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BAYAN LINNAS SIRI KE-360 : AMALAN TOLAK BERAS (DAWR) DALAM PEMBAYARAN FIDYAH

ohne Namen · Pejabat Mufti Wilayah Persekutuan – Bayan Linnas · 2026-08-10 · Kuala Lumpur · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Gerechtigkeit · tragend

Die Praxis des Reis-Austauschs (Dawr) bei der Fidyah-Zahlung für Verstorbene ohne Vermögen ist nach hanafitischer und teilweise schafi'itischer Rechtsmeinung gültig, darf aber nicht als reguläre Zahlungsmethode dienen und wird in der Gegenwart ausdrücklich nicht empfohlen.

Die Anwendung der Methode „tolak beras" (dawr) muss in einem bestimmten Kontext verstanden werden und darf nicht als Ersatz für die gewöhnliche Zahlung der Fidyah dienen, zumal sie in dieser Zeit sehr nicht empfohlen wird.

Der Text ist eine offizielle fatwahaftige Stellungnahme des malaysischen Muftis zur Praxis des sogenannten 'tolak beras' (Reis-Austausch) bei der Bezahlung der Fidyah für Verstorbene. Er erklärt zunächst, was Fidyah ist und in welchen drei Situationen sie bei der Fastenpflicht sowie bei Hadsch und Umrah anfällt. Die Fidyah wird als Schuld eingeordnet, die aus dem Erbe vor der Testamentvollziehung und der Erbteilung zu begleichen ist. Die Praxis des Dawr (Umlaufs) wird als Methode beschrieben, bei der Erben den Fidyah-Wert einem Bedürftigen geben und dieser ihn zurückgibt, bis die Pflicht erfüllt ist. Diese Methode stammt aus dem Hanafi-Madhab und wird von einigen Schafi'i-Gelehrten übernommen. Der Text stellt fest, dass die Methode gültig ist, aber nur in bestimmten Kontexten anzuwenden sei und in der Gegenwart sehr nicht empfohlen werde. Die Antwort schließt mit der Feststellung, dass die Pflicht entfällt, wenn eine Person zum Zeitpunkt der Verpflichtung nicht in der Lage ist zu zahlen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen (erschlossen)
Was hilft dagegen?
Gebote befolgen, Ordnung einhalten, Pflichten erfüllen; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Koran 2:196 · Hadith Ibn 'Abbas (Muttafaq 'Alayh)

Gemessen

Grundhaltung
0 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
1 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 0

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Bayan Linnas BAYAN LINNAS SERIE 360: DIE PRAXIS DES REIS-AUSTAUSCHES (DAWR) BEI DER BEZAHLUNG DER FIDYAH 10. August 2026 Abdulhakim Fakhruddeen bin Muhamad Ridzuan Anzahl der Aufrufe: 3215 FRAGE: Auf TikTok ist ein Video viral gegangen, das die Praxis des Reis-Austausches bei der Bezahlung der Fidyah für Verstorbene zeigt. Auch in meinem Dorf habe ich gesehen, dass dies an einigen Orten ebenfalls praktiziert wird. Ich bitte den SS Mufti höflich, eine Erklärung zu dieser Praxis zu geben. Vielen Dank. ZUSAMMENFASSUNG DER ANTWORT: Die Fidyah ist eine Zahlung, die von der Syarak (der islamischen Rechtsordnung) im Zusammenhang mit der Fastenpflicht sowie mit der Hadsch und der Umrah vorgeschrieben wird. Wer zur Fidyah verpflichtet ist, soll sich bemühen, sie umgehend zu entrichten, und wenn er vor der Bezahlung verstirbt, wird die Fidyah als Schuld betrachtet, die zuerst aus dem Erbe beglichen werden muss, bevor die Vollziehung des Testaments und die Aufteilung nach den Erbrechtsregeln (Faraid) erfolgen. In der Situation, in der die Fidyah für einen Verstorbenen, der kein ausreichendes Vermögen hinterlassen hat, zu bezahlen ist, gibt es die Praxis des „Reis-Austausches" oder die Methode des Dawr (Umlaufs), die im Hanafi-Madhab erörtert und auch von einigen Schafi'i-Gelehrten erwähnt wird. Diese Methode gilt als gültig und hebt die Fidyah-Pflicht unter bestimmten Umständen auf. AUSFÜHRLICHE ANTWORT: Die Fidyah ist eine Zahlung, die von der Syarak als Ersatz vorgeschrieben wird, um die ibadah (den Gottesdienst) oder die Fastenpflicht zu decken, die unter bestimmten Umständen nicht ausgeführt werden kann. Der Begriff „Fidyah" wird von Allah dem Allmächtigen im Quran durch Seine Aussage erwähnt: فَمَن كَانَ مِنكُم مَّرِيضًا أَوْ بِهِ أَذًى مِّن رَّأْسِهِ فَفِدْيَةٌ مِّن صِيَامٍ أَوْ صَدَقَةٍ أَوْ نُسُكٍ ۚ Sein Sinn: „Wer also unter euch krank ist oder einen Leidenszustand am Kopf hat (und dann seinen Kopf rasiert), so soll er Fidyah entrichten. Das heißt: fasten, oder Almosen geben, oder ein Dam-Opfer schlachten." [Sure al-Baqarah, 196] Im Wesentlichen bezieht sich die Fidyah-Pflicht auf die Fastenpflicht sowie auf die ibadah der Hadsch und der Umrah. Bei der Fastenpflicht ist die Fidyah in drei Situationen zu entrichten: erstens, wenn jemand stirbt, während er noch ungenutzte Ramadan-Fasten hat, die er nicht nachholen konnte; zweitens, für Personen mit anhaltender Gebrechenheit, wie ältere Menschen, die nicht fasten können, sowie schwangere oder stillende Frauen, die das Fasten brechen, weil sie um ihr Kind fürchten; und drittens, für jeden, der das Nachholen seiner Fasten so lange aufschreibt, dass das folgende Ramadan-Jahr einbricht, ohne einen Grund zu haben. [1] Bei der ibadah der Hadsch und der Umrah hingegen ist die Fidyah für Hadsch- oder Umrah-Pilger vorgeschrieben, die eine der verbotenen Handlungen in dem Zustand der Ihram begehen. Eine Person, die zur Bezahlung der Fidyah verpflichtet ist, sei es bei der Fastenpflicht oder bei der Hadsch, muss sich bemühen, sie so schnell wie möglich zu entrichten, um die Verantwortung der Syarak zu erfüllen. Wenn diese Person verstirbt, während sie noch eine nicht erfüllte Fidyah-Pflicht hat, so muss ihr Vermögen zuerst mit dieser Fidyah beglichen werden, bevor es nach den Erbrechtsregeln aufgeteilt oder den Erben zugeteilt wird, da die Fidyah in die Kategorie der Schulden fällt, die aus dem Erbe zu entrichten sind, gemäß der Reihenfolge der Priorität, die von den Fuqaha (Rechtswissenschaftlern) festgelegt wurde. Dies wird von Scheich Ibn Ruslan in seinem Gedicht erklärt, das darlegt, dass die Schulden des Verstorbenen nach den Kosten der Leichenbestattung und vor der Vollziehung des Testaments sowie der Aufteilung des Erbes an die Erben beglichen werden sollen. Dies basiert auf dem Hadith, der von Ibn 'Abbas RA überliefert wurde, dass der Gesandte Allahs (SAW) sagte: فَدَيْنُ اللهِ أَحَقُّ بالقَضَاءِ Sein Sinn: „Dann ist die Schuld gegenüber Allah mehr berechtigt, beglichen (oder erledigt) zu werden." [Muttafaq 'Alayh] Die Praxis des Reis-Austausches bei der Bezahlung der Fidyah Bei der Zahlung der Fidyah für die Angehörigen des Verstorbenen gibt es eine Praxis, die als „tolak beras" oder „dawr" (Runde) bekannt ist, nämlich der Prozess der Übertragung und Rückgabe des Fidyah-Vermögens zwischen den Erben und dem Empfänger der Fidyah. Diese Methode wird insbesondere dann erörtert, wenn der Verstorbene kein ausreichendes Vermögen hinterlassen hat, um die gesamte auf ihn entfallende Fidyah zu begleichen. Eine solche Zahlungspraxis ist eine Methode, um die Fidyah-Zahlung zu verringern und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Verantwortung für die Fidyah-Zahlung erfüllt wurde. Diese Methode wurde von einigen Fuqaha des Hanafi-Madhab eingeführt, um das Problem einer Person zu lösen, die zu viele Fidyah-Zahlungen auf sich hat. Imam Ibn ʿAbidin stellt fest, dass bei einem Verstorbenen, der kein Vermögen hinterlassen hat, die Erben die Methode der Runde anwenden können, indem sie den Fidyah-Wert einem Bedürftigen geben, woraufhin dieser Bedürftige ihn den Erben zurückgibt, und dieser Prozess wird wiederholt, bis die auf sie entfallende Fidyah-Höhe erfüllt ist. [2] Die gleiche Ansicht wird auch von einigen Fuqaha des Schafiʿi-Madhab überliefert, die die Ansicht aus dem Hanafi-Madhab übernommen haben, darunter wie von Scheich al-Bakri al-Dimyati erwähnt, dass wenn der Verstorbene kein Vermögen hinterlassen hat, die Erben diese Methode anwenden können, indem sie Nahrungsmittel leihen und sie einem Bedürftigen übergeben, bis die Fidyah-Höhe erfüllt ist. [3] Somit wird zusammengefasst, dass eine solche Zahlungsmethode als gültig gilt und die Pflicht zur Zahlung der Fidyah erfüllt ist. Allerdings gibt es bei Personen, die nicht in der Lage sind, die Fidyah zu zahlen, wenn die Pflicht eintritt, nach dem Erwähnen von Imam al-Nawawi unterschiedliche Ansichten der Gelehrten. Die gesicherte Ansicht in der Frage der Fidyah ist jedoch, dass die Pflicht entfällt, wenn eine Person zum Zeitpunkt der Verpflichtung nicht in der Lage ist. [4] Fazit Basierend auf den Erklärungen und Details, die in diesem Artikel gegeben wurden, können die folgenden Punkte als Schlussfolgerung zusammengefasst werden: Die Fidyah muss sofort erfüllt werden und hat Vorrang vor dem Erbe. Die Methode „tolak beras" (dawr) stammt aus dem Hanafi-Madhab, wird aber von einigen Fuqaha des Schafiʿi-Madhab übernommen und für gültig erachtet. Die Anwendung der Methode „tolak beras" (dawr) muss in einem bestimmten Kontext verstanden werden und darf nicht als Ersatz für die gewöhnliche Zahlung der Fidyah dienen, zumal sie in dieser Zeit sehr nicht empfohlen wird. WaLlāhu Aʿlam Referenzen: [1] Abū Zakariyyā Muḥyi al-Dīn al-Nawawī (1995), Rawḍah al-Ṭālibīn wa ʿUmdah al-Muftīn, Beirut: al-Maktab al-Islāmiy, 2:381-384. Auszug aus dem Text von Imam al-Nawawi, zusammengefasst: وَتَجِبُ الْفِدْيَةُ بِثَلَاثَةِ طُرُقٍ. الْأَوَّلُ: فَوَاتُ نَفْسِ الصَّوْمِ، فَمَنْ فَاتَهُ صَوْمُ يَوْمٍ مِنْ رَمَضَانَ وَمَاتَ قَبْلَ قَضَائِهِ فَلَهُ حَالَانِ. أَحَدُهُمَا: أَنْ يَمُوتَ بَعْدَ تَمَكُّنِهِ مِنَ الْقَضَاءِ، سَوَاءٌ تَرَكَ الْأَدَاءَ بِعُذْرٍ أَمْ بِغَيْرِهِ، فَلَا بُدَّ مِنْ تَدَارُكِهِ بَعْدَ مَوْتِهِ... الْحَالُ الثَّانِي: أَنْ يَكُونَ مَوْتُهُ قَبْلَ التَّمَكُّنِ مِنَ الْقَضَاءِ، بِأَنْ لَا يَزَالَ مَرِيضًا، أَوْ مُسَافِرًا مِنْ أَوَّلِ شَوَّالٍ حَتَّى يَمُوتَ، فَلَا شَيْءَ فِي تَرِكَتِهِ وَلَا عَلَى وَرَثَتِهِ... «الطَّرِيقُ الثَّانِي: لِوُجُوبِ الْفِدْيَةِ مَا يَجِبُ لِفَضِيلَةِ الْوَقْتِ، وَذَلِكَ فِي صُوَرٍ. فَالْحَامِلُ وَالْمُرْضِعُ، إِنْ خَافَتَا عَلَى أَنْفُسِهِمَا، أَفْطَرَتَا وَقَضَتَا، وَلَا فِدْيَةَ كَالْمَرِيضِ. وَإِنْ لَمْ تَخَافَا مِنَ الصَّوْمِ، إِلَّا عَلَى الْوَلَدِ، فَلَهُمَا الْفِطْرُ وَعَلَيْهِمَا الْقَضَاءُ. وَفِي الْفِدْيَةِ أَقْوَالٌ. أَظْهَرُهَا: تَجِبُ... الطَّرِيقُ الثَّالِثُ: مَا يَجِبُ لِتَأْخِيرِ الْقَضَاءِ، فَمَنْ عَلَيْهِ قَضَاءُ رَمَضَانَ، وَأَخَّرَهُ حَتَّى دَخَلَ رَمَضَانُ السَّنَةِ الْقَابِلَةِ Bedeutung: „Die Fidyā wird auf drei Wegen verpflichtend: Erstens, durch den Verlust des Fastens selbst, das heißt, wer einen Tag des Fastens aus dem Ramadan verpasst und dann stirbt, bevor er ihn nachholt, dem stehen zwei Zustände zu — erstens, er stirbt, nachdem er ihn nachgeholt hat, ob er das Fasten mit einem Entschuldigungsgrund oder ohne Entschuldigungsgrund unterlassen hat, so muss es nach seinem Tod eingelöst werden; zweitens, er stirbt, bevor er ihn nachholen konnte, wie etwa wenn er von Anfang Schawwal an bis zu seinem Tod krank oder auf Reisen war, so ist nichts über sein Erbe oder über seine Erben verpflichtend. Der zweite Weg, auf dem die Fidyā verpflichtend wird, ist das, was wegen der Erleichterung der Zeit verpflichtend ist, und dies tritt in mehreren Zuständen ein: Die schwangere und stillende Frau, wenn sie um sich selbst besorgt ist, so brechen sie das Fasten und es ist nur das Nachholen verpflichtend, ohne Fidyā, wie bei dem Kranken; aber wenn sie nicht um das Fasten selbst besorgt ist, sondern nur um das Kind besorgt ist, so müssen sie das Fasten brechen und es ist das Nachholen verpflichtend, was die Fidyā betrifft, so gibt es mehrere Meinungen, die stärkste ist, dass sie verpflichtend ist. Der dritte Weg ist das, was wegen des Verzögerns des Nachholens verpflichtend ist, das heißt, wer eine Schuld des Nachholens aus dem Ramadan hat und sie verzögert, bis der Ramadan des folgenden Jahres eintritt." [2] Ibn ʿĀbidīn, Muḥammad Amīn. (1966). Ḥāshiyat Radd al-Muḥtār ʿalā al-Durr al-Mukhtār. Kairo: Sharikat Maktabat wa Maṭbaʿat Muṣṭafā al-Bābī al-Ḥalabī wa-Awlādih, 2:73. [3] Abū Bakr ʿUthmān Shaṭā al-Dimyāṭī al-Shāfiʿī (1997), Iʻānah al-Ṭālibīn ʿalā Ḥall Alfāẓ Fatḥ al-Muʻīn, Beirut: Dār al-Fikr li al-Ṭibāʻah wa al-Nashr wa al-Tawzīʻ, 1: 33. [4] Abū Zakariyyā Muḥyī al-Dīn al-Nawawī (1347H), al-Majmūʿ Sharḥ al-Muḥadhdhab, Kairo: Idārah al-Tibāʻah al-Munīriyyah, 6: 259.
Wortlaut im Original
Bayan Linnas BAYAN LINNAS SIRI KE-360 : AMALAN TOLAK BERAS (DAWR) DALAM PEMBAYARAN FIDYAH 10 Ogos 2026 Abdulhakim Fakhruddeen bin Muhamad Ridzuan Jumlah paparan: 3215 SOALAN: Viral di TikTok satu video yang menunjukkan amalan tolak menolak beras dalam pembayaran fidyah bagi orang meninggal dunia. Di kampung saya juga saya lihat sebahagian tempat ada yang amalkan juga. Saya mohon jasa baik SS Mufti untuk memberikan penjelasan terhadap amalan ini. Terima kasih. RINGKASAN JAWAPAN: Fidyah merupakan bayaran yang diwajibkan oleh syarak berkaitan ibadah puasa serta haji dan umrah. Sesiapa yang diwajibkan fidyah hendaklah berusaha menunaikannya segera dan jika dia meninggal dunia sebelum sempat membayarnya, fidyah tersebut dikira sebagai hutang yang wajib diselesaikan daripada harta pusaka terlebih dahulu sebelum pelaksanaan wasiat dan pembahagian faraid. Dalam keadaan pembayaran fidyah bagi si mati yang tidak meninggalkan harta mencukupi terdapat amalan " tolak beras " atau kaedah dawr (pusingan) yang dibincangkan dalam mazhab Hanafi dan turut disebut oleh sebahagian ulama Syafi'i. Kaedah ini dianggap sah dan mengangkat kewajipan fidyah dalam keadaan tertentu. HURAIAN JAWAPAN: Fidyah merupakan bayaran yang diwajibkan oleh syarak sebagai gantian bagi menampung ibadah atau kewajipan berpuasa yang tidak dapat dilaksanakan dalam keadaan tertentu. Istilah “ fidyah ” disebut oleh Allah SWT dalam al-Quran melalui firman-Nya: فَمَن كَانَ مِنكُم مَّرِيضًا أَوْ بِهِ أَذًى مِّن رَّأْسِهِ فَفِدْيَةٌ مِّن صِيَامٍ أَوْ صَدَقَةٍ أَوْ نُسُكٍ ۚ Maksudnya: “ Maka sesiapa di antara kamu sakit atau terdapat sesuatu yang menyakiti di kepalanya (lalu ia mencukur rambutnya), hendaklah ia membayar fidyah. Iaitu berpuasa, atau bersedekah, atau menyembelih Dam ” [Surah al-Baqarah, 196] Secara asasnya, kewajipan fidyah berkaitan dengan ibadah puasa serta ibadah haji dan umrah. Dalam ibadah puasa, fidyah wajib dibayar dalam tiga keadaan: pertama , apabila seseorang mati sedangkan dia mempunyai puasa Ramadan yang tertinggal dan belum sempat menggantikannya; kedua , bagi golongan yang uzur berterusan seperti warga emas yang tidak mampu berpuasa, serta wanita hamil atau menyusu yang berbuka kerana bimbangkan anaknya; dan ketiga , bagi sesiapa yang melewat-lewatkan qada puasanya sehingga masuk Ramadan tahun berikutnya tanpa uzur. [1] Manakala dalam ibadah haji dan umrah pula, fidyah diwajibkan ke atas jemaah haji atau umrah yang melakukan salah satu daripada perkara-perkara yang diharamkan ketika dalam keadaan ihram. Seseorang yang telah diwajibkan untuk membayar fidyah, sama ada dalam ibadah puasa atau haji, maka dia wajib berusaha untuk menunaikannya secepat mungkin sebagai memenuhi tanggungjawab syarak. Sekiranya seseorang tersebut meninggal dunia sedangkan dia masih mempunyai kewajipan fidyah yang belum ditunaikan, maka harta peninggalannya wajib diselesaikan terlebih dahulu dengan fidyah tersebut sebelum ia difaraidkan atau dibahagikan kepada waris kerana fidyah tergolong dalam kategori hutang yang wajib ditunaikan daripada harta pusaka mengikut susunan keutamaan yang telah ditetapkan oleh para fuqaha. Perkara ini dijelaskan oleh Syeikh Ibn Ruslan dalam syair beliau yang menerangkan bahawa hutang si mati hendaklah diselesaikan selepas kos pengurusan jenazah dan sebelum pelaksaan wasiat serta pembahagian pusakan kepada waris. Hal ini berdasarkan hadis yang diriwayatkan oleh Ibn ‘Abbas RA bahawa Rasulullah SAW bersabda: فَدَيْنُ اللهِ أَحَقُّ بالقَضَاءِ Maksudnya: “ Maka hutang kepada Allah lebih berhak untuk ditunaikan (atau diselesaikan) ” [Muttafaq ‘Alayh] Amalan Tolak Beras dalam Pembayaran Fidyah Dalam pembayaran fidyah bagi pihak si mati terdapat amalan yang dikenali sebagai tolak beras atau dawr (pusingan) iaitu proses pemberian dan pengembalian semula harta fidyah antara waris dengan penerima fidyah tersebut. Kaedah ini dibincangkan khususnya apabila si mati tidak meninggalkan harta yang mencukupi untuk melunaskan keseluruhan fidyah yang ditanggung. Amalan pembayaran seperti ini adalah satu kaedah untuk mengurangkan bayaran fidyah tersebut dan dalam masa yang sama bagi memastikan tanggungjawab pembayaran fidyah telah disempurnakan. Kaedah ini mula diperkenalkan oleh sebahagian fuqaha Mazhab Hanafi bagi menyelesaikan permasalahan seseorang yang menanggung terlalu banyak bayaran fidyah. Imam Ibn ‘Abidin menyatakan dalam permasalahan si mati yang tidak meninggalkan harta, waris boleh melaksanakan kaedah pusingan dengan memberikan nilai fidyah kepada fakir, kemudian fakir tersebut menyerahkannya kembali kepada waris dan proses tersebut diulang sehingga selesai kadar fidyah yang ditanggung. [2] Pandangan yang sama juga turut dinukilkan oleh sebahagian fuqaha dalam Mazhab Syafii yang mengambil pandangan dalam Mazhab Hanafi ini, antaranya seperti yang disebutkan oleh Syeikh al-Bakri al-Dimyati bahawa apabila si mati tidak meninggalkan harta, waris boleh menggunakan kaedah tersebut dengan meminjam makanan dan menyerahkannya kepada fakir sehingga sempurna kadar fidyah. [3] Justeru dirumuskan bahawa kaedah pembayaran sebegini adalah dianggap sah dan terangkat kewajipan membayar fidyah. Walau bagaimanapun, bagi individu yang tidak berkemampuan membayar fidyah ketika kewajipan itu berlaku, Imam al-Nawawi menyebut terdapat perbezaan pandangan ulama. Namun, pandangan yang lebih sahih dalam isu fidyah ialah kewajipan tersebut gugur apabila seseorang tidak mampu ketika waktu diwajibkan. [4] Kesimpulan Berdasarkan kepada penjelasan dan perincian yang diberikan di dalam artikel ini, maka perkara-perkara berikut boleh dirumuskan sebagai kesimpulan: Fidyah wajib ditunaikan segera dan diutamakan daripada harta pusaka. Kaedah "tolak beras" ( dawr ) berasal daripada mazhab Hanafi tetapi diterima pakai dan dianggap sah oleh sebahagian fuqaha Syafi'i. Pelaksanaan kaedah “tolak beras” ( dawr ) hendaklah difahami dalam konteks tertentu dan tidak dijadikan pengganti pembayaran fidyah secara biasa, tambahan pula pada zaman ini ia sangat tidak digalakkan. WaLlāhu A’lam Rujukan: [1] Abū Zakariyyā Muḥyi al-Dīn al-Nawawiy (1995), Rawḍah al-Ṭālibīn wa ‘Umdah al-Muftīn , Beirut: al-Maktab al-Islāmiy, 2:381-384. Petikan daripada teks Imam al-Nawawi yang diringkaskan: وَتَجِبُ الْفِدْيَةُ بِثَلَاثَةِ طُرُقٍ. الْأَوَّلُ: فَوَاتُ نَفْسِ الصَّوْمِ، فَمَنْ فَاتَهُ صَوْمُ يَوْمٍ مِنْ رَمَضَانَ وَمَاتَ قَبْلَ قَضَائِهِ فَلَهُ حَالَانِ. أَحَدُهُمَا: أَنْ يَمُوتَ بَعْدَ تَمَكُّنِهِ مِنَ الْقَضَاءِ، سَوَاءٌ تَرَكَ الْأَدَاءَ بِعُذْرٍ أَمْ بِغَيْرِهِ، فَلَا بُدَّ مِنْ تَدَارُكِهِ بَعْدَ مَوْتِهِ... الْحَالُ الثَّانِي: أَنْ يَكُونَ مَوْتُهُ قَبْلَ التَّمَكُّنِ مِنَ الْقَضَاءِ، بِأَنْ لَا يَزَالَ مَرِيضًا، أَوْ مُسَافِرًا مِنْ أَوَّلِ شَوَّالٍ حَتَّى يَمُوتَ، فَلَا شَيْءَ فِي تَرِكَتِهِ وَلَا عَلَى وَرَثَتِهِ... «الطَّرِيقُ الثَّانِي: لِوُجُوبِ الْفِدْيَةِ مَا يَجِبُ لِفَضِيلَةِ الْوَقْتِ، وَذَلِكَ فِي صُوَرٍ. فَالْحَامِلُ وَالْمُرْضِعُ، إِنْ خَافَتَا عَلَى أَنْفُسِهِمَا، أَفْطَرَتَا وَقَضَتَا، وَلَا فِدْيَةَ كَالْمَرِيضِ. وَإِنْ لَمْ تَخَافَا مِنَ الصَّوْمِ، إِلَّا عَلَى الْوَلَدِ، فَلَهُمَا الْفِطْرُ وَعَلَيْهِمَا الْقَضَاءُ. وَفِي الْفِدْيَةِ أَقْوَالٌ. أَظْهَرُهَا: تَجِبُ... الطَّرِيقُ الثَّالِثُ: مَا يَجِبُ لِتَأْخِيرِ الْقَضَاءِ، فَمَنْ عَلَيْهِ قَضَاءُ رَمَضَانَ، وَأَخَّرَهُ حَتَّى دَخَلَ رَمَضَانُ السَّنَةِ الْقَابِلَةِ Maksudnya: “ Fidyah menjadi wajib melalui tiga cara: pertama, kehilangan puasa itu sendiri, iaitu sesiapa yang tertinggal puasa sehari daripada Ramadhan lalu mati sebelum mengqadha'nya, maka baginya dua keadaan — pertama, dia mati selepas sempat mengqadha', sama ada dia meninggalkan puasa itu dengan uzur atau tanpa uzur, maka wajib ditebus selepas kematiannya; keadaan kedua, dia mati sebelum sempat mengqadha', seperti terus sakit atau bermusafir sejak awal Syawal sehingga mati, maka tiada apa-apa yang wajib ke atas harta pusakanya mahupun ke atas warisnya. Cara kedua wajibnya fidyah ialah apa yang wajib kerana kelonggaran waktu, dan ini berlaku dalam beberapa keadaan: wanita hamil dan menyusu, jika mereka bimbang terhadap diri mereka sendiri, maka mereka berbuka dan wajib mengqadha' sahaja tanpa fidyah seperti orang sakit; tetapi jika mereka tidak bimbang terhadap puasa itu melainkan bimbangkan anak, maka mereka harus berbuka dan wajib mengqadha', manakala mengenai fidyah pula terdapat beberapa pendapat, yang paling kuat ialah ia wajib. Cara ketiga ialah apa yang wajib kerana melewatkan qadha', iaitu sesiapa yang terhutang qadha' Ramadhan lalu melewatkannya sehingga masuk Ramadhan tahun berikutnya ”. [2] Ibn ʿĀbidīn, Muḥammad Amīn. (1966). Ḥāshiyat Radd al-Muḥtār ʿalā al-Durr al-Mukhtār . Kaherah: Sharikat Maktabat wa Maṭbaʿat Muṣṭafā al-Bābī al-Ḥalabī wa-Awlādih, 2:73. [3] Abū Bakr ‘Uthmān Shaṭā al-Dimyāṭiy al-Shāfiʻiy (1997), Iʻānah al-Ṭālibīn ‘alā Ḥall Alfāẓ Fatḥ al-Muʻīn , Beirut: Dār al-Fikr li al-Ṭibāʻah wa al-Nashr wa al-Tawzīʻ, 1: 33. [4] Abū Zakariyyā Muḥyī al-Dīn al-Nawawi (1347H), al-Majmū' Sharḥ al-Muhadhdhab , Kaherah: Idārah al-Tibāʻah al-Munīriyyah, 6: 259.