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Hinduismus · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Führe alle Handlungen jeweils um seinetwillen aus - Bhagavad Gita XVIII 46

Sukadev Bretz · Yoga Vidya – Tägliche Inspirationen · 2026-09-09 · Horn-Bad Meinberg · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Demut · tragend Dankbarkeit

Vollkommenheit wird erreicht, indem der Mensch seine täglichen Handlungen und Pflichten bewusst als Opfer an die allgegenwärtige göttliche Wirklichkeit darbringt.

Daher, was auch immer du tust, bringe es Gott da. Du kannst morgens sagen, oh Gott, was auch immer ich heute tue, ich bringe es dir da als meine Gabe.

Der Text interpretiert Vers 46 des 18. Kapitels der Bhagavad Gita und stellt die Verehrung Gottes durch die Erfüllung der persönlichen Pflicht in den Mittelpunkt. Sukadev Bretz erklärt, dass Vollkommenheit erreicht wird, indem man alle Handlungen als Opfer an die höhere Wirklichkeit darbringt, die alles Wesen durchdringt. Es wird betont, dass der Mensch Teil dieser höchsten Realität ist und aus ihr hervorgegangen ist. Der Sprecher schlägt konkrete Praxisformen vor, wie das morgendliche oder abendliche Darbringen aller Taten an Gott. Zudem wird die Verwendung des Mantras 'Narayana, iti, Samapayami' vor und nach Handlungen empfohlen. Diese Praxis soll dazu dienen, das eigene Tun mit dem Göttlichen zu verbinden und es als Gabe zu verstehen. Der Text verbindet theologische Auslegung mit alltagstauglichen spirituellen Übungen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Bhagavad Gita 18.46

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Baggavad Gita 18. Kapitel 46 ist der Fass. Yatabra vretir bhutanam yena sarvam edam tatam svakar manatam abyajya sitim vindhatim manavah. Er, aus dem sich alle Wesen entwickelt haben und für um dem all dies erfüllt ist, wenn ein Mensch ihn durch seine Pflicht verehrt, erlangt der Vollkommenheit. Krishna gibt hier den Tipp, um Vollkommenheit zu erreichen, durch dein tägliches Leben, bringe alles da, was du tust, demjenigen, der dich und alles geschaffen hat und der alles erfüllt. Es gibt eine höhere Wirklichkeit Gott. Diese höhere Wirklichkeit ist hinter allem im Universum. Sie ist auch in dir und sie ist auch in jedem anderen. Letztlich geschieht, was geschehen soll. Letztlich bist du ein Teil dieses Höchsten. Letztlich hast du dich entwickelt aus diesem Höchsten. Letztlich sind alle Wesen auch du erfüllt von diesem höchsten Wesen. Daher, was auch immer du tust, bringe es Gott da. Du kannst morgens sagen, oh Gott, was auch immer ich heute tue, ich bringe es dir da als meine Gabe. Du kannst haben und sagen, oh Gott, was auch immer ich heute getan habe, ich bringe es dir da. Es gibt auch diesen Phas, den wir bei Yoga Vitya im Rahmen des Satsangs immer recitieren. Oh Gott, der du in allen Wesen bist, Narayana, ich bringe dir alles da. Was auch immer ich heute getan habe, oder was auch immer ich heute tun werde, mit meinem Körper, mit meinen Sinnen, mit meinen Gedanken, mit meiner Psyche, mit meinem Herz, mit meiner Natur, mit meinem Selbst, was auch immer ich heute getan habe und tun werde, ich bringe es dir da. Du kannst auch, gerade heute, vor und vor jeder Handlung, die du tust oder vor jeder Aufgabe, innerlich sagen, Narayana, iti, Samapayami. Oh Gott, der du in allen Wesen bist, ich bringe dir das da, was ich gleich tun werde. Und nachdem du etwas vollendet hast oder eine Fase, eine Handlung gemacht hast, sage Narayana, iti, Samapayami. Oh du, der du in allen Wesen wohnst, ich bringe dir das da, was ich gerade gemacht habe.