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Freikirchlich · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Glauben | Robust - Festen, Glauben, Entwickeln | Teil 3 - Tobias Karcher

Freie Christengemeinde Frankfurt · Freie Christengemeinde Frankfurt · 2026-09-06 · Frankfurt am Main · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Geduld · tragend Hoffnung · tragend

Fester Glaube und aktive Fürsorge innerhalb der Gemeinschaft sind die Mittel, um in Zeiten von Verfolgung und Unsicherheit standzuhalten und auf die kommende Erlösung zu hoffen.

Wir haben Ownership für Menschen um uns herum. Ja, und wir wollen auch Menschen begleiten. Wir wollen Menschen auch nicht alleine lassen in ihren Glaubenskämpfen. Ja, wir bleiben da dran.

Die Predigt behandelt das dritte Kapitel des ersten Thessalonicherbriefs und die Situation der frühen Christen in Thessaloniki, die unter Verfolgung litten. Paulus, der aus der Stadt fliehen musste, sorgte sich um den Glauben der Gemeinde und schickte Timotheus, um sie zu stärken. Der Text betont, dass der Glaube sich unabhängig von äußeren Umständen oder Schwierigkeiten bewähren kann. Ein zentraler Punkt ist das persönliche Engagement und die 'Ownership' der Gemeinde für einzelne Gläubige, die nicht allein gelassen werden sollen. Die Predigt ermutigt die Zuhörer, dass ein schwieriger Start im Glauben kein Zeichen für einen falschen Weg ist. Es wird appelliert, durch Gebet und praktische Hilfe aktiv für andere einzutreten, auch wenn Widerstände bestehen. Die Hoffnung auf das Wiederkommen Christi und die neue Schöpfung dient als Rahmen für das Ausharren in der Gegenwart.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen
Wo sitzt das Übel?
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

1 Thess 2,17-3,13

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Wir sind in der dritten Predigt einer festen Glauben entwickeln. Wir kommen her von so einer Einführung, die Joschi vor zwei Wochen gegeben hat, dass die Gemeinde in Thessalonik, Thessaloniki würde man heute sagen, einen guten Anfang mit Gott gemacht hat. Und die sind zum Glauben gekommen in der ersten Generation. Damals gab es das Christentum ja noch nicht. Es waren so eine Pioniergemeinde, eine Pionierkirche. Wir sind Menschen aus ganz unterschiedlichsten Glaubensrichtungen mit der guten Botschaft bekannt gemacht worden und haben Jesus als Ihren persönlichen Retter und Herrn anerkannt und haben sich auf die Glaubensreise begeben, ihm nachzuvollen und haben gelernt, dass er nicht nur der Sohn Gottes ist, sondern auch auf die Erde gekommen ist, dass er am Kreuz stellvertretend für die ganze Menschheit gestorben ist und dass jeder, der das im Glauben annimmt, auch ewiges Leben haben darf und dass Jesus eben auch auferstanden ist von den Toten, hergerufen vom Vater in neues Leben hinein und jetzt zur Rechten des Vaters, das ist ein Begriff für auf dem Thron sitzen und regieren, ja? Auf dem Thron sitzen, im Himmel und jetzt schon die Geschicke der Erde so führt, auf den Punkt hin, dass er irgendwann mal wiederkommen wird und jeder merken wird, jetzt wird diese ganze Sache heile und richtig gemacht und da wird eine neue Schöpfung und eine neue Erde sein mit erneuerten Menschen und du und ich, wir dürfen schon erneuert werden hier und dann hinleben auf diese Ewigkeit, er wird wiederkommen und die waren aber von Anfang an unter Druck, ja? Und wir haben das letzte Mal uns damit beschäftigt, was denn die gute Botschaft von Jesus ist, die die verstanden hatten und da kannst du gerne nochmal nachhören, wenn du die Letzte predigt, verpasst hast, da geht es darum, was ist eigentlich das Evangelium oder das, woran wir glauben und wir sind die ersten Christen damit umgegangen und heute gehen wir in das dritte Kapitel im ersten tessalonischer Brief und da ist der große Zusammenhang, Paulus und sein Team von Mitarbeitern, die konnten nicht in tessalonisch bleiben, weil gleich am Anfang hatten die einen Rough Start, könnten man sagen, ja? Die haben angefangen, diesen Menschen das zu erklären, die sind auch zum Glauben gekommen und da kam auf einmal so eine Community, eine kleine Kirche zusammen, aber Leute haben das mitbekommen, teilweise haben sie Dinge falsch verstanden, zum Beispiel, dass Paulus was gegen den Kaiser hätte, hat er aber nicht, er hat nur gesagt, über dem Kaiser gibt es noch einen, ja? Und das ist Jesus, ja? Und da gab es Rumoren, weil auch Leute tatsächlich sich neu ausgerichtet haben, alte Götter und alte Praktiken hinter sich gelassen haben und neuen Glauben praktiziert haben und nicht alle haben das auch richtig verstanden, die Vokabeln, die Gedankenwelt, es gibt so bei den ersten Christen zum Beispiel ein Missverständnis, dass da irgendwie Blutorganen gefeiert würden, ja? Weil wir im Abendmahl, das werden wir nachher auch feiern von dem Blut Jesu, dass wir trinken, die Rede ist, aber es geht dabei um Symbole, dass Jesus für uns gestorben ist, ja? Auf alle Fälle haben die eine richtig harte Zeit gehabt. Und Paulus und St. John mussten weg. Und wenn ihr jetzt mal die Karte anguckt, ja, ich habe mal Google Maps gestern oder vorgestern mal angeworfen, ja? Also Christen Tumathir gestartet in Israel, seht ihr ja ganz deutlich, ja? Hier ist Jerusalem, also mein Finger ist Jerusalem, nur dass ihr wisst. Und die ersten Christen, ja, und Paulus, der so ein Vorreiter war, die sind praktisch hunderte Tausende Kilometer gereist, in die Metropolen und in die Städte und haben versucht, Menschen davon zu überzeugen, dass Jesus tatsächlich dieser Herr ist und dass Gott ein Angebot an jeden Menschen macht, Teil seines Reiches zu werden, dass er irgendwann mal in Gänze darstellen wird. Und da sind die nach Griechenland gekommen und ganz oben, ja, da wo die blaue Punktlinie endet, da ist Tester-Lonig. Hier ist Athen und hier ist Kurin, Griechenland. Und jetzt suchen wir nochmal rein, nächstes Bild, ja, da seht ihr jetzt die blaue Linie ein bisschen schärfer ran gesumpt. Da oben ist diese kleine Gemeinde. Paulus muss fliehen, geht nach Beröhr, da ist da, wo diese Ecke endet und dann reisen die runter wieder nach Athen. Und dort sitzen die dann, und das sind 350 Kilometer zu Fuß oder mit dem Schiff, wir wissen nicht genau, wie die gereist sind. Das heißt, Paulus arbeitet weiter, aber er hat etwas worunter erleidet, nämlich, dass er nicht weiß, wie es den Tester-Lonigern geht und der Verfolgung leiden. Das heißt, sie haben gerade angefangen zu glauben und schon fangen die Probleme an. Vielleicht bist du jemand, dem es auch so geht, du bist nicht allein. Es kann sein, wenn Menschen diese Entscheidung, die wir treffen, weil Jesus sich uns gezeigt hat oder wir ihn angenommen haben, wie immer du es bezeichnest und du dich neu orientierst, dass Menschen das erstmal nicht einordnen können und dass es schwierig wird oder dass auch herausfordernde Sachen an sich passieren, die du damit gar nicht in Verbindung setzen kannst. Und das ist schon mal die erste Info in der Predigt überhaupt. Wie startet es, ist nicht so wichtig. Es kann schwierig sein oder es kann leicht sein. Unser Glaube ist davon erstmal unabhängig. Wir brauchen nicht so Zeichenlesen. Wenn es schwer ist, dann sind wir auf einem guten Weg und wenn es leicht ist, dann sind wir auf einem falschen Weg und wenn es leicht ist, dann auf einem richtigen. Sondern der Glaube kann sich bewähren, egal wie die Umstände sind und egal wie Leute zu uns sind und egal wie gut oder schlecht sich das gerade anfühlt. Das lernen wir schon mal als Erstes von den Thessalonischen. Aber Herr Paulus, der hat ein Herz für die Thessalonische und der leidet darunter, dass er nicht weiß, wie es ihnen geht und ob die einem Glauben festhalten oder ob die umfallen werden oder ob die auseinandergehen oder was auch immer. Da lesen wir jetzt mal das dritte Kapitel im ersten Thessalonischer Brief. Ich lese aber noch 3 Fersen, 4 Fersen noch vorher mit, ab dem Fers 17 im zweiten Kapitel. Ihr könnt gerne in eurer Bibel mitlesen, damit wir ein bisschen den Zusammenhang kriegen. Aber ich lese aus der neues Lebenübersetzung und wenn ihr einfach zuhören wollt, ist es auch fein. Der schreibt an die Thessalonische und hat gerade Nachricht bekommen, wie es denn geht. Liebe Freunde, wir waren für eine Weile von euch getrennt, doch nur räumlich, denn mit dem Herzen waren wir immer bei euch. Aber weil wir uns so danach sehnten, euch wiederzusehen, bemühten wir uns so sehr, zu euch zu kommen. Wir wären so gern gekommen und ich, Paulus, habe es auch immer wieder versucht, aber der Satan hat es nicht zugelassen. Denn seid ihr nicht unsere Hoffnung und Freude und unser Stolz, wenn Jesus unser Herr wiederkommt und wir vor ihm stehen werden? Ja, ihr seid unsere Ehre und Freude. Als wir es schließlich nicht mehr aushielten, er und sein Team, beschlossen wir, dass ich allein in Athen bleiben sollte. Runter die Kurve bis Athen, da hocken die. Und schickten Timodius zu euch. Er ist unser Mitstreiter für Gott und unser Bruder in der Verbreitung der guten Botschaft von Christus. Wir schickten ihn zu euch, um euch zu stärken und im Glauben zu ermutigen und euch davor zu bewahren durch die Schwierigkeiten, die ihr durchmachen musstet, vorunsicher zu werden, aber ihr wusstet natürlich, dass wir vor solche Hindernisse gestellt werden. Schon als wir noch bei euch waren, haben wir euch gewarnt, dass bald Schwierigkeiten kommen würden und so geschah es dann auch, wie ihr hier wisst. Deshalb habe ich, als ich es nicht mehr aushielt, um herauszufinden, ob euer Glaube stark geblieben war oder ob der Versucher euch bezwungen hatte und unsere Mühe vielleicht vergeblich gewesen war. Nun ist es schon ein bisschen zu spät, aber ich habe es schon im Glauben, dass ich es nicht mehr aushilte, dass ich es nicht mehr aushilte, dass ich es nicht mehr aushilte, dass ich es nicht mehr aushilte, aber ich habe es schon vergeblich gewesen. Nun ist Timotius gerade mit der erfreulichen Nachricht zurückgekehrt, dass euer Glaube und eure Liebe immer noch genauso stark sind. Er hat erzählt, wie gern ihr an unseren Besuch zurückdenkt und dass ihr euch genauso nach einem Widersähen seht wie wir. Die hätten auch sagen können, bleibt uns vom Leib. Als ihr kam, hat er Trouble angefangen. In unseren Kämpfen und Schwierigkeiten hat es uns sehr getröstet, liebe Freunde, dass ihr im Glauben fest geblieben seid. Durch euer Festhalten am Glauben werden wir gestärkt. Wie können wir Gott nur für euch danken? Ihr schenkt uns so viel Grund, voll Freude vor Gott zu kommen. Tag und Nacht beten wir für euch und bitten Gott um ein Widersähen, damit wir vollenden können, woran es euch im Glauben vielleicht noch fehlt. Wir wünschen uns, dass Gott unser Vater und Jesus unser Herr uns den Weg zu euch ebnen. Und wir bitten den Herrn, dass eure Liebe zueinander und zu allen Menschen wächst, damit sie so groß wird wie unsere Liebe zu euch. Dadurch werdet ihr innerlich stark vollkommen und heilig vor Gott stehen, wenn Jesus unser Herr mit all denen, die zu ihm gehören, wiederkommt. Amen. Er hat gebetet, habt ihr gemerkt. In dem Brief gibt es drei aufgeschriebene Gebete von Paulus auch. Also das ist sowohl ein Brief als auch, der zeigt, wie es ihm innerlich geht und was ihn bewegt und schreibt das teilweise in Gebetsform auf oder schreibt, den was er betet. Und das, was wir beten, das zeigt ja, was in uns ist. Wir sehen jetzt auf alle Fälle, wow, der Typ, der hat echt Ownership, kann man sagen. Also dem sind die Leute total wichtig. Und das ist auch so ein Take-Away, das wir mitnehmen können. Menschen im Glauben zu begleiten oder in den Glauben hinein zu helfen, ist auch was Persönliches. Und das kann man nicht nebenbei machen. Und das kannst du auch nicht im Pastor delegieren. Ja, ich kann gar nicht allen Menschen so persönlich beten für sie kämpfen, sondern wir als Kirche, ja, wir haben Ownership für Menschen um uns herum. Ja, und wir wollen auch Menschen begleiten. Wir wollen Menschen auch nicht alleine lassen in ihren Glaubenskämpfen. Ja, wir bleiben da dran. Und wir beten und wir tun das Beste, was wir tun können. Und das genau das macht der Paulus auch. Ja, also der weiß nicht, wie es ihn geht. Das erste ist, ich muss wissen, wie es ihn geht, sonst kann ich den nicht helfen. Ja, und dann setzt da wirklich alle Hebel in Gang, um irgendwas zu machen. Ganz praktisch. Der versucht selber hinzugehen, haben wir ja gehört, aber irgendwie sind die Türen zugegangen. Er sagt, Satan hat etwas dagegen gemacht, dass er nicht reisen konnte. Ich weiß nicht, ob er krank geworden ist oder ein Schiff verpasst, hat keine Ahnung. Ja, und das heißt, er ist aber ein Rieseneinsatz. Ja, und der lässt sich davon auch nicht beeindrucken, dass Sachen nicht funktionieren. Ich weiß nicht, wie oft wir sagen, okay, das hat nicht funktioniert, das hat nicht sollen sein, sei es, wenn wir für Menschen eintreten oder in unserem eigenen Leben und dann daran uns stoßen, dass Widerstand da ist. Und dann vielleicht das nicht wieder versuchen. Der Paulus ist ganz anders. Er sagt, ich versuch's so lange bis es klappt. Und wenn das nicht klappt, mach ich was anderes. Und ich bete wie ein Weltmeister. Ja, ich tue, was ich kann, und ich bete wie ein Weltmeister. Und ich gebe nicht auf. Wir haben ja einen Wert, den wir haben, Leidenschaft. Leidenschaft gibt sich mit geht nicht, nicht zufrieden. Und deswegen ist Leidenschaft auch etwas, was uns kreativ macht und neue Wege versuchen lässt. Und so einen neuen Weg versucht Paulus dann, indem er sagt, okay, wenn ich nicht kommen kann, vielleicht war es auch, dass er wusste, ein Todesurteil wattet auf ihn in Thessalonisch und deswegen kann er nicht hin. Und dann schick ich halt Temodius. Einer vom Team geht hin, der nimmt die 350 km hoch und die 350 km runter in Kauf. Der guckt, wie es denn geht. Der ermutigt die und stärkt die. Und dann können wir gucken, was wir machen, weil der hat Ownership. Und der verhandelt das mit Gott und tut das Mögliche. Ich finde an sich so eine Grundlebenseinstellung schon cool. Da kann man echt sich eine Scheibe oder zwei oder drei abschneiden. Wir lernen hier aber auch was über unseren Glauben und wie Glauben wirklich standhaft werden kann, solide werden kann. Und wir können was an den Thessalonischern lernen, aber auch daran, wie Paulus hier vorgeht, um den Glauben zu stärken. Und deswegen machen wir jetzt so eine kleine Untersuchung, auch was Glauben angeht. Das Wort kommt sehr oft in dem Kapitel vor. Vielleicht kannst du noch mal meine Bibel zeigen. Diesmal gucken wir die roten Sachen an. Da geht es immer um Glauben, Glauben, Glauben, Glauben, Glauben. Kommen noch ein paar andere Glauben im Brief vor. Aber wir nehmen jetzt mal die Linse Glauben, festen Glauben haben. Und was bringt uns zum Wackeln im Glauben und das können uns helfen, festen Glauben zu entwickeln. Letztes Mal Evangelium, heute geht es ums Glauben. Deshalb heißt meine Predigt, die schon eine Weile läuft, aber das Thema habe ich schon gestriffen, standhaft wie guter Umgang mit Druck und sein Glauben fester und solider macht. Wie guter Umgang mit Druck und sein Glauben fester und solider macht. In den zwei Briefen wird das Wort Glauben oft benutzt. Ich gebe euch jetzt schon mal eine kleine Summary, weil sonst verpasst man es am Ende vielleicht. Im dritten Kapitel 5. Affairs heißt es, Glaube kann unterschiedliche Zustände haben. Denn Paulus will den Zustand des Glaubens bei den Thessalonischen erfahren. Schon mal Take-Away, oder? Glaube kann unvollständig oder ausbauwürdig sein. Denn Paulus will vollenden, was ihnen am Glauben noch mangelt. Habt ihr den? Also man kann einen richtig guten Glauben haben, eine gute Beziehung zu Jesus haben und alles ist okay. Und trotzdem kann es Sachen geben, die weiß ich noch nicht, die habe ich noch nicht ergriffen und in einer anderen Situation könnte mich, wenn ich die Informationen nicht habe, das eventuell zum Wackeln bringen. Deshalb ist es gut, das weiter zu entwickeln. Nummer drei, man kann bzw. muss Glauben stärken. Denn das will Paulus bei den Thessalonischen machen. Das zeigt also unser Glaube, wir können nicht alleine nur mit unserem Glauben klarkommen, sondern wir brauchen auch andere, die uns helfen und wir müssen aufpassen, dass er nicht schwach wird. Nummer vier, man kann den Glauben verlieren. Denn Paulus wollte wissen, ob der Versucher sie versucht hat und damit seine Arbeit vergebens gewesen wäre. Ich komme hoffentlich auf diesen Fers noch zu sprechen, aber es geht darum, ihm war wichtig, sind die weg vom Fenster, aus dem Glauben raus oder nicht. Das heißt, es ist tatsächlich möglich, dass man seinen Glauben verliert. Glauben kann wachsen. Denn Paulus stellt Wachstum bei den Thessalonischen fest. Im zweiten Brief komme ich vielleicht auch noch drauf zu sprechen. Durchhalten und Glauben scheinen miteinander verknüpft. Denn sie werden in einem Atemzug genannt, in Zweite Thessalonische 1.4, und Glaube muss bis zum Schluss durchgehalten werden. Denn Paulus betet, dass Gott das Werk des Glaubens vollende. Auch im ersten Brief, erstes Kapitel zweiter Fers. Warum habe ich das jetzt gesagt? Ich habe einfach mal eine Kurzzusammenfassung über Glauben in den zwei Briefen gesagt. Wir merken etwas, nämlich, dass Glaube nicht eine feste Größe ist, sondern unterschiedliche Zustände haben. Das heißt, Glaube ist nicht statisch, wissen wir, was es statisch ist, feststehend, unveränderbar. Er muss weiterentwickelt werden. Das Jahr zu Gott, oder das Jahr von Gott zu uns, das ist statisch. Das ist fest. Das heißt, wenn du mit Jesus angefangen hast, wenn du ihm dein Leben gegeben hast, wenn du gesagt hast, ich will unter deiner Herrschaft leben und ich nehme dein Opfer für mich in Anspruch und bekomme auch neues Leben geschenkt, das Jahr zu dir von Gott, das ändert sich nicht. Ist das gut? Aber unser Zustand, wie sehr wir das Erl leben, wie sehr wir das umarmen, wie sehr wir wackeln oder uns sicher sind, das kann schwingen. Und wisst ihr warum? Weil wir Menschen sind. Und deshalb ringt Paulus damit, dass er seine Leute, wo Gott ein Jahr zu denen gesprochen hat und für ihn gibt es keine Frage und erhält die auch, aber dass er sie so stärken will, dass sie ihn nicht loslassen und dann nicht raushüpfen. Glaube ist nicht statisch, er muss und er darf weiterentwickelt werden. Klese mal die Verse 1 bis 3 nochmal, diesmal aus der Elberfelder Übersetzung. Deshalb, da wir es nicht länger aushalten konnten, beschlossen wir allein in Athen zurückzuleiben und wir sanden Tymotius, unserem Bruder und Mitarbeiter Gottes in dem Evangelium des Christus, um euch zu stärken und zu trösten eures Glaubenswegen, dass niemand wankend werde in diesen Bedrängnissen, denn ihr selbst wisst, dass wir dazu bestimmt sind. Also der sagt, okay, es gibt äußere Anlässe, ihr habt diese feste Verbindung, ihr seid zu Jesus gekommen, aber es kommt Druck. Und ich weiß, dass Druck dazu führen kann. Da kommt gleich drauf zu sprechen, dass der Teufel, ich sage es mal so, Ersathan diese Druckmomente benutzt, um uns von Gott und vom Glauben wegzuschieben. Das heißt, er bringt uns in eine Situation, wo wir Sachen in Frage stellen und wo wir anfangen zu wackeln, zu wanken, wie so ein Schiff, das hin und her geschüttelt wird. Und das Tolle und das Herausforderne daran ist, das ist für Paulus keine Überraschung und er geht damit einfach um. Das heißt, der sagt nicht, ihr blöden Tessaloniker, wenn ihr wankt, dann gnade euch Gott. Sondern er sagt, weil ich befürchte, dass euch das zum Wanken bringt, will ich euch stärken und trösten. Das ist Hammer, oder? Aber das heißt auch, du musst jetzt keine Angst kriegen, wenn du merkst, ab und zu mal, da kommt mir ein Gedankereien geflogen und ich weiß gar nicht mehr, macht das ganze Sinn und dann erschrecken wir. Das ist ganz normal, dass es kommt. Dabei muss es aber nicht stehen bleiben. Also du brauchst dich nicht verklagen, dass was am Anfang schief gelaufen ist in deinem Glauben oder in deiner Bekehrung, wenn du zwischendurch mal merkst, oh, jetzt komme ich aber ins Wackeln. Das ist für Paulus normal. Und seine Antwort ist, ich will dahin und ich will euch helfen und ich will euch stärken und dann geht es wieder weiter. Vielleicht braucht ihr ein paar Infos, vielleicht habt ihr eine bestimmte Sache noch nicht durchdacht, ich habe die Antwort, wie sich das verhält und dann geht es wieder weiter. Warum sage ich das? Weil manchmal verzweifeln wir an unseren Zweifeln. Du brauchst keinen Schiss haben, du darfst hier in der FCG Zweifel haben. Ja? Und wenn du mal einen Sonntag hast, wo dir das hier alles ein bisschen zu... zu... vorkommt, dann wirst du denkst, oh, ich weiß gar nicht mehr ob du das 100% mitziehen kannst, weil ich habe gerade einen Knoten im Kopf und... Hammer, dass du mit einem Knoten im Kopf hierher gekommen bist. Ja? Und dann heben wir eine Weile für dich die Hände, bis du sie wieder heben kannst. Ja, und wir wollen füreinander da sein und uns gegenseitig helfen. Weil Glauben nicht statisch ist und weil unser Glaube weiterentwickelt werden muss. Jede Lebensphase wirft neue Glaubensfragen auf. Und manchmal sind die Antworten oder die Schlüsse, die wir gestern gezogen haben, halten die nicht in der nächsten Lebensphase. Heißt nicht, dass das falsch war, aber es war vielleicht nur eine Teilantwort. Und wir brauchen den anderen Teil noch dazu. Ich verstehe schon worauf ich hinaus will, ne? Es ist okay, dass wir auf dem Weg sind. Und du brauchst dich auch nicht abschreiben, weil du gerade mal in der Krise bist. Man kann gestärkt aus einer Krise hervorgehen. Und das ist das, was Paulus vorhat, für die Tessaloniker. Wenn der es positiv überrascht, wie gut die durchziehen. Aber hätte es für eine Möglig gehalten, dass er ganz viel aufräumen muss. Zweifel um Armen statt über das Zweifeln zu zweifeln, habe ich hierhin geschrieben. Manchmal ist es auch so, dass wir g