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Zen · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Z00267 Wie frei kann ein Mensch werden, obwohl er in Bedingungen und Zusammenhänge eingebunden bleibt? (Pfingst-Sesshin 23.05.2026)

Rei Ho Christoph Hatlapa Roshi · Teisho – Choka Sangha, Kloster ToGenJi · 2026-09-19 · Steyerberg · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Demut · tragend Umkehr · tragend

Wahre Freiheit besteht nicht darin, die Kausalität zu überwinden oder zu missachten, sondern darin, durch Einsicht und Denkbereinigung innerhalb der Bedingungen handlungsfähig zu werden, ohne sich über sie zu stellen.

Er missachtet die Kausalität nicht. Kaum hatte der alte Mann diese Worte gehört, wurde er erleuchtet.

Der Text behandelt ein Zen-Kōan über einen Fuchs, der 500 Leben lang als Fuchs wiedergeboren wurde, weil er auf die Frage, ob ein Erleuchteter unter Kausalität falle, mit 'nein' antwortete. Die zentrale These lautet, dass befreite Menschen zwar nicht Sklaven der Umstände sind, aber die Kausalität auch nicht missachten dürfen. Der Sprecher erläutert, dass innere Freiheit durch Durchdringung des eigenen Denkens entsteht, ohne dass man sich über die Bedingungen stellt. Als Gegenwartsbezug werden Alltagsbeispiele wie Feindbilder, Trennungen und die Bereinigung von Sprache und Denken angeführt. Der Text verweist auf buddhistische Karmastufen und die Bedeutung von Meditation und Einsicht. Es wird betont, dass Freiheit in den Bedingungen liegt, nicht über ihnen. Der Sprecher nutzt das Kōan, um die Balance zwischen innerer Befreiung und dem Annehmen der Wirklichkeit zu verdeutlichen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
Wohin geht die Geschichte?
Wiederkehr, kein Ziel, immer dasselbe Muster
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Fuchs-Sen, also Menschen, die die Buddha-Lehre karikieren oder verspotten
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Sen, der Podcast von Chukka Sangha. Iho san si si si va si sunbu sam ko sa ko ja ho romi. Ich wollte heute mal das Korn im Umumonka Nummer 2 uns vornehmen und das heißt Yakujo's Fuchs. Interessanterweise, obwohl dieses Korn an zweiter Stelle steht, wird es in der Kornübung erst so gut wie zum Schluss rangenommen. Also, der Roshi hat das damals überschlagen bei uns allen und deshalb, weil ihm das Korn so wichtig war und weil er es gut fand, dass wir schon etwas Übungen im Korn lösen haben, um uns mit diesem Korn zu beschäftigen. Ich lese es mal vor. Als Yakujo Osho eine Reihe von bestimmten Vorträgen hielt, folgte ein alter Mann immer den Mönchen in die Haupthalle und hörte ihm zu. Wenn die Mönche die Halle verließen, ging der alte Mann ebenso. Eines Tages jedoch blieb er zurück und Yakujo fragte ihn, wer bist du, der du davor mir stehst? Der alte Mann antwortete, ich bin kein menschliches Wesen. In den Tagen des Kasiapabula war ich der erste Mönch und lebte hier auf diesem Berg. Eines Tages fragte mich ein Schüler, fällt ein erleuchteter Mensch unter das Gesetz von Ursache und Wirkung. Ich antwortete, nein, er fällt nicht darunter. Seit dem Augenblick war ich verdammt, 500 Leben als Fuchs zu erdulden. Ich bitte dich jetzt, die Verwandlungsworte zu sprechen und mich von meinem Leben als Fuchs zu befreien. Sage mir, fällt ein erleuchteter Mensch unter das Joch der Kausalität oder nicht? Er missachtet die Kausalität nicht. Kaum hatte der alte Mann diese Worte gehört, wurde er erleuchtet. Indem er sich mehrmals verbeugte, sagte er, ich bin befreit von meinem Leben als Fuchs. Ich werde auf diesem Berg bleiben. Ich bin so frei dich zu fragen, wirst du bitte meinen Körper bestatten wie den eines toten Mönchs? Jacorio ließ den ersten Mönch die Glocke schlagen und jeden informieren, dass nach dem Mittagessen eine Feuerbestattung mit einem toten Mönch stattfinden würde. Die Mönche wunderten sich darüber. Alle sind bei guter Gesundheit, niemand ist im Krankenzimmer. Was bedeutet das? Nach dem Essen führte Jacorio die Mönche zum Fuß eines Felsens auf der anderen Seite des Berges, stocherte mit seinem Stab den toten Körper eines Fuchses hervor und veranstaltete die Verbrennungszeremonie. An diesem Abend bestieg er das Rednerpult und erzählte den Mönchen die ganze Geschichte. Daraufhin fragte ihn Oberkuh. Der alte Mann hatte die falsche Antwort gegeben und war verdammt 500 Wiedergeburten als Fuchs zu erleben. Angenommen, er hätte die richtige Antwort gegeben. Was wäre ihm passiert? Jacorio sagte, komm her zu mir, ich sag's dir. Oberkuh ging zu Jacorio und gab ihm eine Ohrfeige. Jacorio klatschte in die Hände, lachte und rief. Ich dachte, der Barbar hätte einen roten Bart, aber nun sehe ich einen rotbärtigen Barbaren leibhaftig vor mir stehen. Momen uns Kommentar, nicht unter die Kausalität fallen. Warum wird deswegen der Mönch zum Fuchs? Kausalität nicht missachten, wie kann das den alten Mann befreien? Wenn du das verstehst, dann wirst du wissen, dass der alte Jacorio 500 Wiedergeburten als Fuchs glücklich erlebt hätte. Und sein Fers, nicht darunter fallen, nicht missachten. Zwei Seiten einer Münze, nicht missachten, nicht darunter fallen. Tausend Irrtümer, Millionen Fehler. Tja, ihr könnt euch gemütlich hinsetzen. Warum ist dieses Kohren so wichtig für uns? Es ist wichtig, weil es das Thema hat Freiheit in den Bedingungen. Wir können unterschiedliche Einstellungen haben, was die Welt der Bedingungen angeht. Wir können denken, ja, wir sind Opfer der Umstände, die uns umgeben. Wir können nichts machen, muss man durch. Wir können aber auch die Welt der Bedingungen ansehen, wie z.B. Meisterin Seil. Der sagt, sei Herr oder Frau aller Umstände zu jeder Zeit. Wir können auch Herren und Frauen oder Menschen, die mit den Umständen umgehen können, sein. Wir müssen uns von den Umständen nicht bestimmen lassen. Wir können die Umstände bestimmen. Wie machen wir das? Das ist die Frage, ja? In diesem Kohren wird berichtet von diesem Mönch, der schon zur Zeit des vorletzten historischen Buddhas Kasyapa gelebt hat. Also der ging Shakyamuni voraus. Wann wissen wir nicht, es nicht überliefert. Zu der Zeit gab es diesen Mönch, der auf die Frage fällt ein erleuchteter Mensch unter das Gesetz von Ursache und Wirkung, also unter das Joch der Kausalität, geantwortet hat. Nein, er fällt nicht darunter. Also ist es doch nicht richtig, was Rinseida sagt. Herr aller Umstände, in jedem Augenblick, wir wissen genau, dass wenn man allmählich die Dinge durchdringt mit seiner Einsicht, dass man dadurch eine innere Freiheit erlangt, die uns Handlungsmöglichkeiten gibt, die wir vorher nicht für möglich gehalten haben. Und deshalb ist an dem Satz etwas richtiges, ja? Er fällt nicht darunter. Also er ist nicht Sklave der Bedingungen, Sklave der Umständen, sondern alles, was er durchdringt, hilft ihm, ein Handlungs- und Freiheitsspielraum zu bekommen, den er vorher nicht gesehen hat. Wenn wir einen Menschen als unseren Feind ansehen, dann haben wir kaum Möglichkeiten, diesem Umstand zu entkommen. Wir flüchten vor ihm, wir passen uns ihm an, wir werden gewalttätig ihm gegenüber. Aber das, was wir wirklich könnten, nämlich unser Denken über diesen Menschen ändern und plötzlich einsehen, das auch so einer wie ich, der hat auch die Buddha-Natur. Der leidet, wenn er sich so verhält, wie er sich mir gegenüber fällt. Ich kann ihn mit meinem Mitgefühl begegnen. Es gibt eine Möglichkeit, unsere Beziehung zu heilen. Wenn ich so denke, dann kann ich tatsächlich diese Umstände, die unsere Beziehung bisher bestimmt haben, verändern. Man merkt es, wenn man sich von einem langjährigen Partner-Partnerin getrennt hat. Und das war im Unfrieden. Dann sieht man, wie ein dieses Denken, der wollte mich finanziell überfordern oder was auch immer da die Streitpunkte gewesen sind. Wie uns das festhält. Und wie wir nicht die Freiheit haben, ganz normal und unbefangen mit diesem Menschen zu sein. Aber wenn wir tief hineinschauen, tiefes Verstehen entwickeln, dann können wir plötzlich in dem Menschen etwas anderes sehen als diese Schauergestalt, die er bisher in unser inneren Kammer gespielt hat. Und das ist eine große Befreiung. Und insofern hat das Erwachen per se schonmal befreiende Wirkung. Wir unterscheiden ja im Buddhismus verschiedene karmische Ebenen. Also da ist die Ebene des Handelns, da ist die Ebene des Sprechens und da ist die Ebene des Denkens. Und nach buddhistischer Auffassung ist die wirkungsvollste Ebene die des Denkens. Deshalb ist es auch so hilfreich das eigene Denken zu bereinigen. Dann ist es wichtig auch die Sprache zu bereinigen. Und schlussendlich ist es natürlich auch wichtig unsere Handlungsimpulse zu bereinigen. Der Buddha hat sechs Jahre darauf verwendet seine Sprache zu bereinigen. Der war ausgebildet als künftiger Staatsmann und sagen wir mal damals gab es noch keine Jurastudenten, aber so in ungefähr der Richtung war sein Denken geprägt. Wie geht man mit Feinden um und so weiter und so fort. Der Buddha musste sechs Jahre üben um eine Sprache zu entwickeln, die der Befreiung und der Verbreitung des Dharma dienen kann. Und das ist eine gewisse Anstrengung die uns da zugemutet wird. Wir müssen uns von unseren üblichen Feindbilder infizierten Alltagssprache trennen. Dann hat unser Denken andere Folgen als wenn wir das eben nicht tun. Und deshalb ist es total sinnvoll Buddha Sprache zu üben und mit Buddha Ohren zu hören. Das kann uns nur dienen und uns mehr Freiheit schaffen als wenn wir das nicht bereinigen. Also fällt er nun darunter oder nicht? Und dieser Mönch sagte nein, er fällt nicht darunter, weil er die Erfahrung gemacht hat, wie das Denken befreit werden kann. Wie er Freiheit in der Welt der Bedingungen erlangen konnte. Das ist eine große Freiheit die wir dadurch erlangen und wir sind dann schöpferisch auf eine Weise wie wir es vorher nicht vermöglich gehalten haben. Wenn wir diese Umstände transzendieren können, die uns vorher gefangen gehalten haben. Das ist eine große Freiheit die uns da geschenkt wird indem wir unser Denken untersuchen und uns von belastenden Gedanken befreien. Wenn wir überhaupt uns vom Denken dem Alltagsdenken befreien und Denken Denkenergie verwandeln können in Beobachtungsenergie. Das ist ein großer Schritt den wir machen können. Ja, also das hilft uns und da ist was richtiges dran, dass der befreite Geist nicht mehr unter das Joch von Ursach und Wirkung fällt. Und trotzdem war diese Aussage irgendwie unvollständig. Und diese Folge die da eingetreten ist 500 Leben als Fuchs. Das ist natürlich ein Bild ja. Fuchs steht im Sen für das verschlagende Falsche, das hinterlistig durchtriebene falsche Denken. Also wenn wir von Fuchs Sen sprechen, das sind Leute die tun so als ob sie ernsthaft praktizieren, aber in Wirklichkeit machen sie sich lustig über die Inhalt der Buddha-Lehrer. Oder sie karrikieren sie. Das ist Fuchs Sen, wird allgemein abgelehnt. Und wenn der hier 500 mal als Fuchs wieder geboren wurde, der muss ja 500 mal durch dieses fuchsmäßige Denken gehen, um die Folgen davon so zu durchdringen, dass er es lassen kann. Dass er wirklich wieder zum Original zurückkehren kann. Ja und jetzt kommt er also zu Yakuya und bittet ihn die Verwandlungsworte zu sprechen. Offensichtlich können manche Menschen Verwandlungsworte an uns richten. Meistens sind diese Verwandlungsworte eher intuitiv. Das sind keine zu recht gezimmerten Antworten, sondern spontan. Und der fragte ihn, Yakuya, kannst du mir die Verwandlungsworte sagen, um mich aus diesem Kreislauf zu befreien? Und Yakuya sagt, auf die Frage fällt er erleuchtet Mensch unter das Joch der Kausalität oder nicht. Er missachtet die Kausalität nicht. Das ist natürlich ein wichtiger Punkt, auch wenn wir uns durch das meditative Vorgehen befreien können von Denkmustern und Strukturen. Und dadurch auch für unsere Umwelt nicht mehr so berechenbar erscheinen, sondern da so eine Freiheit wahrnehmen können. Ist es wichtig, dass wir jetzt nicht denken, wir Wind werden jetzt hier Gott gleich und alles tanzt nach unserer Pfeife her. Manche Guus, die haben ja so hybride Vorstellungen von sich selber, lassen sich einmauern und werden nach 14 Tagen tot aufgefunden in der Höhle, wo sie vorher gesagt haben, das überlebe ich. Ich brauche keine Luft zum Atmen. Schon passiert ja. Also da hört es auf. Und ein großer Menschheitslehrer war ja Sai Baba mit 50 Millionen Anhängern weltweit. Und ich glaube 2004 oder so, im April hat jemand einen Attentat auf ihn versucht. Also jemand kam mit einer Pistole in seinen Aschrahmen und hat auf ihn geschossen, aber sein Schoffhör hat sich vor Sai Baba geworfen und hat dann den tödlichen Schuss abbekommen. Sai Baba hat überlebt, aber es war ja klar, wenn der Schoffhör nicht da gewesen wäre, dann wäre der damals gestorben. Oder Gandhi, auch ein großer Menschheitslehrer, ja, auf den wurde ein Attentat gemacht und mit den Worten Orama ist er gestorben. Auf den Buddha gab es insgesamt drei Anschläge und alle drei hat er überstanden, weil er sozusagen von den Umständen Gebrauch gemacht hat. Einmal wurde ein wild gewordener Elefant auf ihn gehetzt, in einer Tor-Einfahrt, wo man eigentlich davon ausgehen musste, dieser Elefant, der bringt den Buddha um. Der Buddha hat sein volles Mitgefühl diesem Elefanten entgegengebracht, hat sein Rüssel gestreichelt und ihn so beruhigt, dass er sich wieder sich erfühlen konnte. Ein anderes Mal wurde ein Stein auf ihn gerollt und er ist dem noch im Kommen. Oder ein andermal sind zwei Leute in der Absicht gekommen, ihn umzubringen. Und der Buddha hat gesagt, wisst ihr was, ihr seid höchst gefährdet, wenn ihr mich umbringt, dann werdet ihr auf dem Rückweg, wahrscheinlich selber umgebracht, damit die Spuren zu diesem Unglück verwischt werden. Lass es uns so machen, ihr geht in Sicherheit und ich bleibe in Sicherheit. Und das war es. Also der Buddha hat sich geistesgegenwärtig in diesen gefährlichen Situationen verhalten, aber er war sich auch darüber im Klaren, wenn die jetzt das Messer ziehen und das in meinen Brust stecken, dann war es das. Oder Angulimala, der noch einen Finger brauchte, um seine tausendfingerige Maler komplett zu machen. Und dem der Buddha begegnete, auch da hat der Buddha ein Weg gefunden, um Angulimala davon abzuhalten, ihn jetzt als letztes Opfer umzubringen. Also wir können uns geistesgegenwärtig mit Mitgefühl gewappnet in diesen Situationen bewegen, dann haben wir eine gewisse Chance. Aber wir können uns nicht über das Gesetz der Kausalität stellen. Das wirkt. Wir sind ihm auch ausgesetzt. Als man dem Buddha vergiftetes Schweinefleisch gegeben hat zu Ende seines Lebens, da konnte er zwar seine Sangha bewahren, aber er hat es gegessen, weil das dem Anstand der damaligen Zeit entsprach und ist dann schwer krank geworden. Also auch ein Erleuchter, der irgendwie krank wird, der kümmert sich um seine Krankheit und um die Umstände, die krank machen sind. Er ist nicht gefeilt in dem Sinne, wie manche Leute von sich glauben. Und wir können nichts mehr passieren. Nee, dann bist du bei Frage 1 stehen geblieben und hast den Zusatz noch nicht kapiert. Also er missachtet die Kausalität nicht. Das heißt, diese beiden Ebenen gehören zusammen, nicht darunterfallen, aber die Kausalität auch nicht missachten. Das sind die beiden Fahrzeuge zur Befreiung. Also unser Denken klären, frei werden, handlungsfähig werden auf der einen Seite, aber sich des Bedingungszusammenhangs weiterhin bewusst zu bleiben und in der Welt der Bedingungen sich auch auszukennen. Also das hat dann diesen Mönch befreit und nun kommt diese interessante Szene, dass der sagt, kannst du mein Körper Feuer bestatten in der richtigen Zeremonie und so weiter. Und das sagt der Jacujo demzu und tatsächlich die Mönche werden geholt und die Zeremonie wird vorbereitet. Jacujo holt da so einen toten Fuchskörper in der Nähe von so einem Felsen hervor. Und alle fragen sich, wo kommt dieser tote Fuchs eigentlich her? Und das fragt man sich auch als Koranstudent. Wo kommt dieser tote Fuchs da plötzlich her? War das wirklich an dem, dass der da ewig als Fuchs wieder geboren wurde? Ist doch alles Fektion und so? Und wissenschaftlich, was soll das? Und jetzt liegt da plötzlich ein toter Fuchs. Was soll das? Ja, diese Warum-Fragen sind für üblich oft nicht viel zielführend. Er lichte einfach und für uns, den Menschen, ist es genauso geheimnisvoll wie für andere. Aber wir haben die Offenheit, das Geheimnisvolle des großen Lebens zu akzeptieren und in unser Leben einzuladen, damit umzugehen. Ich meine, wir pflanzen hier zig Sachen da im Garten und so. Und es ist doch irgendwo geheimnisvoll, was davon wird und was davon aufgeht und welche Saat nicht aufgeht. Und wer will das vorher wissen? Ja, also wir begeben uns ständig auch in diese geheimnisvollen Auswirkungen des Universums. Wir gehen mit diesen Geheimnissen um und mal ganz abgesehen davon, dass wir als Menschheit eine hybride Vorstellung haben. Wir könnten irgendwann mal das Universum erklären, die Physiker arbeiten seit 100 Jahren an der Weltformel, um endlich mal alles erklären zu können, was in Kosmos vorgeht. Ja, den müssen wir sagen, Leute, ihr macht eure Untersuchungen auf der Basis von 4% sichtbarer oder irgendwie wahrnehmbarer Form der Materie. Aber 96% sind Dunkelmaterie, da kann man überhaupt gar nicht reingucken. Und die wirkt natürlich. Was bildet ihr euch ein mit 4% sagen zu können, so und so funktioniert das Universum? Naja und wir können uns das auch sagen. Es gibt viele geheimnisvolle Wirkungen. Wenn ich an die deutsche Wiedervereinigung denke und die Beendigung des Kalten Krieges durch Gorbatschow, dann habe ich oft den Eindruck, das war ein reines Wunder, was da passiert ist. Ich habe in Berlin studiert, West Berlin, am Ottosur-Institut, hunderte von Sozialwissenschaftlern, mit hunderten Theorien über das Ende des Ost-West-Konflikts. Und keiner hat diesen Schritt voraus gesehen. Ich natürlich auch nicht, war gerade in Japan, als das passiert ist. Und der Roshi kam auf mich zu gelaufen. Am Tag der Maueröffnungs hatte ich natürlich nicht mitbekommen und sagte zu mir, Congratulations! Und ich dachte, er meint meinen Geisteszustand. Aber der hat das gleich erklärt. Die Mauer hat ein Loch. Die Berliner Mauer hat ein Loch. Congratulations! Ja, keiner hat das voraus gesehen. Und es ist passiert, geheimnisvollerweise. Und so können wir auch den ganz großen Fragen des Lebens mit dieser Offenheit der geheimnisvollen Lösung entgegentreten. Wir sehen diese Wahnsinnskriege da in der Ukraine, im Gaza-Streifen, im Libanon. Ja, ein Mitglied unserer Sanger hat Mutter aus der Ukraine, Vater aus dem Libanon. In beiden Ländern ist sie irgendwie zu Hause gewesen, alia. Und muss jetzt erleben, wie der Ort, wo der Vater geboren war und zu Hause war, wie der also dem Boden gleich gemacht wurde. Alle Kindheitserinnerungen im Bombenhagel zerstolpt. Was macht das mit unserem Herz? Recken wir dann womöglich innerlich die Faust und sagen, das zahlen wir euch heim? Oder können wir uns tatsächlich mit so einer Beruhigungspille abfinden? Mit Gefühl und Tiefes Verstehen ist hier das Rezept? Nein. Wir sind einfach aufgebracht. Wir sind von diesem Geschehen wirklich aufs tiefste angepist, aber das ist nicht das richtige Wort. Wir sind wirklich davon zutiefst bestürzt, verzweifelt. In dieser Situation, sich jetzt aus den eigenen Denkenmustern herauszuarbeiten und die zu transzentieren, das ist eine fast übermenschliche Aufgabe. Und trotzdem ist es das, was den Weg zum Frieden eigentlich nur bereiten kann. Nur wenn wir tatsächlich sehen, Kriege, Kriegshandlungen im großen Kontext betrachtet, tragen vielleicht dazu bei, die Menschheitsfamilie zu heilen. Aber nur wenn wir den Weg dahin öffnen, geistig. Wir sind umzingelt von Zeitungen und Medien, die genau das nicht tun. Die ständig aus Sensation neue Feindbildinformationen liefern und uns klarmachen, aufrüsten, nachrüsten, kriegsfähig, kriegstüchtig werden. Es ist genau die falsche Melodie. Da führt nichts aus dem Kausalitätszusammenhang heraus. Aber die hätten auch die Möglichkeit zu berichten über das Menschliche in den anderen Menschen, die Betroffenheit der anderen, die Verständigung könnten sie vorbereiten. Sie könnten auch dem Frieden das Wort reden. Verkauft Sicherheit nicht so gut. Und deshalb, irgendwann war mal kurz die Rede von Verhandlungen wegen dem Iran. Was war die Folge? Die Rüstungsaktien stürzten ab. Die Rüstungsaktien stürzten ab. Und in unserer Wirtschaftswelt, da wird berichtet im Deutschlandfunk, ja, also die Wachstumsannahmen unserer Regierung, mussten nach unten korrigiert werden. Aber es gibt einen gewissen Hoffnungsschimmer. Die Rüstungsaktien, die Investition in die Zerstörungsindustrie, die schafft noch ein gewisses Wachstum. Können wir ganz leicht uns zum Opfer machen und sagen, wir leben in einem System, das kein Auswicht Richtung Frieden ebnet. Mit diesen Überzeugungen machen wir den Frieden von vorderrei platt. Und deshalb ist es so wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir mit dem Denken vor dem Sprechen und vor dem Handeln schon das wichtigste Tool in der Hand haben, um die Kausalitätsfolgen zu verändern. Im Buddhismus sprechen wir von Cetana. Cetana sind die Absichten, die hinter unserem Denken. Und es wird gesagt, das sind die entscheidenden Faktoren. Cetana, deshalb Cetana, guckt euer Cetana an, was habt ihr für Tataubsichten? Und dann können wir unsere Tataubsichten unter Umständen überprüfen, korrigieren, verändern. Also mit Cetana könnten wir dem Geheimnis den Weg bahnen. Ich habe ja im Lebensgarten auch die Erfahrung gemacht, dass das Denken in Richtung oft das Heilsame, dass sich das enorm auswirkt. Als wir diesen, diese Altlast des Zweiten Weltkriegs, die der Lebensgarten ursprünglich darstellt, als wir die sozusagen in Kulturnamen, da waren unsere Bedingungen unendlich negativ. Also wir waren in einem Ort, wo so ehemaliges Nazi-Denken noch immer verwurzelt war. Wir hatten tieflieger, die sobald die Sonne aufging, über unsere Siedlungen wegdonnerten, sodass d