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Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Lectura del libro de Isaías 22,19-23 Pongo sobre sus hombros la llave del palacio de David

ohne Namen · Arquidiócesis de Bogotá – Plan de Predicación · 2026-08-23 · Bogota · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Hoffnung · tragend

Wer von Gott mit einer Sendung betraut wird, muss das ihm entgegengebrachte Vertrauen durch treues Verwalten und Hüten rechtfertigen; die Kirche wird auf dem Felsen des Glaubensbekenntnisses gegründet und bleibt dadurch beständig.

Die Verantwortung des Petrus erinnert an die erste Lesung, in der der Prophet Jesaja daran erinnert, dass dem, dem die Schlüssel anvertraut werden, eine Sendung obliegt: verwalten und hüten.

Der Text ist eine liturgische Auslegung der Lesungen für den 23. Sonntag im Jahreskreis (Zyklus A) und verbindet sie thematisch um Vertrauen, Sendung und Glaubensbekenntnis. Die erste Lesung aus Jesaja 22 wird als Orakel über zwei Verwalter gedeutet, die das ihnen entgegengebrachte Vertrauen durch Bereicherung und Untreue missbrauchen und daher ihrer Würde beraubt werden. Der Psalm 137 wird als Lobhymnus auf die ewige Barmherzigkeit Gottes beschrieben. Der Römerbrief 11 wird als Hymnus auf das unfassbare Mysterium Gottes gedeutet, der das Volk nicht verwirft. Das Matthäus-Evangelium 16 wird als Bekenntnis Petri und als Stiftung der Kirche auf dem Felsen ausgelegt, wobei die Schlüsselmetaphorik mit der ersten Lesung verknüpft wird. Der Text enthält zudem eine Eingangsmonition, die das Gebet für inhaftierte Personen und ihre Familien im Erzbistum Bogotá thematisiert. Abschließend werden praktische Impulse formuliert: den Glauben zu teilen, die Frage 'Wer bin ich für dich?' zu beantworten und die Verkündigung zwischen Feindseligkeit und Gastfreundschaft zu verorten.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Jes 22,19-23 · Ps 137 · Röm 11,33-35 · Mt 16,13-20 · Gen 49,2 · Gen 32,1 · Ps 18 · Jes 51,1

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
1 Lesung aus dem Buch Jesaja 22,19-23 Ich lege den Schlüssel des Palastes Davids auf seine Schultern An wen glaubt man und auf wen hofft man mit vollem Vertrauen? Auf diejenigen, die man kennt. Man vertraut denen, von denen man die Gewissheit und den Glauben hat, dass sie auf die richtige Weise handeln werden, denen große oder kleine Verantwortungen übertragen werden. Der Prophet Jesaja nutzt in seinem ersten Buch, und insbesondere im Abschnitt der sogenannten Orakel, ein Ereignis, das im Palast des Königs Hiskia stattfand, um den Lesern eine Antithese dessen zu zeigen, was Untreue als Verrat des Vertrauens ist, aber auch einen Teil dessen, was geschah, um das Volk einzuladen, treu zu bleiben, zu hoffen und an Gott zu glauben, von dem sich seine Barmherzigkeit zeigt. Dieser biblische Text wird in Form eines Orakels präsentiert, einer göttlichen Antwort, die den Menschen durch die Propheten oder Priester zuteilwird, und erzählt den Fall von zwei Verwaltern, einem Ausländer, Schar-Priseer, und einem aus dem Volk, Eliakim, Sohn Helkijas. Beide wurden mit dem Gewand und dem Mantel bekleidet, Symbolen des Ansehens, und in ihre Hände wurden die Schlüssel des königlichen Tores gelegt, Zeichen der Verantwortung, der Macht und des Vertrauens, aber, geblendet, verkehrten sie ihr Herz und ließen es von der Macht 23. Sonntag im Jahreskreis (Zyklus A) 23. August 2026 TAG DES GEBETS FÜR INHAFTIERTE PERSONEN 2 und den Reichtümern verderben. Schar-Priseer häufte Güter an, baute ein prächtiges Mausoleum, indem er das Vermögen benutzte, das ihm nicht gehörte; Eliakim, von dem erwartet wurde, dass er ein fester Nagel am Tor seines Herrn sei, bereicherte sich zusammen mit den seiner Familie, indem er das ihm entgegengebrachte Vertrauen verrät, wie im Abschnitt angegeben wird, der auf diesen Text folgt. Das Verhalten und die schlechte Verwaltung führen dazu, dass sie ihrer königlichen Würde beraubt werden und in den Misskredit jener fallen, denen man nichts in die Hände legen kann, denen man nicht einmal das Geringste und erst recht nicht das Große anvertrauen kann, in deren Hände man keinen Schlüssel legen kann. Es ist das Vertrauen und der Glaube, die der Prophet als Antwort des von Gott gesegneten und begleiteten Volkes erwartet. Psalm 137 R/. Herr, deine Barmherzigkeit ist ewig, verwerfe nicht das Werk deiner Hände Obwohl er in Form eines Psalms rezitiert wird, steht der Leser vor einem wunderbaren Lobhymnus, der an Gott gerichtet ist und in dem an die Erfüllung des Wortes und die Befreiung erinnert wird. Er wird in der Liturgie des Tempels als Dankopfer ausgesprochen, indem er die empfangenen Wohltaten des Volkes in Erinnerung ruft, von den kleinen bis zu den großen, von den Königen bis zu den Propheten, denn die Barmherzigkeit des Herrn ist ewig. Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer 11, 33-35 Von ihm, durch ihn und zu ihm. Obwohl es auf den ersten Blick ein kleiner Ausschnitt aus dem Brief zu sein scheint, den Paulus an die Gemeinde in Rom richtet, ist es ein tiefer Text, in dem eine große Sorge zum Ausdruck gebracht und angesprochen wird: die Ablehnung Jesu, der nicht als der Retter anerkannt wird. Es ist der Gemeinde nicht leicht, das Gesicht des Retters aus den unverständlichen Entscheidungen und aus den unschätzbaren Gestalten zu betrachten, in denen ein komplexer Weg gelesen wird und zu denen man eingeladen wird, ein Mysterium zu leben und anzunehmen. Es ist der Glaube, jene Gewissheit, die den Gläubigen kennt und zu einem vollen Vertrauen und zu einer tiefen Begegnung mit Christus führt, der ein Gesicht hat und dem man folgt. Obwohl der Text Teil des Schlusses des Abschnitts ist, in dem argumentiert wird, wie Gott sein Volk nicht verwirft, schließt er sich in Form eines Hymnus, ein Glied, das verbindet und einlädt zu 3 einer unfassbaren Betrachtung Gottes, dem die Ehre zuteilwird, der existiert, der alles ist, auf den man hofft und den man im Erlebnis des Glaubens bekennt. Es ist ein Abschnitt, der dazu führt, dass man erforscht, wie man glauben kann, ohne Glauben zu haben, und wie man folgen kann, ohne zu vertrauen. Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 16, 13-20 Auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen Der Weg, der in diesen letzten beiden Sonntagen zurückgelegt wurde, hat die Erfahrung des Glaubens von Petrus und den Jüngern gegenübergestellt, die inmitten des Sturmes Jesus wie einen Gespenst sehen und dadurch zum Vorschein bringen, dass in der Erfahrung der Nachfolge noch Tiefe fehlt und ein Unkenntnis der Mission dessen, der sie berufen hat. Im Gegensatz dazu erhebt sich das Antlitz einer kanäischen Frau, die, ohne mit Jesus einen Weg gegangen zu sein, ihn erkennt und ihn als den Sohn Davids bekennt, aus einem einfachen und tiefen Glauben, der sie dazu führt, die Heilung ihrer Tochter zu betrachten, die von einem bösen Geist gequält wurde. Die Perikope von heute zeigt die Rückkehr Jesu und seiner Jünger nach Galiläa, nachdem sie in der Region von Tyrus und Sidon gewesen waren. Obwohl sie in der Erzählung nicht erscheint, ereignet sich auf dem Rückweg eine Konfrontation mit den Pharisäern und den Sadduzäern, die Zeichen fordern. Wahrscheinlich ist dies der Grund, warum Jesus und seine Jünger den Weg nehmen, der die Region von Cäsarea Philippi durchquert, eine Region mit wunderschönen Landschaften, von üppigem Grün, durchquert von den Quellen, an denen der Jordan entspringt. In jener Region, in der Nähe des Berges Hermon, baute Philippus, Sohn des Königs Herodes, prächtige Paläste und eine große Stadt. Dort war auch der Tempel für einen griechischen Gott erbaut, der Pan genannt wurde, angebetet von den Hirten, die zu einem singulären Kult kamen, bei dem im Klang der Flöten die Ziegen tanzten und inmitten von Opfergaben und Gesängen fruchtbare Herden und gute Junge baten. In dieser Region ist es, wo Jesus, während er den Weg zurücklegt, seine Fragen an seine Weggefährten richtet: Wer sagt das Volk, dass der Sohn des Menschen ist? und Wer sagt ihr, dass ich bin? Jesus will ergründen, was seine Jünger gehört haben und was das Volk über ihn sagt. Die Antwort lässt nicht auf sich warten, einige identifizieren Jesus mit Johannes dem Täufer, der als ein Mann von starken Worten, von einer direkten Predigt betrachtet wurde, jener, der den Weg zum Messias, dem Retter, bereitet hat; andere identifizieren ihn mit 4 Elia, jener Prophet, der gegen die Götzendienst und das Unrecht kämpfte; andere vergleichen ihn mit Jeremia, der zur Ausübung eines dem Herrn angenehmen Kultes aufrief, die kultische Feier leerer Praktiken vermeidend; für andere ist er einfach einer von vielen Propheten, wie so viele, die in jener Erde entstanden waren. Angesichts der Antworten auf die Frage Jesus lässt sich ableiten, dass es leicht, schnell und bewegend ist, die Erfahrung des Glaubens der anderen zu erzählen oder Rechenschaft darüber abzulegen, aber nun erhebt sich die Frage, die den Glauben konfrontiert, wo sich zeigen wird, ob der zurückgelegte Weg und die erlebten Taten, zusammen mit den gehörten Worten, die erwartete Frucht getragen haben. Hier wird geschätzt, ob die Fundamente, die im Herzen der Jünger sind, fest sind, hier findet die Betrachtung ihren Sinn und die Begleitung und das Zuhören des Meisters ihren Wert: und wer bin ich für euch. Im Gegensatz zu den Meinungen, die aus der ersten Frage entstehen, scheint nun über ihnen ein großes Schweigen aufzuerstehen, gibt es etwa nichts zu sagen?, gibt es keine Erfahrung zu erzählen? Wo ist das geblieben, was gesehen wurde, was gehört wurde?, kennt man etwa nicht, wem man nachfolgt? Petrus, der am See bat, auf dem Wasser zu gehen, und seinen Glauben bewies, ist es, der die Stimme erhebt, um zu verkünden: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Es scheint, dass dieses tiefe Glaubensbekenntnis im Herzen Petri entsteht, aber es ist die Gabe Gottes, die in seinen Mund gelegt wurde, die ihn selig macht. Angesichts der Anerkennung, die Petrus dem Messianismus Jesu zollt, vollzieht der Text eine Wendung; nun ist es Jesus, der die Aufgabe und die Sendung des Simon erkennt, den er als petros (Stein) identifiziert, und die Kirche, die auf der petra (Fels) erbaut ist. Die Gestalt des Felses wurde im Alten Testament als die Gegenwart des starken Gottes aufgefasst, auf dem der Glaube und die Gerechtigkeit erbaut wurden. (Gen 49,2, 32,1; Ps 18; Jes 51,1). Eine Kirche, die auf dem Fels gegründet ist, wird nicht zerstört werden; sie wird sich starken Winden, ideologischen Stellungen, Skandalen, Zweifeln angesichts der Glaubenserfahrungen seitens der Gläubigen selbst stellen, erschüttert von den Wellen der Gleichgültigkeit und des Fehlens an Engagement, durch den Mangel an Glauben vieler, aber nichts wird sie besiegen. Die Verantwortung des Petrus erinnert an die erste Lesung, in der der Prophet Jesaja daran erinnert, dass dem, dem die Schlüssel anvertraut werden, eine Sendung obliegt: verwalten und hüten. Die Einladung an Petrus und an die Jünger ist es, Garanten des Eintritts der Brüder in die Festigkeit des Glaubens zu sein, weshalb es erforderlich ist, den Schlüssel zu tragen, der die Tür und die Riegel des Unglaubens öffnet. Am Ende des Textes verbietet Jesus, dass jemandem etwas über seinen Messianismus gesagt wird, bis zur Zeit, in der die Sendung erfüllt sein wird. Es wäre lohnenswert, angesichts dieser Reflexion immer wieder vor der Frage zu stehen: Und wer bin ich für dich? Welche Antwort würde gegeben werden. Der Christ von heute hat eine Glaubenserfahrung, die er seinen Brüdern zu erzählen hat, die, bedürftig des Zeugnisses der Gläubigen, ihren Glauben auf dem Fels erbauen. Was ist der Welt zu sagen? Es ist klar, dass man den Herrn besser kennen muss, um ihm nachzufolgen, denn man folgt nicht dem, den man nicht kennt, und man kennt nicht den, den man nicht liebt. 6 • Es ist wichtig, den Sinn im Hinblick auf die Glaubenserfahrung nicht zu verlieren, die in den vergangenen Sonntagen sich aus der Lebenserfahrung der Jünger und der Kanäerin heraus manifestiert hat. • Schlüssel geben, um in der Glaubenserfahrung zu wachsen, die in Frage gestellt wird und zu der man einlädt, sie zu teilen, damit andere, ausgehend vom reifen Zeugnis derer, die den Weg zurückgelegt haben, in ihrer besonderen Lebensweise die Samen der Hoffnung finden, die sie ermutigen zu glauben. • Es ist wichtig daran zu erinnern, dass auf dem Weg der Nachfolge man in die Versuchung fallen kann, sich nicht bewusst zu sein, wem man nachfolgt und welche Sendung er einlädt, weshalb die Beharrlichkeit darin besteht, auf die Frage zu antworten: Und wer bin ich für dich? • Daran erinnern, wie jede Handlung, die die Verkündigung des Reiches mit sich bringt, sich zwischen der Feindseligkeit derer bewegt, die die Tür schließen, und der Gastfreundschaft derer, die die Botschaft empfangen, weshalb der Glaube auf dem festen Fels gegründet werden muss. 7 Eingangsmonition Liebe Brüder und Schwestern, heute schließen wir uns in solidarischem Gebet für unser Land zusammen und legen das Leben all derer, die leiden, in die Hände des Herrn. Außerdem bringen wir in diese Feier die Realität der inhaftierten Personen und ihrer Familien ein und erkennen ihre Würde als Kinder Gottes an. Als Erzbistum Bogotá begleiten wir diesen Rand mit der Gegenwart von Priestern, Diakonen und Freiwilligen, die Tag für Tag die Botschaft der Liebe und der Hoffnung in die Gefängnisse bringen und sich im Dienst und in der Begleitung derer hingeben, die es am meisten brauchen. Machen wir uns bereit, unsere eucharistische Feier mit Freude zu leben. Monition zu den Lesungen Die Lesungen von heute laden uns ein, die geheimnisvollen Pläne Gottes zu betrachten, der ruft und auswählt diejenigen, denen er die Sendung anvertraut, sein Volk zu leiten. Auf besondere Weise betrachten wir die Auswahl des Petrus, der von Christus als sichtbarer Stein eingesetzt wird, auf dem er seine Kirche erbaut, und dem er die Schlüssel des Himmelreichs übergibt. Lasst uns hören. 8 Gebete der Gläubigen Präsident: Brüder, erheben wir unsere Bitten zum Herrn, im Vertrauen darauf, dass seine Liebe und Barmherzigkeit immer das Klagen seines Volkes hören. Auf jede Bitte stimmen wir bei mit: R/: Herr, hilf uns, Samariter auf dem Weg zu sein. 1. Für die Kirche, die Mutter und Hüterin, die in so vielen existenziellen Peripherien gegenwärtig ist, damit ihre Mission in der Mitte derer bleiben kann, die sie am meisten brauchen, indem sie die Botschaft der christlichen Liebe bringt. 2. Für das Volk und die nationale Regierung, damit wir weiterhin ein Zeugnis in der Mitte des Schmerzes und der menschlichen Verletzlichkeit sind. 3. Für diejenigen, die sich als gute Samariter auf dem Weg verpflichten, in der Mitte der Peripherien zu begleiten und gegenwärtig zu sein, insbesondere die evangelisierenden Freiwilligen im Gefängnisbereich. 4. Für die inhaftierten Personen und ihre Familien, damit der Herr ihnen die notwendige Stärke in der Mitte ihrer Realität schenke. 5. Für die am meisten Betroffenen des vergangenen Erdbebens in Kolumbien, damit unsere Solidarität sie unterstütze und in ihnen die Hoffnung inmitten der Prüfung säe. Präsident: Höre, Vater, unsere Gebete, du, der uns Jesum Christum als Messias und Herrn gegeben hast. Durch Jesum Christum, unseren Herrn. 9 VORSCHLÄGE FÜR DAS SCHLUSSGEBET (Es wird dieses Gebet für das Ende der Eucharistie vorgeschlagen) Herr Jesus, du, der du den Schmerz, die Einsamkeit und das menschliche Leiden kennst, blicke mit Liebe auf diejenigen, die heute inhaftiert leben. Tritt in ihre Herzen mit deinem Frieden, stärke ihre Hoffnung und erinnere sie jeden Tag daran, dass sie weiterhin deine geliebten Kinder sind. Heile die Wunden der Vergangenheit, tröste diejenigen, die sich vergessen fühlen, und öffne neue Wege der Versöhnung und würdevollen Lebens. Segne auch ihre Familien, diejenigen, die sie begleiten, und alle, die in den Gefängnissen arbeiten. Möge der Glaube nie fehlen, noch die Gelegenheit, von neuem anzufangen. Maria, Mutter der Barmherzigkeit, begleite mit deiner Zärtlichkeit jede inhaftierte Person. Amen. 10 21. Sonntag im Jahreskreis, Zyklus A, 23. August 1. Begleiten Die Jünger und die Menschen, die Jesus am nächsten standen, haben mit ihm vieles erlebt und seine Werke gesehen. Deshalb könnte man denken, dass sie ihn gut kennen und seine Mission vollständig verstanden haben. Allerdings sind die Antworten vielfältig und verwirrt (Johannes der Täufer, Elia, Jeremia, einer der Propheten). Kurz gesagt: Sie wissen nicht, wer Jesus ist. Heute geschieht dasselbe mit vielen Menschen (nicht nur mit Jesus): Wir wissen nicht, wer der andere ist und was man von dem, was er tut, denken soll. Das kann uns zu Verwirrungen führen, denn wir können für gut halten Personen, die es nicht sind, oder uns von guten Personen entfernen, weil die Leute Dinge sagen, die nicht wahr sind. Worauf müssen wir achten, um uns nicht verführen zu lassen? 2. Motivieren „Wer sagt ihr, dass ich bin?" (Mt 16,15). Das ist die grundlegende Frage, die wichtigste: Wer ist Jesus für mich? Wer ist Jesus in meinem Leben? … Die Antwort des Petrus könnte in einem Wort zusammengefasst werden: Nachfolge. Petrus lebte in der Nachfolge des Herrn. „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes" (Mt 16,16). Diese Antwort ist Frucht eines Weges. Erst nachdem er die faszinierende Abenteuers der Nachfolge des Herrn erlebt hatte, nachdem er so lange mit ihm und hinter ihm gegangen war, gelangte Petrus zu dieser geistlichen Reife, die ihn durch Gnade zu einem so klaren Glaubensbekenntnis führt. Tatsächlich erzählt uns derselbe Evangelist Matthäus, dass alles eines Tages begann, als Jesus am Ufer des Sees Genezareth vorbeikam und ihn zusammen mit seinem Bruder Andreas rief, und „sofort verließen sie die Netze und folgten ihm" (Mt 4,20). Petrus ließ alles zurück, um dem Herrn zu folgen. (vgl. Homilie von Papst Franziskus, 29. Juni 2023) 11 3. Herausfordern Die Herausforderung besteht darin, die Stimme des Gottesvaters zu hören, der uns viele wichtige Dinge kundtut, darunter wer er ist und wer sein Sohn ist. Jesus vertraut darauf, dass jeder von uns ihn auf dieselbe Weise erkenne, wie es der Apostel Petrus tat, der aufmerksam war auf das, was ihm der Geist Gottes in seinem Inneren sagte, und nicht zögerte zu sagen: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes". Pedro beantwortete die Frage Jesu nicht aufgrund der Gerüchte der Menschen, sondern aufgrund dessen, was er mit ihm erlebt und gelernt hatte, indem er sich vom Geist Gottes beraten ließ. • Kann ich Jesus auf dieselbe Weise erkennen wie der Apostel Petrus? • Erkenne ich Jesus als meinen besten Freund, als einen Bruder, als einen Lehrer? Denk daran: Als Kinder haben wir diese nahestehende Person, die wir als Freund betrachten, wir kennen, was sie gerne isst, welches ihr Lieblingsspiel ist, welche Kleidung sie gerne trägt, deshalb werde ich in dieser Woche einen Brief an sie schreiben, um mich für ihre Freundschaft zu bedanken, und ihr mitteilen, was mir an Jesus am besten gefällt. 12 Eingangsmonition Feiern wir mit Freude diese sonntägliche Begegnung, in der uns das Wort Gottes daran erinnert, dass Er jeden von uns mit einem besonderen Zweck erwählt hat, so wie er es mit Jesus getan hat. Öffnen wir unser Herz, um seine Barmherzigkeit zu empfangen, und leben wir diesen Moment mit Dankbarkeit und Hoffnung, wissend, dass wir berufen sind, gemeinsam in seiner Liebe zu wandeln. Monition zu den Lesungen Die Lesungen, die wir heute hören werden, helfen uns, den Glauben zu pflegen, und stellen in den Mittelpunkt die Frage, die Jesus an seine Jünger richtet und die er sich heute auch an uns richtet, damit wir darüber nachdenken, ob der Weg unseres Glaubens Dynamik und Vitalität bewahrt, ob die Flamme der Beziehung zum Herrn noch brennt¹. Hören wir. ¹ Vgl. Leo XIV. – Homilie an der Feierlichkeit der heiligen Apostel Petrus und Paulus, 29. Juni 2025 13 Bittgebet Präsident: Vertrauend auf die Liebe unseres liebevollen Vaters bitten wir, dass er durch Jesus Christus, seinen geliebten Sohn, unsere Bitten hört und ihnen nachkommt. Sagen wir mit Glauben: R./ Guter Vater, höre auf uns. 1. Für Papst Leo, damit seine Worte und Taten der Menschheit verkünden können, dass Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist. Wir bitten. 2. Für die gesamte Menschheit, die verschiedene Realitäten des Schmerzes durchlebt, damit sie inmitten davon Jesus als ihren Retter entdecken. Wir bitten. 3. Für die Jungen und Mädchen unserer Erzbistums Bogotá, die unter Einsamkeit und Krankheit leiden, damit Jesus, der gute Freund, ihr Leben schützt, sie inmitten ihres Schmerzes begleitet und ihre sichere Zuflucht ist. Wir bitten. 4. Für uns, damit wir, dem Beispiel Petri folgend, bekennen können, dass Jesus der Sohn Gottes ist, und unser Herz öffnen, um ihn als Herrn unseres Lebens aufzunehmen. Wir bitten. Präsident: Barmherziger Vater, nimm unsere Bitten an und bringe dein heilendes Werk unter uns zu gutem Ende. Durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
Wortlaut im Original
1 Lectura del libro de Isaías 22,19-23 Pongo sobre sus hombros la llave del palacio de David ¿En quién se cree y se espera con una entera confianza ? En aquellos a los que se conoce. Se confía en aquellos en quienes se tiene la certeza y la fe de que actuarán de manera correcta, en aquellos en quienes se delegan grandes o pequeñas responsabilidades. El Profeta Isaías en su primer libro , y de manera particular en la sección de los llamados oráculos, aprovecha un suceso ocurrido en el palacio del rey Ezequías para mostrar a los lectores una antítesis de lo que es la infidelidad como traición a la confianz a, pero también parte de lo ocurrido para invitar al pueblo a permanecer fiel, a esperar y a creer en Dios, de quien se muestra su misericordia. Este texto bíblico se presenta a manera de oráculo, respuesta divina que llega a las personas a través de los profetas o sacerdotes, y relata el caso de dos mayordomos, uno extranjero Sobná y otro del pueblo, Elioaquin, hijo de Jelquias. Los dos fueron revestidos con la túnica y el manto, símbolos de prestigio, y en sus manos se depositaron las llaves del portón r eal, signo de la responsabilidad, el poder y la confianza, pero, enceguecidos, desviaron su corazón dejándolo pervertir por el poder XXI Domingo del Tiempo Ordinario (ciclo A) 23 de agosto de 2026 JORNADA DE ORACIÓN POR LAS PERSONAS PRIVADAS DE LA LIBERTAD 2 y las riquezas. Sobná acumuló bienes, construyó un majestuoso mausoleo usando el patrimonio que no le pertenecía; Elioaquin , de quien se esperaba fue ra clavo fijo en la puerta de su señor, se enriqueció junto con los de su casa, traicionando la confianza depositada, como se indica en el pasaje que continúa a este texto. El comportamiento y la mala administración lleva n a que s ean despojados de su dignidad real, cayendo en el desprestigio de aquellos a los que no se les puede poner nada en sus manos, de aquellos a quienes no se les puede confiar ni lo mínimo y menos lo mucho, en cuyas manos no se puede poner una llave. Es la con fianza y la fe lo que el profeta espera como respuesta del pueblo bendecido y acompañado por Dios. Salmo 137 R/. Señor, tu misericordia es eterna, no abandones la obra de tus manos Aunque se recita a manera de salmo, el lector está frente a un maravilloso himno de alabanza dirigido a Dios y en el que se recuerda el cumplimiento de la palabra y la liberación. Se expresa en acción de gracias en la liturgia del templo, recordando los beneficios recibidos por el pueblo, desde los pequeños hasta los grandes, desde los reyes hasta los profetas, porque la misericordia del Señor es eterna. Lectura de la carta del apóstol san Pablo a los Romanos 11, 33-35 De él, por él y para él. Aunque a los ojos pareciera un pequeño fragmento de la carta que dirige Pablo a la comunidad de Roma, es un texto profundo en el que se expresa y se señala una gran preocupación: el rechazo a Jesús, a quien no se le reconoce como el Salvador. No le es fácil a la comunidad contemplar el rostro del Salvador desde las incomprensibles decisiones y desde las inapreciables figuras en las que se lee un camino complejo y se invita a vivir y asumir un misterio. Es la fe aquella certeza que conoce y conduce al creyente a una plena confianza y a un profundo encuentro con Cristo, que tiene rostro y a quien se sigue. Aunque el texto hace parte de la conclusión del pasaje en el que se argumenta cómo Dios no rechaza a su pueblo, se cierra a manera de himno, eslabón que une e invita a 3 una insondable contemplación del Dios a quien se le da la gloria, aquel que existe, quien lo es todo, a quien se le espera y se le profesa en la experiencia de la fe. Es un pasaje que lleva a que se indague el cómo creer sin tener fe y cómo seguir sin confiar. Lectura del santo evangelio según san Mateo 16, 13-20 Sobre esta roca edificaré mi Iglesia El camino recorrido en estos dos últimos domingos ha confrontado la experiencia de la fe de Pedro y los discípulos, quienes, en medio de la tormenta, ven a Jesús como un fantasma, dejando entrever que aún falta profundidad en la experiencia del seguimiento y un desconocimiento de la misión de quien los ha llamado. En contraste surge el rostro de una mujer cananea, quien, sin haber hecho camino con Jesús, lo reconoce y lo profesa como el Hijo de David, desde una fe sencilla y profu nda que la lleva a contemplar la sanación de su hija que era atormentada por un espíritu malo. El pasaje de hoy muestra el regreso de Jesús y sus discípulos a Galilea, luego de estar en la región de Tiro y Sidón. Aunque no aparece en el relato, en el camino de retorno se suscita una confrontación con los fariseos y los saduceos que piden signos. Probablemente este es el motivo por el cual Jesús y sus discípulos toman el camino que atraviesa la región de Cesarea de Filipo, región de hermosos paisajes, de un verde exuberante, bañada por las fuentes donde nace el río Jordán. En aquella región, cerca del monte Hermón, Filipo, hijo del rey Herodes, construyó magníficos palacios y una gran ciudad. Allí también estaba edificado el santuario a un dios griego llamad o Pan, adorado por los pastores que acudían a un culto singular en el que al son de las flautas las cabras danzaban y, en medio de ofrendas y cánticos, pedían prósperos rebaños y buenas crías. Es en esta región donde, al recorrer el camino, Jesús lanza do s preguntas a sus compañeros de travesía: ¿quién dice la gente que es el Hijo del Hombre? y ¿quién dicen ustedes que soy yo? Jesús quiere indagar qué han escuchado sus discípulos y qué dice la gente sobre él. La respuesta no se hace esperar, unos identific an a Jesús con Juan el Bautista, considerado un hombre de fuertes palabras, de una predicación directa, aquel que ha preparado el camino al Mesías Salvador; otros lo identifican con 4 Elías, aquel profeta que luchó contra la idolatría y la injusticia; otros lo comparan con Jeremías, quien llamaba a la práctica de un culto agradable al Señor, evitando la celebración cultual de prácticas vacías; para otros, simplemente, es uno de tantos profetas, como tantos que habían surgido en aquella tierra. Ante las respuestas a la pregunta de Jesús se deduce que es fácil, rápido y conmovedor narrar o dar razón de la experiencia de la fe de los demás, pero ahora surge la pregunta que confronta la fe, donde se verá si el camino recorrido y los hechos vividos, junto a las palabras escuchadas, han dado el fruto que se espera. Es aquí donde se aprecia si los cimientos que hay en el corazón de los discípulos son sólidos, es aquí donde halla sentido la contemplación y encuentra valor la compañía y la escucha del Maestro: y quién soy yo para ustedes. Al contrario de las opiniones que surgen de la primera pregunta, ahora pareciera levantarse sobre ellos un gran silencio, ¿acaso no hay nada que decir?, ¿no hay una experiencia que narrar? ¿Dónde ha quedado lo que se ha visto, lo que se ha escuchado?, ¿es que no se conoce a quien se sigue? Pedro, quien en el lago pidió caminar sobre el agua y probó su fe, es quien levanta la voz para proclamar: ¡Tú eres el Mesías, el Hijo del Dios vivo! Pareciera que esta profunda profesión de fe nace e n el corazón de Pedro, pero es el don de Dios, puesto en su boca, lo que lo hace bienaventurado. Ante el reconocimiento que Pedro hace del mesianismo de Jesús, el texto da un giro; ahora es Jesús quien reconoce la tarea y la misión de Simón, a quien identi fica como petros (piedra), y a la Iglesia edificada sobre la petra (roca). La figura de la roca era concebida en el Antiguo Testamento como la presencia del Dios fuerte en quien se edificaba la fe y la justicia. (Gn 49,2, 32,1 Sal 18, Is 51,1). Una Iglesia cimentada sobre la roca no será destruida, se enfrentará a vientos fuertes, posturas ideológicas, escándalos, dudas ante las experiencias de la fe por parte de los mismos creyentes, sacudida por las olas de la indiferencia y la falta de compromiso, por l a falta de fe de muchos, pero nada la derrotará. La responsabilidad de Pedro hace memoria de la primera lectura, en la que el profeta Isaías recuerda que a quien se le confiere las llaves asume una misión, administrar y cuidar. La invitación a Pedro y a lo s discípulos es la de ser garantes de la entrada de los hermanos a la solidez de la fe, por lo que es preciso portar la llave que abre la puerta y los cerrojos de la incredulidad. Al terminar 5 el texto, Jesús prohíbe que se diga nada a nadie sobre su mesianismo, hasta el tiempo en el que se cumpla la misión. Valdría la pena, frente a esta reflexión, volver una y otra vez frente a la pregunta: ¿y quién soy yo para ti? Qué respuesta se daría. El cristiano de hoy tiene una experiencia de fe para narrar a sus h ermanos, quienes, necesitados del testimonio de los creyentes, edifican su fe sobre la roca. ¿Qué hay que decirle al mundo? Es claro que se debe conocer más al Señor para seguirlo, pues no se sigue a quien no se conoce y no se conoce a quien no se ama. 6 • Es importante no perder el sentido en torno a la experiencia de la fe que domingos atrás se ha venido manifestando desde la vivencia de los discípulos y la cananea. • Dar claves para crecer en la experiencia de la fe, que es cuestionada y que se invita a compartir, para que otros, partiendo del testimonio maduro de quienes han recorrido el camino, encuentren en su modo particular de vida las semillas de esperanza que los animen a creer. • Es importante recordar que en el camino del seguimiento se pu ede caer en la tentación de no ser consciente de a quién se sigue y cuál es la misión a la que él invita, por lo que la insistencia está en responder a la pregunta: ¿y quién soy yo para ti? • Recordar cómo toda acción que conlleve la predicación del Reino se mueve entre la hostilidad de quienes cierran la puerta y la hospitalidad de quienes reciben el mensaje, por lo que se debe cimentar la fe sobre la roca firme. 7 Monición de entrada Queridos hermanos, hoy nos unimos en oración solidaria por nuestro país, poniendo en manos del Señor la vida de t odos los que sufren . Además, traemos a esta celebración la realidad de las personas privadas de la libertad y sus familias, reconociendo su dignidad como hijos de Dios. Como Arquidiócesis de Bogotá, acompañamos est a periferia con la presencia de Sacerdotes, Diáconos y Voluntarios, quienes día a día llevan e l mensaje de amor y esperanza a las cárceles, y se entregan desde el servicio y el acompañamiento de quienes más lo necesitan. Dispongámonos para vivir con gozo nuestra celebración eucarística. Monición a las lecturas Las lecturas de hoy nos invitan a contemplar los misteriosos designios de Dios, quien llama y elige a aquellos a quienes confía la misión de guiar a su pueblo. De manera especial, contemplamos la elección de Pedro, constituido por Cristo como piedra visible sobre la cual edifica su Iglesia, y a quien entrega las llaves del Reino de los Cielos. Escuchemos. 8 Oración de fieles Presidente: Hermanos, elevemos nuestras peticiones al Señor, confiando en que su amor y misericordia siempre escuchan el clamor de su pueblo. A cada petición nos unimos diciendo: R/: Señor, ayúdanos a ser samaritanos en el camino 1. Por la Iglesia, madre y cuidadora, presente en tantas periferias existenciales, para que su misión pueda permanecer en medio de quienes más lo necesitan, llevando el mensaje de amor cristiano. 2. Por el pueblo y el gobierno nacional , para que sigamos siendo testimonio en medio del dolor y la vulnerabilidad humana. 3. Por quienes se comprometen como buenos samaritanos del camino a acompañar y hacer presencia en medio de las periferias, particularmente los voluntarios evangelizadores en el ámbito penitenciario. 4. Por las personas privadas de la libertad y sus familias, para que el Señor les conceda la fortaleza necesaria en medio de su realidad. 5. Por los más afectados en el pasado terremoto en Colombia, para que nuestra solidaridad los auxilie y siembre en ellos la esperanza ante la prueba. Presidente: Escucha, Padre, nuestras oraciones, tú que nos diste a Jesucristo como Mesías y Señor. Por Jesucristo, nuestro Señor. 9 PROPUEST AS DE ORACIÓN FINAL (Se sugiere esta oración para realizar al final de la Eucaristía) Señor Jesús, Tú que conoces el dolor, la soledad y el sufrimiento humano, mira con amor a quienes hoy viven privados de la libertad. Entra en sus corazones con tu paz, fortalece su esperanza y recuérdales cada día que siguen siendo tus hijos amados. Sana las heridas del pasado, consuela a quienes se sienten olvidados y abre caminos nuevos de reconciliación y vida digna. Bendice también a sus familias, a quienes los acompañan, y a todos los que trabajan en los centros penitenciarios. Que nunca falte la fe, ni la oportunidad de empezar de nuevo. María, Madre de misericordia, acompaña con tu ternura a cada persona privada de la libertad. Amén. 10 XXI Domingo del Tiempo Ordinario Ciclo A 23 de agosto 1. Acompañar Los seguidores y las personas más cercanas a Jesús han vivido con él muchas cosas y han visto sus obras. Por eso, se podría pensar que lo conocen bien y que han entendido completamente su misión. Sin embargo, las respuestas son variadas y confusas (Juan Bautista, Elías, Jeremías , uno de los profetas ). En pocas palabras: no saben quién es Jesús. Hoy sucede lo mismo con muchas personas (no solo con Jesús): no sabemos quién es el otro ni qué pensar de lo que hace. Esto puede llevarnos a confusiones, porque podemos tomar por buenas a personas que no lo son o alejarnos personas buenas porque la gente dice cosas que no son verdad. ¿A qué debemos poner atención para no dejarnos confundir? 2. Motivar «¿Quién dicen que soy?» (Mt 16,15). Esta es la pregunta fundamental, la más importante: ¿quién es Jesús para mí? ¿Quién es Jesús en mi vida? … Se podría resumir la respuesta de Pedro en una palabra: seguimiento. Pedro vivió en el seguimiento del Señor. «Tú eres el Mesías, el Hijo de Dios vivo» (Mt 16,16). Esa respuesta es fruto de un camino. Sólo después de haber vivido la fascinante aventura de seguir al Señor, después de haber caminado con Él y en pos de Él durante tanto tiempo, Pedro llega a esa madurez espiritual que lo lleva, por gracia, a una profesión de fe tan lúcida. De hecho, el mismo evangelista Mateo nos cuenta que todo empezó un día en que, a orillas del mar de Galilea, Jesús pasó por allí y lo llamó, junto con su hermano Andrés, e «inmediatamente, ellos dejaron las redes y lo siguieron» (Mt 4, 20). Pedro lo dejó todo para seguir al Señor. (cf. Homilía del papa Francisco 29 de junio de 2023) 11 3. Retar El reto consiste en escuchar la voz de Dios Padre, que nos da a conocer muchas cosas importantes, entre esas quién es Él y quien es su Hijo. Jesús confía en que cada uno de nosotros lo reconozca de la misma manera que lo hizo el apóstol Pedro, que estuvo atento a lo que le dijo el Espíritu de D ios en su interior y no dudó en decir: «Tú eres el Mesías, el Hijo de Dios vivo». Pedro no respondió la pregunta de Jesús a partir de los rumores de la gente, sino a partir de lo que vivió y aprendió con él, dejándose aconsejar por el Espíritu de Dios. • ¿Puedo reconocer a Jesús de la misma manera que el apóstol Pedro? • ¿Identifico a Jesús como mi mejor amigo, como un hermano, como un maestro? Recuerda: Como niños tenemos esa persona cercana que consideramos un amigo, conocemos lo que le gusta comer, cuál es su juego favorito, la ropa que le gusta vestir, por ello en esta semana le escribiré una carta en agradecimiento por su amistad y le compartiré que es lo que más me gusta de Jesús. 12 Monición de entrada Celebremos con alegría este encuentro domini cal, donde la Palabra de Dios nos recuerda que Él nos ha escogido a cada uno con un propósito especial, así como lo hizo con Jesús. Abramos nuestro corazón para recibir su misericordia y vivamos este momento con gratitud y esperanza, sabiendo que somos llamados a caminar juntos en su amor. Monición a las lecturas Las lecturas que escucharemos hoy nos ayudan a cultivar la fe y ponen en el centro la pregunta que Jesús hace a sus discípulos, y que también nos dirige hoy a nosotros, para que pensemos si el camino de nuestra fe conserva dinamismo y vitalidad, si aún está encendida la llama de la relación con el Señor1. Escuchemos. 1 Cf. León XIV - Homilía en la Solemnidad de los Santos Apóstoles Pedro y Pablo, 29 de junio de 2025 13 Oración de fieles Presidente: Confiados en el amor de nuestro Padre amoroso, pidamos que, por medio de Jesucristo, su Hijo ama do, escuche y atienda nuestras súplicas. Digamos con fe : R./ Padre bueno, escúchanos. 1. Por el papa León, para que sus palabras y acciones puedan anunciar a la humanidad que Jesús es el hijo del Dios vivo. Oremos. 2. Por la humanidad entera, que atraviesa distintas realidades de dolor, para que en medio de ellas descubran a Jesús como su Salvador. Oremos 3. Por los niños y las niñas de nuestra arquidiócesis de Bogotá que padecen soledad y enfermedad para que Jesús, el buen amigo, proteja sus vidas, los acompañe en medio de su dolor, y sea su refugio seguro. Oremos. 4. Por nosotros, para que, siguiendo el ejemplo de Pedro, podamos confesar que Jesús es el Hijo de Dios y abrir nuestro corazón para acogerlo como Señor de nuestra vida. Oremos. Presidente: Padre misericordioso, acoge nuestras súplicas y lleva a buen término tu obra salvadora entre nosotros. Por Jesucristo, nuestro Señor. Amén.