Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Lectura del libro de Ezequiel 33, 7-9 Si no hablas al malvado, te pediré cuenta de su sangre
ohne Namen ·
Arquidiócesis de Bogotá – Plan de Predicación ·
2026-09-06
· Bogota
· Quelle
Gemeinschaft · Hauptbotschaft
Umkehr · tragend
Verantwortung · tragend
Die christliche Gemeinschaft muss durch die Rückkehr zur Liebe als Kern des Gesetzes und die aktive Pflege der inneren Haltung im Kult den modernen Individualismus und die Verhärtung des Herzens überwinden, um eine Zivilisation der Liebe zu stiften.
Lieben heißt, das ganze Gesetz erfüllen.
Der Text analysiert die liturgischen Lesungen des 23. Sonntags im Jahreskreis (Zyklus A) für den 6. September 2026. Er verbindet die prophetische Warnung Ezechiels, die Verantwortung des Paulusbriefs an die Römer und die ethische Lehre Jesu in Matthäus. Die Auslegung betont, dass göttliche Wirksamkeit die persönliche Verantwortung des Individuums nicht aufhebt, sondern sie würdigt. Im Gegenwartsteil werden soziale Medien und der Individualismus als Herausforderungen benannt, die durch die 'Zivilisation der Liebe' und die Rückkehr zum Wesentlichen des Evangeliums begegnet werden sollen. Der Text ruft dazu auf, das Herz im Kult nicht zu verhärten und die Einheit der Gemeinschaft zu pflegen, um Versöhnung zu ermöglichen. Es werden konkrete Handlungsaufforderungen für Predigten und das Gemeindeleben formuliert, die auf Demut und Fürsorge abzielen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
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eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Das Herz im Kult nicht verhärten (innerlich)
- Die Stimme des Herrn hören (innerlich)
- Die Liebe als Erfüllung des Gesetzes leben (zwischenmenschlich)
Genannte Stellen
Ez 33,7-9 · Ps 94,1-2.6-9 · Röm 13,8-10 · Mt 18,15-20 · Dtn 6,4 · Lev 19,18
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 3, künftig 1
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
1
Lesung aus dem Buch des Ezechiel 33, 7-9 Wenn du dem Bösen nicht sprichst, so werde ich von dir sein Blut fordern.
Durch ein mächtiges Bild veranschaulicht der Herr dem Ezechiel die Rolle, die er innerhalb des Volkes Israel zu erfüllen hat. Gewiss lässt die Gestalt des Wächters die Rolle des Propheten erahnen: Gefahren von weitem zu erkennen, das Volk darüber zu warnen und damit diejenigen, die seinem Wort lauschen, zu einer Haltung der Annahme oder der Vorsorge zu veranlassen. Doch die göttliche Wirksamkeit, die durch das prophetische Wort ausgeübt wird, befreit gemäß der Theologie, die in anderen Abschnitten des Buches Ezechiel dargelegt wird, den Menschen nicht von seiner persönlichen Verantwortung. Im Gegenteil, sie erhebt und würdigt ihn und überlässt die letzte moralische Entscheidung ausschließlich dem Individuum.
Diese Erfahrung der Harmonie zwischen der Kraft der prophetischen Verkündigung und der Antwort der Annahme oder des Zurückweisens seitens des Volkes konnte sich nach einer tiefgreifenden Reflexion über die Katastrophe des Exils und die Sturheit Israels und seiner Führer, die ständigen Warnungen des Herrn, die durch seine Gesandten erfolgt waren, anzunehmen, manifestieren.
23. Sonntag im Jahreskreis (Zyklus A)
6. September 2026
2 Psalm 94, 1-2. 6-7. 8-9 (R.: 8) R/. O dass ihr heute die Stimme des Herrn hört: „Härtet nicht euer Herz!“
Dieser bekannte Psalm, der von der Liturgie der Kirche „Einladung“ genannt wird, ermahnt das Volk zur Lobpreisung des Herrn in einem kultischen Kontext. Wahrscheinlich wurde er, zusammen mit anderen ähnlichen Gesängen, als Teil des Hymnariums verwendet, der als Einleitung zu den großen Liturgien des Tempels in Jerusalem diente. Der Ton des Gesangs in seinem ersten Teil ist festlich. Der zweite Teil, der abrupt das Thema wechselt, enthält eine starke Warnung an das Volk, die aus der Erfahrung Israels in der Wüste geschöpft ist.
Der Psalmdichter hebt dort die Bedeutung des Hörens auf den Herrn hervor, indem er auf die große deuteronomistische Tradition Bezug nimmt, die im berühmten Satz von Dtn 6,4 zum Ausdruck kommt: „Höre, Israel: Der Herr ist unser Gott, der Herr ist einer.“ Dennoch drückt der Autor durch den Rückgriff auf die Geschichte Israels in der Wüste die Schwierigkeit des Volkes aus, zu hören und folglich der Stimme des Herrn in der prekären Lage der alltäglichen Gegebenheiten zu gehorchen. Die Verhärtung des Herzens wird als Prüfung der Macht des Herrn und als Gegenstand der Tadelung gesehen. Diese innere Haltung wird zur Ursache des Leidens für das gläubige Volk. Das Vermeiden dieser sturen Haltung wird zum endgültigen Ziel jeder Form des Kultus, der vom Volk im Tempel vollzogen wird.
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer 13, 8-10 Lieben heißt, das ganze Gesetz erfüllen.
Paulus, der sich seines umfassenden Wissens über die Schriften bedient, vollzieht eine Neuinterpretation des Gesetzes (der Tora) unter Verwendung eines einzigen wesentlichen Verses, der beabsichtigt, die Gesamtheit der Gebote zu beleuchten. Nach seiner tiefen christlichen Erfahrung – die ihn von der Rechtfertigung durch die Werke des Gesetzes, dem Pharisäismus eigen, zur Rechtfertigung durch die Gnade Christi geführt hatte – gelingt es ihm, in einer kurzen Synthese den Kern des göttlichen Gesetzes auszudrücken.
Folgend dem Beispiel Jesu nimmt er den Text von Lev 19,18 als Referenzpunkt, um in ihm die Essenz aller anderen Gebote des Gesetzes zu finden, die nach jüdischer Tradition 613 betrugen. Die Reflexion des Paulus zielt nicht auf das wichtigste Gebot, sondern auf den tiefen Geist des Gesetzes. Sein Referenzpunkt ist die Liebe. Diese wird nicht als ein abstraktes Gefühl verstanden, das einfach zum Ausdruck gebracht werden muss, sondern als der gestaltende Antrieb jeder konkreten Handlung des Gläubigen, die sich an seinen Nächsten richtet. Die Liebe erscheint dann mit Klarheit als Quelle und Höhepunkt des gesamten christlichen Lebens.
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 18, 15-20 Wenn er dich hört, hast du deinen Bruder gewonnen.
Diese Verse aus Matthäus gehören zum 18. Kapitel, in dem einer der fünf großen Reden zum Ausdruck kommt, die der Evangelist Jesus in den Mund legt, um die wichtigsten Aspekte seiner Lehre und seines Lebensstils darzustellen. Diese vierte Rede wird von den Exegeten als „kirchliche Rede“ oder „Rede über die Gemeinschaft“ bezeichnet, da sie voller praktischer Verweise auf den Lebensstil der Gläubigen innerhalb einer Gruppe von Brüdern im Glauben an Christus ist.
In diesem Fall finden wir drei konkrete Anwendungen der christlichen Liebe: einen Prozess der Zurechtweisung, eine Handlung des Vergebens und eine Einladung zum Gebet. Das verbindende Merkmal der drei dargestellten Situationen ist die Betrachtung des Gläubigen als einer Person, die im Hinblick auf einen Körper von Brüdern lebt und niemals als ein isoliertes Individuum, das ausschließlich in Funktion seines eigenen Interesses handelt.
Der Prozess der Zurechtweisung ist allmählich, nicht sofort, respektiert die Freiheit des Zurechtgewiesenen und ermöglicht ihm die Möglichkeit der Bekehrung. Ebenso berücksichtigt die Einladung zum Vergeben die Freiheit dessen, der es übt. Das Vergeben erscheint somit nicht als ein automatisches Ergebnis, sondern als ein Weg der schrittweisen Befreiung vom Groll oder Hass, der auch auf der himmlischen Ebene Auswirkungen hat.
Schließlich wird die Wirksamkeit des Gebets durch die Einheit der Gemeinschaft um die Bitte herum ausgedrückt. Wo die gemeinsame Anrufung der Gläubigen, Ausdruck der Gemeinschaft im Glauben, zu finden ist, erscheint die Gegenwart des Auferstandenen in ihrer Mitte, der die Handlung der Fürbitte des kirchlichen Körpers begleitet.
4
Der Gläubige, Wächter der Gesellschaft: Viele versuchen heute, die Entscheidungen einer großen Gruppe von Menschen zu beeinflussen oder ihnen angemessene Leitlinien zu geben, um assertiver zu leben. In den sozialen Medien gibt es zahlreiche Gurus, Influencer und Coaches, die mit ihren Ratschlägen und Lehren versuchen, die wichtigsten Entscheidungen des Lebens wirksam zu lenken. Die erste Lesung erinnert uns daran, dass der Glaube an den Herrn weiterhin ein Licht ist, das es ermöglicht, eine Weisheit zu empfangen, die über rein menschliche Schemata hinausgeht. Mit dem Wort des Herrn im Kopf und im Herzen ist der Gläubige heute in der Lage, wie es der Prophet Ezechiel tat, eine Anleitung zu geben, um menschlichere Entscheidungen zu treffen, die die Menschen erfüllter und glücklicher machen.
Zurück zum Wesentlichen: Eine der Ideen, die in den Reden des Papstes Leo am meisten nachklingt, war die Rückkehr zum Wesentlichen des Evangeliums. Es ist leicht, dass wir inmitten der Komplexität so vieler Vorschläge, die sowohl in der Gesellschaft als auch in der Kirche umgehen, den Fokus verlieren und das Wesentliche des christlichen Glaubens aus den Augen verlieren. Paulus erinnert uns an das Herzstück des Evangeliums: die Liebe Gottes, ausgedrückt in Christus und von uns empfangen, damit sie sich in Liebe zu den Brüdern verwandelt. Es ist notwendig, dass wir unter diesem Prisma der göttlichen Liebe unsere Handlungen des Glaubens gegenüber anderen messen und sie mit mehr Liebe bereichern können. So können wir das Projekt Gottes für unsere Gesellschaft verwirklichen: die Zivilisation der Liebe.
Das Herz wieder in den Kult stellen: Wir freuen uns, unsere Pfarreigemeinden bei den sonntäglichen Liturgien, Sonntag für Sonntag, voll und aktiv zu sehen. Allerdings lädt der Einladungssalm, den uns die Liturgie heute überreicht, dazu ein, über die bloße Anwesenheit im Kult hinaus zu gehen. Er erinnert uns, im Sinne der prophetischen Linie Israels, daran, dass der wahre Kult nicht nur mit dem Körper, sondern vor allem mit dem Inneren stattfindet: mit dem Verstand und dem Herzen. Die Einheit zwischen Absicht, Wille und Kult muss in unseren Predigten wieder klar zum Ausdruck gebracht werden, damit jede Liturgie das Tiefste berührt und das Versteifung des Herzens durch Kulte, die das Fundamentale des christlichen Daseins nicht erreichen, vermieden wird.
Die Bedeutung des Anderen: Wir leben in einer kulturellen Umgebung, die den Individualismus übermäßig bevorzugt und die Entscheidungen des Lebens ausschließlich auf persönlichen Vorteil stützt. Dennoch lädt uns das christliche Angebot ein, stets über unsere kleine, in sich geschlossene Welt hinauszublicken und uns der Reichtum des Anderen mit all seiner Komplexität und Schönheit zu nähern. Unser Ziel im Glauben sollte der schrittweise Verzicht auf das eigene Ich sein, um zum Begegnen mit dem anderen Menschen zu gelangen, der andere Interessen, Gedanken und Gefühle als wir hat. In dieser Anerkennung von Lebensrealitäten, die von den eigenen abweichen, wird sich allmählich die Fülle der christlichen Liebe offenbaren.
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Eingangsmonition
Liebe Brüder und Schwestern, die Kirche lädt uns an diesem Tag des Herrn ein, uns als von Christus, dem Gerechten und Barmherzigen, berufene Gemeinschaft zu versammeln, um uns erlösen zu lassen, unsere Würde als Söhne anzuerkennen und uns der wahren Freiheit zu öffnen, die aus dem Glauben entsteht.
Zu Beginn des Monats der Bibel bereiten wir unser Herz darauf vor, dass das Wort des Herrn einen zentralen Platz in unserem Leben und in unserem Glauben einnimmt und dass seine Stimme unseren Weg als Familie und als christliche Gemeinschaft erleuchtet.
In dieser Eucharistie möchte der Herr in uns ein gehorsames Herz kultivieren: einen guten Boden, auf dem sein Wort Wurzeln schlägt, unsere Beziehungen heilt und Früchte der Liebe, der Versöhnung und des Friedens wachsen lässt. Bereiten wir uns darauf vor, mit Dankbarkeit teilzunehmen, heute seine Stimme zu hören und das Mysterium zu feiern, das unsere Gemeinschaft stärkt.
Monition zu den Lesungen
Bereiten wir uns darauf vor, das Wort Gottes aufzunehmen, das uns heute einlädt, die Stimme des Herrn zu hören, ohne das Herz zu verhärten, die Liebe als Erfüllung des Gesetzes zu leben und mit Demut die Verantwortung zu übernehmen, den Glauben und das Leben der Brüder und Schwestern zu pflegen, damit Christus, der in der Mitte seiner Gemeinschaft gegenwärtig ist, in uns Früchte der Versöhnung und der Gemeinschaft hervorbringt.
Alternativ kann anstelle der Monition zu den Lesungen die feierliche Enthronung der Heiligen Schrift in der Pfarrkirche vorgenommen werden. (Siehe Anhang)
7
Bittgebet
Präses: Bringen wir dem Vater unsere Bitten dar, damit Er den Boden unseres Herzens bereitet, den Glauben keimen lässt und uns Früchte der Gemeinschaft, der Gerechtigkeit und des Friedens schenkt.
R/. Herr, kultiviere in uns den Samen deines Reiches.
1. Für den Papst, die Bischöfe, die Priester, die Diakone und alle, die die Evangelisierung fördern: damit sie, erleuchtet durch die Heilige Schrift, wahre Förderer des Evangeliums sind, fähig, den Glauben der Brüder und Schwestern geduldig zu pflegen und die Prozesse der Versöhnung zu begleiten.
2. Für den neuen Präsidenten der Republik und die neue Regierung: damit ihnen das Licht des Wortes Gottes Weisheit, Aufrichtigkeit und Geist des Dienstes schenkt und damit ihre Entscheidungen dem Gemeinwohl, der sozialen Gerechtigkeit, der Versöhnung und der Würde aller Kolumbianer zugutekommen.
3. Für unser Vaterland und für diejenigen, die für den Frieden arbeiten: damit wir, geleitet durch das Wort, das das Böse anprangert und Hoffnung sät, lernen, aus dem gemeinsamen Boden die Samen des Egoismus, der Korruption und der Gewalt zu reißen und Vertrauen, Dialog und geteilte Verantwortung zu säen.
4. Für die Armen, die Kranken, die Migranten, die Opfer der Gewalt und diejenigen, die Einsamkeit erleben: damit sie in unseren Gemeinden einen guten Boden finden, wo das Wort in Nähe, Fürsorge und Solidarität übersetzt wird.
5. Für uns, die in dieser Eucharistie versammelt sind: damit wir in diesem Monat der Bibel das Herz nicht verhärten, heute die Stimme des Herrn hören und seinem Wort erlauben, in uns einen lebendigen, demütigen und in Werken der Liebe fruchtbaren Glauben zu kultivieren.
Präses: Guter Vater, nimm diese Bitten an, die deine Kirche dir mit Vertrauen darbringt; beseuche mit deiner Gnade unseren Glauben, stärke unsere brüderlichen Bindungen und lass uns reiche Früchte der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens tragen. Durch Jesus Christus, unseren Herrn.
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23. Sonntag im Jahreskreis, Zyklus A, 6. September
1. Begleiten Was sollen wir tun, wenn einer von uns Böses tut? Wenn mein christlicher Bruder eine Sünde gegen mich begeht, wenn er mich kränkt, muss ich Liebe zu ihm haben und vor allem persönlich mit ihm sprechen und ihm erklären, dass das, was er gesagt oder getan hat, nicht gut ist. Und wenn der Bruder mich nicht anhört? Jesus schlägt eine schrittweise Intervention vor: Zuerst soll man mit zwei oder drei weiteren Personen erneut mit ihm sprechen, damit er sich stärker des Fehlers bewusst wird, den er begangen hat; wenn er die Ermahnung dennoch nicht annimmt, muss man es der Gemeinde sagen; und wenn er auch der Gemeinde nicht zuhört, muss man ihm die Risse und die Trennung aufzeigen, die er selbst verursacht hat, indem er die Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern im Glauben beeinträchtigt.
2. Motivieren Unsere Fähigkeit, die Welt zu verstehen, wächst, wenn wir Jesus nahe sind, seinem Wort zuhören und seinen Lehren folgen. Wenn wir lernen, die Welt mit den Augen Jesu zu sehen, wird es leichter sein, die Wahrheit zu erkennen und von der barmherzigen Liebe Gottes bewegt zu handeln.
Vor Gott sind wir alle Sünder und auf Vergebung angewiesen. Alle. Jesus hat uns in der Tat gesagt, dass wir nicht richten sollen. Die brüderliche Zurechtweisung […] ist ein gegenseitiger Dienst, den wir einander leisten können und müssen. Den Bruder zu zurechtweisen ist ein Dienst, und er ist nur möglich und wirksam, wenn jeder sich als Sünder erkennt und auf die Vergebung des Herrn angewiesen ist. Dasselbe Bewusstsein, das mich den Fehler des anderen erkennen lässt, erinnert mich zuvor daran, dass ich selbst mich geirrt habe und mich oft irre.1
1 Ebd.
10 3. Herausfordern Jesus stellt uns die Herausforderung der brüderlichen Zurechtweisung, weil Gott auf uns zählt, um es möglich zu machen, dass diejenigen, die Böses tun, ihr Verhalten ändern können. Wir sind Mitwirkende im heilenden Werk Jesu; deshalb sind wir berufen, den Bruder, der Böses tut und sich vom Willen Gottes, des Vaters, abwendet, zu warnen und zu zurechtweisen.
Wenn ich meinen Bruder zurechtweisen muss:
• Dass mich weder Hochmut noch der Wunsch, alte Rechnungen zu begleichen oder Rache zu nehmen, bewegen; • Dass ich nicht versuche zu beweisen, dass ich im Recht bin oder dass ich „besser“ bin; • Dass ich in der Lage bin, den Balken aus meinem Auge zu entfernen, um dem anderen zu helfen, das Splitter aus dem seinen zu entfernen.
Herr Jesus, hilf mir, deinem Beispiel zu folgen, um meinen Brüdern und Schwestern zu helfen und sie zu pflegen, anstatt sie zu verletzen; gib mir die Fähigkeit, nicht zu schweigen und sie zu zurechtweisen, wenn es nötig ist.
Amen.
11 Eingangsmonition Wir versammeln uns erneut im Haus Gottes, um auf seinen Ruf in der sonntäglichen Eucharistie zu antworten. Der Herr lehrt uns eines der wichtigsten Kriterien, um in Gemeinschaft zu leben: die brüderliche Zurechtweisung, die auf der Liebe beruht.
Gott zählt auf uns, um diejenigen zu ihm zu führen, die sich von seinem Weg abgewandt haben.
Richten wir unseren Geist und unser Herz darauf aus, fröhlich an diesem Treffen teilzunehmen.
Monition zu den Lesungen Ezechiel verwendet die Vergleichung mit dem Wächter und deutet die Funktion des Propheten an, der „verkündet“, was von Gott kommt, und zugleich „anklagt“ und die Menschen oder das ganze Volk zurechtweist, damit sie zu ihm zurückkehren. Heiliger Paulus belehrt uns über das Leben in der Gemeinschaft durch die Liebe zum Nächsten. In seinem Teil lädt uns das Evangelium nach Matthäus ein, unsere Mission als Propheten durch die Praxis der brüderlichen Zurechtweisung zu erfüllen.
12 Gebet der Gläubigen
Präsident: Bringen wir Gott, dem Vater, unsere Bitten dar, vertrauend auf die Verheißung des Herrn Jesus – „Wenn zwei von euch auf Erden übereinstimmen, etwas zu erbitten, so wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gewährt werden“ – und sagen wir gemeinsam:
R./ Guter Vater, höre unser Gebet.
1. Für Papst Leo und die heilige Kirche Gottes, damit wir ein lebendiges Zeichen der Einheit seien und die brüderliche Zurechtweisung mit Weisheit und Liebe praktizieren. Wir bitten den Herrn.
2. Für die Regierenden und Führer der Nationen, damit sie unermüdlich für den Frieden, die soziale Gerechtigkeit und den Schutz des Lebens in der ganzen Welt arbeiten. Wir bitten den Herrn.
3. Für diejenigen, die unter Einsamkeit, Krankheit oder Traurigkeit leiden, damit sie Trost und Erleichterung in ihrem Schmerz empfangen. Wir bitten den Herrn.
4. Für uns alle, die hier versammelt sind, damit wir die Stimme des Herrn hören, unser Herz nicht verhärten und das Gesetz der Liebe mit Freude erfüllen.
Lasst uns den Herrn bitten.
Präsident: Herr, unser Gott, der du die Fallenden zurechtweist und die Sünder zu dir rufst, höre unsere Bitten und schenke uns die Freude, in deiner Liebe zu verbleiben. Durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
Wortlaut im Original
1
Lectura del libro de Ezequiel 33, 7-9 Si no hablas al malvado, te pediré cuenta de su sangre.
A través de una poderosa imagen, el Señor ilustra a Ezequiel el papel que debe cumplir en el interior del pueblo de Israel. Ciertamente, la figura del centinela permite vislumbrar el rol del profeta: detectar los peligros desde lejos, advertir al pueblo sobre ellos y, por tanto, obligar a quienes escuchan s u palabra a adoptar una postura de acogida o de prevención. Sin embargo, la acción divina ejercida por la palabra profética, según la teología expuesta en otras secciones del libro de Ezequiel, no exime al sujeto de su responsabilidad personal. Por el cont rario, la enaltece y dignifica, dejando la decisión moral final en manos exclusivas del individuo.
Esta experiencia de armonía entre la fuerza de la predicación profética y la respuesta de acogida o de rechazo del pueblo pudo ponerse de manifiesto después de una profunda reflexión sobre la catástrofe del exilio y la testarudez de Israel y de sus dirigentes para aceptar las constantes advertencias del Señor hechas a través de sus enviados.
XXIII Domingo del Tiempo Ordinario (ciclo A)
6 de septiembre de 2026
2 Salmo 94, 1-2. 6-7. 8-9 (R.: 8) R/. Ojalá escuchéis hoy la voz del Señor: «No endurezcáis vuestro corazón»
Este conocido salmo, llamado por la liturgia de la Iglesia “Invitatorio”, exhorta al pueblo a la alabanza del Señor en un contexto cultual. Posiblemente, junto con otros cánticos similares, era utilizado como parte del himnario que servía de introducción a las grandes liturgias del Templo de Jerusalén. El tono del cántico en su primera parte es festivo. La segunda parte, cambiando bruscamente de temática, contiene una fuerte advertencia al pueblo, tomada de la experiencia de Israel en el desierto.
El salmista resalta allí la importancia de la escucha del Señor, haciendo referencia a la gran tradición deuteronomista expresada en la famosa sentencia de Dt 6,4: “Escucha, Israel: el Señor es nuestro Dios, el Señor es uno”. Con todo, mediante el recurso a la historia de Israel en el desierto, el autor expresa la dificultad del pueblo para escuchar y, por tanto, obedecer la voz del Señor en la precariedad de los hechos cotidianos. El endurecimiento del corazón es visto como una puesta a prueba del poder del Señor y como objeto de reprensión. Esta actitud interior se convierte en causa de sufrimiento para el pueblo creyente. Evitar esta obstinada posición se convertirá en el objetivo final de cualquier forma de culto realizado por el pueblo en el Templo.
Lectura de la carta del apóstol san Pablo a los Romanos 13, 8-10 Amar es cumplir la ley entera.
Pablo, haciendo uso de su amplio conocimiento de las Escrituras, realiza una relectura de la Ley (la Torah) empleando un solo versículo esencial que pretende iluminar la totalidad de los mandamientos. Luego de su profunda experiencia cristiana —que lo había llevado desde la justificación por las obras de la Ley, propia del fariseísmo, a la justificación por la gracia de Cristo — logra expresar, en una breve síntesis, el núcleo de la ley divina.
Siguiendo el ejemplo de Jesús, toma como punto de referencia el texto de Lv 19,18 para encontrar en él la esencia de todos los demás mandamientos de la Ley, que según la tradición judía eran 613. La reflexión de Pablo no apunta al mandamiento más
3 importante, sino al espíritu profundo de la Ley. Su punto de referencia es el amor. Este no se entiende como un sentimiento abstracto que simplemente debe expresarse, sino como el motor configurador de cada una de las acciones concretas del creyente dirigidas hacia su prójimo. El amor aparece entonces con claridad como fuente y culmen de toda la vida cristiana.
Lectura del santo evangelio según san Mateo 18, 15-20 Si te hace caso, has salvado a tu hermano.
Estos versículos de Mateo hacen parte del capítulo 18, donde se expresa uno de los cinco grandes discursos que el evangelista pone en boca de Jesús, buscando mostrar los aspectos más importantes de su enseñanza y modo de vida. Este cuarto discurso es llamado por los exégetas “discurso eclesial” o “discurso de la comunidad”, porque está lleno de referencias prácticas al modo de vida de los creyentes en el interior de un grupo de hermanos en la fe en Cristo.
En este caso encontramos tres aplicaciones concretas del amor cristiano: un proceso de corrección, una acción de perdón y una invitación a la oración. La caracterís tica unificadora de las tres situaciones expuestas es la consideración del creyente como una persona que vive de cara a un cuerpo de hermanos y nunca como un individuo aislado que actúa únicamente en función de su propio interés.
El proceso de corrección es paulatino, no inmediato, respetando la libertad del corregido y permitiendo su posibilidad de conversión. Igualmente, la invitación al perdón contempla la libertad de quien lo ejerce. El perdón aparece así no como un fruto automático, sino como un camino de liberación progresiva del rencor o del odio, que tiene repercusiones también en el plano celeste.
Por último, la eficacia de la oración se expresa mediante la unión de la comunidad en torno a la petición. Donde se encuentra la invocación común de los creyentes, expresión de la comunión en la fe, aparece la presencia del Resucitado en medio de ellos, quien acompaña la acción de intercesión del cuerpo eclesial.
4
El creyente, centinela de la sociedad: muchos son hoy quienes pretenden influir en las decisiones de un gran grupo de personas o darles pautas acertadas para vivir de manera más asertiva. Abundan en las redes sociales los gurús, influencers y coaches que, con sus consejos y enseñanzas, buscan conducir eficazmente las decisiones más importantes de la vida. La primera lectura nos recuerda que la fe en el Señor continúa siendo una luz que permite recibir una sabiduría que va más allá de los esquemas puramente humanos. Con la palabra del Señor en la mente y en el corazón, el creyente es capaz de ofrecer hoy también, como lo hizo el profeta Ezequiel, una guía para tomar decisiones más humanas, que hagan a las personas más realizadas y felices.
Volver a lo esencial: una de las ideas que más ha resonado en los discursos del papa León ha sido el regreso a lo esencial del Evangelio. Es fácil que, en medio de la complejidad de tantas propuestas que circulan tanto en la sociedad como en la Iglesia, perdamos el foco y lleguemos a extraviar lo esencial de la f e cristiana. Pablo nos recuerda el corazón mismo del Evangelio: el amor de Dios, expresado en Cristo y recibido por nosotros para que se convierta en amor a los hermanos. Es necesario que, bajo este prisma del amor divino, podamos medir nuestras acciones d e fe hacia los demás y enriquecerlas con más amor. Así podremos ir realizando el proyecto de Dios para nuestra sociedad: la civilización del amor.
Poner de nuevo el corazón en el culto: nos alegramos al ver nuestras comunidades parroquiales llenas y activa s en las liturgias dominicales, domingo tras domingo. Sin embargo, el salmo invitatorio que la liturgia nos entrega hoy invita a ir más allá de la simple presencia en el culto. Nos recuerda, siguiendo la línea profética de Israel, que el verdadero culto se da no solo con el cuerpo, sino ante todo con el interior: con la mente y el corazón. La unión entre intención, voluntad y culto debe ser expresada de nuevo con claridad en nuestras predicaciones, para que cada liturgia toque lo más profundo, evitando el e ndurecimiento del corazón mediante cultos que no alcanzan lo fundamental de la existencia cristiana.
La importancia del otro: vivimos en un ambiente cultural que privilegia de modo exacerbado el individualismo y que basa las decisiones de la vida únicament e en la conveniencia personal. Con todo, la propuesta cristiana nos invita a mirar siempre más
5 allá de nuestro pequeño mundo ensimismado y acercarnos a la riqueza del otro, con toda su complejidad y belleza. Nuestro objetivo en la experiencia de fe debería ser el abandono progresivo del propio yo, para pasar al encuentro de la otra persona, con intereses, pensamientos y sentimientos distintos a los nuestros. En este reconocimiento de realidades de vida diferentes a las propias se irá manifestando, poco a poco, la plenitud del amor cristiano.
6
Monición de entrada Hermanos, la Iglesia, en este día del Señor, nos invita a reunirnos como comunidad convocada por Cristo, justo y misericordioso, para dejarnos redimir, reconocer nuestra dignidad de hijos y abrirnos a la libertad verdadera que nace de la fe.
Al comenzar el Mes de la Biblia, disponemos nuestro corazón para que la Palabra del Señor ocupe un lugar central en nuestra vida y en nuestra fe, y para que su voz ilumine nuestro camino como familia y como comunidad cristiana.
En esta Eucaristía, el Señor quiere cultivar en nosotros un corazón dócil: una tierra buena donde su Palabra eche raíces, sane nuestras relaciones y haga crecer frutos de amor, reconciliación y paz. Dispongámonos a participar con gratitud, escuchando hoy su voz y celebrando el misterio que fortalece nuestra comunión.
Monición a las lecturas
Dispongámonos a acoger la Palabra de Dios, que hoy nos invita a escuchar la voz del Señor sin endurecer el corazón, a vivir el amor como plenitud de la ley y a asumir con humildad la responsabilidad de cuidar la fe y la vida de los hermanos, para que Cristo, presente en medio de su comunidad, cultive en nosotros frutos de reconciliación y comunión.
En alternativa, en lugar de la monición a las lecturas, puede hacerse la solemne entronización de la Sagrada Escritura en el templo parroquial. (Ver anexo)
7
Oración de fieles Presidente: Presentemos al Padre nuestras súplicas, para que Él prepare la tierra de nuestro corazón, haga germinar la fe y nos conceda frutos de comunión, justicia y paz.
R/. Señor, cultiva en nosotros la semilla de tu Reino.
1. Por el Papa, los obispos, presbíteros, diáconos y todos los animadores de la evangelización: para que, iluminados por la Sagrada Escr itura, sean verdaderos promotores del Evangelio, capaces de cuidar con paciencia la fe de los hermanos y de acompañar los procesos de reconciliación.
2. Por el nuevo presidente de la República y el nuevo gobierno: para que la luz de la Palabra de Dios les conceda sabiduría, rectitud y espíritu de servicio, y para que sus decisiones favorezcan el bien común, la justicia social, la reconciliación y la dignidad de todos los colombianos.
3. Por nuestra patria y por quienes trabajan por la paz: para que, guiados por la Palabra que denuncia el mal y siembra esperanza, aprendamos a arrancar de la tierra común las semillas del egoísmo, la corrupción y la violencia, y a sembrar confianza, diálogo y responsabilidad compartida.
4. Por los pobres, los enfermos, los migrantes, las víctimas de la violencia y quienes viven la soledad: para que encuentren en nuestras comunidades una tierra buena, donde la Palabra se traduzca en cercanía, cuidado y solidaridad.
5. Por nosotros, reunidos e n esta Eucaristía: para que, en este Mes de la Biblia, no endurezcamos el corazón, escuchemos hoy la voz del Señor y dejemos que su Palabra cultive en nosotros una fe viva, humilde y fecunda en obras de amor.
Presidente: Padre bueno, recibe estas súplicas que tu Iglesia te hace con confianza; riega con tu gracia nuestra fe, fortalece nuestros vínculos fraternos y haz que demos frutos abundantes de amor, justicia y paz. Por Jesucristo, nuestro Señor.
8
9 XXIII Domingo del Tiempo Ordinario Ciclo A 6 de septiembre
1. Acompañar ¿Qué debemos hacer cuando uno de nosotros obra el mal? Si mi hermano cristiano comete una falta contra mí, si me ofende, debo tener caridad hacia él y, ante todo, hablarle personalmente, explicándole que lo que dijo o hizo no es bueno. ¿Y si el hermano no me escucha? Jesús sugiere una intervención progresiva: primero, volver a hablarle con otras dos o tres personas, para que sea más consciente del error que cometió; si, con todo, no acoge la exhortación, es necesario decirlo a la comunidad; y si no escucha ni siquiera a la comunidad, hay que hacerle notar la fractura y la separación que él mismo ha provocado, menoscabando la comunión con los hermanos en la fe.
2. Motivar Nuestra capacidad para comprender el mundo aumenta cuando estamos cerca de Jesús, escuchamos su palabra y seguimos sus enseñanzas. Si aprendemos a ver el mundo con los ojos de Jesús, será más fácil reconocer la verdad y actuar movidos por el amor misericordioso de Dios.
Ante Dios, todos somos pecadores y necesitados de perdón. Todos. Jesús, en efecto, nos dijo que no juzguemos. La corrección fraterna […] es un servicio mutuo que podemos y debemos prestarnos los unos a los otros. Corregir al hermano es un servicio, y es posible y eficaz solo si cada uno se reconoce pecador y necesitado del perdón del Señor. La misma conciencia que me hace reconocer el error del otro, antes aún me recuerda que yo mismo me equivoqué y me equivoco muchas veces.1
1 Ibidem
10 3. Retar Jesús nos propone el reto de la corrección fraterna, porque Dios cuenta con nosotros para hacer posible que quienes obran mal puedan cambiar su conducta. Somos colaboradores en la obra salvadora de Jesús; por eso estamos llamados a advertir y corregir al hermano que obra mal y se aparta de la voluntad de Dios Padre.
Si debo corregir a mi hermano:
• Que no me mueva la soberbia ni el deseo de ajustar cuentas o cobrar venganza por algo; • Que no busque demostrar que yo estoy en lo correcto o que “soy mejor”; • Que pueda sacar la viga de mi ojo para ayudar al otro a retirar la paja en el suyo.
Señor Jesús, ayúdame a seguir tu ejemplo para ayudar y cuidar a mis hermanos en lugar de lastimarlos; dame la capacidad de no callar y de corregirlos cuando sea necesario.
Amén.
11 Monición de entrada Nos encontramos una vez más reunidos en la casa de Dios para responder a su llamado en la Eucaristía dominical. El Señor nos enseña uno de los criterios más importantes para vivir en comunidad: la corrección fraterna basada en el amor.
Dios cuenta con nosotros para llevar hacia Él a quienes se han apartado de su camino.
Dispongamos nuestra mente y nuestro corazón para participar alegremente de este encuentro.
Monición a las lecturas Ezequiel usa la comparación con el centinela y da a entender la función de l profeta, que «anuncia» cosas de parte de Dios y, a la vez, «denuncia» y reprende a las personas o al pueblo entero para que retornen a Él. San Pablo nos instruye en la vida de la comunidad mediante el amor al prójimo. Por su parte, en el evangelio de Mat eo, Jesús nos invita a cumplir nuestra misión como profetas mediante la práctica de la corrección fraterna.
12 Oración de fieles
Presidente: Presentemos a Dios Padre nuestra súplica, confiados en la promesa del Señor Jesús —«si dos de ustedes se ponen de acuerdo en la tierra para pedir cualquier cosa, mi Padre del cielo se la concederá»— y digamos juntos:
R./ Padre bueno, escucha nuestra oración.
1. Por el papa León y la Iglesia santa de Dios, para que seamos signo vivo de unidad y practiquemos la corrección fraterna con sabiduría y amor. Roguemos al Señor.
2. Por los gobernantes y líderes de las naciones, para que trabajen incansablemente por la paz, la justicia social y la defensa de la vida en el mundo entero. Roguemos al Señor.
3. Por los que sufren a causa de la soledad, la enfermedad o la tristeza, para que reciban consuelo y alivio en su dolor. Roguemos al Señor.
4. Por todos nosotros aquí reunidos, para que escuchemos la voz del Señor, no endurezcamos nuestro corazón y cumplamos con alegría la ley del amor.
Roguemos al Señor.
Presidente: Señor, Dios nuestro, que corriges a los que caen y llamas hacia ti a los pecadores, escucha nuestras súplicas y concédenos la alegría de permanecer en tu amor. Por Jesucristo, nuestro Señor. Amén.