Das irdische Heiligtum ist das zentrale biblische Modell, das die Struktur, die Ziele und die ewige Dimension des göttlichen Erlösungsplans offenbart.
Der Prediger stellt das irdische Heiligtum als zentrales Modell des göttlichen Erlösungsplans dar. Er leitet die Dimension dieses Plans aus Ellen Whites Schriften ab, die ihn als ewiges Studiumsobjekt beschreiben. Am Beispiel der Baustellen in Deutschland veranschaulicht er die Komplexität göttlicher Pläne. Die drei Ziele des Plans sind die Offenbarung des göttlichen Charakters, seine Wiederherstellung im Menschen und die endgültige Gemeinschaft. Fünf Psalmen werden zitiert, um die Verbindung zwischen Heiligtum und Gottes Wesen zu belegen. Die Anordnung der Möbel im Heiligtum wird als Kreuzsymbol und Abbild der Erlösungselemente gedeutet. Der Prediger betont, dass das Heiligtum ein Hauptmotiv der gesamten Bibel ist und für die Adventgemeinde eine besondere theologische Bedeutung hat.
2. Mose 25 · Hebräer 8,5 · Psalm 27,4 · Psalm 63,3 · Psalm 77,14 · Psalm 73,17 · Psalm 48,10 · Daniel 8,14
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Ein herzliches Willkommen euch ein. Ich bin mir leider schon halb zwölf ist, aber ich hoffe, ich kann die Predigt so spannend gestalten, dass sie euch ein bisschen die Zeit vergessen lässt. Danke erst mal noch für das Musikstück, dass ihr eingebracht habt. Das ist sehr wichtig. Öffne das Herz. Ich möchte mit euch heute über dieses Thema sprechen, der Erlösungsplan und starten möchte ich mit einem Wort, das ganz häufig in den Medien vorkommt. Und zwar ist es das Wort Investitionsstau. Ich weiß nicht, wer das gehört hat. Investitionsstau bedeutet, wir in Deutschland haben ein Problem. Unsere Brücken, unsere Schulen, unsere Bahn, alles ist irgendwie marote. Es muss neu gemacht werden. Und gerade wenn ich an solchen, ja ich sage mal, Autobahnkreuzen zum Beispiel vorbeifahre, wo mehrere Autobahnen sich treffen, passiert es, dass ja die umgebaut werden. Und ich finde es immer sehr faszinierend, wenn ich da vorbeifahre in diesem ganzen Gewürf von Lichtern, wenn es gerade nachts ist, ja von Schildern, dass man da irgendwie noch den Durchblick hat und auf die richtige Spur kommt. Und jetzt geht fast jedem Autofahrer so, gerade wenn es so Baustellen sind, dass man sich überlegt, bin ich jetzt richtig abgebogen oder muss ich woanders abbiegen. Und ich finde es faszinierend, weil ich mir dann überlegt habe und mir gedacht habe, ist es nicht schon teilweise Jahre her, wo irgendjemand in einer Behörde angefangen hat, sich über diese Baustelle Gedanken zu machen. Er hat einen Plan entwickelt, damit alles gut gelingt. Sprich Ausbau, Reserven geschaffen, dass irgendwo im Rahmen von der Grünfläche noch mal was gedäht wird, damit man drüber fahren kann, was auch immer. Und jetzt überlegt mal, das ist eine kleine Baustelle und fordert so viele Ressourcen. Der Erlösungsplan, den Gott für diese Welt, ja für das gesamte Universum entwickelt hat, ist ein so viel größeres Thema. Und bevor wir einen Plan besprechen und auch legen können, müssen wir uns überlegen, was ist eigentlich das Ziel? Und ich habe das Ziel anhand von zwei, von drei Texten festgelegt. Man kann das vielleicht auch erweitern, ich würde es nicht ausschließen, aber es sind drei, die mir zumindest aufgefallen sind, wo ich glaube, die sind wichtig. Und zwar das erste ist, dass im Gatteneden Eva und Adam verführt wurden von der Schlange, indem sie Gottes Charakter in Zweise gezogen hat. Ist Gott wirklich so, wie er tut? Das heißt, das erste Ziel des Erlösungsplans ist, Gottes Charakter wird wirklich gezeigt, wie er ist. Das ist das Erste. Das zweite ist, Gottes Charakter ist ein Ziel, das es in uns Menschen wiederhergestellt wird. Sprich, dass wir als diejenigen, die eben uns von Gott verabschiedet haben, dass er in uns etwas tut, dass er für uns etwas tut. Gottes Charakter wird wieder hergestellt. In Römer 829, dass wir dem Bild Gottes gleichgestellt werden. Und das dritte ist eine endgültige Gemeinschaft mit seiner Schöpfung. Und das kennen wir gerade in der Offenbarung dieser Text. Dort heißt es, dass das Selb Gottes bei dem Menschen ist, dass er bei ihnen wohnt. Das sind die drei Ziele. Und da kann man natürlich jetzt übernachten, es können noch mehr geben, das mag sein, aber ich habe mal so diese drei rausgezogen und habe mir dann die Frage gestellt, wenn es diese drei Ziele sind und einen Erlösungsplan gibt, was hat es denn jetzt oder wie groß ist denn die Dimension? Und es Interessante ist, dass N-Widen zwei Zitaten dazu was geschrieben hat. Es gibt sogar noch mehr, aber in den zwei, die ich zitieren möchte, da schreibt sie im großen Kampf, die Bedeutung des Erlösungswerges wird die Erlösen durch die endlosen Zeitalter beschäftigen. Und im rechten jetzt heißt das Thema der Erlösung wird die Wissenschaft und das Lied der Erlösten in der gesamten Ewigkeit. Also, der Erlösungsplan muss gigantisch sein, wenn man Jahrhunderttausende von Jahren dieses Thema studieren kann, ohne dass man zu einem Ende kommen. Das bedeutet also, dass damit in irgendeiner Form wir auch sagen können, dass es eine Wissenschaft ist, etwas ganz Besonderes. Und deshalb ist für mich die Frage für uns als Christen, gibt es in der Bibel ein Modell, was aufzeigt, was der Erlösungsplan ist und wie der sich darstellt. Und ich glaube, es gibt ein Modell. Und dieses Modell ist sehr interessant. Im zweiten Mose 25 sagt Gott zum Mose, mach mir ein Heiligtum, damit ich in eurer Mitte wohne, nach allem, was ich dir gezeigt habe, nach dem Urbild der Wohnung, was du auf dem Berg gesehen hast, das Heiligtum oder im Hebräer 8,5, auch im 9. Testament. Es ist ein Abbild und ein Schatten des Himmlischen, was hier auf Erde gezeigt wurde durch das Heiligtum. Und im dritten ist es dieser Fers, den ich gerade eben schon zitiert habe, wo es heißt dir, dass zählt Gottes bei den Menschen und er wird bei ihnen wohnen und sie werden seine Völker sein. Ganz einfach, Gott macht ein irdisches Heiligtum und sagt zu den Menschen, ich will in eurer Mitte wohnen. Und am Ende in Offenbarung kommt genau dasselbe wieder. Wenn wir mit ihm vereint sind, ist die Folge, dass er sagt, jetzt ist die Zeit da, dass ich vollständig bei euch wohnen kann. Das Modell im Erlösungsplan ist das Heiligtum. Und ich kann euch das auch noch an anderen Texten zeigen. Es gibt fünf Texte, die ich jetzt mal rausgezogen habe. Interessanterweise alle aus den Psalmen. Im Psalm 27,4 habe ich überwiegend die Elberväder genommen. Das heißt, eins habe ich vom Herrn erbeten, danach will ich drachten zu wohnen im Haus des Herrn, alle Tage meines Lebens, um anzuschauen die Lieblichkeit des Herrn. So, sorry. Die Lieblichkeit des Herrn und nach ihm zu forschen in seinem Dimpel. Das heißt, der Psalmist, der Verfasser, sagt, ich gehe in das Haus des Herrn, in das Heiligtum und ich schaue mir an, wie lieblich Gott ist. Und ich forsche im Heiligtum danach, wie Gott ist. Im Psalm 63,4,3, so schaue ich im Heiligtum nach dir, um deine Macht und deine Herrlichkeit zu sehen. Das heißt, der Verfasser verbindet die Macht und die Herrlichkeit Gottes mit dem Heiligtum. Psalm 77,14, es ist nur in den zwei Übersetzungen in der Elberfelder und in der Züricher. Gott, dein Weg ist im Heiligtum. Bei euch in den anderen Übersetzungen heißt es meistens, dein Weg ist heilig. Ich bin extra mit der KI noch tiefer gegangen und habe geguckt, ob das irgendwo auslegungstechnisch anders ausgelegt werden muss. Ne, es sind ganz bewusst beide Varianten möglich. Ein örtlicher Bezug im Heiligtum oder das Gott einen heiligen Weg hat. Psalm 73,17, da denkt der Verfasser über die Gottlosen nach, bis ich hinein ging in das Heiligtum Gottes, bedenken will ich dort ihr Ende. Und ich habe mir die Frage gestellt, wo bin ich im Heiligtum etwas über Gottlose? Und im Psalm 48,10, ein ganz genialer Text. Wir haben nachgedacht, Gott, über deine Knahte im Innern deines Tempels. Und dann haben wir überlegt im Innern des Tempels die Wahrscheinlichkeit des Großes, damit das Allerheiligste gemeint ist. Denn im Allerheiligen stand die Bundeslade und auf der Bundeslade waren diese zwei Engel und es wurde Knahtendrohn genannt. Das heißt, wir haben in der Bibel viele Aussagen über das Heiligtum, die im Grunde genommen aufzeigen, da muss mehr dahinter stecken. Also das, was wir bisher sehen, nämlich ein Ort, wo Gott hat gesagt, da habe ich verschiedene Möbelstücke und da packe ich euch jetzt einmal rein. Und ich möchte euch heute mitnehmen, und zwar euch noch mal kurz, dank KI geht es sehr schnell, euch aufzeigen, wie das Heiligtum aufgebaut war. Man ging also in den Vorruf rein. Als erstes kam der Brandopferall da, dann das Waschbecken, dann ging man durch den Vorhang, nur die Priester durften da rein, durch den Vorhang rein hatte hier den Schaubrotisch, hier den Räucherabfall da und hier den Leuchter. Und dann kam der nächste Vorhang und der nächste Vorhang war das der Zugang zum Allerheiligsten. Und der Zugang zum Allerheiligsten war hinten dran die Bundeslade mit dem Knabendrohung. Und dieser Zugang, da durfte der hohe Priester nur einmal im Jahr rein. Sonst war das verschlossen. Weiß nicht, ob euch aufgefallen ist, wenn man die Anordnung sich anschaut, das ist ein Kreuz. Von Anfang an, das Kreuz ist das, was uns den Mittelpunkt unseres Glaubens vermittelt. Und ich möchte euch noch aufzeigen, es gibt für jedes dieser Gegenstände, gibt es eigentlich eine Bezeichnung, die man in der Bibel herausfinden kann. Der Zeithalbe habe ich euch das alles hingeschrieben, ihr könnt es gerne nachstudieren. Im Erlösungsplan, man sieht alle Elemente, vom dem, dass der Sünder zu Gott kommt, über das Opfer, über die Reinigung, über die Heiligung, über die Führbitte Gottes, über das Wort Gottes, über den Heiligen Geist, die Richtgesetz bis hin zur vollständigen Versöhnung. Die Elemente des Erlösungsplans finden sich alle im Heiligtum wieder. Und ich bin begeistert gewesen, weil die Frage stellt sich, was hat das Heiligtum, das war doch bloß so etwas, was im zweiten Mosebuch oder im dritten Mosebuch da so ein bisschen beschrieben ist. Ich habe dann echt herausgeforscht förmlich und bin dankbar mit den neuen Medien, dass man mit KI so viel machen kann. Also es ist echt verrückt. Ich hätte es nicht gedacht, fast 50 Prozent der Bibel, fast jedem zweiten Kapitel, finden sich Analogien zum Heiligtum. Wenn ihr das Thema Opfer, Priesterdum, Versöhnung, Tempel, alles, was in Christus auch Erfüllung findet, mit reinbezieht, ist das Heiligtum eigentlich eines der Hauptmodive, was sich durch die ganze Bibel zieht. Und da möchte ich darauf hinweisen, es ist nicht nur Adventisten sagen. Es ist mittlerweile in der Evangelikalen Welt auch ein Thema, was sehr intensiv studiert wird, wo immer mehr auch Doktorarbeiten oder Bachelorarbeiten oder Masterthesis dafür gibt. Das heißt also, das Heiligtum ist besonders wichtig. Und ich möchte euch mitnehmen, weil ich mir die Frage gestellt habe, oder ich erkläre euch, warum ich mir diese Frage gestellt habe und möchte heute mit euch darüber sprechen. Und ich habe fünf Punkte für mich. Erstens, wenn es das Zentrum des Erlösungsplans ist, dann muss es was Besonderes sein. Dann muss man mehr mit sich beschäftigen. Also, habe ich mir gedacht, das muss ich tun. Das Zweite ist, Adventgemeinde ist entstanden aufgrund des Heiligtums. Daniel 8.14 war der Schlüsseltext für die Adventgemeinde. Ich glaube, dass dieses Thema, das Thema ist, was am meisten umstritten ist, innerhalb der Gemeinde als auch außerhalb. Wir bewegen uns in einem sehr, also ich glaube, dieses Thema ist minenfeldmäßig. Aber wir gehen mutig voran. Diese Lehre wurde ganz stark in Frage gestellt. In den letzten 180 Jahren sind ja Auseinandersetzungen, die ständig stattfinden, bis heute. Und in besonderer Weise in den letzten 50 Jahren seit der letzten großen Krise mit Desmond Ford, das ist ungefähr in den 70er, 80er Jahren gewesen, wo sehr viel Auswirkungen auf die Theologie hatte. Und ich habe dieses Studium, ich glaube, im Januar begonnen, weil ich gesagt habe, es kommen Leute zu mir, wenn dieses Thema in der Bibel studiert wird. Wenn wir in der ersten Stunde in unserem Gesprächskreis dieses Thema haben, dann sagen die Leute, was hat das mit meinem Leben zu tun? Das Kreuz, das wissen wir alle, da kann ich was damit anfangen. Da ist jemand für mich gestorben. Aber das Heiligtum, oh je, jetzt müssen wir wieder drei Monate das Thema studieren. Ich weiß nicht, ich kann damit nicht so viel anfangen. Ich habe angefangen, Vorträge, Bibel, alles möglich, habe ich aufgegriffen. Und ich kann ja oftmals nachts nicht schlafen. Das heißt, ich bin oft um drei oder vier aufgestanden, nach vier, fünf Stunden. Und habe angefangen mir Sachen anzumachen. Ich sage es euch, ich war ergriffen. Ich war förmlich begeistert davon. Jedes Mal, wenn ich aufgegriff, ich sage, lieber Gott, was hast du hier für eine Botschaft vorbereitet? So was geniales habe ich noch nie kennengelernt. Ich habe schon lange in der Gemeinde bin. Und schon lange die Gemeinde kennen und auch Konsele lernen können. Aber das hier hat kein Ende. Und ich habe erst angefangen damit. Und ich habe mir gedacht, wie kriege ich das in 30 Minuten Bredig rein? Das war natürlich schwierig. Und dann habe ich mir gedacht, ich kann euch nur zwei Punkte eigentlich anbieten, die bisher das waren, was mich begeistert hat. Und ich möchte euch erst mal noch kurz zeigen, was wir eigentlich als Adventisten verstehen. Entschuldigung. Hier ist genau das Nummer beschrieben, was ich selber erlebt habe. Ich entdeckte immer mehr. Und das geht auch jedem so, der sich damit beschäftigt. Und jetzt möchte ich euch noch mal kurz mitnehmen, was Adventisten eigentlich unter der Heiligungslehre verstehen. Und es ist eigentlich der gesamte Erlösungsplan vom Sündenfall bis zur Wiederherstellung. Das Kreuz, der Dienst des hohen Priesters, das Gericht seit 1844, die Sünde wird beseitigt und die Wiederkunft. Es gibt so eine Klammer, um das ganze Thema Evangelium, Gesetz, Gericht, Heiligung und Wiederkunft. Und ich möchte noch mal darauf hinweisen, der Sündenfall begann ja nicht nur im Garten Eben, sondern er begann bereits vorher. Lucifer war der oberste Engel und er hat rebelliert gegen Gott. Das heißt also, die gesamte Erlösungsthematik ist ein kosmisches Problem. Und es braucht eine kosmische Lösung. Ich habe euch zwei Erkenntnisse mitgebracht. Und die erste ist eher allgemein und hat mich begeistert, wie ich das auch entdeckt habe. Ich möchte euch kurz auf diesen Pferd mitnehmen, diesen Pferdstahne 8 verzehn. Wir diskutieren häufig, was bedeuten die 2300 Abendenmorgende, was bedeutet es, dass Heiligtum muss gereinigt werden. Ich möchte euch ganz kurz auf die ersten zwei Worte hinweisen. Bis zu 2300 Abendenmorgende. Ich habe mir auch die Frage gestellt, wo ist denn die Verunreinigung, ob es passiert? Wenn man in der Bibel schaut, war das üblich, das täglich, das Opferblut in das Heilige durch den Priester hineingetragen wurde und es gegen die Wand und überall hingespitzt wurde. Da kann man sich gut vorstellen, dass da richtige Verunreinigung passiert ist. Und darum gab es den Versöhnungstag, der einmal im Jahr alles beseitigt hat. Das war eigentlich so die, ich nenne es mal, Mustergeschichte. Wenn wir über die Jahrtausende gehen, ist aber etwas passiert in diesem gesamten Erlösungsplan, das der Erlösungsplan entstellt wurde. Und jetzt kommt eine volle Folie, ich hoffe ihr verzeiht mir, ich gehe auch nur auf zwei, drei Punkte ein. Das Heiligtum, jeder einzelne Gegenstand, wurde mit einer anderen Bedeutung versehen. Und da können wir ein Beispiel nehmen, wenn wir beim Waschbecken an die Großtaufe denken, dann sehen wir eine Bedeutung im Rahmen der Säuglingstaufe. Oder wenn wir das Thema Brandopferal da sehen, dann sehen wir, dass es ein einmaliges Opfer in der Bibel gibt, was ausreichend ist. Und wir haben eine Messe, die ein fortdauendes Opfer darstellt. Jedes Mal wieder neu. Oder wir haben die Gesetzesdafeln, die in der Bundeslage waren, wo eine kirchliche Autorität über die Schrift gestellt wurde. Und das ist etwas, was bis heute anhält. Und ich habe mir die Frage gestellt, ist das nicht eine Form von Verunreinigung im Heiligtum? Und dann habe ich, dank KI, eine geniale Folie gebastelt, oh, Entschuldigung, ich bin wieder hinten dran. Hier nochmal kurz darauf ein, hier seht ihr, diese Punkte des Heiligtumsgegenstandes, die biblische Bedeutung und die Entfremdung, die Entfremdung oder Entweihung oder Veränderung dieses Erlösungsplans. Und im nächsten, dank KI, können wir sehen, wie sich durch die Reformation jeder einzelne Gegenstand im Heiligtum wieder zurechtgerückt wurde. Und das über den Zeitraum von guten 500 Jahren. John Wickle war der erste, der die Bibel übersetzt hat ins Englische. Damit wurde sie einer breiten Bevölkerung zugänglich. Jan Hus hat gesagt, dass die Bibel allein ist, über Tradition entsteht. Und ihr seht drunter, es ist so der Brotdisch, der Schaubbrotdisch. Und auch die Bewegungen, die daraus entstanden sind, da könnt ihr sehen, wie sich eine Bewegung immer wieder neu manifestiert hat. Martin Luther, der bekannteste, weil er auch Deutscher war, Rechtfertigung durch Glauben, allein durch das Blut Christi, wurde die evangelische Kirche gegründet, ungefähr im 16. Jahrhundert. Und dann kamen die Wiedertäufer, die dann als Baptisten, Menoeten, Brüdergemeinden entwickelt sich haben, weil sie gesagt haben, nee, die Taufe muss anders stattfinden. Johannes Kalvin, der gesagt hat, Christus ist allein der Mittler, nicht die Heiligen. Oder John Wesley, der gesagt hat, hey, unser Leben muss in Übereinstimmung stimmen, mit dem, was Gott sagt. Und wir wollen anderen Menschen eine Hilfe sein. Wir wollen ihnen helfen, dass sie Jesus kennenlernen, was den Leuchter ein Stück weit entspricht. Und William Miller, der dann über Wiederkunst und Profitie 1844, beziehungsweise anschließend, die Adventbewegung, die gekommen ist, und speziell im Allerheiligsten des Themas Heiligdom, Sabbat und Gericht versucht hat, neu zu entdecken. Und das Faszinierende ist, und da können wir gleich darauf eingehen, immer, wenn ein Neuer kam, wurde der Neue entweder verfolgt oder negativ bewertet von den Etablierten bis heute so. Und Luther als Beispiel hatte ein großes Problem mit den Wiedertäufern. Er hatte auch ein großes Problem mit Hebräer, Jakobus und Offenbaro. Er hat die Bücher auch anders anzutiert. Wenn ihr in der Rheuler Lutherbibel anschaut, ist die Lutherbibel anders sortiert als die Elberfeld oder Schlachter. Und er hat die originale Struktur. Er hat diese drei Bücher bewusst an den Ende der Bibel gestellt. Das heißt also, wenn wir uns das anschauen, hat Gott eine Reformation über 500 Jahre in die Wege geleitet, damit zur Rechtrückung im Heiligdom stattfindet. Und da zeigt es, wie wunderbar es Gott ist, weil er gesagt hat, bevor die Endzeit kommt, müssen die Dinge bekannt werden, was aus der Bibel wichtig ist. Die zweite Erkenntnis ist diese Frage, die ich vorhin schon kurz angesprochen habe. Was hat der Dienst von Jesus im himmlischen Heiligdom mit mir zu tun? Und im ersten Johannes II. Vers 1, da ist einer der Fersen, eigentlich ein wunderschöner Fers, wir haben einen Fürsprecher beim Vater Jesus Christus, den Gerechten. Zwei Fersen habe ich noch, den zweiten Fersen noch aus Römer, wo es auch heißt Christus Jesus ist. Der gestorben ist, der auch zu rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt. Jesus dient als hoher Priester im himmlischen Heiligdom. Das ist eine biblische Lehre. Und ob das jetzt im Heiligen war oder im Allerheiligsten, ist grundsätzlich erstmal gar nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass wenn ich heute Stult habe, brauche ich jemanden, zu dem ich gehen kann. Wenn ihr anschaut, im Algen Testament war es ebenfalls so, das sind die Israeliten zum Heiligdom gegangen. Und haben mit dem Priester drüber gesprochen und haben ihnen gesagt, hör zu, ich habe da Schuld auf mich geladen. Und dann wird das Tier geopfert als Vergebung. Und es war in Vorausschattung, wenn das Kreuz kommt. Und jetzt passiert es, dass wir einen Fürsprecher haben. Im Rückblick, ohne die Fürsprache, wäre das Kreuz ein rein historisches Erlebnis. Das spricht also dafür, dass der hohe Priester der Dienst von Jesus ist so wichtig wie das Kreuz, weil es nämlich für mich meine Vergebung greifbar macht. Jetzt, in der heutigen Zeit, wo ich heute Sünde tue, ich bin da noch drauf gestoßen und das hat mich ziemlich umgehauen, weil ich die Texte so häufig schon gelesen habe. Erst Johannes 1.4.9. Wir beginnen mit dem 1. Jahr. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist der treu ungerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Und ich habe mir die Frage gestellt, warum wiederholt er das? Vor allen Dingen wiederholt er es nicht so, dass ich sage, es ist einfach dieses Hebräische wiederholen, sondern es sind eigentlich zwei Aussagen. Er vergibt Sünde und er reinigt von Ungerechtigkeit. Und dasselbe habe ich in mehreren Fersen gefunden und ich habe mir die Frage gestellt, ist es ein Muster? Ist da ein Muster enthalten? Und wir kennen das, ich