Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
¿Cuántas veces debo perdonar? Jesús responde: siempre. Cardenal Carlos Aguiar Retes
ohne Namen ·
Arquidiócesis Primada de México – Homilías des Kardinals Carlos Aguiar Retes ·
2026-09-14
· Ciudad de Mexico
· Quelle
Barmherzigkeit · Hauptbotschaft
Gemeinschaft · tragend
Umkehr · tragend
Der Mensch ist von Natur aus schwach und sündig, aber durch die göttliche Gnade und die Nachfolge Jesu ist er fähig, Groll und Zorn zu überwinden und unbegrenzt zu vergeben.
Nicht nur bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal, das heißt, immer, immer.
Der Text ist eine Predigt, die sich mit der Überwindung von Groll und Zorn befasst. Sie stützt sich auf die Lesungen eines Sonntags: das Buch Sirach, einen Psalm, den Brief an die Römer und das Matthäus-Evangelium. Die zentrale Botschaft ist, dass Vergebung nicht begrenzt sein soll, sondern immer wieder geschehen muss, wie Jesus Petrus mit der Zahl siebzigmal sieben antwortet. Die Predigt verknüpft dies mit der Barmherzigkeit Gottes, dem Sakrament der Beichte und der Vergänglichkeit des irdischen Lebens. Ein konkreter Gegenwartsbezug besteht in der Nennung der verschwundenen Angehörigen in Mexiko, für die um Hilfe gebetet wird. Die Predigt schließt mit einer Marienandacht an die Jungfrau von Guadalupe, die als Zeichen der Erlösung und Hoffnung dargestellt wird. Der Aufruf richtet sich an die anwesenden Gläubigen, barmherzig und gnädig zu leben und die Zivilisation der Liebe im Vaterland zu verwirklichen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- dem beleidigenden Nächsten vergeben (zwischenmenschlich)
- vor Maria in die Knie gehen und sie um Hilfe bitten (rituell)
- Brüderlichkeit und Solidarität im alltäglichen Leben fördern (gesellschaftlich)
Genannte Stellen
Sir 28,2-4 · Ps 103 · Röm 14,8-9 · Mt 18,21-22
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
„Abscheuliche Dinge sind der Groll und der Zorn".
In der ersten Lesung haben wir gehört, dass es heißt: „Abscheuliche Dinge sind der Groll und der Zorn".
Deshalb stelle ich Ihnen die Frage, dass wir darüber nachdenken, wie wir sie überwinden können, denn zu einem bestimmten Moment unseres Lebens haben wir sicher in unserem Inneren den Groll und/oder den Zorn erfahren.
Das Wort Gottes selbst, in der ersten Lesung aus dem Buch des Sirach, weist uns an, wie wir zu verfahren haben: „Vergib deinem Nächsten seine Schuld, und so werden dir, wenn du um Vergebung bittest, deine Sünden vergeben".
Das Verzeihen zu können wird durch die Barmherzigkeit erworben, das heißt, indem man berücksichtigt und zu verstehen versucht, was der Nächste durchmacht; von meinem Inneren auszugehen und zu bedenken, was der andere leidet, angesichts dessen, was er durchmacht.
Und der Text schließt damit ab, dass uns auch das Wissen um das Verzeihen helfen wird: indem wir daran denken, dass dieses irdische Leben vergänglich ist. Er sagt tatsächlich: „Denke an dein Ende und höre auf zu hassen. Denke an die Verwesung im Grab".
Es ist bereits eine Überzeugung, die wir seit unserer Kindheit, seit unserer Jugend haben: dass das Leben unsicher ist. Wir wissen nicht, wann wir sterben werden, aber das Gewisse ist, dass wir sterben werden.
Das Psalmlied zeigt uns auch zwei andere Haltungen, um den Groll und den Zorn zu überwinden: dass wir betrachten, wie der Herr barmherzig und gnädig ist, denn der Herr vergibt deine Sünden und verurteilt uns nicht für immer.
Sehen Sie die Bedeutung des Sakraments der Beichte? Die Vergebung zu erfahren und durch die Vergebung die Liebe Gottes zu jedem von uns.
Und wir fuhren im Psalmlied fort: „So groß ist seine Barmherzigkeit. Wie ein Vater, der barmherzig ist mit seinen Kindern, so ist der Herr barmherzig mit denen, die ihn lieben".
In der zweiten Lesung bekräftigt der Apostel Paulus: „Ob wir leben, wir leben dem Herrn. Und ob wir sterben, wir sterben dem Herrn. Denn ob wir leben oder sterben, sind wir des Herrn. Darum ist Christus gestorben und auferstanden, um Herr zu sein über die Toten und die Lebenden".
Haben wir nicht die volle Überzeugung, dass an einem Tag, wir wissen nicht wann, wir sterben werden? Oder hebe die Hand, wer nicht daran denkt, dass er sterben wird, oder? Ja, wir alle werden sterben.
Dann müssen wir auch anwenden, was uns das Evangelium sagt, als Petrus, nach all diesen Lehren, Jesus fragte: „Wenn mein Bruder mich beleidigt, wie oft muss ich ihm vergeben? Bis zu siebenmal".
Ohne Zweifel dachte Petrus, dass er bereits viel gewähren würde: siebenmal. Jesus antwortete ihm: „Nicht nur bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal", das heißt, immer, immer.
Die Gleichnis, das uns Jesus im Evangelium vorlegt, ist sehr klar. Man muss barmherzig sein und immer vergeben, indem man daran denkt, dass wir von Natur aus Sünder sind, schwach; aber mit der göttlichen Gnade werden wir in der Lage sein, barmherzig und gnädig zu bleiben, um den Groll und den Zorn zu überwinden.
Warum sind wir hier in diesen Tempel, in dieses heilige Häuschen gekommen? Weil wir hier die Liebe und die Barmherzigkeit unserer Mutter finden, wie sie sie mit dem heiligen Juan Diego gezeigt hat und wie sie sie mit allen getan hat, die zu ihr gekommen sind.
Deshalb bitte ich Sie, dass wir vor ihr in die Knie gehen und, mit vollem Vertrauen in ihre Liebe, sie bitten, dass sie uns hilft, immer fähig zu sein, dem zu vergeben, der uns beleidigt oder uns schadet.
In einem kurzen Moment der Stille öffnen wir ihr unser Herz.
Unsere Mutter, Maria von Guadalupe, in der Erinnerung daran, dass du „gekommen bist, um den wahren Gott bekannt zu machen, durch den man lebt". Wir bitten dich, uns zu helfen, unser Leben gemäß den Lehren deines Sohnes Jesus zu führen und echte Jünger zu werden, barmherzig und gnädig angesichts der Bedürfnisse unserer Nächsten.
Ohne Zweifel hast du die Angst deines geliebten Sohnes, des heiligen Juan Diego, betrachtet und beschlossen, ihm deine Liebe und Barmherzigkeit zu zeigen.
Hilf uns, auf deine Liebe zu vertrauen und die Brüderlichkeit und die Solidarität in allen Bereichen des alltäglichen Lebens zu fördern, indem wir gute und dauerhafte Fundamente festigen, die es ermöglichen, die Zivilisation der Liebe in unserem Vaterland zu verwirklichen.
Darum legen wir erneut in deine Hände alle suchenden Mütter, Väter, Söhne und Brüder, die den tiefen Schmerz des Nichtwissens darüber leben, wo sich einer oder mehrere ihrer verschwundenen Angehörigen befinden.
Alle hier anwesenden Gläubigen, an diesem Sonntag, empfehlen wir uns dir, die auf unserem Weg als Zeichen der Erlösung und der Hoffnung leuchtest.
O barmherzige, o gütige, o süße Jungfrau Maria von Guadalupe! Amen.
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Wortlaut im Original
“Cosas abominables son el rencor y la cólera”.
En la primera lectura hemos escuchado que se afirma: “Cosas abominables son el rencor y la cólera”.
Por eso les planteo que reflexionemos cómo superarlas, porque en un determinado momento de nuestra vida, seguramente hemos experimentado en nuestro interior el rencor y/o la cólera.
La misma Palabra de Dios, en la primera lectura del libro del Eclesiástico, nos indica cómo proceder: “Perdona la ofensa a tu prójimo y así, cuando pidas perdón, se te perdonarán tus pecados”.
El saber perdonar se adquiere mediante la compasión, es decir, teniendo en cuenta y tratando de comprender lo que está viviendo el prójimo; pasarme de mi interior a considerar lo que el otro sufre, ante lo que está viviendo.
Y termina el texto indicando que también nos ayudará el saber perdonar: recordando que esta vida terrena es transitoria. Dice, efectivamente: “Piensa en tu fin y deja de odiar. Piensa en la corrupción del sepulcro”.
Es ya una convicción que desde pequeños, desde jóvenes, tenemos: que la vida es incierta. No sabemos cuándo vamos a morir, pero lo cierto es que nos vamos a morir.
El salmo también nos muestra otras dos actitudes para superar el rencor y la cólera: que miremos cómo el Señor es compasivo y misericordioso, porque el Señor perdona tus pecados y no nos condena para siempre.
¿Ven la importancia del sacramento de la confesión ? Experimentar el perdón, y a través del perdón, el amor de Dios por cada uno de nosotros.
Y continuábamos en el salmo: “Así es de grande su misericordia. Como un padre que es compasivo con sus hijos, así es compasivo el Señor con quien lo ama”.
En la segunda lectura, el apóstol san Pablo afirma: “Si vivimos, para el Señor vivimos. Y si morimos, para el Señor morimos, porque Cristo murió y resucitó para ser Señor de vivos y muertos”.
¿Verdad que tenemos toda la convicción de que un día, no sabemos cuándo, nos vamos a morir? O levante la mano quién no piensa que se va a morir, ¿verdad? Que sí, todos nos vamos a morir.
Entonces debemos también aplicar lo que nos dice el Evangelio cuando Pedro, después de todas estas enseñanzas, le preguntó a Jesús: “Si mi hermano me ofende, ¿cuántas veces tengo que perdonarlo? Hasta siete veces”.
Sin duda, Pedro estaba pensando que ya era mucho lo que iba a conceder: siete veces. Jesús le contestó: “No solo hasta siete, sino hasta 70 veces siete”, es decir, siempre, siempre.
La parábola que nos plantea Jesús en el Evangelio es muy clara. Hay que ser compasivo y perdonar siempre, recordando que somos pecadores por naturaleza, frágiles; pero con la gracia divina, podremos mantenernos siendo compasivos y misericordiosos para superar el rencor y la cólera.
¿Por qué vinimos aquí a este templo, a esta casita sagrada? Porque aquí encontramos amor y misericordia de nuestra Madre, como lo mostró con san Juan Diego, y como lo ha hecho con todos los que acudimos a ella.
Por eso les pido que nos pongamos de pie ante ella y, con plena confianza en su amor, pidámosle que nos auxilie para ser siempre capaces de perdonar a quien nos ofenda o nos perjudique.
En un breve momento de silencio le abrimos nuestro corazón.
Madre nuestra, María de Guadalupe, recordando que “viniste para dar a conocer al verdadero Dios, por quien se vive”. Te pedimos nos auxilies para conducir nuestra vida conforme a las enseñanzas de tu hijo Jesús, y lograr ser auténticos discípulos, compasivos y misericordiosos ante las necesidades de nuestros prójimos.
Sin duda, tú contemplaste la angustia de tu querido hijo san Juan Diego, y decidiste mostrarle tu amor y misericordia.
Ayúdanos a confiar en tu amor y propiciar la fraternidad y la solidaridad en todos los ámbitos de la vida cotidiana, consolidando buenos y perdurables cimientos, que hagan posible lograr la civilización del amor en nuestra patria.
Por ello, de nuevo, ponemos en tus manos a todas las madres, padres, hijos y hermanos buscadores, que viven el profundo dolor de no saber dónde se encuentra uno o varios de sus seres queridos desaparecidos.
Todos los fieles aquí presentes, este domingo, nos encomendamos a ti, que brillas en nuestro camino como signo de salvación y de esperanza.
¡Oh clemente, oh piadosa, oh dulce Virgen María de Guadalupe! Amén.
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