Politische Teilhabe und das aktive Eintreten für soziale Gerechtigkeit sind die einzigen wirksamen Mittel, um gegen Rechtsextremismus und strukturelle Ungleichheit anzugehen und eine hoffnungsvolle Zukunft zu gestalten.
Der Text ist ein Ausschnitt aus einem Podcast, in dem der Politiker Yurtsever Özdemir über seinen politischen Werdegang und seine Identität spricht. Er beschreibt sich als Kind einer Arbeiterfamilie in Berlin-Neukölln mit kurdisch-alevitischem Hintergrund, das durch soziale Benachteiligung und doppelte Marginalisierung politisiert wurde. Özdemir betont die Bedeutung der demokratischen Teilhabe und kritisiert die aktuelle politische Lage, insbesondere die Schließung von Jugendclubs und die steigende Armut. Er sieht in der jungen Generation eine starke antifaschistische Kraft, die politische Unterschiede überwindet, um gemeinsam gegen Rechtsextremismus und soziale Ungerechtigkeit zu kämpfen. Die zentrale Botschaft lautet, dass die Menschen selbst die Hoffnung verkörpern müssen, die sie in der Welt sehen wollen, indem sie aktiv für soziale Gerechtigkeit und Bildung eintreten.
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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aber ähm eine nicht, also gesichert rechtsextreme Partei, egal ob jetzt teilweise ganzparteilich oder nicht, oder eine Partei, die durch diverse Aussagen schon für die Gesellschaft zumindest klargestellt hat, dass sie faschistisch ist, faschistisch ist und dass sie ähm gegen die freiheitlich demokratische Ordnung quasi ist, so ähm ist eine Partei, die auch als solche, vor allem auch in den jüngeren Generationen kenntlich gemacht werden muss und also die AfD wäre heute nicht da, wenn die CDU und SPD in den letzten Jahren ähm egal ob zusammen oder abwechselnd gute Politik gemacht hätte. Ja, ich glaube Deutschland, aber auch Europa hat gerade eine sehr sehr antifaschistische Jugend quasi, die herankommt, die in der Lage ist einzelne politische Unterschiede außen vorzulassen und sich so auf das gemeinsame Ziel zu konzentrieren, nie wieder Faschismus. Die Hoffnung, die wir halt sehen wollen auch in der Welt, die müssen wir selber sein. Viele Menschen haben zunehmend das Gefühl, dass Politik nicht mehr Lebensrealität abbildet. Sie erleben steigende Mieten, ungleiche Bildungschancen, finanzielle Sorgen und fragen zugleicht, ob ihre Stimme überhaupt etwas verändern kann. Mit dieser Frage beschäftigen wir uns heute in der neuen Folge von meine Stimme. Mein Name ist Jan Edol und in so ein Podcast sprechen wir darüber, wie Menschen ihre Stimmen in unsere Gesellschaft einbringen können und warum demokratische Teilhabe heute wichtiger ist den. Unser heutiger Gast Jemit. Er ist als Kind einer Arbeiterfamilie in Südneuköröln aufgewachsen und lebt bis heute in seinem Kizs. Seit vielen Jahren engagiert er sich politisch für soziale Gerechtigkeit, bezahlbaren Wohnraum, bessere Bildungschancen und verlässliche Angebote für Kinder und Jugendliche. Alsjähriger Nachrüfflehrer, ich hoffe das richtig, erlebt unmittelbar, wie stark die Zukunft von jungen Menschen noch immer von den sozialen Situationen ihrer Familien abhängt. Mit ihm sprechen wir heute über einen persönlichen Weg in die Politik, über politische Arbeit. für für und von jungen Menschen und über die Frage, wie wir eine Generation dafür begeistern können, ihre Stimmen zu erheben und unsere Gesellschaft aktiv mitzugalten. Guter Wert, schön, dass du da bist. Vielen vielen Dank für die Einladung und ich freue mich auf die Sendung. Jetzt habe ich bisschen was über dich erzählt, aber jetzt bist du bitte an der Reihe und sagst, wer du bist und was du machst. Vielen Dank. Ja, also du hast schon gesagt, ich bin Jur Ödemir. Viele meiner Freunde kennen mich auch als Ward. Ich bin sahische Abstammung, allevische Abstammung und auch lange Jahre Mitglied unseres Vereins. Ich bin hier in Berlin groß geworden, bin hier zur Schule gegangen, hier sozialisiert gewesen, die Sommerferien immer in der Heimat natürlich im Osten der Türkei verbracht und warte vor allem oftmals. Ähm ich bin in die Politik reingekommen 2015. Das war ähm eine Zeit, in der wir hier in Berlin auch sehr stark internationale Politik gemacht haben, besonders auch mit der HDK H Demokratik Kongresse, wo wir halt quasi gerade krass krasse Veränderung in der Türkei herbeifhauen wollten und in dem Zuge haben wir halt gemerkt so hey politisches Engagement ist bei uns da auch mit unserem meinem Freund Fad Kotjak zusammen und sind damals der Partei die Linke beigetreten. Das war so ein bisschen der offizielle Staat damals 215 also für mich in der deutschen Politik. Äh, politisiert bin ich natürlich schon von klein auf gewesen durch meine Herkunft. Also jeder malewizitischen Glauben weiß oder lernt von klein auf natürlich die Geschichte und die Marginalisierung der Community etc. und so war halt politisches Engagement für mich von klein auf schon immer immer ein Thema, was mit dabei war. Ähm, genau. Ich bin aktuell Direktkandidat der Linke für den Wahlkreis 4 in Gruppusstadt. Ähm, da bin ich auch quasi groß geworden die größte Zeit lang. Also, ich wohne in Britz, aber bin in Rudo zur Schule gegangen und äh unsere Realität war halt immer zwischen Britz und Rudo quasi und das Zentrum war die Gruppestadt. Vor allem die Hochhäuser dort so sind unsere Realitäten gewesen, da bin ich aufgewachsen und genau, also so kurz gefasst würde ich sagen, das bin ich. Ich weiß nicht, wie es bei dir war, also wir sind ja auch gleich Generation. Ähm, ich hatte irgendwie so verschiedene Kulturkleichs, das heißt, ich habe mich als Deutscher gefühlt, aber wurde irgendwie anders betrachtet, ne, von den Deutschen. Und dann war ich in der Grundschul insbesondere. Also ich war halt aßeil der in Berlin der Schule, deswegen war es kein Thema. Mein Alib Background, aber halt auf der Grundschule war es ein Thema. Das heißt, ich war irgendwie anders, weil ich irgendwie korische Wurzeln hatte, weil ich alle wietig war als die Mehrheit bei mir in Kreuzberg auf der Schule. Und es hat mich geprägt. Das heiß hat mich geprägt immer anders zu sein. Also das heißt, du bist in Mehrheitszgesellschaft eine Minderheit, aber auch in der Minderheit bist du eine Minderheit. Ähm das hat mich sehr politisch bewusst sein lassen. Ähm hat es mit dir was, also du hast erzählt, dass was gemacht hat. Äh, meine Frage dahingehend die Kombination aus jemand, der halt ne aus der Minderheit kommt plus du kommst halt auch noch äh aus Südneuköln, wo es irgendwie auch äh soziale äh schwache Schicht ist, wo es irgend Probleme gibt, Hochhäuser. Ähm, meinst du die Kombination hat noch mehr dazu geführt, dass du eine Pulikang bist? Ja, also ich denke auf jeden Fall ähm auf der einen Seite natürlich, wenn man aus einer Arbeiterfamilie kommt quasi, also einkommens schwächeren Familien in Südneuköln ist es betrifft es sehr sehr viele Familien. Wir haben mit unter die zweitgrößte Armutsquote quasi in ganz Berlin ähm von über 37%. Mo, der eine Aspekt quasi aus einer sozialen schwachen Familie zu kommen ist natürlich etwas, was dich schon von Grund aufpolitisiert. Du merkst sehr früh schon quasi die ungerechte Behandlung ähm unterschiedliche z.B. Förderung auch bei Jugendlichen ähm aufgrund der sozialen Umfelds, der Eltern oder der Möglichkeiten. So, das heißt, also das an sich hat schon natürlich viel dazu beigetragen. Auf der einen Seite dann aber natürlich festzustellen, dass man eben noch mal anders ist als diejenigen, äh, die als anders wahrgenommen werden, ist natürlich sowas wie so ein so eine doppelte Marginalisierung quasi, die einen viel stärker auch ähm ja vorsichtig sein lässt, glaube ich, wie man dann z.B. auch mit den Personen um sich herum interagiert, ne, wie man sich selber auch aufstellt in diesem gesellschaftlichen Konstrukt und versucht eben irgendwo sich selbst zu finden. Und ich glaube auf jeden Fall, dass es vielen allevitischen und auch kodisch oder saser alevitischen Menschen und Jugendlichen so geht, dass sie eben eine sehr lange Suche haben, wo sie Ungewissheiten haben, wer sie sind eigentlich, ne? Weil wir manchmal halt Schwierigkeiten haben, dass wir z.B. in der Ausliebung der Kultur oder Weitergabe Sprache z.B. halt oftmals so Mängel haben, wo wir dann das nicht so klar gelebt bekommen, was natürlich auch stark zurückzuführen ist auf Assimilierungspolitik, die sie sehr lange gewohnt war, also von Seiten der Eltern. [schnauben] Ähm, das heißt, also die Jugendlichen haben kein sehr stabiles äh Fundament an ihren kulturellen Werten, dem was vorgelebt werden müsste und kommen dann halt eben eine multikulturelle Gesellschaft natürlich, wo es dann halt eben verschiedene Strömungen gibt, wo man selber dann aber als Allevite oder Koder halt eben dann noch mal auffällt und auch innerhalb der gleichgelesenen Menschen z.B. auch selbst noch mal Ausgrenzung Erfahrungen erleben kann und sowas und sowas ist dann immer glaube ich ein Entscheidungspunkt, wo sich dann entscheidet so ähm gehe ich dann dem nach quasi, dass ich mich mit den anderen gut stelle und lege diese Identität ein bisschen in den Hintergrund oder aber äh umfasse ich sie ganz quasi und so gehe noch tiefer rein und finde heraus, was ist das eigentlich, was mich hier so anders macht? Und deswegen bei mir war es auf jeden Fall so, ich wusste, ey, ich bin Alivite und ich bin Sasa Code. Äh, ich wusste nicht genau, was dahinter steht. Ich wusste nicht genau, was das bedeutet, aber ich konnte das sehen, ich konnte das hören und leben teilweise. Und äh das hat mich auf jeden Fall auch dabei unterstützt, dann eben politische Haltungen zu entwickeln und besonders immer die Position von unterdrückten Völkern und Gemeinschaften so zu berücksichtigen. Ähm jetzt in der Region, wo du kandidierst oder auch wo du auch lebst, gibt's ja viele verschiedene äh Männchen der Herkunft, also ne ähm wie ist es da die Kommunikation für dich? Also spielt für dich eine Rolle, wo du herkommst? Also kommt zu Frage, weil auf dem Türkischen gibt's ja die schöne Frage, ne? Lisen, was eigentlich nichts anderes heißt, bist du Moslem oder bist du Alivide, bist du Code? Das ist ja eigentlich der Hintergrund dahinter, würde ich jetzt behaupten, ne? Ähm, gibt's diese Fragen oder spielt Rolle für die Menschen oder wie erliebst du das, wenn du mit dem Menschen sprichst? Also, ich muss tatsächlich sagen, [räuspern] dass ich über die letzten Jahre sehr stark mitbekommen habe, dadurch dass natürlich, dass auch sowohl kodische Identität als auch allevitische Identität sich sehr gut organisiert hat und gestärkt hat. dass natürlich wir als Communities viel stärker ähm und selbstbewusster auftreten können. Das heißt, dieses Selbstbewusstsein finde ich hat bei vielen auch dazu geführt, dass sie natürlich auch kein äh Interesse daran haben, irgendwie jetzt Menschen, mit denen man eigentlich das gleiche Problem teilt noch weiter klein zu machen. Also in Neuköln vor allem habe ich eher eine steigende Solidarität erkannt, z.B. sowohl unter den ganzen als muslimisch gelesenen Menschen würde ich einmal sagen, ähm dass unter ihnen auch ihre eigene Vielfalt quasi mehr Rücksicht genommen wird. So, das ist meine persönliche Erfahrung gewesen. Ich kann aber trotzdem natürlich die Realität, ne, nicht abstreiten zu sagen so, hey, auch innerhalb dieser Communities gibt es immer noch sehr, sehr viele Klischees, sehr, sehr viele festgefahrene Annahmen eben über andere Teilreligionen, Kulturgruppen etc. ähm die eben immer noch für Reibereien sorgen. Ich bin aber überzeugt tatsächlich, dass die aktuelle Jugend, die halt herankommt, ähm mehr daran interessiert, dass diese diese Unterschiede halt zu überwinden und zu akzeptieren, dass sie halt im selben Boot sitzen und eigentlich an derselben Front kämpfen, so für gemeinsame Rechte. Ähm, ich wollte eigent sehr viel mit dir über Jugendliche sprechen. Habe jetzt sehr viel über Identität gesprochen, aber jetzt Schwenker zurück zu den Jugendlichen. Ähm, wie siehst du die aktuelle Generation, die Jugendliche im Sinne von also in der Region? Äh, wie stehen sie zu Politik? Also, gibt es da ein Interesse? Mm. Oder wenn du mit den Jugendchen sprichst auf der Straße oder mit äh in Jugendclubs oder so. Ähm wenn du sagst irgendwie, ich bin hier Kandidat, interessiert es die oder wie wie ist da die Kommunikation aktuell? Ja, also ich würde sagen, ein Interesse ist auf jeden Fall da. Also die Kinder und Jugendlichen sind sich vor allem in Neuköln auch schon sehr früh darüber bewusst ähm was Politik so für Einflüsse hat auf ihr Leben quasi. Das spüren sie auf jeden Fall in erster Hand sehr stark. Ähm, es ist natürlich so ein bisschen äh ja hin und her gerissen. Also auf der einen Seite gibt's ähm, wenn man über solche Themen dann spricht, natürlich bei den Kindern sofort eine Resonanz. sind schon, ne, wenn es vor allem um so ihre Themen geht, wie Bildung oder halt Jugendclubs, äh da haben viele eine klasse klare Meinung, vor allem in Neuköln, weil sie halt sehr sehr stark die Kürzungspolitik des aktuellen Senats zu spüren bekommen. Also allein in Neuköln wurden jetzt in kürzester Zeit mehrere Jugendclubs geschlossen über eine lange Periode schon fast ein Dutzend weniger geworden als man vielleicht noch vor 20 bzw. 30 Jahren zu so unseren Jugendzeiten hatte. So äh das spürt man auf jeden Fall sehr stark. Das passiert also eine starke Isolierung quasi von Jugendlichen mehr in den Haushalten oder halt so ein Parks oder halt so öffentlichen Räumen, wo sie dann so ein bisschen sich rumtreiben müssen gezwungenermaßen. Ähm was eben dafür sorgt natürlich, dass die Kinder auch so ein bisschen politisch isolierter werden. Das heißt, also sie haben nicht mehr so viel Berührungspunkte wie in den Jugendclubs eben früher, sich mit politisch und gesellschaftlich relevanten Themen zu befassen. Sie haben nicht die Möglichkeiten z.B. Diskussionen in sicheren Räumen zu führen, die dann z.B. ne, wenn dann eine Lehrkraft oder ein Sozialarbeiter merkt, hey, da ist eigentlich mehr dahinter, dass sie dann z.B. auch eine Aufklärung bekommen oder eine Bildung etc. So. Ähm, das heißt, also insgesamt ist es so nicht eindeutig zu sagen, würde ich sagen. Es gibt innerhalb der Jugendlichen auf jeden Fall auch eine Schicht, die halt quasi politisch gar nicht mehr abgeholt werden konnte, weil ähm die Politik so entfernt von ihrer Realität quasi agiert, dass sie daran kein Interesse haben. und auf der anderen Seite eben eine ähm Ebene, die sehr sehr stark politisch engagiert ist und auch interessiert daran, sich zu organisieren quasi, was wir auch durch sehr viele Jugendbewegungen neuerdings sehen, ne, und dann halt so eine [räuspern] so eine Mitte dazwischen noch quasi, die halt ne so dieses Interesse hat, aber halt die Anlaufstation nicht hat und auch nicht die richtigen äh Perspektiven. So, wohin überhaupt jetzt mit meinem politischen Interesse? Und ähm was sind denn die Themen, die die Jungs also neben jetzt den Jungen Clubs, ne? Was sind da so Themen, wo die sagen, das interessiert mich, das muss angegangen werden? Also, ich würde sagen, Thema Nummer 1, so ein bisschen auch immer in der äh Perspektive für habe ich eine gute Zukunft, ne? Also, erster Punkt ist auf jeden Fall die Umweltkrise, würde ich sagen, ne? Klimakrise, äh Umweltkrise. Damit verwoben und eng verbunden auch die Krise des Kapitalismus, ne? Also die Kapitalismus hat lange Zeit lang Versprechen gemacht über das Leben. Die werden schon viel zu lange nicht eingehalten und die Jugendlichen sind halt nicht dumm und erkennen das und fragen eins eindeutig so, wo ist hier das, was für mich rauskommt am Ende? Besonders wenn es jetzt um Rente oder sowas geht. Das heißt, also diese zwei Themen in Bezug auf die Zukunft sind sehr entscheidend. Und ein drittes würde ich sagen, ähm oder Platz 3 teilen sich wahrscheinlich aus meiner Perspektive ähm der Krieg und die ähm äh die Werpflicht quasi. Da davor haben sehr sehr viele Jugendliche und auch Elternteile vor allem Sorgen und ähm gleichzeitig eben aber auch die Bildungsperspektive, also auch wieder mit Blick auf die Zukunft zu sagen so: "Hey, also seit Corona haben wir Lücken, vor allem in Neuköln quasi, aber auch in den so sozialmeren Bezirken und diese Lücken können nicht aufgefüllt werden und die Lücken gehen aber auch noch weiter, weil wir halt immer noch Lehrermangel haben, Sozialarbeitermangel haben, viel zu viele große Schulen haben, aber auch im Marodeschulen haben quasi, die alle fast alle saniert werden müssten und modernisiert werden müssten, so. Und ich glaube, das ist halt einfach ein riesen Bündel an Zukunftsängsten, die dann eben Jugendliche, ne, auch gar nicht erlauben, dann großartig weiter oder über was anderes nachzudenken, so, weil das so rauminnehmend ist. Ähm, als du damals in die Politik gegangen bist, du meinst ja, ne, aus Motivation auch mit mit Ferder zusammen unter anderem ähm meinst du die Themen von damals äh sich zu den Themen von heute oder hat sich irgendwie w gewandelt? Also sind Draster geworden, auf jeden Fall in Sachen Umweltpolitik. So ähm die die damals war glaube ich noch das 1,5° Ziel im Raum, jetzt ist es das 2° Ziel. Ich glaube, das ist ein drastischer Wandel. Zu unserer Zeit war werpflicht kein Thema irgendwie in der Dings, auch wenn es mal hier und da vielleicht mal erwähnt wurde. So wirklich ernst hat es niemand genommen. Ähm und ich glaube also da von der von der Zuspitzung her ist es auf jeden Fall schärfer geworden und die Gefahr des Faschismus ist natürlich noch mal drastisch angestiegen, wie wir jetzt sowohl halt weltweit seien in USA ähm oder aber in Europa allgemein, aber auch hier in Deutschland mit der Erstärkung der AfD sehen, dass jetzt einfach noch mal, glaube ich, an allen Freunden es alarmierender geworden ist für die Jugendlichen. Ja. Äh, motivierst du auch Jugendliche sich politisch zu engagieren in den Gesprächen? Auf jeden Fall. Also, ich versuche immer wieder klarzumachen, besonders halt auch in die linke Partei zu motivieren, die Menschen, weil ich ähm persönlich auch tatsächlich mich früh viel beschäftigt habe, in welchen Partei möchte ich denn eintreten, ne? Besonders halt auch so aus der allevitischen Perspektive, so mit den allevitischen Werten, die ich vertreten möchte. Und ähm da kam natürlich relativ schnell so einige Parteien nur noch in Frage und beim genaueren Hinsehen habe ich dann geguckt, was haben die Parteien den wirklich konsequent umgesetzt und deswegen war es dann für mich letztendlich, ne, natürlich bisschen auch eigene Parteiwerbung, aber für mich war es dann halt die Linke, weil mir war das immer entscheidend, dass mich niemals jemand anrufen soll und sagen kann, hey, ich habe dir das und das gespendet, ich will jetzt diesen und jeden gefallen von dir. Also diese klare Haltung gegen Parteispenden war für mich das ausschlaggebende Argument und auch diese klare Solidarität gegen unterdrückte Völker. Und wenn ich dann Jugendliche treffe halt so die wo ich merke, ey, da ist politisches Engagement, da Interesse oder auch irgendwas, was halt gerne nach draußen kommen möchte, ähm dann versuche ich die sehr gerne auf so niedrig schwellige Angebote dann einzuladen. Z.B., dass man mal halt, ne, unter so bisschen jugendlicheren Leuten so einen kleinen Informationstreffen macht, quasi, wo man dann eher auf ein locker Ebene versucht niedrig die Leute so ein bisschen ranzubringen, weil äh politische Alltagsarbeit kann manchmal sehr verschreckend sein, so. Aber wir nutzen tatsächlich wirklich jede Chance, die wir finden, weil die vor allem jetzt gerade halt die Entschlossenheit der Jugendlichen und auch die Aktionsbereitschaft, sage ich mal, sehr gefragt ist. Mm. [schnauben] Ähm, kurz dazwischen Klammer auf Klammer zu Beitrag von mir. Unser Ziel ist mit diesem Projekt Menschen für die Politik zu gewinnen, zu interessieren, ne? Da laden wir auch dann unter an dich ein. Ähm, wir sind ja politisch neutral, also für alle demokratischen Parteien, ganz wichtig, ne? Politische neutral. Und äh Appell an die Jugendlichen, wenn ihr Interesse habt, wir haben genug Connection zu allen verteilen, ne? Einfach uns anschreiben. Und wir können gerne da connecten. Ja, K zu. Auf jeden Fall find ich gut. Wichtige Klammer. Denk das ist auch sehr wichtig auch halt für eine Gemeinde halt einfach, dass sie sich eben diesen diesen politischen Freiraum auch beibehält, so ich ne. Also ich finde es auch sehr wertvoll, weil wenn man mit alvischer Mohabedkultur auch an die Politik rangeht, dann können eben Vertreter der demokratischen Parteien zusammenkommen und wirklich auf einen gemeinsamen Konsens kommen, wo ich sagen, das ist etwas, was den Menschen nützt. Deswegen also an der Stelle auch noch mal für mich auch gerne ein Hinweis für die Leute, so engagiert euch politisch egal wo, hauptsache demokratisch und menschlich. Das sehen wir, glaub ich, bei unser Gemeindenes Beispiel, ne? Wir haben ja von den CDU bis al SPD grüne linke äh haben wir verschiedene Abgeordnete ne verschieden Punch aktiv. Das zeigt aber auch irgendwie auch wenn du gleich ein Background hast, solange auf demokratischen Basis miteinander sprechen kannst, das ist ja die Grundlage für alles. Das ist das Wichtigste, denke ich auf jeden Fall. Ähm wir hatten, ich glaube vo