ist es so weit, ja, aber sie wollen nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener los und ließ den Eingeladenen sagen, das Festmahl ist angerichtet, Ochsen und Mastkälber sind geschlachtet, alles ist bereit, beallt euch und kommt. Doch sie kümmern sich überhaupt nicht darum, der einen hat auf dem Feld zu tun, der andere im Geschäft. Also offensichtlich, ja, wenn man eingeladen ist zu dieser Hochzeit, wenn man eingeladen ist in dieses Königreich, das scheint freiwillig zu sein. Ja, man muss nicht kommen, ja, man kann sich da irgendwie entscheiden dagegen, ja, oder man kann auch kommen. Einige jedoch, jetzt wird es verrückt, ja, und jetzt würdet ihr mir nicht glauben, dass es hintereinander steht, deswegen habe ich es einfach der Reihe nach vorgelesen. Einige jedoch packten die Booten, mishandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig. Er schickt seine Leute, ja, er ladet mal alle ein und die Leute, die die Botschaft überbringen, werden umgebracht. Da wurde der König zornig, er schickte seine Truppen los, ließ jene Mörder umbringen und ihre Stadt in Brand setzen, ja, da passiert sehr viel in zwei Sätzen, ja, also unfassbar viel. Dann sagte er zu seinen Dienern, also die, die noch leben, dass Hochzeitsfest ist vorbereitet, aber die Gäste, die ich eingeladen hatte, waren es nicht wert. Jetzt geht raus auf die Straßen und ladet alle ein, die ihr trefft, ja, also es waren welche eingeladen, welche nicht eingeladen, die die eingeladen, die die eingeladen waren, wollten nicht kommen. Jetzt geht, jetzt schickt der König seine Diener los und sagt, passt auf, ladet einfach einen, wen ihr findet. Die Leute, die ihr trefft. Das ist eine Voraussetzung, um an der Hochzeit teilzunehmen, um im Königreich dabei zu sein ist, man muss da sein. Man muss sich treffen lassen, ja, ladet alle ein, die du siehst, man muss gesehen werden. Jeder ist eingeladen an dieser Stelle und du, wie es gesehen, dann bist du eingeladen. Das taten die Diener und sie holten alle herein, die sie fanden, böse und gute. So füllte sich der Hochzeitsaal mit Gästen. Wenn der Hochzeitsaal das Königreich Gottes ist, dann wird es ja jetzt für viele von uns schon echt unangenehm, ja, wenn wir merken, oh, da sind auch böse Leute eingeladen. Da sind auch die eingeladen, die ich vielleicht gar nicht mag. Da sind die Leute, mit denen ich gar nicht in Kontakt stehe, mit denen ich vielleicht sogar in Konflikt stehe. Die könnten jetzt theoretisch auch im Königreich Gottes drin sein. Als der König herein kam, um zu sehen, wer da gekommen war, wusste er ja jetzt selber nicht, fand er einen, der kein festliches Gewand an hatte. Also offensichtlich ist in diesem Festsaal von der Hochzeit ein Mann, der nicht festlich gekleidet war. Und das fällt natürlich auf, das ist sicherlich nicht nur dem König aufgefallen, das ist auch den anderen Gästen aufgefallen. Und das ist etwas, was der König jetzt anspricht. Mein Freund, sagt er zu ihm, also der König zu dem Mann, der nicht so gekleidet war wie alle anderen, wie bist du denn überhaupt ohne festgewandt hereingekommen? Aber der Mann wusste keine Antwort darauf. Da befallt der König seinen Dienern, festet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die Finsternis. Dort fängt dann das große Weinen- und Zähneknirschen an. Denn viele sind gerufen, aber nur wenige sind erwählt. Was für eine verrückte Geschichte, oder? Wenn daraus ein Film gemacht werden würde, wir würden den nicht gucken, weil wir es überhaupt nicht verstehen würden. Wir wüssten gar nicht, was ist da los, warum werden die Booten umgebracht und am Ende noch der Mann, der sich nicht richtig angezogen hatte, vielleicht denkst du dir, ich war auch schon mal nicht richtig angezogen meiner Hochzeit gut, dass ich das überlebt habe. Es sind so ganz viele verrückte Sachen in dieser Geschichte. Und was hat das mit der Kraft Gottes überhaupt zu tun? Was hat das mit dem zu tun, was in meinem Herzen drin ist? Ich sage euch einfach jetzt ein paar Gedanken dazu, die ich habe zu dieser kuriosen Geschichte. Der erste Gedanke ist, das Königreich Gottes ist bereit für dich. Du bist eingeladen, den König zu feiern, den Sohn des Königs zu feiern, der ja heiratet. Du musst aber nicht kommen, es ist freiwillig, du kannst dir das aussuchen. Und ich liebe das, das sage ich ganz oft hier vorne auf der Bühne, wenn du zum ersten Mal da bist, wir sind hier in der Freikäche und bei uns, da musst du nichts glauben. Du ist immer eingeladen etwas zu glauben. Aber wir erwarten nicht, dass du etwas glaubst. Was ich mir wünsche, ist, dass du anfängst, Dinge auszuprobieren, die in der Bibel stehen, wo Gott sagt, das wird dein Leben verändern. Ich bin für dich, ich bin mit dir. Ich meine es gut mit dir, dass du dein bestes Leben leben kannst. Probier das aus, das ist mein Wunsch. Aber jeder ist eingeladen, so wie bei diesem Hochzeitsmal, egal was du glaubst. Und in jedem Fall findet auch dieses Hochzeitsfest statt. Der König hat nicht gedacht, ja gut, wenn keiner kommt, dann lass uns halt ausfallen. Also in der Hochzeit findet in jedem Fall statt, wenn ich nicht komme, kommen andere Menschen. Das Königreich Gottes, das wird geschehen. Und vielen Menschen, die eingeladen sind, denen geht es vielleicht so, wie diesen beiden Leuten oder wie diesen Gästen, die eingeladen waren, aber nicht gekommen sind, die sagen, ich bin zubeschäftigt. Ja, ich muss arbeiten, ich muss aufs Feld, ich muss in den Laden. Die hatten was zu tun. Und übertragen auf heute, vielleicht ist es so, dass du auch zubeschäftigt bist. Ja, du jetzt heute nicht, du hast ja extra die Zeit rausgenommen aus deinem Leben und bis heute Morgen hier. Du nimmst dir die Zeit raus, um mit Gott unterwegs zu sein, auch wenn du vielleicht heute nicht hier sein kannst und online am Zuschauen bist, vielleicht im Nachhinein, ja. Aber du bist vielleicht zubeschäftigt mit dem Segen, den Gott dir gegeben hat, den Segen zu verwalten. Krass, oder? Ja, Gott gibt dir etwas, was du verwalten kannst. Gott gibt dir etwas, was du anmauern kannst. Gott hat einen Segen für dich. Aber ganz oft ist es so, dass wir zubeschäftigt sind mit dem Segen, den Gott uns gegeben hat, dass wir nicht Teil von der Hochzeitsfeier, nicht Teil vom Königreich Gottes sein können, dass wir nicht bereit sind oder nicht in der Lage sind, den Segensgeber zu feiern und anzubeten im Königreich Gottes. Das kann dein Business sein, deine Familie, dein Leben, deine Gesundheit, deine Finanzen. Gott sagt, ich habe etwas für dich. Ich habe etwas für dich. Das ist eine Einladung. Ich möchte, dass du da bist, weil ich möchte, dass in diesem Königreich dein Herz verändert wird. Vielleicht bist du auch richtig sauer auf die Menschen, die jetzt so mit Jesus unterwegs sind und dieses Königreich einfach so verkünden, ja. Vielleicht geht es dir so ein bisschen, ja. Jetzt vielleicht nicht du, aber vielleicht kennst du Leute, die, wenn du die zur Kirche einlädst, dass die direkt zumachen, dass die direkt sauer sind, ja. Dass du bist kurz davor quasi umgebracht zu werden, ja. Nur weil du die Botschaft vom Königreich Gottes weitergibst. Hey, ich glaube, Jesus würde dir gut tun in deinem Leben. Halt die Fresse. Hab ich damit nichts zu tun? Ja, das geht überhaupt nicht. Und so ist ein bisschen so, ja, kill den Postboten, ja. Oder du bringst mich jetzt um, weil ich darüber rede oder so was, ja. Jeder ist eingeladen. Und vielleicht bist du schon, vielleicht hast du es erlebt, dass du das Menschen so sauer sind, weil sie so verletzt sind von dem, was in ihrem Herzen passiert ist. Jeder ist eingeladen. Jeder ist eingeladen. Königreich ist kein Club mit Mitgliedern, ja, sondern eine Bewegung, ein Zusammenschluss. Etwas, wo wir als Botschafter des Herrn unterwegs sind und als quasi Organismus gemeinsam stark sind und diese Botschaft weiterbringen können. Königreich ist nicht etwas, wo du reinkommst und konsumierst. Königreich ist dafür da, dass du es auch weitergibst. Königreich ist das, was wir hier leben wollen. Königreich ist das, wo wir dich einladen wollen, wenn du heute zum ersten Mal da bist, dass du mitmachst und sagst, ich gehe gleich rüber zum Connect Team und lass mich ein- ein- connecten in diese Kirche. Ich bin dafür da, etwas weiterzugeben, weil das Königreich ist immer etwas zum Nehmen und zum Geben. Also es ist alles vorbereitet. Ochsen, Mastkälber, jeder ist eingeladen. Und jetzt mal kurz eine Reflektion für uns, fromme Menschen. Wir glauben, dass ja auch, dass jeder eingeladen sind. Wir sind ja auch froh, dass wir eingeladen sind, aber manchmal gehen wir nicht so damit um, als wäre jeder eingeladen, sondern wir geben die Einladung nur an die Leute weiter, von denen wir glauben, es wäre doch schön, wenn die Teil von dieser Kirche wären. Wenn die Teil vom Königreich Gottes werden. Wenn wir denken, die haben verdient, dass sie Jesus treffen. Wenn wir denken, die sind bereit ist, wenn wir denken, die sind bereit, Jesus zu treffen. Wir sind dann so, wir laden gar nicht alle Leute zur Kirche ein. Wir teilen gar nicht den Glauben, den wir haben mit allen Menschen. Wir tragen gar nicht unser Jesus- liebt-dicht-T-Shirt an allen Orten, weil wir denken, wenn ich damit dahin gehe, das ist aber auch dann ein bisschen schwierig. Durch unser Verhalten spiegeln wir manchmal nicht das wieder, was das Königreich ist. Das Königreich sagt, jeder ist eingeladen. Und wir denken uns, der ist noch nicht bereit, die Familie muss erst mal ihr Leben auf die Kette kriegen. Der stinkt mir zu sehr, der hat seine Sucht nicht im Griff oder was auch immer. Vielleicht, dass du auch schon mal jemandem die Einladung verweigert. Nicht extra jetzt, der hat Jesus nicht verdient oder sowas Offensichtlich ist, sondern einfach in unserem Herzen. Gott hat sie eingeladen, Gott hat jeden eingeladen. Und Gott braucht dich, um die Einladung zu überbringen, aber irgendwas scheitert daran, dass diese Einladung bei der Person ankommt. Vielleicht ist heute der Tag, du kannst jetzt gleich sofort dein Handy rausholen, nach dem Gottesdienst und schreiben und sagen, hey, schiebst auf mich, mein Pastor hat gesagt, ich soll dich zur Kirche einladen. Ich wollte das eigentlich gar nicht machen, klar, du musst sie nicht schreiben, aber kannst sie ja denken, schiebst sie irgendwie auf mich und sag, hey, der Pastor hat gesagt, ich muss dich einladen. Oder wir sind ja gerade dabei zu überlegen, ob wir irgendwann im Herbst noch mal ins Kino gehen und zusätzlich dort Gottesdienst zu veranstalten. Vielleicht fängst du jetzt schon an und zu sagen, hey, guck mal, du gehst doch gerne ins Kino, demnächst kannst du auch noch mal sonntags morgens ins Kino. Ich zahl auch, ja, ist kostenlos, ja, du kannst jeden einladen. Ja, kannst immer sagen, ich zahl den Eintritt für dich, ja, kostet eh nichts. Aber fang an darüber zu sprechen, weil Gott hat alle eingeladen und wir sollten uns wie richtige Botschafter auch darüber einladen. Und wir sollten auch darüber freuen und andere Leute mit einladen. Und nicht dieser Einladung im Wegstehen. Jetzt geht ja die Geschichte weiter. Jetzt gibt es ja diesen Mann, weil der Hochzeit, es fällt offensichtlich auf, dass der eben nicht festlich gekleidet ist, ja. Und jetzt ist es gut zu wissen, was der Kontext von dieser Geschichte ist. Der König damals, wenn er eine Hochzeit war, der hat höchstwahrscheinlich nicht nur das Essen vorbereitet, also die Ochsen und die Mastkälber geschlachtet, hat auch die festliche Kleidung für seine Gäste zur Verfügung gesteckt. Vielleicht hat er sie sogar Maast schneidern lassen, ja. Und dann gab es wahrscheinlich am Eingang von der Hochzeit so einen Bereich, in dem die Gäste ihre normale Kleidung, mit der sie gekommen sind, abgeben. Und dann gab es so Umkleidekabinen, die stellen mir das ein bisschen so vor, wie im Schwimmbad, ja, auf der einen Seite geht man rein, dann zieht man sich um, auf der anderen Seite geht man wieder raus und dann geht man eben ins Schwimmbad, ja. Und das gab es dort, ja, vielleicht gab es dort auch noch ein Schneider, der dann stand und sagte, oh, da ist noch irgendwie was, was man noch ein bisschen ändern sollte, weil Hochzeiten haben ja mehrere Tage gedauert, es hätte sich also gelohnt, wenn da jemand gewesen wäre, der das Problem dann noch gefixt hätte. Und also es ist eigentlich auch das vorbereitet. Und der König, der wundert sich, wie bist du eigentlich hier reingekommen? Weil eigentlich ist jeder, der kommt, ja, geht ja durch diese Umkleidekabine durch und zieht sich um. Es ist wie im Schwimmbad, wenn du plötzlich mit Klamotten dastehst, ja, wie bist du denn hier reingekommen? Ja, das geht ja eigentlich gar nicht, ja. Aber das ist, der König spricht das an. Weil offensichtlich, ja, sagt der König, hey, wenn du beim Hochzeitsfest bist, wenn du im Königreich bist, dann gibt es einen Kleidungsstandard. Dann gibt es einen Standard, mit dem wir hier alle sitzen. Und ich habe diesen Standard vorbereitet. Du bist eingeladen, du brauchst diesen Standard übrigens auch nicht zu erreichen, bevor du kommst. Du brauchst nicht mit dem Festkleidung zur Hochzeit zu kommen, du bekommst die Festkleidung an der Hochzeit und gehst dann in den Hochzeitsaal mit der Festkleidung hinein, weil das ist der Standard. Denn Standard, wenn du eingeladen bist, brauchst du nicht, das ist nicht der Standard zu dir allzu einladen, das ist der Standard, um dort drin zu sitzen. Ja, wenn du mitfeiern möchtest, dann ist der Standard wichtig. Und der Standard ist Gerechtigkeit. Der Standard ist Gerechtigkeit. Gott sagt, du bist in meinen Augen gerecht, ich habe alles vorbereitet. Du bist gerettet, du bist erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist in Gottes Augen gerecht. Niemand, der zur Hochzeit eingeladen ist, könnte diesen Standard für sich selber erreichen. Niemand braucht seine eigene Kleider mitbringen. Niemand, du darfst einfach kommen. Keine gute Tat kann das erreichen. Du darfst die Gerechtigkeit von außen akzeptieren, wenn du zur Hochzeit kommst, wenn du in das Königreich Gottes hineingehst, dann steht dort jemand und hinnicht dir deinen neuen Kleider aus und sage, ich habe alles für dich vorbereitet. Hier ist die Gerechtigkeit. Zieh die Gerechtigkeit an. Und deswegen bekommt, weil niemand von uns diesen Standard erreichen kann, bekommst du die Kleidung vom König. Offensichtlich ist aber auch das freiwillig. Dieser Mann hat sie nicht angezogen. Ob du sie anziehst, ist deine Entscheidung. Weil dann kommt nämlich ein Prozess, der anfängt. Wenn du anfängst, die königlichen Kleider anzuziehen, wenn du anfängst, Gottes Kleidung anzuziehen, Gottes Macht anzuziehen, im Königreich, dann beginnt etwas in deinem Herzen. Er macht dich heiliger, er macht dich mehr so, wie er ist. Er möchte gerne, dass du in Jüngerschaft lebst. Er gibt dir Next Steps, er gibt dir Herausforderungen, er gibt dir Möglichkeiten, deinen Herz besser zu machen. Er nimmt dich, wie du bist, aber er lässt dich nicht so. Der Ede hat das super gesagt bei der Wurschtübneid. Ja, da gab es früher in der Grundschule zum Beispiel diese Freundebücher. Und dann gab es immer so eine Sektion von diesen Freundebüchern, was ich dir noch sagen will. Und