Das Reich Gottes ist gegenwärtig, wo der Einzelne Jesus als König anerkennt und durch einen inneren Herrschaftswechsel seine eigene Kontrolle aufgibt.
Der Text ist eine Predigt von Timo Schönig im ICF Essen, die die Zeit nach Ostern als Phase der Begegnung mit dem auferstandenen Jesus interpretiert. Der Sprecher nutzt die biblische Symbolik der 40 Tage als Vorbild für Vorbereitung, Unterweisung und Umkehr. Die zentrale These lautet, dass das Reich Gottes dort gegenwärtig ist, wo Jesus im Herzen des Einzelnen regiert. Es wird ein 'Herrschaftswechsel' gefordert, bei dem der Mensch seine eigene Kontrolle aufgibt und Gott die Herrschaft über sein Leben überlässt. Dies erfordert ein 'neues Herz', das im Text als neue innere Ausrichtung von Wille, Denken und Gewissen definiert wird. Der Text verbindet theologische Auslegung mit praktischen Alltagshinweisen und einem Aufruf zur persönlichen Hingabe.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Herzlich willkommen, mein Podcast vom ICF Essen. Ich freue mich mega, dass du eingeschaltet hast und dabei bist. Und ich wünsche dir eine richtig gute Inspiration und eine Begegnung mit Jesus. Und wenn du magst, dann abonnier den Kanal und aktivier die Glocke, dann bist du immer up to date. Und jetzt geht's los. Ich hab euch heute Morgen leider schlechte Nachrichten mitgebracht. Oh, so fängt schon meine Predigt gut an, oder? Ostern ist schon wieder vorbei. Also, theologisch ist es absoluter Quatsch. Die Osterzeit hat eigentlich gerade erst angefangen. Aber so vom Gefühl her war jetzt Karfreitag, die große Worship-Night, großartig, vielleicht Osterferien, die jetzt bald vorbei sind. Und natürlich Jesus, Aufwärtsstehung. Er ist wahrhaftig aufferstanden, Oster-Sondag. Und was kommt jetzt? Was kommt als Nächstes? Richtig, Heiligabend. Nur noch 256 mal schlafen und dann ist es wieder so weit. Und es kommt wirklich schneller, als man denkt. Aber bevor du jetzt überlässt, ob das wirklich 256 mal sind, möchte ich dir eine Frage stellen. Bist du bereit, Jesus so richtig zu begegnen? Heute Morgen, die nächsten Tage, die nächsten Wochen, auch die nächsten Monate bis Heiligabend, dass du an Heiligabend sagst, ja, dieses Jahr habe ich Jesus so richtig erlebt. Ich habe mich in den Seilen reichen, die Kirche investiert. Ich bin so richtig angekommen, habe mein Geistliches Zuhause gefunden, meine Begabung, meine Berufung. Ja, ich bin Jesus dieses Jahr so begegnet und habe neue Höhen erlebt. Denn genau das ist die Zeiten, die wir gerade sind nach der Auferstehung. Nach der Aufstehung ist die Zeit der Begegnung. Jesus begegnet seinen Jüngern, vielen Leuten. Und das lesen wir in der Apostelgeschichte 1, Vers 3, dort steht. In den 40 Tagen nach seiner Kreuzigung erschien er den Aposteln und immer wieder und bewies ihn auf vielfältige Weise, dass er wirklich lebt. Und er sprach mit ihm über das Reich Gottes. Also Jesus nutzte diese 40 Tage nach der Auferstehung, um den Leuten, um den Aposteln zu begegnen. Und es waren nicht zufällig 40 Tage, weil Jesus irgendwie noch Resturlaub auf der Erde hatte, sondern es 40 Tage hat in der Bibel eine ganz bewusste Bedeutung. Vielleicht ist hier diese Zahl auch schon mal vorgekommen. 40 steht in der Bibel als Zeichen für Vorbereitung, Unterweisung, Umkehr und als Übergang. Beispielsweise die 40 Jahre, die das israelitische Volk noch warten musste, um ins verheißene Land zu kommen. 40 Tage und Nächte, die Moses auf dem Berg Sinai die Gebote Gottes empfangen hatte. 40 Tage bis das Gericht Gottes Ninivi... ...in Ninivi eintrifft. Und 40 Tage des Fastens jetzt vor Ostern, wo Jesus in der Wüste fastet, um auf seine Mission zu gehen. 40 Tage von Begegnung als Vorbereitung für das, was sie jetzt ansteht. Das Reich Gottes hier auf Erden. Und ich glaube, das ist heute, genau heute Morgen, genauso aktuell. Jesus hat eigentlich genau die gleiche Mission. Er möchte dir heute begegnen. Er möchte dir auf vielfältige Weise zeigen, dass er lebt, dass seine Auferstehungskraft für dein Leben genauso gilt und er redet über das Reich Gottes. Kingdom of God. Und ich bin überzeugt, dass jeder Mensch auf dieser Welt, egal ob er es weiß oder nicht, insgeheim eine riesen Sehnsucht nach diesem Reich Gottes hat. Ein Reich voller Frieden, voller Gerechtigkeit, voll Wahrheit und einer sinnvollen Ewigkeitsperspektive. Dinge, nach denen wir zwar suchen, aber wenn wir am Ende des Tages irgendwie so die Nachrichten einschalten oder wenn wir Montags morgens wieder aufstehen müssen, dann merken wir in unserem Leben, naja, dieses Friedensreich, das ist irgendwie noch nicht so ganz präsent. Ich möchte zum Start dieser Predigt auch noch einmal mit dir gemeinsam beten und Jesus einladen und uns ready machen, auch geistlich im Inneren, dass wir jetzt Jesus begegnen dürfen. Wir dürfen ihn einladen. Wie lange machst du das das erste Mal? Aber ich sage dir, Jesus klopft gerade an und er möchte dir heute Morgen wirklich begegnen. Deswegen, wenn du magst, kannst du deine Augen schließen. Und Jesus, ich bin dir sehr, sehr dankbar, dass jeder hier heute Morgen einfach ist, dass du es möglich gemacht hast, dass wir sicher angekommen sind und dass es nicht Zufall ist, dass wir heute hier sind, sondern dass wir einen Weg gegangen sind und dass du uns jetzt hier heute begegnen möchtest, dass du uns zeigen möchtest, dass deine Auferstehungskraft, dein Leben, unsere Rettung ist. Und wir einfach ein ganz neues Leben mit dir leben dürfen. Das bete ich in deinem Namen. Amen. Das Königreich Gottes und das Erste, was so ein Königreich ausmacht, das ist ein König, oder? Ein Herrscher, jemand, der Entscheidung trifft und bestimmt, wo es lang geht. Und wenn man Gottes Königreich hört, ich weiß nicht, was deine Vorstellungen davon sind. Also, ich bin immer was, was angeht. Sehr, sehr kreativ. Chatchi Pity auch. Ich habe dir ein Bild mitgebracht. Und zwar, man stellt sich so ein Riesenpalast vor, oder? Wow. Ich finde das richtig krass. Also, ehrlich gesagt, so ein Reich, so ein Kingdom, wo ein mächtiger Herrscher ist, alles ist irgendwie auch vergoldet. Man sieht, es ist mächtig. Und man will es eigentlich erleben. Man fragt sich, wo ist dieses Reich? Das Reich Gottes irgendwo da oben in den Wolken nicht erreichbar? Wo ist das Reich Gottes zu finden? Wann kommt es? Und genau diese Frage hatten die Farisea zu damaligen Zeit von Jesus auch schon. Wann kommt denn dieses Reich? Wo finden wir es? Und Jesus antwortet ihn, niemand wird sagen können. Hier ist es oder dort ist es. Denn Gottes Reich ist jetzt schon da, mitten unter euch. Und zwei Dinge, die Jesus uns hier sagen möchte, ist Gottes Reich, seine Herrschaft ist bereits durch den König auf die Erde gekommen. Wenn ihr schon nach dem König Reich fragt, wenn ihr nach dem Reich Gottes fragt, dann fragt doch auch einfach nach dem König. Lern den König kennen, denn der König Jesus Christus ist bereits auf der Erde. Und das Zweite, was er den Farisäern hier klarmacht ist, ist, dass der Reich Gottes kein physischer Ort, kein Machtzentrum, keine Ahnung, wenn du jetzt noch Urlaubstage frei hast, dieses Jahr dann, wo geht es dieses Jahr hin? Reich Gottes wäre vielleicht mal ganz cool, irgendwo hinter Italien, ein bisschen östlich. Da ist dieses Reich und ganz ehrlich, wir würden da hinfahren, oder? Gottes Reich ist nah. Aber die Frage bleibt, wo kann ich es finden und erleben? Und ich habe dir heute Morgen drei Prinzipien und drei praktische Punkte mitgebracht, damit wir Gottes Königreich besser verstehen, es erleben und selbst dabei sein können, es zu bauen. Also lass uns anfangen beim Ursprung. Und Gottes Königreich beginnt in den Herzen, in den Jesus regiert. Wo Jesus handelt, dort ist Gottes Königreich schon gegenwärtig. Und es klingt logisch, wenn Jesus der König ist und der König über mein Leben ist, dann ist mein Leben das Herrschaftsgebiet Gottes. Dann ist mein Leben Gottes Königreich, oder? Wenn ich jetzt aber in mein Leben reinschau und mal so mich so frage, boah, wer regiert denn hier eigentlich immer? Da merke ich, okay, das sind eher so Mixed Feelings, das sind so gemischte Gefühle. Wie häufig bin ich eigentlich in meinem Leben, in meinem Alltag bereit, bewusst mal einen Schritt zurückzumachen, um mich zu fragen, wer regiert in diesem Lebensbereich, in dieser Situation, mich? Sind es meine Gefühle? Sind es meine Wünsche, meine Ängste, meine Ziele? Oder sind es Gottes Ziel für mein Leben? Und das meint jetzt nicht, dass du bei jeder klitzeklein Entscheidung, egal ob du, weiß ich nicht, du fragst dich, soll ich mein Nutella-Bot mit Butter oder ohne Butter essen? Wichtige Frage. Also erstmal zehn Stunden Gebet und Lowpreis, um das zu klären. Also wenn du es geklärt hast, bitte sag es mir, ich würde es wirklich interessieren. Aber darum geht es nicht. Es geht viel mehr darum, wie du mit den Menschen umgehst, die es anders machen als du. Wie bemisst du, wie du mit anderen Menschen umgehst, die einen anderen Lebensstil haben als du? Die anders denken, vor allen Dingen Menschen, die du vielleicht gar nicht so gerne magst. Wie sind deine Absichten, deine Gedanken und Gefühle genau in den Momenten, die schwierig sind? Weil ich denke, wir erleben Gottes Reich immer nur so stark, wie wir bereit sind, auch die Herrschaft des Königs anzuerkennen. Ich kann nicht Gott mit meinem Leben dienen und gleichzeitig König sein. Das funktioniert einfach nicht. Also wir spielen das manchmal so, mir passiert das auch, dass ich sage, hey Gott, du bist König und ich diene dir mit allem, aber sobald es eine Situation gibt, wo ich nicht damit einverstanden bin, was Jesus vorhat in meinem Leben, was Gott in meinem Leben tun möchte, dann beschneide ich seine Herrschaft und regiere wieder selber. Es gibt diese Bereiche. Und das Spannende ist, dass wir irgendwie so eine Doppelmoral da haben, weil dann fragen wir uns wiederum, ja, warte mal, Jesus, warum passiert denn da nichts im Bereich? Gott, du sagst doch, du bringst Frieden in meinem Leben. Warum ist das denn jetzt so gekommen? Warum ist es denn so blöd? Und ich nehme Gott die Herrschaft in diesem Bereich weg und wundere mich am Ende und frage Gott, um Hilfe in diesem Bereich, wo ich ihm am Ende die Herrschaft in meinem Leben genommen habe. Unser Leben wird zum Herrschaftsgebiet des Königs aller Könige. Das bedeutet, Gott ist Königreich, macht ein Herrschaftswechsel und bedeutet ein neues Herz. Es braucht ein Herrschaftswechsel und ein neues Herz. Und vielleicht kennst du diese Bibelstelle schon, aber ich lade dich einen nochmal ganz genau hinzuschauen. Und zwar steht sie in Hezekiel 36,26. Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Ja, ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und gebe euch ein lebendiges Herz. Diese Zusage bekommt Hezekiel als das israelitische Volk gerade im Exil war, also so 590, 570 vor Christus. Und was so brillant ist, dass wir hier schon erkennen können, wie Gott als Herrscher und als König über seinen Volk regiert. Wie tut er es? Durch die Erneuerung von Herzen und einen neuen Geist. Und auf den Geist kommen wir gleich nochmal zu sprechen, aber jeder von uns hat so eine Vorstellung, wenn wir meinen, das trifft unser Herz, oder? Also wir reden jetzt hier nicht nur über das Organ, sondern Herz hat schon eine größere Bedeutung. Mein Herz schlägt schneller als dein zum Beispiel oder ich habe Herzschmerz. Mein Herz ist gebrochen für eine Sache, wir verbinden in der Regel starke Gefühle mit dem, wenn wir über unser Herz sprechen. In diesem Bibeltext meint es aber viel mehr, als dass Gott uns nur irgendwelche Gefühle nehmen möchte und uns neue inspirieren möchte, sondern im Hebrelischen heißt das Wort Herz, Lef und es bedeutet viel mehr. Es bedeutet Wille, Denken, Entscheidungen, Gewissen und Orientierung. Ein neues Herz bedeutet eine neue innere Ausrichtung, eine neue Ausrichtung meines gesamten Lebens, meines Denkens, meines Willens. An anderer Stelle in der Bibel heißt es mehr als alles andere behüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus. Gott will unser Herz und sagt damit, ich möchte dein ganzes Leben erneuern und neu ausrichten. Dieses Ausrichten, das Wort in der Bibel, da gibt es noch so ein älteres Wort und das bedeutet Buse. Buse tun, Buse, irgendwie ein unbequemes Wort oder wenn man Buse hört, dann denkt man eher so, lass mal gut sein. Buse ist wirklich das Genialste, was wir als Christen machen können. Auch wenn es kacke anhört, es ist das Genialste. Buse bedeutet nämlich nichts anderes als Umkehr und im griechischen Umdenken. Wir dürfen uns neu ausrichten lassen. Ich weiß nicht, ob du dich schon mal richtig krass verirrt hast. Wer war schon mal auf der Reise oder auf dem Weg und hat sich total verfrankt? Okay, doch, okay, das sind einige. Ich hatte ehrlich gesagt mit weniger gerechnet in unserer mobilen Zeit, aber herzlichen Glückwunsch, sie waren auch schon mal in der Lage, keine Ahnung zu haben, wo sie sind. Ich war mal eingeladen bei einem FHG-Kreisfest. Richtig cool, mehrere FHGs aus einem Kreis treffen sich, feiern dort, es gab leckeres Essen, coole Moderation und ich war eingeladen. Und das heißt, ich durfte überlegen, dass mein Duisburg, wie komme ich von Essen nach Duisburg. Ich fahre mit der Bahn, alles klar, ich habe meine Route geplant. So, und dann öffne ich mein Handy quasi und dann kann ich da eingeben kommen, ich muss von hier nach da und dann sehe ich direkt, oh, eine Stunde 40, gar kein Bock, da kann ich kurz zwei Filme schauen auf der Zeit. Meist dauert sogar noch länger aufgrund der Verspätung. Aber ich plane meine Route und fahre los. Guter Dinge, Airpods drin, ich freue mich aufs Kreisfest, auf meine Bratwurst. Irgendwann komme ich an der Haltestelle an und muss noch so 15 Minuten laufen. Ich laufe also und lande mitten in einem Einwohnergebiet, wo einfach nur Häuser standen. Und ich stehe da und schau so, ich weiß gar nicht, Lindenweg oder so, ich weiß es nicht genau, aber auf jeden Fall, ich guck so, Lindenweg 18, ich stehe vor dem Haus, ich sehe aber kein Fest. Also laufe ich noch mal in der Straße zurück, gucke aufs Schild, ob das wirklich der Lindenweg ist, check auf Google Maps, ob das der Lindenweg ist, stellt sich raus, ist der Lindenweg. Es war die richtige Adresse und die richtige Straße und ich stand da, aber keiner war da. Und ich habe mich wirklich veräppelt gefühlt. Ich dachte so, was ist hier los? Ich bin noch richtig. Heißt, es brauchte 20 Minuten, bis ich herausgefunden habe, dass es in Duisburg dreimal die gleiche Adresse gibt. Könnt ihr euch das vorstellen? Es gibt einfach dreimal die gleiche Straße mit der gleichen Hausnummer. Ich in mitten von Süden von Duisburg, das Kreisfest irgendwie super weit von mir entfernt. Es brauchte 20 Minuten umdenken, damit ich erstmal ralle, was hier los ist und fast Hausfriedensbruch. Ich wäre fast im Wohnzimmer gewesen von den Leuten. Ich war mir 100%ig sicher, dass ich absolut richtig bin. Irgendwann rief ich meine Freunde und ich meinte, ich stehe hier an der richtigen Adresse. Wo bist du? Ist das irgendwie eine FHG im Keller oder so? Ich habe keine Ahnung. Ich war bei der falschen Adresse, obwohl ich genau das Richtige gesucht habe. Und ich glaube, dass das uns auch in unserem geistlichen Leben passiert. Ich habe doch nach Frieden und Liebe meinem Leben gesucht. Ich habe doch das Richtige in meinem DB-Navigator eingegeben. Ich wusste genau, wie der Weg ist. Und ich bin da und ich stelle fest, dort ist nicht der Frieden und die Liebe, die ich gesucht habe. Wir brauchen eine ganz genaue Orientierung und ein Umdenken. Und genau dieser Ratgeber, den wir brauchen, den gibt es. Wir lesen das in Galata. Wenn dagegen der heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er ganz andere Frucht in uns wachsen lassen. Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanfmut und Selbstbeherrschung. Nichts davon steht im Widerstand zum Gesetz. Das sind Dinge, die wir uns wünschen in unserem Leben. Da möchten wir doch ankommen, wenn wir schon in die Bahn einsteigen und sagen, hey, in die Richtung geht es. Ich möchte aber hier auch einmal ganz bewusst ein Wort hervorheben, weil wir lesen das und denken uns, perfekt, das ist doch richtig cool. Das wollen wir alle. Das sind wir uns einig. Ich glaube sogar die meisten, die nicht Christen sind, würden sagen, das ist richtig, richtig gut. Ich finde es witzig, wie Sören immer sagt, keiner von uns ist heute Morgen aufgestanden und hat gesagt, ich will weniger Frieden, weniger Liebe in meinem Leben. Wir haben eine Sehnsucht danach. Aber hier steht ein Wort und zwar steht hier beherrscht. Wenn dann gegen der heilige Geist unser Leben beherrscht, bringt der andere Frucht hervor. Das ist ein riesen Unterschied, weil wie wir das häufig leben, es, wir denken, okay, okay, wenn dagegen der heilige Geist unser Leben inspiriert, wenn der heilige Geist uns leitet, dann erleben wir diese Dinge, das steht hier nicht, nicht inspiriert, nicht geleitet oder unterstützt beim heiligen Geist, sondern wir stehen unter der Herrschaft des Geist des Gottes. Wir ordnen uns bewusst unter und geben unser Leben hin, um diese Dinge in unserem Leben bewusst wachsen zu lassen. Weil wenn wir es nicht tun, wenn wir an unserer Herrschaft festhalten, dann hat das Folgen. Und diese Folgen lesen wir in Versen 19 und 21, da steht, die Folgen zeigen sich in Unsucht, unreine Gedanken, Vergnügungssucht, Götzen dient, Zauberer, Feindschaft, Strallt, Eifersucht, Zorn, selbstwürdiger Erdgeiz, Spaltungen, selbstgerechte Abgrenzung gegen andere Gruppen, Neidrunkenheit, ausschweifende Lebenswande und dergleichen mehr. Genau diese Dinge sind Red Flex, also Warnzeichen, dass gerade etwas in deinem Leben regiert, was nicht an der Herrschaft sein sollte. Und ich möchte das bewusst einmal sagen, wie in meiner Geschichte, es ist ganz egal, ob du das Richtige gesucht hast. Es ist egal, warum du gerade da stehst, wo du stehst und ob du denkst, du hast Recht. Wenn das die Früchte deines Lebens sind oder nur eines Teils deines Lebens, dann braucht es ein Umdenken und Umkehr. Es macht mich richtig traurig, wenn mein Papa, mein leiblicher Vater, der nicht Christ ist, sagt, nee, die Kirche, die brauchen ich nicht. Die Predigen von Liebe und Frieden, aber am Ende sind das die ersten Leute, die sich die Köppe einschlagen, die irgendwie miteinander, übereinander reden. Da kann ich ja auch einfach, einfach so ein gutes Leben führen und darauf hoffen, dass Gott es gut mit mir meint. Das ist die Haltung meines leiblichen Vaters seit, seitdem ich denken kann. Was passiert ist, ist, dass Gottes Reich nicht authentisch gelebt wurde. Mir ist bewusst, dass wir immer in der Spannung leben, dass wir Versuchungen haben, dass wir auf der Suche sind. Und ich finde die Meinung oder die Perspektive meines Vaters auch nicht gerade objektiv. Nie ist jemand aus einer Kirche rausgegangen wegen Jesus, nur wegen Menschen. Es liegt nicht an Jesus. Es liegt daran, wie wir Gottes Reich authentisch hier leben oder eben nicht. Also, lass uns anfangen, mehr und mehr Demut zu haben, zu sagen, ja, ich brauche mehr Jesus Königreich in meinem Leben. Ich brauche mehr Herrschaft von Gott in jedem meiner Lebensbereiche. Denn ich bin der Tempel von Gottes Königreich. Es gibt nicht diesen einen Tempel, in dem ich bin, sondern ich bin von nun an der Tempel von Gott. Früher gab es Gottes Reich so gesehen an einem Ort. Erst war es die Stiftzüte. Dann hat David so einen Riesen-Tempel geplant, sein Sohn Salomon, hat es umgesetzt. Heute haben wir das nicht mehr. Damals sind die Leute zum Tempel gegangen, um Opfer zu bringen. Heute soll unser Leben ein lebendiges Opfer sein, welches durch uns zum Zeichen seiner Herrschaft wird. Und das wird sichtbar, wenn Gottes Willen in unserem Leben passiert. Dein Leben ist ein Zeugnis für seine Herrschaft, weil du bereit bist, um zu kehren, sein Reich anzuerkennen. Abschließend möchte ich dir bewusst ein Moment geben, um zu schauen, an welchen dieser Punkte du gerade einen nächsten Schritt gehen kannst. Gottes Reich ist etwas Aktives, nicht ein Reich, das wir besuchen, sondern wir sind Gottes Reich. Auch Kirche übrigens. Kirche ist nicht der Ort, den du besuchst, um geistlicher zu werden, sondern weil Gott durch dich geistlich wirkt, gehst du in Kirche, um dort mitzumachen und Kirche zu bauen. Gottes König Reich startet durch ein neues Leben mit der Herrschaft von Jesus in deinem Herzen. Vielleicht bist du lange schon auf der Suche nach diesem Reich, nach dem Frieden oder der Liebe, die du suchst. Du stehst an der richtigen Adresse, aber irgendwie auch nicht. Und du merkst, du hast diese Sehnsucht. Dann möchte ich dich ermutigen, den König in dein Leben einzuladen. Die Herrschaft in all den Bereichen deines Lebens anzuerkennen. Du kannst dafür gleich zum Gebetsteam geben, das ist da vorne links. Die helfen dir super gerne. Du kannst es aber auch gleich im Lobpreis sagen, Herr, ich kehre um zu dir. Mein Leben gehört dir, du bist König in meinem Leben, ich habe eine neue Identität. Ich b