Ein bewusster Entscheid, Jesus nachzufolgen, führt zu einem erfüllteren Leben mit Sinn und Gemeinschaft, auch wenn er Verzicht und Trennungen von früheren Lebensweisen mit sich bringt.
Der Text ist ein Interview, in dem ein junger Mann über seinen Glaubensweg erzählt. Er ist polnisch-katholisch aufgewachsen und hat in der Jugend eine innere Zerrissenheit zwischen kirchlicher Erziehung und Partyleben erlebt. Durch ein Gebet seiner Schwester kam er zu einem bewussten Entscheid, Jesus nachzufolgen. Er beschreibt, dass er bewusst auf Dinge verzichtet, die ihn von Gott trennen, und stattdessen Gemeinschaft, Bibel und Gottesdienst pflegt. Er berichtet, dass Freunde unterschiedlich reagierten, einige Wege sich trennten, andere ihn begleiteten. Er erzählt von einer Krise nach dem Verlust einer nahen Person, in der er Gott als Halt erlebte. Er lädt andere ein, eine persönliche Beziehung zu Gott zu suchen und authentisch zu leben, ohne anderen seinen Glauben aufzuzwingen.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge in unseren Real Talks. So cool, dass du eingeschalten hast und heute mit dem Alex. So schön, dass du da bist. Herzlich willkommen. Danke hier zu sein. Guten Morgen. Und jetzt fragst du dich bestimmt, was hat der Alex zu erzählen? Warum sitzt er hier? Und ich starte einfach mal damit, was ich beeindruckend finde an deinem Lifestyle. Ich finde es so krass, wie du wirklich dein Leben mit Jesus vereinst und so viele Freunde mitbringst, die Jesus nicht kennen, so oft irgendwelche Stories erzählst und genau deswegen sitzt du heute hier. Äh ich frage dich Sachen über deinen Glauben, wie du es lebst, wie diese Begeisterung auch, wo die herkommt vielleicht. Genau, deswegen bist du hier. Ja, voll gut. Auf geht's. Okay, ich starte direkt mit der ersten Frage. Du bist christlich aufgewachsen, ne? Hast du irgendwie so ein bisschen in die Wiege gelegt bekommen, aber was genau das bedeutet? Erzähl mal ein bisschen. Genau. Also, ich habe das Privileg in einer ähm Familie aufgewachsen zu sein, zu dürfen. Ähm wo ja doch wo Eltern, wo ich Eltern hatte, die ein Herz für den Glauben hatten. Und ich bin polnischkatholisch aufgewachsen, war jeden Sonntag in der Kirche. Ähm und meine Eltern haben mich auch für zwei Jahre auf eine christliche Schule geschickt und dann wurde ich aber älter, konnte irgendwann mal meine Entscheidungen selber treffen und ähm genau habe mich dann unter der Woche nicht dafür entschieden, unbedingt Jesus nachzufolgen, Zeit mit ihm zu verbringen, sondern war Party machen und ähm irgendwie war das dann wie als würden zwei Welten an mir ziehen, wie als würde ich mit Masken umherlaufen, mit in der Familie war ich einen Mensch und in draußen mit Freunden war ich ein anderer und es war dann so, dass ich z.B. für Samstag Feiern war, irgendwo Alkohol getrunken hatte und Sonntag morgens ich in der Kirche und äh ja, ich habe gemerkt, dass so diese Zerrissenheit in meinem Herzen irgendwie größer wird und ähm dass es mich leer leer lässt. Und äh in diesem einen Moment etwas später kam dann mal meine Schwester zu mir und hat mich gefragt, ob sie für mich beten kann und für mich war das etwas ja normales, was okay ist. Ich nehme gerne Segen an. Und dann hatten wir gebetet und äh das war ein Moment, wo wo mein Herz irgendwie sich danach ausgestreckt hat, weil ich wollte eigentlich für Gott leben, aber es war irgendwie so schwer und ich hatte irgendwie Sachen und Fehler, die mich irgendwie runtergezogen haben und deswegen habe ich dann gesagt, ja, in diesem Moment hat sich angefühlt, als wäre ich wie im Himmel gewesen. Es war so ein ehrlicher Moment, wo ich Gott um Vergebung bitten durfte für die Dinge, die ich getan habe, wo ich wirklich so einen Schlussschricht machen durfte mit meinem alten Leben und neu sagen durfte: "Ja, Jesus, ich möchte heute dir nachfolgen und ähm mein altes Leben hinter mir lassen." Genau. Und dann so hat die Reise dann eigentlich angefangen. Ja. Wow. Vielleicht kennst du das. Äh sonntags gehst du in die Kirche unter der Woche hast du aber irgendwie nicht so viel mit dem Glauben zu tun. Ich glaube, so geht's ganz viel, weil man kennt Kirche ja sonntags. Und jetzt so die Frage an dich: Was bedeutet es eigentlich so als vielleicht auch gerade als junger Mensch so Christ sein, den ganzen die ganze Woche überzuleben, also nicht nur sonntags? Wie sieht es bei dir aus? Ähm ja, es ist auf jeden Fall, wenn du ja sagst zu einer Sache, musst du nein sagen zu einer anderen Sache. Und äh für mich war es trotzdem die beste Entscheidung dieses nachzufolgen. ähm wirklich zu sagen, ja, die Sachen, die Gewohnheiten, wo mich vielleicht von einer Beziehung mit Gott trenne oder wo ich von denen ich schon vorhinein wusste, die tun mir nicht gut bewusst nein zu sagen. Und es war ein Prozess verschiedene Dinge dann hinter mich zu lassen, aber es ist andersrum auch, dass ich mich ausstrecke und mir bewusst äh nach Gemeinschaften ähm ja bewusst mich mit Freunden treffen, die ist auch ernst meinem Glauben. bewusst Bibel lese, bewusst Zeit mit Gott verbringe, bewusst in die Kirche gehe und ähm ja so diese Entscheidung, die ich oder dieses Gebet, was ich gesprochen habe, Taten folgen lasse und so äh ja Jesus dann in der Woche einfach begegnen darf. Stark und vielleicht so die Frage, weil ich finde, wenn man das hört, hört sich irgendwie richtig gut an. Du denkst so, ja, ma ich genauso oder du denkst jetzt vielleicht ja, aber dann habe ich ja gar keinen Spaß mehr, ne? So vielleicht, wie ging es dir auch damit? Du hast dich dann entschieden, warum also lohnt sich das wirklich so? Ähm, also wie gesagt, es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte, weil ich gemerkt habe, auch dieses Partyleben oder dieses Spaß haben ist nur ein Spaß, der so kurz ist, der so vergänglich ist. Und ähm im Nachhinein, wenn man wenn man doch ehrlich reflektiert oder die Nacht nach nach dem Feiern oder nach dem, was man halt eben gemacht hat, ist dann immer so ein ja äh war vielleicht lustig in den einen oder anderen Moment, aber es hätte auch ja, es war aber auch unnötig und es hat, wo ich gemerkt habe dann, ja, es waren auch viele Momente, wo ich bereue, wo ich wo es kein wo es vielleicht von außen von außen hin nach Spaß aus, aber überhaupt gar keinen Spaß gemacht habe. Und äh ja, jetzt darf ich wirklich mit einem mit einem Leben leben, was Zweck hat, was Sinn hat, äh was was trotzdem auch Spaß macht. Ich habe jetzt kein keine Ahnung nicht traurig, weil ich Jesus nachfolge, sondern ich darf das beste Leben leben, wie es Gott für mich gesehnt hat und ähm ersehen hat und auch mit Leuten, die es ernst meinen, die auch Spaß haben und äh genau so Gemeinschaft einfach leben. Ja. Gab's ein Moment, wo du schon auch mal kurz überlegt hast, ob es das wert ist? Ähm, ich glaube, es kommt vor allem mit Krisen oder mit Situationen, wo es nicht einfach ist, reflektiert man viel. Ich bin ein eine Person, die sehr viel nachdenkt. Und ähm paar Monate tatsächlich, nachdem ich mich für Jesus entschieden habe, war das ein Moment, wo ich in der Krise gekommen bin, wo eine sehr nahstehende Person von mir gegangen ist und äh dann reflektiert man, dann fragt man Gott, macht vielleicht ihn auch dafür verantwortlich, aber im Nachhinein jetzt kann ich das natürlich so sagen, aber bin ich dankbar davor, Gott gefunden zu haben, weil selbst in diesem Dunklen, in diesem Chaos, war er mein mein Licht in diesem Tunnel und hat mir äh Hoffnung gegeben, hat mir Perspektive gegeben und selbst wenn jede einzelne Person ähm gegangen ist oder nicht da war, war Gott da, der mir zugehört hat. Und ähm ich glaube, es kommen Momente in der Situation, wo man es hinterfragt. Ähm aber wo Gottes, wo Gott einen da so noch mal anders begegnet und zeigt, okay, es hat Sinn und es hat Zweck und er ist auch da, wenn wir jetzt keine Antwort auf eine Frage haben. Ja, das heißt, du würdest sagen, wenn du dich dafür entscheidest, dann wird Gott sich dazu stellen. 100%. Ja, vielleicht muss man es dann einfach ausprobieren, gell? Also ich glaube, so wie du es gesagt hast, so wenn du also ja sagst zu etwas, musst du gleichzeitig nein zu was anderem sagen. Und ich zumindest unsere Generation würde ich mal sagen äh denkt oft man kann alles machen, ne? Und dann irgendwann hat man diesen Moment vielleicht, wo man denkt, nee, ich muss mich tatsächlich entscheiden. Und äh vielleicht jetzt auch die Frage, wie haben deine Freunde reagiert? Weil es ist ja schon ein krasser Cut, den du gemacht hast, so vom Feiern gehen, so ich mache das jetzt nicht mehr. Wie haben die reagiert? Ähm, also die [räuspern] äh Reaktionen waren eigentlich ganz unterschiedlich. Ähm weil ich finde Freunde, echte Freunde, die nehmen dich natürlich so, wie du bist und ähm die fühlen das feiern das, wenn du ähm wenn du irgendwie dann auf einmal eine Kertwendung machst und wieder neuen Antrieb hast und die merken, okay, es geht dir gut und es tut dir gut. Und ähm genau, ich habe viele Freunde auch einfach beibehalten, wo ich da z.B. die damals feiern war und die mich immer noch kennen, die ich jahrelang kenne. Ähm wo aber sich so Gemeinschaft, wo sich so Punkte nicht mehr so schneiden, z.B. ich gehe nicht mehr feiern mit denen oder wie auch immer, sondern ich gehe halt eben dann raus auf ein machen andere Sachen zusammen. Äh aber diese Schnittstelle ähm hat sich ist nicht mehr da. Ähm es gibt natürlich auch Freunde, mit denen ich nichts mehr zu tun habe, weil sich einfach auch so mit der Zeit dann so gelegt hat. Man hat andere Interessen und ähm ich habe andere Interesse, sie haben andere Interessen und ähm so trennen sich so diese Wege. Aber ich habe auch viele Freunde so dazu bekommen und ähm genau, es ist so von allem drei so eine Sache. Ähm aber genau, ich mach's nicht für meine Freunde, ich mach's nicht um neue Freunde zu gewinnen, sondern ich mache es für Jesus, weil ich wirklich gemerkt habe, es hat Sinn, es hat Zweck, es hat mein Leben verändert und es es gibt mir was und ähm Genau. Wow, ich finde das voll mutig, ehrlich gesagt, ne? Weil wenn man so ein Lebensstil hatte und du hattest ja da gute Freunde, es war jetzt ja nicht so, dass du alleine warst, dann den Mut zu haben, ich mache jetzt ein Cut, egal was die Leute sagen und dann stellen sich auch die Freunde dazu, die wirklich Freunde sind. Hast du die Freunde auch schon mal mitgebracht in die Kirche? Tatsächlich, ja. Ähm tatsächlich ja. Und vor allem was mir auch so äh Freude bereitet, dass ich keine Ahnung die ersten Momente, wo ich hier ähm die Monate danach, wo ich Jesus wirklich mein Jahr gegeben habe, ähm dann natürlich ist man dann irgendwie so konfrontiert mit Glaube oder mit Jesus im Freundeskreis und ähm ich war nicht dann direkt da und habe gesagt, ja, okay, komm mit, sondern ich habe erstmal angefangen für sie zu beten und dann kam dieser Moment, wo ich einfach mal gefragt habe und einfach geschaut habe, okay, was passiert, wie ist die Antwort darauf und genau, viele Leute sind gekommen, viele Leute sind dann jetzt auch in meiner einer kleinen, wo wir zusammen auf Jesus mit Jesus unterwegs sind und ist einfach schön zu sehen, dass ähm ich glaube jeder streckt sich aus nach etwas in seinem Leben, sucht nach dieser Erfüllung und ähm ich glaube den einen oder anderen berätt manchmal auf so ein bisschen Umwege, aber ich glaube, dass Gott eigentlich die einzige Antwort ist auf diese auf dieses Fragen und auf dieses Suchen und ähm gemeinsam mit Freunden unterwegs zu sein, äh die es ernst meinen, die auch danach suchen äh und die Jesus im Ziel haben oder im Fokus haben, ist noch mal anders. Sie macht auf jeden Fall ja viel Spaß. Genau. Cool. Jetzt vielleicht noch eine letzte Frage. Was würdest du gerade jemand in unserem Alter sagen? Also, lohnt es sich wirklich so diese Entscheidung zu treffen oder auch wie wie schaffst du das vielleicht auch dies so authentisch dann zu leben? Weil es ist ja auch, finde ich, ein schmaler Grad so zu verkrampfen, zu sagen, ich muss jetzt auch meinen Freunden davon erzählen oder einfach spruddelt über. So, wie machst du das? Ähm ja, also ich glaube, ich glaube alles fängt an ähm wie wir es vorne vorhin auch im Gottesdienst hatten mit dieser sich von Gott füllen zu lassen, dass man wirklich eine Beziehung mit Gott hat und führt und ähm der ihn offen begegnet auch mit den Anliegen, die man hat in seinem Herzen. Und ähm und dann ist es natürlich ein okay, ich habe ein ich habe eine unnormale Freude in meinem Herzen und ich will sie natürlich meinem gegenüber teilen und das Freunde es auch mitbekommen und trotzdem sie dann nicht mein Glaubensmuster oder Gedanken oder ja meinen Glauben überzustulpen ähm sondern einfach zu fragen und einzuladen ähm ist dann schon so ein schmaler Grade von okay manchmal zu viel oder zu wenig, aber ich glaube, wenn es Freunde sind, mit denen man äh unterwegs sind, die die verstehen dich, die kennen dich irgendwo und von denen ähm musst du dich nicht, glaube ich, verstellen, sondern das einfach authentisch sein in dem, wo du bist. Und natürlich ist es dann manchmal ein bisschen schwierig, keine Ahnung, nein zu sagen zu Sachen, wo wo man vielleicht früher gemacht hat oder bewusst dieses nein das erste Mal vielleicht zu sagen, aber ich glaube, wenn man das offen sagt, wenn man das so kommuniziert, wenn man Leute dann auch einläht und dass sie auch den Glauben kennenlernen, dass sie Jesus kennenlernen, dann macht's auf jeden Fall ein Unterschied. Ja. Ja, voll. Ich finde das so einen guten Punkt. nehmen wir zum Ende so dieses lass dich von Gott erst füllen und dann wird es übersprudeln und ne so dieses nicht zu denken, ich muss Leute jetzt überzeugen davon, dass Christ sein Wut ist, sondern indem ich mich füllen lasse, wird es automatisch rüber rüber sprudeln, sage ich mal. Und wenn du das gerade anschaust, dann fühl dich ermutigt. Genau durch die Story von Alex und ich lade dich ein erleben möchtest, so diese Gemeinschaft, ne? Du hast davon gesprochen, ist in der kleinen Gruppe gemeinsam unterwegs zu sein, vielleicht auch über Fragen zu sprechen oder hast leit ein, komm in die Kirche, komm gerne zu unseren Gottesdiensten am Sonntag 9:30 Uhr oder 11:30 Uhr und werde Teil wirklich von Gemeinschaft und Alex sagt dir danke für deine Story, danke für deine Mutierung. Sehr cool und wir segnen dich und wünschen dir eine wunderschöne Woche. Bis dann.