Gerechtes Urteilen besteht darin, durch proportionale und existenzschützende Lösungen das Optimum anzustreben, wobei aufrichtiges Bemühung und suboptimale Ergebnisse ethisch wertvoller sind als korrupte oder zerstörerische Perfektion.
Der Text analysiert die koranische Erzählung (Sure 21, 78-82) über das Urteil von David und Salomon in einem Streitfall um eine durch Schafe zerstörte Ernte. Während David die Schafherde als kompletten Schadensersatz zusprach, schlug Salomon eine zeitlich befristete Nutzung der Herde vor, um dem Hirten seine Existenzgrundlage zu erhalten. Der Sprecher überträgt dieses Prinzip auf moderne Kontexte als 'Optimumsproblem': Es sei wichtiger, ein suboptimales, aber aufrichtiges Ergebnis zu erzielen, als gar nichts zu tun oder aus falschen Motiven zu handeln. Er betont, dass Aufrichtigkeit und Bemühung belohnt werden sollen, auch wenn das Ergebnis nicht perfekt ist. Am Ende wird die Vielfalt der Meinungen als positiv bewertet, da sie zur Suche nach dem Optimum beiträgt. Der Text dient als ethische Anleitung für Richter und Entscheidungsträger, Proportionalität und Fürsorge statt reinen Schadensersatzes zu praktizieren.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Audhu Billahi minash-shaytana rajim, Bismillahir Rahmanir Rahim. Alles Lube wird Allah dem Herrn der Welten und heute inshallah Bahazzu. Mit einem interessanten Tafsir zu dem Eyyat von Surat al-Ambiyyah aus dem Versen 78 bis 82 und zwar geht es da um die Beziehung zwischen der Huda al-Isra'am und Soleimah und auch noch ein paar andere Themen. Die Szene im Koran fängt an mit den beiden, dass sie über etwas urteilen soll oder dass ihnen ein Fall vorgetragen wird. Als Könige sind sie damals gleichzeitig auch Richter. Das war damals noch nicht getrennt. Also das war wahrscheinlich ursprünglich eine der Hauptfunktionen des Königtums bis wie man so zum Königtum gekommen ist damals, dass man ein guter Richter war, dass man weise Ratschläge geben konnte, dass man Konflikte und Interessenskonflikte auf eine gute Art und Weise lösen konnte. Heißt sie im Koran wo der Huda us-Saleimana edyah kumani fil harth is nefashat fihi renna mul qawm oakunna li'hokul hin shahidi. Und Gedenke, David und Sadamos, da sie über den Aqa richteten, worin die Schafe eines Volkes sich zur Nachtzeit verliefen und weideten und wir waren Zeuge für ihren Spruch. Jetzt interessant ist, dass wir, also der Koran hält sich ja ziemlich zurück, was ist da passiert, Schafe haben irgendwo nachts geweidet, aber keine Details. Und auch der Sundar in dem Hadithen finden wir keine Überlieferung des Propheten. Wir finden aber viele Überlieferungen von den Sahaba, was ein bisschen darauf hinweist, dass diese Geschichte Teil des kulturellen Gedächtnisses der Araba, der Fureish war, oder der arabischen Halbinsel war, also dass viele Geschichten über der Hut und Suleiman kursiert sind und dass das sozusagen tradierte Geschichten waren, so wie bei Suleiman werden wir darauf noch öfter zurückkommen. Weil die Geschichten, die uns von den Sahaba überliefert werden, ist folgendes, ein Mann besaß einen Weinberg oder auch einen Saatfeld mit Trauben, die auch immer mit Früchten halt. Und ein Hirte hatte nicht gut genug auf seine Schafe aufgepasst und diese Schafe sind dann des Nachts in dieses Feld übergetreten und haben dort alles aufgegessen und haben dort die Ernte zunichte gemacht. Und jetzt geht es natürlich darum, es ist so eine Haftungsfrage, wer haftet wie und vor allem wie haftet er dafür und wie kann der Schaden den, die Schafe da einen kompletten Ernteausfall verursacht haben, wie kann man dafür gerade stehen. Also und diese Sache wird vor der Hut, der Allee Alayhi Salam, gebracht und er macht folgendes Urteil, er sagt, okay, dafür, dass diese gesamte Ernte jetzt ausgefallen ist, entspricht das ungefähr den Wert der Schafherde, die der Mann hatte und er spricht ihm, also den Mann mit dem Feld, den gesamten, die gesamte Schafherde zu. Wie sagt man als Schadensersatz, danke, Schadensersatz, musst du, ist ungefähr der Wert, es gab noch, oder Geld gab es noch nicht oder wurde zumindest waren, hat sie noch nicht so durchgesetzt und für die, und vielleicht hat er auch nicht genug Geld gehabt, auf jeden Fall der Schaden entspricht ungefähr dem Wert des deiner Schafherde und deshalb musst du ihm die, deine gesamte Schafherde überlassen und das da natürlich eine, zwar auch die damalige Rechtspraxis. Jetzt heißt es hier im Koran, Wir gaben Salam volle Einsicht in die Sache, um jeden von ihnen gar nicht weiß, aber wissen, erstmal was ist diese volle Einsicht, der Koran sagt, das ist nicht, in der Sonderfände ist auch nicht, aber diese Geschichte sagt eben, dass Zuleiman ein anderes, ein innovativeres, ein besseres Urteil hatte und zwar sagt sie, Zuleiman sagt, halt wenn wir dem, wenn wir dem Hürten seine gesamte Schafherde wegnehmen, dann haben wir ihm sein gesamtes Kapital weggenommen und dann ist er nicht mehr in der Lage, aus der Armut herauszukommen. Und der Schaden den die Schafe verursacht haben, der ist ja nicht irreparable, sondern der wird spätestens nach einem Jahr, wenn wieder neue Seelzeit und neue Erntezeit ist, wieder weggemacht sein. Also das Feld ist ja nicht irreparable beschädigt und da wächst nie wieder was, sondern nach einigen Jahren wächst wieder was. Also hat Salam und Folgendes vorgeschlagen, er hat gesagt, machen wir es doch wieder so, der Besitzer des Feldes darf die Schafherde für ein Jahr nutzen. Das heißt was, er darf sozusagen nutzen, das muss nicht so von dem Milch und von der Wolle und so weiter sein, so lange bis der Mann das Feld wieder repariert hat und wenn dann im nächsten Jahr wieder was drauf wächst, dann kriegt er hier seine Schafherde zurück, verliert nicht sein gesamtes Lebensgrundlage, verliert nicht sein gesamtes Kapital und es wäre auch ungerecht gewesen, weil der Mann hätte ja dann ein Jahr später der Besitzer des Feldes hätte ja quasi wieder ein funktionierendes Feld plus eine Schafherde gehabt, die die ganze Zeit da was bringt. Und das war ein besseres Urteil. Das ist die Geschichte, die auf die da immer Bezug genommen wird in den klassischen Tephysier. So, was lernen, was sagen die klassischen Tephysier dazu? Okay, Nummer eins, zwei Belohnungen für richtiges Urteil. Aus diesem, aus diesem, aus dieser, diese Geschichte wird für viele Gelernte mit als Beispiel genommen, um das, um den Hadith zu illustrieren, den der Prophet Zahas sagt, das ist ein Buchhade überliefert, wenn ein Richter Urteil und dabei sein Bestes gibt und hier ist jetzt, ist nicht ganz klar, ist das Urteil von einem Richter oder auch ich, die Herr hat von einem Gelernten, häufig mit zwei Tephysier genommen, ist die Herr von einem Gelernten und dann richtig liegt, hat er zwei Belohnungen und wenn er Urteil und dabei sein Bestes gibt, aber sich irrt, hat er eine Belohnung. Das heißt, selbst wenn ein Richter sich irrt, bekommt er, aber sich ehrlich bemüht, seine Absicht aufrichtig war, gerecht zu urteilen, richtig zu urteilen, nach der Wahrheit zu urteilen, dann bekommt er trotzdem eine Belohnung und eine Strafe bekommt man nur, wenn man aus Ungerechtigkeit, aus Interesse, aus Korruption, aus Gehe, aus Hass, aus Arroganz und so weiter und so fort ein ungerechtes Urteil spricht, was irgendwo auch mit Absicht oder so war. Okay, was nehmen die Gelernten noch aus dieser Geschichte heraus? Nämlich ein Urteil soll proportional sein. Das heißt, wenn jemand unabsichtlich auch vor allem etwas getan hat, dann soll man ihn nicht übermäßig, also ja, Strafe muss sein, aber besser ist wie der Herstellung als Strafe. Okay, und sozusagen eine gewisse Proportionalität im Urteil muss auch da sein. Das heißt, man darf nicht jemandem für ein Fehler sein gesamtes Lebenswerk oder sein gesamtes Kapital, so dass er da nicht mehr in der Lage ist, dafür zu arbeiten, nehmen. Und wenn möglich eben auch, dass beide in Verantwortung dafür genommen werden. Okay, das ist jetzt so das Klassische. Jetzt müssen wir noch etwas sagen, okay, was können wir noch daraus lernen? In unserem Leben haben wir ganz oft, haben wir das ganz oft mit dieser Optimumskurve zu tun. Und zwar, wir können uns etwas hier, wir können uns etwas entscheiden oder etwas umsetzen und die Ergebnisse sind entweder null, halb oder das Bestmögliche. Okay, so. Und das Optimum tatsächlich zu erreichen ist aber sehr schwierig. Ihr seht hier, diese Optimumskurve sagt uns, das Optimum ist wirklich nur in einem schmalen Bereich zu erreichen und da muss man sehr, sehr viele Faktoren aufeinander abstimmen. Hat man irgendwo hier etwas erreicht, dann ist in Ordnung, okay? Was auf keinen Fall sein darf, ist, und das passiert, wenn man hier sozusagen aus Korruption, aus falschen Absichten, aus Gier und so weiter, wenn man hier unten ist, wenn man ganz wenig Ergebnissen hat. Hat man sich aber bemüht, wird man irgendwo hier sein. Und dann ist es auch in Ordnung, okay? Manchmal wird man vielleicht nur halbes Output bekommen. Aber immer noch besser als gar kein Output. Und vor allem, wenn die Leute bemüht sind und wenn die Leute redlich sind und wenn die Leute mit Herzblut arbeiten und aufrichtig arbeiten, dann soll man sie nicht beschämen und soll man sie nicht tadellen und soll man sie nicht verurteilen, weil überhaupt ihr Einsatz und ihr Sorry, dass sie das gemacht haben, hat überhaupt dazu gesüffelt, dass wir von hier von null zu halb gekommen sind. Würden Sie gar nichts machen, hätten wir nichts. Würden Sie es mit der falschen Absicht machen, würden Sie es unaufrichtig machen, würden Sie es aus Korruption machen, hätten wir auch nichts. Das heißt, appreciaten wir erst mal, dass die Leute etwas Gutes machen. Und wenn sie dann nur hier sind, weil sie halt nicht gut ausgebildet sind, weil sie nicht so vielleicht die Superfähigkeiten haben, weil sie noch nicht trainiert sind und so weiter, weil sie das zum ersten Mal machen, zum zweiten Mal machen und so weiter, dann ist unsere Aufgabe zu sagen, hey, ich habe einen besseren Vorschlag oder ich zeig dir, wie wir noch mehr in Uptime kommen. Aber grundsätzlich immer zu sehen, okay, hätte ich diese Person nicht oder hätte sie es nicht gemacht, hätte ich also nicht zu sehen, was ist der Verlust. Oh mein Gott, die ist so dumm, hätte sie das so und so gemacht, das und das haben wir jetzt verloren, sondern immer zu sehen, das und das habe ich aber gewonnen, weil sie es gemacht haben. Und solange man, vor allem, solange man merkt, dass da Aufrichtigkeit und dass da die richtige Absicht und so weiter und so fort dahinter ist. Und dann kann man natürlich versuchen, das Optimum herauszuholen. Solange man aber im suboptimalen ist, ist es nicht so schlimm, ja, nie. Suboptimal ist einfach nur unterm Optimum, aber das heißt nicht, dass ich deswegen etwas kaputt mache, so zu sagen, ja, weil wie gesagt, ich bekomme ja etwas heraus. Und das ist auch eine, das ist auch eine Lehre von Zürichl-Ambier, vielleicht greife ich davor oder eigentlich wollte ich das ganz sagen, aber eine Lehre von Zürichl-Ambier ist, das ist ja in Zürichl-Ambier und Zürichl-Ambier werden viele, viele Profiten erwähnt. Ibrahim alaihi s.a., Noah alaihi s.a., Al-Issa, also wirklich sehr, sehr viele. Deshalb heißt er auch Zürichl-Ambier. Und die Allermeisten dieser Ambier, was ist ihre Geschichte? Sie rufen zu Recht auf, sie rufen zu Gerechtigkeit auf und sie scheitern. Und jetzt mal so plakativ ein bisschen, um grob zu sagen, ja. Beziehungsweise sie überleben knapp, ihre Botschaft überlebt vielleicht, aber sie werden nicht so, sie setzen sich nicht durch. Jetzt setzt sich Juleiman und Dahu sind die Ersten, die sich tatsächlich durchsetzen, die Könige sind, die ein eigenes Reich haben und so weiter und so fort. Und wie lange das gedauert hat, um hier zum Optimum zu kommen. Zu diesem Optimum von Dahu und Juleiman wäre man aber nicht gekommen, wenn man Genf hat gesagt, ach ja, was Ibrahim gemacht hat, hat doch eh nichts gebracht. Und das hat sein Leben lang, da ist er herumgewandert, ist von einer anderen, von einer zur nächsten Stadt und wurde rausgeworfen, wurde verbannt und wurde fast mitgetötet und sie ist und das. Und dann den nächsten Propheten sagen, ja, hat auch nichts gebracht und so weiter. Nein, nein, wir haben sich da hochgearbeitet sozusagen. Und das auch etwas, ja, nee, man tut, was man kann. Und für die Ergebnisse ist man nicht verantwortlich, man sieht vielleicht für die Zukunft und andere können dann darauf aufbauen und den nächsten Schritt machen. Okay, wenn man Gerechtigkeit spricht, dann ist immer das Beste, das lernen wir auch daraus auch etwas, dass man versucht, wie der herstellende Gerechtigkeit zu sprechen, nicht sozusagen bestrafende und zerstörende Gerechtigkeit. Und wir sehen eben hier auch, Pluralismus der Meinungen ist in Ordnung. Es ist schon so, dass es ist nicht so, dass alle Meinungen toll sind und alle Meinungen gut sind, beziehungsweise alle Meinungen gleich richtig sind. Manche Meinungen sind da unten, manche Meinungen sind hier, manche Meinungen sind hier, okay. Und dann gibt es eine optimale Meinung. Aber die Sache ist die, diese Meinungsvielfalt, vor allem für uns, das sehen wir heute in unserer Zeit, dass diese Meinungsvielfalt gut ist, weil was jetzt tatsächlich das Richtige ist, ist auch sehr individuell. Also Zulehman A.A. hat ja kein allgemeines Urteil gegeben, was wir ständig reproduzieren können. Sondern er hat ein sehr individuell abgestimmtes Urteil gegeben, wo er die Situation und die Lebensumstände der zwei verschiedenen Leute miteinander verglichen hat. Also wenn das jetzt was anderes gewesen wäre, wenn das zum Beispiel irgendwelche Tiere gewesen wären, von denen man keinen Nutzen ziehen kann, die man eigentlich nicht schlachten kann, dann würde dieses Urteil zum Beispiel nicht so gut funktionieren. Und deshalb eine Meinungsvielfalt ist gut, nicht jede Meinung ist für jede Situation die richtige, aber wir brauchen eine Vielfalt von Meinungen, weil die Situationen auch vielfältig sind. Und dann wird immer wieder eine Meinung dafür passen. Okay, jetzt kommen wir noch zur so fitischen Interpretation der Geschichte. Nämlich, wie gesagt, die Sufis haben da immer eine ganz eigene Methode, sie nehmen vieles davon quasi metaphorisch. So, müssen wir kurz gucken. Und zwar, die Sufis interpretieren das Feld, auf dem diese Schafe geweidet haben, als das Herz des Menschen. Okay? Und sagen, die Schafe sind quasi Gedanken oder Triebe oder Begierden, die dort im Herzen des Menschen einfach herum getrampelt haben und vieles kaputt gemacht haben. Und sozusagen die spirituelle Ernte des Herzens und die spirituelle Nähe des Herzens zu Allah zerstört haben. Und hier sagen sie, muss sozusagen der weiße Richter, darf aber die Schafe nicht komplett zerstören und darf sie nicht komplett schlachten, sondern er muss sie in den Diensten des Herzens stellen und sie kontrollieren. Und er braucht diese Schafe auch, er braucht ihre Wolle, er braucht ihre Milch. Und er muss sozusagen sicherstellen, dass auf der einen Seite sein Feld gut gesichert ist und dass sein Herz gut gesichert ist gegen diese Triebe und Begierden und so weiter, dass sie da nichts kaputt machen. Auf der anderen Seite, dass er sie aber nicht komplett quasi so wie Mönchstum sagt, ich werde nie heiraten, ich werde nie etwas besitzen, ich werde nie etwas dies und das und so weiter, sondern er soll auch von der Dunja nutzen haben, aber diese Dunja soll ihm nicht zunahe kommen. Okay, dann hatten wir noch, das habe ich nicht vorgelesen, und zwar hier in einem selben Eier, geht es dieselbe Eier gegen Weikar mit, wo ist es? Also, nun nochmal wiederholt, Allah lobt beide, er lobt Dawud und Süleiman. Also, beide bekamen Huckem, Leisheit und Wissen. Und jetzt heißt es hier, wassacharna ma Dawud el Jibale, und wir machten die Berge und die Vögel dienstbar, mit Dawid zusammen, Gottes Lobpreis zu verkünden oder einfach das Gott zu preisen. Und wir bewirken das oder wir haben das getan. So, was bedeutet das? Jetzt gibt es auch hier wieder zwei verschiedene Interpretationen, eine sehr wörtliche Interpretation, wo man so ein bisschen nicht so ganz weiß, was das heissen soll, nämlich die wörtliche Interpretation ist einfach Allah, Dawud war ein Meister der Liturgie und ein Meister des Lobgesanges für Gott und er hat sozusagen das Echo der Berge mit in seinen Lobgesangen mit integriert. Er hat das Zwitschern der Vögel mit in seinen Lobgesangen integriert. Ist in Ordnung, vielleicht hätte er das auch getan. Also, er hatte eine sehr schöne Stimme und er war sehr musikalisch und so weiter und so fort. Also, es kann sein, der Koran ist auf mehreren Ebenen war. Aber der Koran wird das nicht immer wieder erwähnen, weil wir haben diesen Vers schon mehrmals gehabt, wenn dahinter nicht noch ein weiteres Konzept stetten würde, nämlich das Konzept der Resonanz. Was ist das Konzept der Resonanz? Resonanz bedeutet, hätte das, wenn in den Filmen ist es doch immer so, da ist irgendwo ein Glas mit Wasser gefüllt oder so und dann sinkt eine Frau mit einer, geht immer höher in der Stimme, immer höher, bis dieses Glas bricht. Das bedeutet Resonanz. Das bedeutet, ohne sichtbare Einwirkung passiert eine Reaktion und schwingt etwas, in dem Fall jetzt so stark, dass es sogar bricht. Also, ohne eine sichtbare Einwirkung, fängt etwas mit an zu schwingen. Das ist Resonanz. Okay, muss nicht immer, muss nicht immer in Zerstörung nehmen. Man verwendet es im Geistigen und im spirituellen und in der Bildungsbereich. Das kennt ihr alle. Oft lesen wir den Koran und wir lesen und konzentrieren uns auf den Tajwid und wir konzentrieren uns darauf, richtig zu lesen. Und auf einmal lesen wir eine Ere. Es ist so, als würde sie zu uns sprechen. Und wir haben sie vielleicht schon drei, vier Mal vorher gelesen, aber wir haben die noch nie so richtig gesehen, noch nie so richtig verstanden. Und auf einmal ist es so, als würde Allah wirklich direkt zu unserer Situation sprechen. Wir sind in irgendeiner Situation, wo wir genau diese Ere gebraucht haben, wo wir genau diese verstehen jetzt auf einmal, wo sie genau zu uns sprechen. Das ist Resonanz. Okay? Es ist nicht so, dass wir diese Ere nicht vorher vom Wort her und so weiter und von der Form her verstanden haben. Man hat vorher vielleicht schon die Übersetzung gelesen, aber ihr kennt das. Man liest die Übersetzung und man liest da so einfach drüber und dann denkt sich, ja, okay interessant, aber weiß ich nicht, was das heißt. Das ist ungefähr oder man denkt ja gar nichts dabei. Und plötzlich aber öffnet sich da etwas. Und das ist, nennt man Resonanz. Und hier ist etwas, was wir wissen müssen. Die Natur ist eine eigene Offenbarung Allahs. Okay, das habe ich versucht mit diesem Bild so ein bisschen zu zeigen, weil wenn man stelle vor, ihr seid wirklich in dieser, ihr werdet jetzt wirklich in dieser, in dieser Szenerie aufgehoben. Was hättet ihr für Gefühle? Ihr hättet das Gefühl, ihr seid die Natur beschützt euch, sie bewahrt euch. Es ist sozusagen ein sehr schönes, etwas sehr schönes. Du bist zwar auf der einen Seite beschützt, aber auf der anderen Seite hast du eine Aus Sicht. Du siehst andere Lebewesen, du siehst Sonne, du siehst Grün, du siehst Leben. Okay. Die Natur ist eine Offenbarung an sich. Und genauso wie der Koran, manchmal gehen wir durch den Wald und sind beschäftigt mit unseren eigenen Sachen. Schauen aufs Handy, machen dies, machen das, telefonieren, unterhalten uns und sehen gar nichts. Und manchmal gehen wir durch den Wald und sagen, oh Subhan Allah, was ist das für eine Schönheit? Und was ist das? Und manchmal sieht man einen Baum und denkt sich, ja, Baum halt und so. Und manchmal geht man und sagt, oh Subhan Allah, was ist das eigentlich da? Warum? Wieso ist das so? Und auch hier passiert in der Natur Resonanz. Und was ich damit sagen will, ist, der Islam selbst ist etwas, wo man sich in eine Harmonie der Schöpfung und in eine geschaffene Ordnung Allahs, als Mathematiker kann man das vor allem ganz gut nachvollziehen, in eine geschaffene Ordnung Allahs einfügen soll. Und wenn man das macht, dann passiert, wenn man dieses Einfügenschaft, dann passiert Resonanz. Dann passiert etwas, das du mit der Schöpfung im Einklang bist. Und sozusagen nicht nur selbst Gott lobst und preist, sondern es ist so, als würdest du sehen, wie die Natur, wie die Bäume, wie die Sterne, wie die Sonne, wie die Luft, selbst Zeugnis für Gottes Herrlichkeit, Gottes Macht, Gottes Schönheit, Gottes Vielfältigkeit und Vielfältigkeiten der Schöpfung, ablegen. Und tatsächlich hat Islam ja, das Wort Islam hat auch so eine Dimension. Wir übersetzen das immer mit sich hingeben. Aber in was gibt man sich hin? Man gibt sich hin zu Gott, aber in dem man sich seiner Ordnung und seiner geschaffenen Harmonie, die da ist, versucht da einzufügen und nicht dissonant zu sein, nicht ungerecht zu sein, nicht maßlos zu sein, nicht beri zu machen. Beri heißt etwas überschreiten, Fispr, etwas überschreiten. Beri heißt etwas quasi so ein bisschen, wird oft mit Gewalttätigkeit übersetzt, so ein bisschen kaputt zu machen, wenn du so völlig übertreibst. Und das weist alles auf etwas hin, dass Islam bedeutet, erkenne die Harmonie überhaupt erst mal und dann füge dich der an. Dann bist du Muslim. Du bist,