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Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Homilia do D. Anselmo Chagas de Paiva, OSB – XXIII Domingo do Tempo Comum – Ano A

ohne Namen · Presbíteros – Sonntagshomilien brasilianischer Bischoefe · 2026-09-08 · Quelle

Barmherzigkeit · Hauptbotschaft Demut · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend

Die brüderliche Zurechtweisung gelingt nur in Demut und Barmherzigkeit, und das Gebet ist der Weg, auf dem der Mensch seine Schwäche vor Gott bekennt und in Gemeinschaft mit ihm und dem Nächsten gestärkt wird.

Zurechtweisen, ja, aber wie Gott, der in Jesus von unten kam, in der Demut einer Krippe und in der Erniedrigung des Kreuzes.

Die Homilie zum 23. Sonntag im Jahreskreis (Jahr A) entfaltet die Bedeutung des Sonntags als Tag der Auferstehung und der liturgischen Versammlung. Sie nimmt die Evangelienstelle Mt 18,15-20 auf und betont die menschliche Schwäche sowie die Notwendigkeit der Barmherzigkeit und der brüderlichen Zurechtweisung. Die Zurechtweisung soll respektvoll, demütig und in Nächstenliebe geschehen, wie es Benedikt von Nursia mit dem lateinischen Ausdruck 'in tribulationem subvenire' unterstreicht. Der Text verweist auf die Warnung Jesu vor Heuchelei (Lk 6,41-42) und auf den paulinischen Liebesauftrag (Röm 13,8-10). Ein zentraler Abschnitt widmet sich dem Gebet als Dialog mit Gott, als Schule Jesu und als Öffnung des Herzens. Die Jungfrau Maria wird als Vorbild der inneren Meditation des Wortes Gottes vorgestellt. Der Text schließt mit einer Bitte um Mariens Fürsprache für eine intensivere Gebetsbeziehung.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Mt 18,15-20 · Ps 118,24 · Lk 6,41-42 · Röm 13,8-10 · Lk 11,1 · Joh 15,4 · Lk 2,19

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Wo zwei oder drei versammelt sind… Mt 18,15-20 Liebe Brüder und Schwestern Jeder Sonntag erinnert uns an den wöchentlichen Rhythmus der Zeit, den Tag der Auferstehung Christi. Auf den Sonntag gilt daher die Ausrufung des Psalms: „Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat: Lasst uns freuen und jubeln in ihm" (Ps 118,24). Der Sonntag ist ein Tag, der im Herzen des christlichen Lebens steht, und er ist zugleich der erste Tag der Woche, Gedenktag des ersten Tages der Schöpfung. Das Mahl des Herrn ist sein Zentrum, denn in ihm trifft die gesamte Gemeinschaft der Gläubigen auf den auferstandenen Christus: Der Sonntag ist der vorzügliche Tag der liturgischen Versammlung, an dem sich die Gläubigen versammeln, um das Wort Gottes zu hören und am Eucharistischen Mahl teilzunehmen. Die Evangelienstelle dieses Sonntags beginnt damit, uns daran zu erinnern, dass wir schwach sind und deshalb zu jeder Zeit der Barmherzigkeit des Herrn bedürfen. Wir müssen stets das Bewusstsein für unsere Mängel, unsere Fehler, unsere Sünden haben. Deshalb werden wir zu Beginn jeder Messe immer eingeladen, vor dem Herrn anzuerkennen, dass wir Sünder sind, und mit Worten und Gesten die aufrichtige Buße zum Ausdruck zu bringen. Der Priester bittet Gott: „Habt Erbarmen mit uns, Herr", worauf alle antworten: „Denn wir sind Sünder". Wir alle sind Sünder und bedürfen der Vergebung des Herrn. Es ist der Heilige Geist, der uns dazu bringt, unsere Schuld im Lichte des Wortes Jesu anzuerkennen, und Gott schenkt allen seine Barmherzigkeit. Das menschliche Zusammenleben kann durch Gegensätze und Konflikte betroffen werden, aufgrund der Tatsache, dass wir unterschiedlich sind in Temperament, Ansichten und Vorlieben. Der Evangelientext fasst dies ebenfalls zusammen: „Wenn dein Bruder gegen dich gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht, aber unter vier Augen" (V. 15). Wir können den Ausdruck „unter vier Augen" betonen. Dies soll den Respekt zeigen, den wir dem anderen gegenüber haben sollen, dem guten Namen des Bruders, der Sorgfalt für seine Würde. Das unter vier Augen Sprechen zeigt die Möglichkeit, dass die Person sich verteidigen und ihre Taten erklären kann. Das Ziel ist, den Bruder zu gewinnen. Eine offene Erklärung kann etwas aufklären, das nicht gut verstanden wurde. Nicht immer ist dies möglich, wenn das Problem zur Kenntnis aller gebracht wird. Diese Zurechtweisung soll stets mit Liebe, mit Unterscheidungsvermögen, mit brüderlicher Nächstenliebe geschehen. Benedikt von Nursia gibt in seiner Regel eine besondere Empfehlung, indem er vorschreibt: „In der Not beistehen" (RB 4,18). Aber der lateinische Ausdruck, den Benedikt von Nursia verwendet, lautet „in tribulationem subvenire". Das Wort „subvenire" kann mit „von unten kommen, von unten herkommen" übersetzt werden. Das heißt, beistehen ja, zurechtweisen ja, aber mit der Demut dessen, der von unten kommt, um zu stützen, zu stützen und zu helfen, um zu retten. Zurechtweisen, ja, aber wie Gott, der in Jesus von unten kam, in der Demut einer Krippe und in der Erniedrigung des Kreuzes. Die Lehre Christi über die brüderliche Zurechtweisung soll im Lichte eines anderen Gebotes gelesen werden, das er uns selbst hinterlässt: „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders und bemerkst nicht den Balken in deinem Auge? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: ‚Lass mich, Bruder, den Splitter aus deinem Auge ziehen', während du den Balken in deinem Auge nicht siehst? Heuchler! Reiß zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen" (Lk 6,41-42). In diesem Kontext ist es wichtig, daran zu erinnern, dass die Empfehlung des Paulus stets gültig ist, wie uns die erste Lesung sagt: „Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch gegenseitig liebt… Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses" (Röm 13,8-10). Der Evangelientext dieses Sonntags bringt noch einen sehr bedeutsamen Satz, der unterstrichen werden muss: „Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen, etwas zu erbitten, so wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gewährt werden. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen" (V. 19-20). Mit diesen Worten hebt Jesus den Wert des Gebets hervor. Gott ist ein barmherziger Vater, der das Gebet seiner Kinder hört. Wenn wir beten, gewinnen wir das Herz Gottes, dem nichts unmöglich ist. Die ersten Jünger baten Jesus: „Herr, lehre uns zu beten" (Lk 11,1). Wie es in der Tat ist, muss man das Beten lernen, so müssen wir das Bedürfnis empfinden, zur Schule Jesu zu gehören, um authentisch zu beten. Und wir können die erste Lektion durch das Beispiel des Herrn selbst empfangen. Die Evangelien beschreiben Jesus mehrmals in intimer und ständiger Gemeinschaft mit dem Vater. Im Gebet betrachtet sich der Mensch in jeder Epoche der Geschichte selbst und seine Situation vor Gott, von Gott her und auf Gott hin, und erfährt, dass er ein Geschöpf ist, das Hilfe braucht, unfähig, allein die Erfüllung seiner eigenen Existenz und seiner eigenen Hoffnung zu erreichen (vgl. BENEDIKT XVI., Allgemeine Audienz, 11. Mai 2011). Das Gebet muss die Öffnung und Erhebung des Herzens zu Gott sein, so wird es persönliche Beziehung mit Ihm. Laut dem Katechismus der Katholischen Kirche: „Im Gebet ist es immer die Liebe des treuen Gottes, die den ersten Schritt tut; der Schritt des Menschen ist immer eine Antwort. In dem Maße, in dem Gott sich offenbart und den Menschen sich selbst offenbart, entsteht das Gebet als ein gegenseitiger Ruf…" (Nr. 2567). Und die Heilige Schrift hinterlässt uns unzählige Beispiele von Männern und Frauen, die zu Vorbildern des Gebets wurden. Das Lesen der Heiligen Schrift selbst muss auch ein Moment des Gebets sein, vor allem durch die Psalmen. In ihnen finden wir eine Sammlung von Gebeten. Das Buch der Psalmen stellt uns eine Sammlung von hundertfünfzig Psalmen vor, die als unser Gebet, unsere Art, uns an Gott zu wenden und mit Ihm in Beziehung zu treten, vorgestellt werden können. Die Kirche ermahnt uns zu einem fortwährenden Lesen des Wortes Gottes, als heilsame Nahrung für den Geist, fähig, das Wissen um Gott und den Dialog mit Ihm zu nähren. Im Gebet entfaltet sich ein Dialog mit Jesus, der uns zu seinen intimen Freunden macht: „Bleibt in mir und ich bleibe in euch" (Joh 15,4). Diese Gegenseitigkeit ist gerade die Substanz, die Seele des christlichen Lebens, und ist Bedingung dafür, dass wir stets mit dem Herrn verbunden sind. Wer betet, verliert nicht den Mut, noch nicht einmal angesichts der schwersten Schwierigkeiten, weil er spürt, dass Gott an seiner Seite ist, und Zuflucht, Gelassenheit und Frieden in seinen väterlichen Armen findet. Dann, wenn wir unser Herz vertrauensvoll Gott öffnen, werden wir großzügiger gegenüber dem Nächsten sein, und wir werden beginnen, die Geschichte nach dem göttlichen Plan zu gestalten. Im Allgemeinen kennen wir das Gebet mit Worten, aber auch der Geist und das Herz müssen in unserem Gebet gegenwärtig sein. Es ist der Kontakt unseres Geistes mit dem Herzen Gottes. Und hier ist die Jungfrau Maria ein reales Vorbild. Der Evangelist Lukas wiederholt mehrmals, dass die Mutter Gottes „all diese Worte aufbewahrte und sie in ihrem Herzen überlegte" (Lk 2,19). Maria lebte ihre Existenz in Fülle, ihre alltäglichen Pflichten, ihre Mission als Mutter, aber sie wusste in sich einen inneren Raum zu bewahren, um über das Wort und den Willen Gottes zu meditieren. Lassen wir uns einmal mehr die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria erbitten, damit der Herr unseren Geist und unser Herzen erleuchte, damit unsere Beziehung mit Ihm im Gebet immer intensiver, liebevoller und beständiger wird. So sei es. D. Anselmo Chagas de Paiva, OSB Kloster São Bento/RJ Der Beitrag Homilie von D. Anselmo Chagas de Paiva, OSB – 23. Sonntag im Jahreskreis – Jahr A erschien zuerst auf Presbíteros.
Wortlaut im Original
Onde dois ou três estiverem reunidos… Mt 18,15-20 Caros irmãos e irmãs Cada domingo nos recorda o ritmo semanal do tempo, o dia da ressurreição de Cristo. Ao domingo, portanto, aplica-se a exclamação do Salmista: “Este é o dia que o Senhor fez: exultemos e cantemos de alegria” (Sl 118, 24). O domingo é um dia que está no âmago da vida cristã e é, ao mesmo tempo, o primeiro dia da semana, memorial do primeiro dia da criação. A Ceia do Senhor é o seu centro, pois nela toda a comunidade dos fiéis se encontra com o Cristo ressuscitado: O domingo é o dia por excelência da assembleia litúrgica, em que os fiéis se reúnem para ouvir a Palavra de Deus e participar do Banquete Eucarístico. A página do Evangelho deste domingo começa nos recordando que somos frágeis e, por isto, precisamos da misericórdia do Senhor a todo instante. Sempre devemos ter consciência das nossas falhas, dos erros, dos pecados. Por isso, no início de cada Missa somos sempre convidados a reconhecer diante do Senhor que somos pecadores, expressando com palavras e com gestos o arrependimento sincero. O sacerdote suplica a Deus: “Tende compaixão de nós Senhor”, ao que todos respondem: “Porque somos pecadores”. Todos nós somos pecadores e necessitados do perdão do Senhor. É o Espírito Santo que nos leva a reconhecer as nossas culpas, à luz da palavra de Jesus e a todos Deus concede a sua misericórdia. A convivência humana pode ser atingida por contrastes, conflitos, devido ao fato de que somos diferentes por temperamento, pontos de vista e gostos. O texto evangélico também sintetiza: “Se o teu irmão pecar contra ti, vai corrigi-lo, mas em particular, a sós, contigo” (v. 15). Podemos frisar a expressão “a sós, contigo”. Isto quer mostrar o respeito que devemos ter para com o outro, para com o bom nome do irmão, o zelo pela sua dignidade. O falar a sós indica a possibilidade da pessoa poder fazer a sua defesa e explicar as suas ações. O objetivo é ganhar o irmão. Uma franca explicação pode esclarecer algo que não ficou bem entendido. Nem sempre isto é possível quando o problema é levado ao conhecimento de todos. Esta correção deverá ser feita sempre com amor, com discernimento, com caridade fraterna. São Bento, na sua Regra, dá uma recomendação singular, ao prescrever: “Socorrer na tribulação” (RB 4,18). Mas, a expressão latina usada por São Bento é “in tribulationem subvenire” . A palavra “subvenire” pode ser traduzida por “vir por baixo, vir de baixo”. Ou seja, socorrer sim, corrigir sim, mas com a humildade de quem vem por baixo para sustentar, amparar e ajudar, para salvar. Corrigir, sim, mas como Deus, que em Jesus, veio por baixo, na humildade de um presépio e na humilhação da cruz. O ensinamento de Cristo sobre a correção fraterna deverá ser lido à luz de um outro preceito que Ele mesmo nos deixa: “Por que vês tu o argueiro no olho de teu irmão e não reparas na trave que está no teu olho? Ou como podes dizer a teu irmão: ‘Deixa-me, irmão, tirar de teu olho o argueiro, quando tu não vês a trave no teu olho?’ Tira primeiro a trave do teu olho e depois enxergarás para tirar o argueiro do olho de teu irmão” (Lc 6,41-42). Neste contexto, é importante lembrar que é sempre válida a recomendação de São Paulo, como nos diz a primeira leitura: “Com ninguém tenhais outra dívida que a do mútuo amor… A caridade não faz mal ao próximo” (Rm 13,8-10). O texto Evangélico deste domingo traz ainda uma frase bastante significativa e que deve ser sublinhada: “Se dois de vós estiverem de acordo na terra sobre qualquer coisa que quiserem pedir, isso lhes será concedido por meu Pai que está nos céus. Pois, onde dois ou três estiverem reunidos em meu nome, eu estou aí, no meio deles” (v.19-20). Com estas palavras Jesus ressalta o valor da oração. Deus é pai misericordioso, que ouve a prece dos seus filhos. Quando rezamos, conquistamos o coração de Deus, ao qual nada é impossível. Os primeiros discípulos pediram a Jesus: “Senhor, ensina-nos a rezar” (Lc 11,1). Como de fato, é preciso aprender a rezar, devemos sentir a necessidade de pertencer à escola de Jesus para aprender a rezar autenticamente. E podemos receber a primeira lição pelo exemplo do próprio Senhor. Os Evangelhos, por várias vezes, descrevem Jesus em diálogo íntimo e constante com o Pai. Na oração, em cada época da história, o homem considera-se a si mesmo e a sua situação diante de Deus, a partir de Deus e em vista de Deus, e experimenta que é criatura carente de ajuda, incapaz de alcançar sozinho o cumprimento da própria existência e da própria esperança (cf. BENTO PP XVI, Audiência Geral , 11 de maio de 2011). A oração deve ser a abertura e elevação do coração a Deus, torna-se assim relação pessoal com Ele. Segundo o Catecismo da Igreja Católica: “Na oração, é sempre o amor do Deus fiel a dar o primeiro passo; o passo do homem é sempre uma resposta. Na medida que Deus se revela e revela o homem a si mesmo, a oração surge como um apelo recíproco…” (n. 2567). E a Sagrada Escritura deixa para nós inúmeros exemplos de homens e mulheres que se tornaram exemplos de oração. A própria leitura da Sagrada Escritura deve ser também um momento de oração, sobretudo, através dos salmos. Neles encontramos um formulário de orações. O Livro dos Salmos nos apresenta uma coletânea de cento e cinquenta Salmos, que podem ser apresentados como a nossa oração, o nosso modo de nos dirigirmos a Deus e de nos relacionarmos com Ele. A Igreja nos exorta a uma leitura contínua da Palavra de Deus, como alimento salutar para o espírito, capaz de nutrir o conhecimento de Deus e o diálogo com Ele. Na oração, desenrola-se um diálogo com Jesus que faz de nós seus amigos íntimos: “Permanecei em mim e eu permanecerei em vós” (Jo 15,4). Esta reciprocidade constitui precisamente a substância, a alma da vida cristã, e é condição para estarmos sempre unidos ao Senhor. Quem reza não perde a coragem, nem sequer face às dificuldades mais graves, porque sente que Deus está ao seu lado e encontra refúgio, serenidade e paz entre os seus braços paternos. Depois, ao abrirmos o nosso coração com confiança a Deus, teremos mais generosidade com o próximo, e passaremos a construir a história segundo o projeto divino. Em geral conhecemos a oração com palavras, mas também a mente e o coração devem estar presentes na nossa oração. É o contato da nossa mente com o coração de Deus. E aqui a Virgem Maria é um modelo real. O evangelista São Lucas repete várias vezes que a Mãe de Deus “conservava todas estas palavras, meditando-as no seu coração” (Lc 2,19). Maria viveu plenamente a sua existência, os seus deveres quotidianos, a sua missão de Mãe, mas soube manter em si um espaço interior para meditar sobre a palavra e a vontade de Deus. Peçamos uma vez mais a intercessão da Bem-aventurada Virgem Maria, para que o Senhor ilumine a nossa mente e o nosso coração, a fim de que nossa relação com Ele na oração seja cada vez mais intensa, afetuosa e constante. Assim seja. D. Anselmo Chagas de Paiva, OSB Mosteiro de São Bento/RJ O post Homilia do D. Anselmo Chagas de Paiva, OSB – XXIII Domingo do Tempo Comum – Ano A apareceu primeiro em Presbíteros .